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Hallo zusammen, Wer von euch hat Erfahrung mit journaling? Würde sehr gerne damit starten, weiß aber nicht welches Buch dazu geeignet ist zum starten. Es gibt so viele zur Auswahl. Von Erleuchtung hat jemand von euch ein Tipp! LG Toval
• • 31.05.2026#1
9 Antworten ↓
Minime Mitglied
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Meinst du welches Notizbuch geeignet ist? Ist natürlich alles Geschmackssache. Ich mag die nachfüllbaren Reisetagebücher von Wanderings. Hab das "Pocket", ist schön klein und passt in jede Tasche. Bin da eher minimalistisch veranlagt. Gibt aber auch andere Größen.
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A
Journaling starten
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Mariebelle Mitglied
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Ich habe immer schoene Schreibbucher,meist mit Spiralbindung. Ich nenne es aber Tagebuch/Ideenbuch schreiben...old-school...
Etwas reinzeichnen,rein kleben geht da auch.
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Windy Mitglied
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Wenn man nicht weiß mit was man anfangen soll, einfach ein Blatt Papier nehmen und drauflosschreiben, lochen und in einen Schnellhefter abheften, gut auch wenn man die Seiten numeriert.
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Elly79 Mitglied
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Das Dotted Journal von Scribble ist super. Hat ordentlich dicke Seiten, so das nix durchdrückt. Dotted fand ich immer am besten. Es gibt einige gute Seiten im Netz, die das Bullet Journaling gut erklären, so das man sich seinen eigenen Stil basteln kann.
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Kruemel_68 Mitglied
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@Toval Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus glaube ich, dass Tagebuch schreiben in ein Buch mit vorformulierten Themen, Fragen und Aussagen eine nette Beschäftigung ist, die man natürlich machen kann, die aber nicht viel bringt. In der Regel verläuft sich das im Sande, weil es einen in seinem Entwicklungsprozess nicht substanziell weiterbringt. Ich bin eher für das freie Schreiben.
Was auf jeden Fall gut ist: Du schreibst mit der Hand. Wenn man mit der Hand schreibt, sind Motorik, Wahrnehmung, Sprache, Gedächtnis und Emotion gleichzeitig aktiv. Das ist beim Tippen auf einer Tastatur nicht der Fall. Man denkt beim Schreiben mit der Hand langsamer und bewusster und versteht damit besser, was in einem vorgeht. Allein das Benennen von Gefühlen reduziert die Aktivität der Amygdala. Dadurch nimmt das Grübeln ab und man bekommt mehr inneren Abstand. Und schlussendlich verankert die Bewegung des Schreibens das Geschriebene stärker durch mehr Körperbezug.
Als ich 2020 meine Körperpsychotherapie begann, war eine Vorgabe meines Therapeuten, ein Therapietagebuch zu schreiben. Und zwar wirklich mit Fokus auf die Therapie. Dazu gehört z.B., nach jeder Therapiestunde die essenziellen Punkte aufzuschreiben, die hängengeblieben sind (denn das, was nicht hängen bleibt, ist gerade auch nicht dran und wichtig). Und über diese Punkte habe ich dann schriftlich reflektiert. Über meine Gefühle. Über das, was die Stunde mit mir gemacht hat. Und welche Auswirkungen es auf mich hatte. Plus die Dinge, die während meiner Atem- und Meditationsübungen hochkommen. Oder in Träumen.
Und dann – ganz wichtig – ich schlechten Phasen immer mal wieder nachzulesen: hatte ich das schon mal so? Und wenn ja, wie bin ich letztes mal wieder rausgekommen? Was hat mir geholfen? Meist habe ich dann beim Nachlesen bemerkt, dass die schlechte Phase dieses Mal nicht ganz so schlecht ist wie beim letzten Mal und dass ich schneller wieder rausgekommen bin. Und dafür ist es halt ganz wichtig, möglichst genau auch seine Gefühle und Gedanken in bestimmten Situationen festzuhalten.
Aber ich finde es gut, dass Du Dich erst einmal dran begibst. Schreiben ist ein kreativer Prozess, der wachsen muss. Und wichtig ist, dass man überhaupt erst einmal anfängt. Es gibt übrigens von der Zeitschrift „Psychologie heute“ ein tolles Sonderheft zum Thema Schreiben.
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Windy Mitglied
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Eben, wichtig ist nicht wie Medium und Stift aussehen oder wie teuer sie sind, sondern das was aufgeschrieben wurde und das besten von Hand und dafür tuts ein ganz normaler Ringbuchblock, die ich übrigens gerne nutze und auch schnell voll sind und einfach schreiben, was da gerade im Kopf vor sich geht, da ist es egal, wo das drauf ist, hauptsache man kanns jederzeit wieder nachlesen und sich wundern, was da so alles vor sich geht.
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Toval Mitglied
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Danke euch allen, für eure Antworten. Ich für mich suche einfach mal ein vorgefertigtes Buch, weil mir das Schreiben nicht leicht fällt. Deswegen hab ich an ein Buch gedacht. Und wenn ich dann etwas Übung darin habe, könnte ich mir später vorstellen auch ein einfach leeres Buch / Block zu nutzen.
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Minime Mitglied
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Hast du dir schon mal die Bücher von Lebenskompass angesehen? Ich hab die zwar noch nie selbst genutzt, finde die aber recht ansprechend. Gibt die in verschiedenen Ausführungen.