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K

KaBar
Gast

Ich bin m24, ich habe zwar einen guten Job, eine eigene Wohnung, Auto Freunde etc.
Alles was man eigentlich so braucht. Aber ich bin trotzdem schon seit Jahren völlig unzufrieden. Mir fehlt ein Sinn, ich brauche den Kick sag ich mal.
Ich war 13 Monate beim Bundesheer bei den Pionieren, das war eigentlich die einzige Zeit in meinem Leben wo ich mich wirklich gebraucht und gut gefühlt habe.
Aber aufgrund schlechter körperlicher tauglichkeit wegen chronischer Probleme(bin körperlich aber nicht eingeschränkt), und fehlender Stellen, wurde ich nicht als Kaderanwärter übernommen.
Selbes gilt auch für die F.Feuerwehr und Bergrettung.
Ich sehne mich nach Struktur, Disziplin und Abenteuer, ich habe aber genau gar nichts wo ich das ausleben könnte.
Mir selbst Disziplin, Routine uns Struktur aufzulegen schaffe ich nicht.
Auch andere Adrenalin kicks, wie Klettern, Bungeejumpen, Airsoft.
Sowas ist villeicht kurzfristig spannend, aber mir fehlt der Sinn dahinter.
Dann gibt es noch solche kleineren ehrenämter wie im Altenheim, Tierheim oder so auszuhelfen
Das fehlt mir wieder der Spannende Teil.
Ich weiß nicht wo ich hin soll.

Ich habe Angst meine ganze Jugend mit solchen unerfüllenden Zeug zu verschwenden.

09.01.2025 x 3 #1


56 Antworten ↓
Achtsamkeit

Achtsamkeit
Mitglied

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Hallo KaBar,

Was Du beschreibst hört sich für mich nicht nach Midlife Crisis an sondern, wie Du selbst treffend sagst, nach Sinn-Entleerung, bzw. Sinn-Frustration.
Dein Einsatz beim Heer war, organisationsbedingt und wie könnte es anders sein, klar durchstrukturiert und zugleich abwechslungsreich und somit auch spannend. Das gab Dir Sicherheit und zugleich das gute Gefühl etwas "wert" zu sein.

Interessant wäre es dahingehend zu erfahren, was Dir das Gefühl gibt etwas "wert" zu sein?
Ist das eher innerlich auf Dich selbst bezogen, im Sinne von Selbstwert, oder mehr aus der Sicht der andern, durch andere Bestätigung zu erfahren, für sie wertvoll zu sein?

Wertvoll wäre es ebenfalls zu erfahren, was Dich denn an immer neuen"Kicks" so stimuliert?

Das Leben, um mich den Worten Viktor Frankls anzuschließen, hat unter allen Umständen einen Sinn. Ganz einfach weil wir eben ein Leben haben, das wir leben sollen. Wir sind frei darin uns zu entscheiden wie wir unser Leben leben wollen, was wir damit anfangen.
Gerade da scheint, wie Du selbst sagst, Dein Problem ja auch zu liegen. Aus der Qual der Wahl keine (eigene) Entscheidung treffen zu können, welchem Auftrag Du folgen, welchen Sinn Du Dein Leben widmen sollst. Dem kommt der Umstand entgegen, dass, wie Du sagst, Du Schwierigkeiten hast Dich selbst zu disziplinieren, Deinem Leben und Handeln selbst eine Struktur zu geben.

Wie der mythologische König Sisyphos wälzt Du einen Stein auf den Gipfel eines Berges, der dann sofort auf der anderen Seite wieder herunterrollt. Bist rastlos und scheinst wie König Sisyphos dazu verdammt zu sein einen Stein (Kick) immer wieder den Berg hinauf rollen und zusehen zu müssen wie er wieder herunterholt. Das ist die Erfahrung und Leere die wir empfinden sobald wir etwas geschafft haben. Die Freude über das vollbrachte währt eben immer nur kurz, sehr kurz.
Oder wie Wilhelm Busch es einmal formulierte: Ist ein Wunsch erfüllt kriegt er augenblicklich Junge. Dopamin, unser Haben-Wollen und Belohnungs-Hormon, ist ein sehr kurzlebiges, bzw. ein Neurotransmitter, der unser Belohnungssystem und unser Lustzentrum stimuliert.

Der Griechischen Sage zufolge wurde für Sisyphos das zum Verhängnis. Seine Strafe für die Täuschung der Götter und auf Dich übertragen könnte man sagen, dass auch Du, mit Deiner "Verweigerung" Dich dem göttlichen Auftrag (Sinn), Dich im Bewusstsein Deiner Verantwortung eine Entscheidung zu treffen, Dich mit Hingabe und Kontinuität einem konkreten Sinn, einer Sache oder Menschen, zu widmen, in ebensolcher "Endlosschleife" Dich befindest.

Die "Götter" zu betrügen kann aufgefasst werden, dass wir dem Leben, das uns geschenkt ist, ausweichen und damit der Verantwortung unser Leben zu ver-antworten.
Das Leben ist komplex und stellt uns ständig neue Fragen und wir sind gehalten diese Fragen zu be-antworten. Es ist unsere Ver-antwortung Antworten zu finden. Und indem wir uns bemühen diese Antworten zu formulieren und zu verwirklichen erleben wir uns selbst und erkennen gleichzeitig worin wir wirklich gut sind und wo nicht. Wo unsere Präferenzen und Talente angesiedelt sind und wo eben nicht.

Du sprichst auch davon, dass Du erst die Lösung Deines "Problems" gefunden haben musst, bevor Du eine Partnerin haben möchtest u./o. eine Familie gründest. Doch das, im Grunde die Liebe, als einer der höchsten wenn nicht der höchste Wert überhaupt, die Hingabe zu einem anderen Menschen, könnte u.U. alleine schon ein Sinn sein, der sich zu verwirklichen lohnt...

Einen "Kick" kann man nicht lieben. Er ist in dem Moment schon vorbei wenn er erlebt wurde. Noch schlimmer: Der jeweils nächste "Kick" muss ja den vorhergehenden sogar immer wieder aufs Neue übertreffen. So wird man in der Tat zum "Dopamin-Junkie" der auf der Jagd nach dem nächsten Kick vollkommen aus den Augen verliert, worauf es im leben wirklich ankommt. Sich ständig zu bespaßen oder bespaßen zu lassen ist unmöglich und verschafft kein Gefühl der Erfüllung.
Das schafft keine dauerhafte Befriedigung. Ganz im Gegensatz zu einer liebevolle Beziehung, die uns jeden Tag und in jedem Moment in dem wir dem geliebten Menschen geistig wie auch physisch nahe sind, Befriedigung, ja Glück beschert.

Der Gegensatz dazu ist die Askese. Der bewusste Verzicht! Diese schafft Erfüllung durch die Überwindung seiner selbst und seiner niederen Triebe und Antriebe. Man kann sich in der Tat deutlich besser auch dadurch fühlen einer Versuchung widerstanden zu haben, statt jeder Verführung widerstandslos nachzugeben. Ohne Askese wäre so etwas wie wahre Liebe und eine dauerhafte Beziehung auch gar nicht möglich. Denn in Beziehung mit jemandem zu stehen bedeutet immer diesen bewussten Verzicht zu üben. Ansonsten wäre jede Partnerbeziehung nicht dauerhaft aufrecht zu erhalten. Und dazu ist man nur bereit, weil man einen Menschen oder eine Sache, in Tat und Wahrheit liebt, bzw. überhaupt zu lieben fähig ist.

Und damit wäre ich bei meiner letzten Frage: Was sagt Dir das Wort, welchen Stellenwert hat der Wert Liebe in Deinem Leben?
Bezogen auf Dich selbst wie auch zu Deinen Mitmenschen?
Fühlst Du Dich von Dir selbst und/oder von anderen Menschen geliebt?

Es steht Dir selbstverständlich völlig frei auf meine teils sehr intimen Fragen zu antworten.
Fühle Dich um Himmels Willen also nicht zu irgendetwas gedrängt.
Aber auch wenn Du nicht antwortest, so könnte vielleicht der eine oder Ansatz drin sein, der Dich vielleicht auf neue Gedanken über Dich und Dein Leben bringen könnte.

In diesem Sinne ganz leibe Grüsse und nur das Beste für Dich und Dein junges und ganz gewiss noch sehr spannendes Leben

Achtsamkeit

12.12.2024 19:46 • x 3 #22


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Hab ich schon eine Midlife crisis?

x 3


V

Volatilität
Gast

Zitat von KaBar:
ich habe zwar einen guten Job, eine eigene Wohnung, Auto Freunde etc.
Alles was man eigentlich so braucht. Aber ich bin trotzdem schon seit Jahren völlig unzufrieden. Mir fehlt ein Sinn, ich brauche den Kick sag ich mal.

Ich versuche es mal.

Ich glaube, dass es viele Menschen gibt, die sich schwer tun, ihren "Sinn" oder ihre "Bestimmung" im Leben zu finden.
Vermutlich bin ich auch immer noch nicht am Ziel, wie man in meinem Thread vielleicht lesen kann. Familie war ein Baustein davon, viel oder sagen wir es vorsichtiger....ausreichend Geld war immer auch ein Ziel (im Gegensatz zu Familie war das aber eher ein Flop - muss ich mir einfach eingestehen).
Letztendlich hatte ich also vor ca. 15 Jahren das "perfekte Leben" auf dem Papier, aber ich habe trotzdem psychische Probleme (Depressionen und Angststörungen bekommen) inklusive totaler Unzufriedenheit.

Was ich sagen will dir gegenüber:
- Gib dir Zeit und setze dich nicht unter Druck - du bist jung und hast Zeit
- Geh Risiken ein im Leben und versuche auch mal Dinge zu probieren, die neu sind oder die man sich vielleicht nicht vorstellen könnte zu Beginn (würde ich rückblickend heute viel mehr machen, wenn ich nochmal zurück könnte - immerhin bin ich das "Risiko" des Heiratens und Kinderkriegens eingegangen 😅 - Freunde von mir haben sich nicht getraut und einige bereuen es glaube ich langsam)
- Du schreibst, dass du einen guten Job hast. Definiere bitte mal "gut". Ich hatte früher auch immer gesagt, dass ich einen "guten Job" habe. Jetzt rückblickend war er das nicht, weil es nicht das war, was ich wirklich im Herzen wollte oder mich erfüllt hat bzw. worin ich einen wirklichen Sinn sah. "Gut" war er deshalb, weil er sicher war, gut bezahlt, oft wenig Stress brachte und die Kollegen je nach Stelle/Phase nett waren - die Arbeit selbst hat mir eigentlich nie wirklich besonders Spaß gemacht, nur eher selten und irgendwann sah ich keinen Sinn mehr darin (es war nur noch Fliesbandarbeit).
Das bedeutet nicht, dass jeder Mensch immer einen Job haben muss, in dem er totale Erfüllung sieht usw. - das ist nicht realistisch, aber es darf einen halt auch nicht längere Zeit ankotzen bzw. einen gewissen Mindestsinn muss man oft schon darin sehen. Ja, Geld allein kann reichen, dass es passt - wenn Geld aber z.B. irgendwann keine Motivation mehr ist (bei mir war es so), dann wird es happig und dann muss mehr da sein, damit man da nicht schleichend frustriert ist glaube ich.


Zitat von KaBar:
Ich sehne mich nach Struktur, Disziplin und Abenteuer,

Das ist doch schon einmal gut, dass du das weißt. Viele wissen in deinem Alter noch gar nicht, welche Art "Ding" sie ungefähr brauchen.

Ach ja, was ist mit einer Partnerschaft? Bist du liiert? Freunde sind gut und schön, aber viele Menschen fühlen sich eben auch sehr unzufrieden, weil sie keinen Partner finden/haben. Das ist halt irgendwo ein Grundbedürfnis und dem kann sich glaube ich keiner entziehen und ja - ich finde, man darf das auch aussprechen - auch sexuell ist es einfach frustrierend - das ist halt so biologisch.
Falls du also in keiner Beziehung bist - stelle dir mal vor, du hättest jemanden, den du wirklich gern hast/liebst - könntest du dir dann vorstellen, dass dein Leben erfüllter wäre?
Vielleicht würde das allem einen solchen Schub geben, dass eine Kettenreaktion in Gang gesetzt wird (da wärst du nicht der Erste).

09.12.2024 18:30 • x 2 #5


Zum Beitrag im Thema ↓


sun7
hi,
so vom ersten eindruck her, würde ich dir zu diesen survival kursen in den wäldern raten. am anfang als teilnehmer und später auch als coach. man kann da mit jugendlichen arbeiten. vielleicht würde dir sowas gefallen. und je nach teilnehmer kann der kurs auch seine schwierigkeitsgrade steigern.

#2


K
@sun7 ich hab so einen Kurs bei TCA schon gemacht, das war schon ein ziemlich Anspruchsvoller, so einen hab ich gemacht weil ich so schon viel Outdoor unterwegs bin, und mich gern dazu informiere

Aber das ist auch nur so eine kurzfristige Sache ohne richtige erfüllung.

#3


sun7
@KaBar
verstehe. leider kann ich dir keinen anderen rat geben. aber ich wünsche dir, dass du bald schon das findest was dich glücklich macht. und vielleicht ist es ja eher etwas das in dir selbst zu finden ist.

#4


V
Zitat von KaBar:
ich habe zwar einen guten Job, eine eigene Wohnung, Auto Freunde etc.
Alles was man eigentlich so braucht. Aber ich bin trotzdem schon seit Jahren völlig unzufrieden. Mir fehlt ein Sinn, ich brauche den Kick sag ich mal.

Ich versuche es mal.

Ich glaube, dass es viele Menschen gibt, die sich schwer tun, ihren "Sinn" oder ihre "Bestimmung" im Leben zu finden.
Vermutlich bin ich auch immer noch nicht am Ziel, wie man in meinem Thread vielleicht lesen kann. Familie war ein Baustein davon, viel oder sagen wir es vorsichtiger....ausreichend Geld war immer auch ein Ziel (im Gegensatz zu Familie war das aber eher ein Flop - muss ich mir einfach eingestehen).
Letztendlich hatte ich also vor ca. 15 Jahren das "perfekte Leben" auf dem Papier, aber ich habe trotzdem psychische Probleme (Depressionen und Angststörungen bekommen) inklusive totaler Unzufriedenheit.

Was ich sagen will dir gegenüber:
- Gib dir Zeit und setze dich nicht unter Druck - du bist jung und hast Zeit
- Geh Risiken ein im Leben und versuche auch mal Dinge zu probieren, die neu sind oder die man sich vielleicht nicht vorstellen könnte zu Beginn (würde ich rückblickend heute viel mehr machen, wenn ich nochmal zurück könnte - immerhin bin ich das "Risiko" des Heiratens und Kinderkriegens eingegangen 😅 - Freunde von mir haben sich nicht getraut und einige bereuen es glaube ich langsam)
- Du schreibst, dass du einen guten Job hast. Definiere bitte mal "gut". Ich hatte früher auch immer gesagt, dass ich einen "guten Job" habe. Jetzt rückblickend war er das nicht, weil es nicht das war, was ich wirklich im Herzen wollte oder mich erfüllt hat bzw. worin ich einen wirklichen Sinn sah. "Gut" war er deshalb, weil er sicher war, gut bezahlt, oft wenig Stress brachte und die Kollegen je nach Stelle/Phase nett waren - die Arbeit selbst hat mir eigentlich nie wirklich besonders Spaß gemacht, nur eher selten und irgendwann sah ich keinen Sinn mehr darin (es war nur noch Fliesbandarbeit).
Das bedeutet nicht, dass jeder Mensch immer einen Job haben muss, in dem er totale Erfüllung sieht usw. - das ist nicht realistisch, aber es darf einen halt auch nicht längere Zeit ankotzen bzw. einen gewissen Mindestsinn muss man oft schon darin sehen. Ja, Geld allein kann reichen, dass es passt - wenn Geld aber z.B. irgendwann keine Motivation mehr ist (bei mir war es so), dann wird es happig und dann muss mehr da sein, damit man da nicht schleichend frustriert ist glaube ich.


Zitat von KaBar:
Ich sehne mich nach Struktur, Disziplin und Abenteuer,

Das ist doch schon einmal gut, dass du das weißt. Viele wissen in deinem Alter noch gar nicht, welche Art "Ding" sie ungefähr brauchen.

Ach ja, was ist mit einer Partnerschaft? Bist du liiert? Freunde sind gut und schön, aber viele Menschen fühlen sich eben auch sehr unzufrieden, weil sie keinen Partner finden/haben. Das ist halt irgendwo ein Grundbedürfnis und dem kann sich glaube ich keiner entziehen und ja - ich finde, man darf das auch aussprechen - auch sexuell ist es einfach frustrierend - das ist halt so biologisch.
Falls du also in keiner Beziehung bist - stelle dir mal vor, du hättest jemanden, den du wirklich gern hast/liebst - könntest du dir dann vorstellen, dass dein Leben erfüllter wäre?
Vielleicht würde das allem einen solchen Schub geben, dass eine Kettenreaktion in Gang gesetzt wird (da wärst du nicht der Erste).

x 2 #5


Feuerschale
Zitat von KaBar:
Ich sehne mich nach Struktur, Disziplin und Abenteuer, ich habe aber genau gar nichts wo ich das ausleben könnte.
Mir selbst Disziplin, Routine uns Struktur aufzulegen schaffe ich nicht.

Das ist ja gut, dass du schon Erfahrung machen konntest, wo dir etwas liegt.
Im Grunde hätte ich dann da auch eher an Hilfsorganisationen gedacht, die vor Ort sind "wo was ist".

Und dann wurdest du gesundheitlich ausgebremst?

Aber so eine Art Gründertyp, dass du selbst was auf die Beine stellst, bist du eher nicht?
Weil ich denke, das kann ja auch erfüllen und dann kann man das ganze etwas lenken.
Zitat von Volatilität:
Ach ja, was ist mit einer Partnerschaft? Bist du liiert? Freunde sind gut und schön, aber viele Menschen fühlen sich eben auch sehr unzufrieden, weil sie keinen Partner finden/haben.

Wäre auch eine Idee, kann zumindest auch ziemlich abenteuerlich werden und Aufgaben und Struktur und Herausforderungen findet man da auch.
Vor allem wenn die Frau weiß was sie will. 🤭 (sorry, kleiner Gag am Rande).

Ja, aber Kinder und Familie ist schon echt eine große Aufgabe.

x 1 #6


K
Zitat von Feuerschale:
Und dann wurdest du gesundheitlich ausgebremst?

Aber so eine Art Gründertyp, dass du selbst was auf die Beine stellst, bist du eher nicht?
Weil ich denke, das kann ja auch erfüllen und dann kann man das ganze etwas lenken.

Was sollte ich aufstellen?

Ich kann doch nicht meine eigene Feuerwehr gründen, oder wie meinst du🤔?

Und nein, ich bin absolut kein Gründer oder Obmann.

Zitat von Feuerschale:
Und dann wurdest du gesundheitlich ausgebremst?

Kleine Alergien und angeborener Bluthochdruck, mit Medikamenten alles absolut keine Problem und keine Einschränkungen.
Aber es reicht um überall dort abgelehnt zu werden wo man seinen Körper braucht, Kreisluaferkrankungen werden in Österreichischen Einsatzorganisationen wegen einigen Vorfällen und auch Totesfällen in den vergangenen Jahren sehr ernst genommen.

Zitat von Feuerschale:
Wäre auch eine Idee, kann zumindest auch ziemlich abenteuerlich werden und Aufgaben und Struktur und Herausforderungen findet man da auch.

Ich sehe mich auch noch nicht als Vater oder Familienmensch,
Mir fehlt die Partnerin, und ich will nicht eine Parterin suchen bevor ich mein Problem nicht selbst im Griff habe, ich meine, wenn mein Glück jezt von einer anderen abhängig ist, und sie mich dann verlässt, sitze ich bloß noch viel tiefer im Loch fest als jetzt.

Zitat von Volatilität:
Gib dir Zeit und setze dich nicht unter Druck - du bist jung und hast Zeit

Würd ich dir gerne Glauben.
Aber die Zeit vergeht zu schnell, ich versuche schon ziemlich verzweifelt, seit vier Jahren eine Lösung zu finden und bin keinen Zentineter weitergekommen.


Zitat von Volatilität:
- Du schreibst, dass du einen guten Job hast. Definiere bitte mal "gut".

Sicher, gut bezahlt, gute Arbeitszeiten, nette Kollegen.
Sonst intersiert mich diese Arbeit genau gar nicht und ich sehe da keinen bis wenig Sinn.

Zitat von Volatilität:
Falls du also in keiner Beziehung bist - stelle dir mal vor, du hättest jemanden, den du wirklich gern hast/liebst - könntest du dir dann vorstellen, dass dein Leben erfüllter wäre?

Nicht wirklich, nein.
Wäre zwar nett, aber ich wäre nicht erfüllt.

#7


V
Zitat von KaBar:
ich meine, wenn mein Glück jezt von einer anderen abhängig ist, und sie mich dann verlässt, sitze ich bloß noch viel tiefer im Loch fest als jetzt.

Die Wahrheit ist vermutlich, dass bei den meisten Menschen ein großer Teil des Glücks im Leben vom Partner/der Liebe abhängig ist. Das will man heute vielleicht nicht mehr so zugeben ("will unabhängig sein...blabla") oder aber, man hat noch nie erfahren, was echte Liebe ist.

Wenn du dich hier also von vornherein versperrst, dann kann es sein, dass du dir allein deshalb vielleicht die Lösung deines Problems versperrst....KANN (!)...nicht muss.

Außerdem:
Wenn du es als Risiko siehst...ohne Risiken im Leben ist selten Glück und Zufriedenheit möglich.

x 1 #8


V
Zitat von KaBar:
Sonst intersiert mich diese Arbeit genau gar nicht und ich sehe da keinen bis wenig Sinn.

Könnte ein Problem sein. Ich sehe mich wie gesagt da selbst ein bisschen wieder.

#9


K
Zitat von Volatilität:
Könnte ein Problem sein. Ich sehe mich wie gesagt da selbst ein bisschen wieder.

Ist sicher bei den meisten so.

#10


V
Zitat von KaBar:
Ist sicher bei den meisten so.

Dass man in seinem Job keinen Sinn sieht? - Falls du das meinst...definitiv nein (sonst würde es z.B. keine Unternehmer geben) und ich beneide jeden, der einen Job hat, in dem er wirklich Sinn sieht und ihn nicht nur der Kohle wegen macht/machen muss. Das ist ein Segen so etwas.

x 1 #11


K
Zitat von Volatilität:
Die Wahrheit ist vermutlich, dass bei den meisten Menschen ein großer Teil des Glücks im Leben vom Partner/der Liebe abhängig ist. Das will man heute vielleicht nicht mehr so zugeben ("will unabhängig sein...blabla") oder aber, man hat noch nie erfahren, was echte Liebe ist.

Ich sehne mich aber generel nicht nach einer Beziehung.
Mein Ziel ist es das ich selbst mit mir mal klar komme.

Nehmen wir an eine Beziehubg läuft super, dann bin ich mal 40 bis 50, hab Familie und hab mich sonst um mein Problem nicht geschert und hab es verträngt,
Das sind dann genau die Leute die dann eine harte Midlife crisis bekommen.

Da ist es besser ich gehe das Problem gleich an. Ohne Kompromiss.

#12


K
@Volatilität Kenne ich anders.
Natürlich, die die es schert werden Unternehner oder sonst was wichtiges.

Hätte ich auch gerne.

#13


V
Zitat von KaBar:
Mein Ziel ist es das ich selbst mit mir mal klar komme.


Zitat von KaBar:
Da ist es besser ich gehe das Problem gleich an. Ohne Kompromiss.

Was ist aber, wenn dein Problem nicht alleine zu lösen ist und genau das der Grund ist für dein Problem...also die Angst, sich zu binden oder sich helfen zu lassen von jemand anderem?

Ist nur so ein Gedankenanstoß, mehr nicht.

x 1 #14


K
@Volatilität Ich habe keine Bindungsangst.
Wenns passieren soll solls passieren..

Nur lehene ich persönliche Hilfe von auserhalb völlig ab.

#15


Feuerschale
Zitat von KaBar:
Was sollte ich aufstellen?

Ich kann doch nicht meine eigene Feuerwehr gründen, oder wie meinst du?

Und nein, ich bin absolut kein Gründer oder Obmann.

Naja, alles was es an Organisationen und Initiativen gibt, wurde ja irgendwann mal gegründet.
Also wenn man in seinem Umfeld einen Bedarf sieht, KÖNNTE man ggf. Leute zusammentrommeln.
So im kleinen z B Müllsammelaktionen, ist aber nur ein Beispiel.
Konkret: Weiß ich auf die Schnelle auch nicht und ich bin eher kein Gründertyp.

#16


K
Zitat von Feuerschale:
Naja, alles was es an Organisationen und Initiativen gibt, wurde ja irgendwann mal gegründet. Also wenn man in seinem Umfeld einen Bedarf sieht, ...

Etwas was meinen Geschmack entspricht?
Da gibt es nichts.

Vorallem wenn man wie ich absolut kein Organisator ist.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Azure
Zitat von KaBar:
Kenne ich anders.
Natürlich, die die es schert werden Unternehner oder sonst was wichtiges.

Hätte ich auch gerne.

Oder sind Experten auf ihrem Gebiet und freuen sich, dass Leidenschaft und Beruf zusammentraf.

Oder sind die kleinen Rädchen im Getriebe von kleinen und großen Organisationen, die genau sehen, wo was schief läuft und sich aktiv darum bemühen, dass unser Schiff an der Oberfläche bleibt.

Oder sind Menschen, die gerne mit Menschen zusammen sind und können dies in ihrem Job realisieren.

... vielleicht passt dann bei manchen unter dem Strich der effektive Stundenlohn nicht mehr ganz, aber wenn der Rest passt ist das doch auch schon was.

Ich kenne solche Leute in meinem persönlichen Umfeld.

PS. bei manchen von ihnen passt der effektive Stundenlohn auch extrem gut...

x 1 #18


K
Zitat von Azure:
Oder sind Experten auf ihrem Gebiet und freuen sich, dass Leidenschaft und Beruf zusammentraf. Oder sind die kleinen Rädchen im Getriebe von kleinen ...

Wenn ich doch sagen das der Lohn passt.

Es ist einfach die Aufgabe die uninteresant ist.
Da brauchst du nicht kompliziert heruminterpretieren.

x 1 #19


Azure
Zitat von KaBar:

...nachträglich editiert...

#20


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