Zitat von Grace_99: Warum können die Wechseljahre das so stark auslösen, wenn man bereits seit 6 Monaten keine Blutung mehr hat? Und dann so aus dem off und nur beim raus gehen? Kann ich mir schwer vorstellen
Ich denke auch, dass bei dir die Psyche ein wichtiger Verursacher ist, keine Frage. Nichtsdestotrotz kann es körperliche Ursache geben, die deutlich verstärken können. Östrogenmangel macht z.B. reizbar, nervös, Herzrasen, Schlafstörungen. Progesteronmangel macht unruhig, ängstlich und noch viel mehr. Es gibt Frauen, die in den WJ Panikattacken beim Autofahren entwickeln oder in der Arbeit völlig überfordert sind. Nehmen sie Hormone ist wieder alles gut. Lies dir die Erfahrung von Knipsi durch. Ich möchte nicht wissen, wieviele Frauen zwischen 45 und 65 fälschlicherweise mit AD behandelt werden, ihren Job aufgeben müssen, in Psychiatrien landen, weil Östrogen und Progesteron nicht stimmen.
Es kann Jahre dauern bis der Körper sich an die neue Hormonsituation gewöhnt hat.
Auch Nährstoffmängel können psychische Dispositionen verstärken oder gar auslösen. Schrieben wir auch schonmal drüber. Bei dir ist ja mindestens Vitamin D im Mangel, was stark auf die Psyche schlagen kann.
Ich versuche alle körperlichen Auslöser und Verstärker meiner Angststörung zu beheben, damit ich das, was ich an psychischen Symptomen habe, tatsächlich auch der Psyche zuschreiben kann.
Wenn ich du wäre, würde es mich massiv irritieren und frustrieren, dass es mir so lange so schlecht geht, obwohl ich viel dafür tue, dass es besser wird. Mich würde es erleichtern zu wissen, dass es Ansatzpunkte geben könnte, die zu beheben mir helfen würde.
Darf ich eine ketzerische Frage stellen? Ich packe sie in einen Trigger, denn ich möchte dich keinesfalls damit verletzen!
Trigger
Bringt es dir eventuell einen Nutzen, dich als schwer traumatisiert anzusehen und derart zu leiden und gegen die Vergangenheit und mit deinem Leben zu kämpfen?