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F

Frittensauce
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Hey…

mein Entschluss nichts mehr persönliches im Internet zu schreiben hat sich mal wieder bestätigt. Dumm von mir, dass ich so naiv war, es trotzdem zu tun.

Ich würde mich gerne sachlich über antientzündliche Ernährung und Lebensstil (Sport, Stressabbau) austauschen. Hat jemand Lust auf einen solchen Austausch?

28.04.2025 x 4 #1


95 Antworten ↓
Gaulin

Gaulin
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Zitat von Mariebelle:
Es ist ggfs nicht verträglich für alle
Ich nehme viel Zucker zu mir,habe weder Karies noch Übergewicht

Mein Partner isst total ungesund, viel Fastfood, Zucker in Unmengen usw Er ist kerngesund, so gut wie nie krank, hat beste Werte und auch nicht dick. Manchen tut das scheinbar nix anhaben...

Zitat von Frittensauce:
Saucen kann man gut selbst machen

Das stimmt. Ich brauche ganz selten Soßen. Esse vieles ohne oder nehme Hüttenkäse dazu. Das reicht mir. Außer bei Rinderrouladen Oder Wild, da brauche ich etwas Soße dazu. Oder Tomatensoße, die mag ich total gern (aber ohne Sahne oder Fett, auch kein Zucker)

Zitat von Frittensauce:
Was macht ihr abgesehen von Ernährung? Sport, Entspannung und so weiter.

Ich fahre viel und regelmäßig Fahrrad, gehe 2-3 mal ins Fitnessstudio regelmäßig (Kraftsport und Flexgeräte), gelegentlich Inlineskaten, Schwimmen und bin generell viel zu Fuß unterwegs. Zudem gehe ich regelmäßig in die Sauna, hauptsächlich zur Entspannung.

Zitat von Tobbi:
Ketchup aus frischen Erdbeeren

? Erdbeeren?

04.04.2025 23:03 • x 3 #70


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A


Austausch über antientzündliche Ernährung und Lebensstil

x 3


DrSeltsam

DrSeltsam
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Zitat von Karimma:
Habe mir schon Ernährungsbücher gekauft, finaber vieles schwierig wegen meiner Allergien.

Zitat von Frittensauce:
Ich habe auch spezielle Ernährungsbedürfnisse (beispielshalber: nicht zu viel Milch, nicht zu viele Ballaststoffe) und fühle mich dabei in den Standardernährungsbüchern auch nicht so gut vertreten.

Man kann es auch "von der anderen Seite" angehen. Ich bin grade dabei, mir 4 Listen zu erstellen:
- Darf ich praktisch unbegrenzt essen
- Darf ich viel essen
- Darf ich manchmal essen
- Darf ich essen, aber nur selten (zu besonderen Anlässen)

Ja, solche Listen gibt es oft auch im Internet oder Ernährungsbüchern usw., aber die sind mir oft zu einfach. Ich komme besser damit zurecht, wenn ich die Nahrungsmittel explizit benenne. Also statt:

Obst, Gemüse, Pflanzenöle, Milch, Fisch ...

schreibe ich:

Äpfel, Orangen, Mandarinen, Ananas, Heidelbeeren, helle Trauben, dunkle Trauben, Vollkornbrot (selbstgemacht), Vollkornbrot (bei XY gekauft), Dosenmais, frischer Mais, Blumenkohl, Grünkohl, Zwiebeln, Gemüsezwiebeln, Frühlingszwiebeln, rote Zwiebeln, Kirschtomaten (roh), Kirschtomaten (geschmort) .....

Hört sich umständlich an, aber dadurch kann ich manche Sachen viel besser unterteilen und mir kommen auch viel mehr Ideen, was ich mir aus dem ganzen Zeug zubereiten kann. Und man sieht dann, wieviel man ohne schlechtes Gewissen essen kann und dass man sich eigentlich viel weniger einschränken muss, als man vielleicht denkt.

08.04.2025 12:42 • x 2 #90


Zum Beitrag im Thema ↓


L
Hi, ich bin gerne dabei! Habe angefangen, mich zum Thema Mikrobiom und Co. zu belesen und finde das Thema äußerst spannend. Versuche schon seit geraumer Zeit, mich gesund zu ernähren aber aktuell halte ich das einfach nur kurzzeitig aus😅

x 2 #2


F
Zitat von Lululisa:
Hi, ich bin gerne dabei! Habe angefangen, mich zum Thema Mikrobiom und Co. zu belesen und finde das Thema äußerst spannend. Versuche schon seit geraumer Zeit, mich gesund zu ernähren aber aktuell halte ich das einfach nur kurzzeitig aus😅

Hey…
magst du mehr erzählen? Was ist denn dein größtes Problem dabei? Meines ist Zucker. Zuckerreduktion ist hart…

#3


T
Da klinke ich mich doch interessiert ins Gespräch ein 😎 auch das ist meine kleine sidequest 😅 ich versuche zucker und fertig Produkte sogut es geht wegzulassen, trinke nur Wasser, Tee, kokoswasser und 2-3 tassen schwarzen Kaffee und versuche mich viel zu bewegen und ein paar supplements dürfen auch nicht fehlen 😁 scheint als ob das gut funktioniert, da mein Wohlbefinden sich sehr gut gebessert hat

x 1 #4


Nova_Sol
Würde auch gerne hier mitlesen. Mir macht Zucker aktuell ebenfalls starke Probleme.. sowohl meine Sucht danach, als auch die Konsequenz daraus. Über Herzklopfen, Übersäuerung, Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Völlegefühl etc.
Bei fettigen oder verarbeiteten Dingen reagiere ich teilweise sogar mit Angstgefühlen. Es schadet enorm

@Ttl23 Was für Supplements nimmst du?

x 2 #5


L
@Frittensauce Ich bin ein emotionaler Esser und meine größte Baustelle ist tatsächlich immer fettiges Essen gewesen, mittlerweile hat sich eine Vorliebe für Spezi (also leider nun auch Zucker) dazugesellt🙂‍Ich habe mal einen Monat geschafft wirklich konsequent auf alles verarbeitete zu verzichten und jeden Tag einen Smoothie/Shot aus 50 Gemüse-/Obstsorten (selbstgemacht nach dem Rezept aus dem Netflix Film zum Thema Mikrobiom) zu mir zu nehmen und es ging mir so gut wie noch nie im Leben. Habe dazu aber auch Darmbakterien in Tablettenform dazu genommen. Warum es so schwer da dran zu bleiben, ist mir ein Rätsel. Aktuell bin ich sehr weit von dem Zustand entfernt.

x 2 #6


StefH
Hey ich bin beruflich personaltrainer + Ernährungsberater und seit 15 Jahren Bodybuilder.. helfe gerne

x 3 #7


DrSeltsam
Zitat von Lululisa:
und es ging mir so gut wie noch nie im Leben

Hast Du die Verbesserung schnell gemerkt oder hat es gedauert?

x 1 #8


F
Zitat von StefH:
Hey ich bin beruflich personaltrainer + Ernährungsberater und seit 15 Jahren Bodybuilder.. helfe gerne


Wow. Wie cool ist das? Kostenlos hier im Forum?

Ich muss gerade arbeiten und kann nicht so viel schreiben, aber „Fitness“ ist ganz wichtig in meinem Leben.
Ich schwimme gerne, gehe ins Lasertag, mache Karate. Ich habe festgestellt, dass ich eigentlich noch zu wenig davon mache… weil es mir damit sehr viel besser geht.

Sonnenlicht ist auch sehr wichtig für mich. Ich weiß nicht, ob es antientzündlich ist.

#9


F
Eine konkrete Frage habe ich: wisst ihr ob Tomaten gut oder schlecht sind? Ich habe gelesen, dass sie entzündungsfördernd sind und auch dass sie antientzündbar sind.

Ich mache viel mit passierten Tomaten.

x 1 #10


Nova_Sol
@Frittensauce Tomaten sind gut und nicht entzündungsfördernd. Sollten allerdings immer besser gekocht werden, als roh gegessen.

x 2 #11


Minkalinchen
Bei mir ist der Zucker das größte Problem.
Ich bin auch gerade dabei, drauf zu verzichten, fällt nicht so leicht.
Man hat einen Jap danach.
Der Industriezucker ist heutzutage ein Suchtmittel, denn überall in den Lebensmitteln ist er drin.

x 2 #12


L
@DrSeltsam Es hat ungefähr 1,5 - Wochen gedauert und wurde dann langsam immer besser, sodass ich rückblickend dann wirklich merklich Besserung verspürt habe. Weil es mir ja dann gut ging bin ich nicht konsequent dran geblieben. Muss aber sagen, dass ich in dieser Zeit auch konsequent vegan gegessen habe. Fällt mir allerdings auf Dauer sehr schwer…

x 2 #13


L
Zitat von Lululisa:
@DrSeltsam Es hat ungefähr 1,5 - Wochen gedauert und wurde dann langsam immer besser, sodass ich rückblickend dann wirklich merklich Besserung ...

Achso und zum Start damals in diese Ernährungsumstellung habe ich 3 Tage Haferkur nach den Ernährungsdocs gemacht. War glaube ich auch sehr hilfreich.

x 2 #14


DrSeltsam
Mal eine allgemeine Frage dazu: meine Osteopathin meinte letztens, mein Körper wäre ihrer Meinung nach übersäuert. Geht das in die gleiche Richtung, d. h. wäre eine antientzündliche Ernährung ebenfalls hilfreich bei Übersäuerung?

Ich hab' mich damit noch nie wirklich ernsthaft beschäftigt, das Thema hier wäre aber mal ein Anlass dazu.

x 2 #15


DrSeltsam
Zitat von Lululisa:
3 Tage Haferkur nach den Ernährungsdocs

Habe ich mir grade mal angesehen – liest sich "brutal" 😬 , aber durchaus machbar.

x 1 #16


Nova_Sol
@DrSeltsam ja genau..
Bei übersäuerung brauchst du auch eine antientzündliche Ernährung.
Das hat auch alles viel mit dem Säure-Basen-Haushalt zutun.. da muss ich mich auch nochmal reinlesen. Gibt teilweise richtige Tabellen die dann zeigen, was Du bei Übersäuerung erstmal essen und was du meiden solltest.

x 3 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Nova_Sol
https://cardioscan.de/blog/ernaehrung/b...ernaehrung

Hier steht es glaube ich ganz gut erklärt, auch mit der Pyramide

x 2 #18


F
Zitat von DrSeltsam:
Mal eine allgemeine Frage dazu: meine Osteopathin meinte letztens, mein Körper wäre ihrer Meinung nach übersäuert. Geht das in die gleiche Richtung, d. h. wäre eine antientzündliche Ernährung ebenfalls hilfreich bei Übersäuerung? Ich hab' mich damit noch nie wirklich ernsthaft beschäftigt, das Thema hier ...


Eine antientzündliche Ernährung (AID) ist eine Ernährung, die hilft das Immunsystem im Darm zu stärken und Entzündungsprozesse im Körper reduzieren.

Sie hilft gegen Krankheiten von Verdauungsystem, Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto, aber auch „Volkskrankheiten“ wie Herz-Kreislauf. Sie kann sogar Alzheimer vorbeugen. Ich glaube, dass sie kann auch bei Übersäuerung helfen.

Bei antientzündlicher Ernährung ist wichtig, dass du extreme Säuren vermeidest wie Grapefruitsaft oder zu viel Kaffee. Du solltest Alk. vermeiden, Dinge mit schlechten Fetten (beispielshalber Sahnetorte), Fritten, fettige @Frittensauce sollte man vermeiden, aber ich habe ein Rezept für eine leichte Frittensauce.

Vermeiden sollte man darüber hinaus alles was geräuchert, gepökelt oder gegrillt ist. Wurst sollte man meiden. Bei den Fleischsorten Hammel, Schwein, Innereien, alles frittierte, panierte und Süßigkeiten.

Wichtig ist: nicht rauchen und nicht saufen 😉

Wichtig ist mir aber auch Lebensstil: viel Sport, viel Entspannung. Darüber würde ich gerne reden

Bei Gewürzen weiß ich auch nicht. Es wird von zu stark gewürzten Speisen abgeraten. Ich vertrage auch viele Gewürze nicht gut. Andererseits aber gibt es Gewürze, wie beispielshalber Sumach, die reich an entzündungshemmenden Inhaltsstoffen sind…

x 2 #19


T
@Afraid zzt nehme ich ashwagandha, traubenkern Extrakt und (ist zwar kein supplement) lasea und etwas ruhiger zuwerden 😄

x 2 #20


A


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