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Vorgeschichte: Antidepressiva Erfahrung aufgrund Angst.- und Panikstörung seit fast 20 Jahren mit Unterbrechungen.
2022 folgte eine Depression. Einstellung auf Venlafaxin. Anfang 2025 wurde dieses bis Juni ausschleichend abgesetzt.
Ende 2025 merkte ich das es mental wieder Bergab ging aber ich wollte unbedingt ohne AD diese "Phase" überwinden.
Nun traf mich nach vielen Jahren ein Schub "Multiple Sklerose" , da wusste ich dass ich doch wieder Hilfe benötige.
Es ging zur Psychiatrischen Akutsprechstunde. Aufgrund dessen das ich Blutverdünner nehme, sind Blutungsrisikofrei nur wenige ADs zu erhalten.
Also bekam ich Mirtazapin. Ich erwähne das mein Psychiater leider Urlaub hatte, daher musste ich zur Vertretung.
Laut dieser solle ich Mirta. 4 Wochen 15mg zur Nacht nehmen und dann auf 30mg erhöhen.
Ich habe schon viel gelesen. Mit 15mg wirkt es schlaffördernd, sedierend aber wohl noch nicht antidepressiv.
Schlafen konnte ich die erste Woche wirklich sehr gut, mittlerweile sind die Schlafstörungen (stündlich wach) wieder da.
Die Müdigkeit/Benommenheit bleibt über den Tag. Das viele Futtern, ich kämpfe wirklich damit, ist auch weiterhin vorhanden aber am schlimmsten empfinde ich das Gefühl in den Beinen. Sie sind wie Pudding, schwach und kraftlos. Dies stört mich sehr. Es ist kein RLS.
Ich habe 14 Tage lang 15mg eingenommen. Ich las das manche Nebenwirkungen mit höherer Dosierung wohl besser werden oder gar verschwinden. Daher habe ich nun seit 4 Tagen auf 22,5mg hoch dosiert und wollte nächste Woche auf die 30mg. Das Gefühl wird bisher nicht besser und ich weiß gerade nicht ob das hoch dosieren wirklich so passend ist. Vielleicht ist das Mirta. doch nicht mein Medikament. Ich möchte ja auch gern wieder arbeiten gehen, das ist aber total unangenehm mit den Nebenwirkungen. Noch bin ich bis 12. zu Hause.
Würde es mit der 30mg Einnahme verschwinden oder sollte ich doch eher wieder runter reduzieren?
Ich habe erst im Juni einen erneuten Termin bei meinem Psychiater.