Anonym_2026
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Hallo,
ich war im Studium (Hochschule Bochum) ein ordentlicher Student. Ich hatte bis zur Bachelorarbeit einen Notenschnitt von 1,8.
Ich bin dann in der Bachelorarbeit mit einer Note von 3,7 fast durchgefallen.
Ich war schon während des Studiums depressiv, jedoch hatte ich Leute um mich. Beim Schreiben der Bachelorarbeit bin ich dann in ein Loch gefallen, weil ich alleine war. Ich konnte kaum schreiben, konnte mir keine Bücher holen, weshalb ich nur sehr wenige Quellen hatte. Ich wusste, dass ich mich falsch verhalte, jedoch konnte ich nicht anders. Ich kann es schwer beschreiben. Es war eine psychologische Überforderung.
Obwohl es schon lange her ist (2012), habe ich das Scheitern noch immer nicht verarbeitet. Das Scheitern von damals hat sich eingebrannt. Ich habe eine schwere Behinderung, keine Freunde, keine Familie. Leistung, wie z.B. ein Bachelor, ist der einzige Wert, den ich habe. Dass ich sogar daran eingenverschuldet gescheitert bin, in einem Fach (Marketing), das mir Spaß machen sollte, kann ich bis heute nicht verarbeiten.
Welche Möglichkeiten gibt es, sowas psychologisch zu verarbeiten?
Viele Grüße
ich war im Studium (Hochschule Bochum) ein ordentlicher Student. Ich hatte bis zur Bachelorarbeit einen Notenschnitt von 1,8.
Ich bin dann in der Bachelorarbeit mit einer Note von 3,7 fast durchgefallen.
Ich war schon während des Studiums depressiv, jedoch hatte ich Leute um mich. Beim Schreiben der Bachelorarbeit bin ich dann in ein Loch gefallen, weil ich alleine war. Ich konnte kaum schreiben, konnte mir keine Bücher holen, weshalb ich nur sehr wenige Quellen hatte. Ich wusste, dass ich mich falsch verhalte, jedoch konnte ich nicht anders. Ich kann es schwer beschreiben. Es war eine psychologische Überforderung.
Obwohl es schon lange her ist (2012), habe ich das Scheitern noch immer nicht verarbeitet. Das Scheitern von damals hat sich eingebrannt. Ich habe eine schwere Behinderung, keine Freunde, keine Familie. Leistung, wie z.B. ein Bachelor, ist der einzige Wert, den ich habe. Dass ich sogar daran eingenverschuldet gescheitert bin, in einem Fach (Marketing), das mir Spaß machen sollte, kann ich bis heute nicht verarbeiten.
Welche Möglichkeiten gibt es, sowas psychologisch zu verarbeiten?
Viele Grüße
• • 27.09.2026 #1
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