Feuerschale
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mithilfe eines Buchs.
Hat hier jemand vielleicht Erfahrung mit der ACT? Das wird wohl häufiger angewendet auch
im klinischen Bereich z B bei Sucht aber auch anderen Dingen.
Mit dem Akzeptanzteil komme ich denke ich meistens klar, ich hatte auch viele Jahre Focusing
gemacht und es erinnert mich daran - also das Beobachten - Raum geben - Zulassen,
dann diese Welle oder Gedanken ggf. abklingen lassen und nicht mehr damit identifiziert
sein so komplett.
Bei dem zweiten Teil nach der Achtsamkeit - dem Tun finde ich es schwierig, einen Wert klar zu haben.
Vielleicht sehe ich den auch zu hoch gehängt und ideal - dass ein Wert sowas sein muss
wie ein Lebenssinn - oder ein Ideal.
Wie kann man denn diesen Wert, nach dem ich mein Tun ausrichte verstehen?
Ist das sowas wie ein persönliches Ziel wie - ich möchte achtsam essen und ausreichend
schlafen? Und wenn dann Ängste und bestimmte Muster kommen und ich lasse die zu,
um diese aber nicht automatisch zu erfüllen, sondern dann frei zu wählen, was das
gesündere Verhalten ist oder was für mich aktuell angemessener ist?
Oder muss Wert sowas ganz großes sein wie meine Vision, mein Lebenssinn,
etwas sehr zentrales? Damit tue ich mir dann schon schwerer, und dann könnte
man auch sagen - alles egal, ich mache eben was ich will (bzw. wozu ich mich aus Gewohnheit
gedrängt fühle) oder vegetiere auch in meinen Mustern weiter.
• • 04.02.2023 x 1 #1