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RainmanX

RainmanX
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Hallo Leute,

bin neu hier und möchte mal einen Beitrag in diesem Thread eröffnen. Gibt es hier vl. Österreicher, die sich selbst zu den sogenannten neurodiversen/neurodivergenten Menschen zählen (Betroffene kennen den Begriff). Wenn ja, würd ich mich über evtl. vorsichtige Kontakte bzw. private Nachrichten freuen (nur um mal zu sehen, ob es evtl. Gemeinsamkeiten gäbe).

• • 02.09.2026 #1


6 Antworten ↓

User_0815_4711
Hallo,
ich fühle mich zwar nicht betroffen, möchte aber sagen, dass ich dein Thema zur Kenntnis genommen habe. Vielleicht meldet sich noch jemand.

• #2


A


Neurodiverse Menschen aus Österreich

x 3


NeonPixie
Zitat von RainmanX:
Hallo Leute, bin neu hier und möchte mal einen Beitrag in diesem Thread eröffnen. Gibt es hier vl. Österreicher, die sich selbst zu den sogenannten neurodiversen/neurodivergenten Menschen zählen (Betroffene kennen den Begriff). Wenn ja, würd ich mich über evtl. vorsichtige Kontakte bzw. private Nachrichten ...


Mit ADHS und Autismus etwa sind ein paar Personen hier. Weiß aber nicht, ob davon jemand aus Österreich kommt.

• x 3 #3


Idefix13
Komme zwar auch nicht aus Österreich, aber mit der Synästhesie die auch zum neurodiversen Spektrum zählt, wollte ich mich hier mal melden. Kannte einige hier die aus Österreich kamen, aber im Laufe der Jahre, haben wohl viele das Forum wieder verlassen und wie nahe oder fern sie eine veränderte neurologische Wahrnehmung verspürten, kann ich natürlich nicht sagen, geschweige denn vermuten.


Ich verstehe dein Zugehörigkeitsbedürfnis total - von: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Und doch kann sich gerade in dem Detail der Teufel verstecken, denn Gleich ist niemals Gleich, aber das hast du ja schon geschrieben:
Zitat von RainmanX:
ob es evtl. Gemeinsamkeiten gäbe


Aber auch in Gegensätzlichkeiten finden sich Gemeinsamkeiten, die erst zutage treten wenn man sich darauf einlässt, was natürlich eine größere Frustschwelle und eine höhere Toleranzgrenze vorraussetzt gegenüber den Kontakten auf die man trifft.

Nichtsdestotrotz wünsche ich dir viel Glück weiterhin! 🍀🍀🍀

• x 1 #4


RainmanX
Zitat von Idefix13:
Aber auch in Gegensätzlichkeiten finden sich Gemeinsamkeiten, die erst zutage treten wenn man sich darauf einlässt, was natürlich eine größere Frustschwelle und eine höhere Toleranzgrenze vorraussetzt gegenüber den Kontakten auf die man trifft.

Ja, letztlich ist und bleibt es (meiner bescheidenen langjährigen Erfahrung nach) ohnehin ein gänzliches und unlösbares Mysterium, warum bestimmte Persönlichkeiten einen Weg zueinander finden (mal ganz abgesehen davon, dass diese Prozesse sowieso zum größten Teil auf unbewusster Ebene verlaufen). Und in meinem Fall (ohne jetzt näher darauf einzugehen) war es schon immer klar, dass Menschen wie mich überhaupt nur mit einem winzigen Teil der Menschheit jemals etwas Tieferes verbinden könnte (auch wenn ich vordergründig genauso gut, oder vermutlich sogar besser, das seichte Maskenspiel im Rahmen von oberflächlichen und unbedeutenden Pseudo-Kommunikationsmustern beherrsche..aber wer mal gelernt hat, sich selbst treu zu bleiben und sich auch stetig innerlich weiterzuentwickeln, wird schnell feststellen, dass Einsamkeit als eine der absolut unerlässlichen Nebenerscheinungen zu einem Teil seines Lebens sein wird..

• x 2 #5


Ananda
Zitat von RainmanX:
dass Menschen wie mich überhaupt nur mit einem winzigen Teil der Menschheit jemals etwas Tieferes verbinden könnte

Hallo nochmal, jetzt auch hier.
Also ich habe auch eine grenzwertige Diagnose Autismus/ADHS, erst vor ein paar Monaten festgestellt. Und ich bin aus Wien.
Genau diesen Satz, den du da schreibst, den denke ich mir immer wieder. Ich suche so sehr das Tiefe, Vertraute, aber es ist so schwer für mich, dahin zu kommen. Wie soll man jemanden kennenlernen, wenn man für Small Talk nicht geeignet ist. Ich bin zwar auch supergut im Maskieren, aber nur kurzfristig, dann wird es mir zu viel und ich ziehe mich zurück und mich ekelt vor mir selbst, weil ich mich selbst nicht spüre in den meisten Kontakten.
Oft suche ich verzweifelt nach Menschen, nur um festzustellen, dass ich dann doch mit den meisten eh nichts näher zu tun haben wollen würde oder könnte....
Was bleibt, ist die Einsamkeit und das Gefühl, dass ich eigentlich meist fehl am Platz bin.

• x 1 #6


RainmanX
Zitat von Ananda:
Wie soll man jemanden kennenlernen, wenn man für Small Talk nicht geeignet ist. Ich bin zwar auch supergut im Maskieren, aber nur kurzfristig, dann wird es mir zu viel und ich ziehe mich zurück und mich ekelt vor mir selbst, weil ich mich selbst nicht spüre in den meisten Kontakten.

Ja, das kann ich aus meiner Sicht nur unterschreiben. Oberflächlichkeit und seichtes Getratsche ist für mich über die Jahre immer unerträglicher geworden, in jungen Jahren hab ich es vl. ein wenig beherrscht, schwer zu sagen. Aber mittlerweile möchte/brauche ich nur mehr Tiefe, echte Gespräche (keine gegenseitigen Monologe), empathisches Zuhören und authentisches Sein (egal was das im Detail letztlich bedeutet..). Ich kenne das nur allzu gut, wenn man das Gefühl hat, sich in wenig authentischen/empathischen Gesprächen nach und nach selbst zu verlieren..fühlt sich für mich so an, als würde nur mehr eine Hülle von mir existieren..

• #7





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