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201717.07




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Hallo alle zsm,
Ich bin neu im Forum und habe mich registitriert in der Hoffnung mich mit Leuten die in der gleichen oder ähnlichen Situation sind auszutauschen und gerne Hilfe anzunehmen. Da ich zur Zeit wirklich mit den Nerven am Ende bin und so wirklich nicht weiter machen kann, schildere ich euch mal meine Lage.

Meine Vorgeschichte:
Ich hatte mit 15-18 mal stärker mal schwächer eine derealisation und hatte folglich nie das Gefühl wirklich da zu sein. Das Gefühl das alles auf Autopilot wäre bis hin zu zweifeln dass ich existiere und alles um mich herum wirklich existiert.
Der Winter in meinem 18. Lebensjahr wär der schlimmste den ich hatte. Starke Depression, gefolgt von motivationslosigkeit, so dass ich die 12. klasse wiederholt habe, da ich kaum in der Schule war. Ich konnte den ganzen Tag schlafen und war trotzdem müde. Habe alle meine sozialen Kontakte vernachlässigt, bis dann iwann meine ex mit mir Schluss gemacht hat. Was nicht so leicht für mich wegzustecken war. Bis heute noch. Nach diesem Winter war ich komplett gebrochen und musste mich erst mal neu finden.

Im Frühjahr meines 18.lebensjahr gings mit plötzlich wieder gut und meine Stimmung würde von Tag zu Tag besser. Ich hatte wieder das Gefühl aktiv am Alltag teilzunehmen und in meinem Kopf war einfach viel mehr los. Voller geistreicher Ideen, Freude und den inneren Drang sozial aktiv zu werden. Der Sommer war grandios. Mt gings ständig gut und ich konnte jeden Tag was unternehmen. Ich konnte so gut wie jeder Person eine Konversation führen, ziemlich oft die Person zum Lachen bringen und auch selber von ganzem herzen lachen.
Als es dann wieder Herbst wurde merkte ich wie meine Stimmung von Tag zu Tag schlechter wurde. Ich ging zum Psychologen und er diagnostizierte eine Depression, die er mit sertralin 100mg und mirtazepin, gegen meine Schlafstörung, behandelte. Letzten Winter fiel ich nicht in dieses tiefe Loch, jedoch gings mir auch nicht gut, so dass ich die Schule dann abbrach.
Im Frühjah, gleiches Spiel, mit gings wieder besser, und an einem Punkt wo ich wieder voller Freude und Energie war und der zukunft optimistisch entgegen blickte, dachte ich, dass ich die antdeps absetzen konnte, ohne das mit meinem Arzt zu besprechen. Nach den "brainzeps" (Entzugserscheinungen von antdeps ) die so 3 Wochen angehalten haben, gings mir mir so Ulala. War dann 2 Monate im Ausland, und seit dem ich wieder zurück bin, gehts mit schlecht bis ganz schlecht.
Ich habe keine Lust auf gar nichts. Suche ständig nach einem tieferen Sinn, in der Mystik und Esoterik, was mir aber auch kein halt oder Befriedigung gibt. Mein Persönlichkeit ist so gut wie gar nicht mehr present. Fühle mich nicht glücklich und wohl in meiner Haut.
Bin überhaupt nicht geerdet, und in meinem Kopf herrscht meistens leere.

Kann mich nicht artikulieren, und weiß überhaupt nicht mehr was ich will. Ich bezweifele sogar meiner S.. Ich bin und war eig hetero. 100%. Hatte auch einige Beziehungen und finde Frauen auch sehr anziehend. Aber wie gesagt ich weiß nicht was mir los ist.

Bitte verurteilt mich nicht jetzt dafür, ich weiß dass es man mit psychischen Problemen keine Dro. nehmen sollte, aber ich *beep* halt ne ganze Weile (seit 2,5 Jahren) und seit dem habe ich gesehen dass es mir hilft. Es ist nur temporär aber es hilft einfach mal frischen Wind in meinen Kopf zu bekommen.
Meine gereizte Stimmung legt sich und viele sorgen die ich habe, kann ich dann oft (temporär) in einem Dialog mit mir selbst beseitigen.
Viel schlimmer ist es dass ich die fehlenden gkücksmomente in meinem Leben mit Dro. wie Mdma, pep, Dro., Dro. versuche zu kompensieren. Nur druffe bin ich wieder "lebendig", danach tritt die wie gewohnte leere ein.

Ich glaub dass sollte fürs erste mal reichen.

Ich freue mich auf alle antworten und bedanke mich schon mal im Voraus.



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  17.07.2017 02:58  
So gehts mir auch derzeit.. lass das *beep* besser weg!


Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser

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