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200906.06




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Hallo, habe mich neu angemeldet, denn ich hoffe, dass ihr mir erstmal weiterhelfen könnt. Ich bin seit Anfang des Jahres immer mal wieder grundlos verängstigt und muss ohne erkennbaren Grund weinen. Meistens passiert das, wenn ich eine Entscheidung treffen soll, die für "normale" Menschen keine große Bedeutung hat. (z.B Sachen wie: gehe ich heute Abend mit meinen Freunden was trinken oder bleibe ich zu Hause, nichts spanendes also!) Es fing alles damit an, dass mein Opa anfang des Jahres den verdacht auf Krebs hat, was sich - Gott sei Dank- aber dann doch nicht bestätigt hat. Seit diesem Zeitpunkt habe ich schreckliche Angst, dass irgendeinem aus meiner Familie, meinem Freund oder mir etwas schreckliches passieren könnte, wenn ich nicht da bin. Mittlerweile geht es so weit, dass ich sobald ich nachts ein kleines Geräusch höre sofort aufstehe und durch´s Haus laufe, nur um zu gucken, dass auch alles ok ist. Vor kurzem habe ich dann auch noch einen Wildunfall aus nächster Nähe gesehen, und seitdem habe ich auch panische Angst vor dem Auto fahren. Bisher bin ich immer sehr gerne Auto gefahren, aber so "Kleinigkeiten" werfen mich momentan extrem aus der Bahn. Solange ich beschäftigt bin, sprich in der Schule oder auf der Arbeit, verschwende ich da auch keinen Gedanken dran. Aber sobald ich zu Hause bin ist die Angst vor Verlust oder wie man es auch immer nennen mag wieder da. Mittlerweile habe ich gan gut gelernt, meine Ängste in Aggressionen gegenüber meinen Mitmenschen umzuwandeln, vorallem meinem Freund gegenüber, der zwar einen Teil der Geschichte kennt, aber auch nicht weiß, wie er damit umgehen soll, wenn ich mal wieder nichts mit ihm unternehmen möchte oder ihn auch für ein paar Tage nicht sehen will. Sind das schon Depressionen und sollte ich mir vielleicht professionelle Hilfe suchen?

Danke für´s zuhören und ich hoffe, ihr könnt mir helfen



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  06.06.2009 18:48  
Hallo Lila_Luna,

schwer zu sagen, typische Anzeichen wären halt Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, nachlassende Leistungsfähigkeit usw. Dass sich diese Ängste (hab ich auch manchmal, was Kleinigkeiten angeht) auf die Stimmung niederschlagen, muss noch keine Depression bedeuten, vielleicht ist es nur eine depressive Verstimmung.

Na ja sich Hilfe zu holen, schadet bestimmt nicht, andererseits finde ich es gut, wie Du damit umgehst also dass Du Deinen Kopf durchsetzt, wenn Du jetzt Zeit für Dich brauchst, außerdem kannst Du Deine Gefühle gut einschätzen und gebessert hat sich ja auch schon was. Vielleicht geht es ohne Unterstützung, aber wenn es noch länger so bleibt, würde ich mir schon Hilfe holen.

Grüße

pc


Univ.-Prof. Dr. med. Isabella Heuser

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