Cyraina
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Hallo zusammen.
Das schlimme ist, dass ich eigentlich gerade zu müde bin um einen Text zu verfassen, komme aus der Uni, möchte meine Gedanken aber loswerden.
Jeder hat schonmal von Winterdepression gehört, jedoch leide ich eher im Sommer unter Stimmungsschwankungen und miesen Gedanken. Bin w/26, studiere im siebenten Semester, wohne noch zu Hause bei Ma (Vater vor langer Zeit verstorben), ziehe aber kommendes Jahr aus. Wann ist noch unbekannt.
Dass ich mit fast 30 noch bei Ma wohne ist schlimm genug, dazu möchte ich bitte keine Kommentare, halte es aber für wichtig zu erwähnen.
Anfang August bin ich zu meinem Hausarzt, weil ich trotz eines Dringlichkeitcodes keinen Therapieplatz bekomme (nur in einer Praxis wäre was frei, wo ich aber zweieinhalb Stunden hingefahren müsste) und habe dann die Empfehlung und Kontaktdaten bezüglich tageskliniken bekommen. Habe dort auch sofort angerufen und mich auf die Liste setzen lassen.
Letzte Woche kam ein Rückruf der TK, dass ich vermutlich im Laufe des Novembers starten könnte.
Jetzt rattert es in meinem Kopf, weil die Wartezeit zu Anfang länger gewesen war (es hieß Dezember/Januar), genau jetzt im November startet mein neuer Minijob und ich hatte das Thema noch nicht angesprochen, dass ich vermutlich 6-8 Wochen ausfallen würde. Ich studiere und arbeite im sozialen Bereich, ich habe noch die Hoffnung, dass mit meinem Arbeitgeber und Kollegen klären zu können, dass ich dann evtl. eine lange Pause einlegen oder erst später starte.
Ich komme aus dem Praxissemester (Vollzeit), wo es leider keine Vergütung gab, weswegen ich unbedingt wieder arbeiten wollte, um ein bisschen Geld zu haben.
Diese Gedanken kreisen mir seit ein paar Tagen im Kopf, aber auch die Tagesklinik und der Aufenthalt. Denn darüber wurde am Telefon nicht viel gesagt. Ich habe letzte Woche gefragt, ob ich in ruhigen Momenten / Pausen(?) auch an Uni-Sachen arbeiten dürfte, was verneint wurde. Meine Mutter will, dass ich jetzt fertig werde und ich frage mich gerade, ob ich das alles dann an den Wochenenden zu Hause aufarbeiten kann oder nicht. Sie ist der Meinung, dass man nur sehr schwer einen Job finde, wenn man mehrere Semester macht. (Studiert hat sie nicht, aber leider bekannte, dessen Töchter ebenfalls auf meiner Uni gewesen sind und in der Regelstudienzeit fertig wurden. Ganz glauben kann ich das nicht, da leider besonders mein Standort dafür bekannt ist, dass die wenigsten in sechs Semestern fertig werden. Von etwa 200 Studierenden weiß ich von etwa einer Hand voll, die jetzt im Sommer fertig wurden.)
Das macht zusätzlichen Druck und ich habe auch schon versucht mit ihr zu reden, leider erfolglos. Der einzige Kompromiss wäre, sie war zumindest vor ein paar Wochen der Meinung und vor ein paar Tagen schockiert darüber, dass ich mir ihre Worte gemerkt habe, dass wenn ich Teilzeit arbeite, sie ein weiteres Semester zulassen würde.
In meinem jetzigen psyschichen Zustand möchte ich auch nicht ausziehen, da mir vermutlich das alle nun raten würden, weil ich Angst habe in meiner Wohnung alleine noch tiefer in negative Gedanken zu fallen.
Auch habe ich Bange vor den Gruppentherapien. IdR kann ich mich gut von anderen Geschehnissen abgrenzen, ich weiß aber nicht, ob ich das hier hinbekommen werde. Habt ihr da vielleicht Tips?
Ich hoffe man kann den Text einigermaßen verstehen.
Mit freundlichen Grüßen
Das schlimme ist, dass ich eigentlich gerade zu müde bin um einen Text zu verfassen, komme aus der Uni, möchte meine Gedanken aber loswerden.
Jeder hat schonmal von Winterdepression gehört, jedoch leide ich eher im Sommer unter Stimmungsschwankungen und miesen Gedanken. Bin w/26, studiere im siebenten Semester, wohne noch zu Hause bei Ma (Vater vor langer Zeit verstorben), ziehe aber kommendes Jahr aus. Wann ist noch unbekannt.
Dass ich mit fast 30 noch bei Ma wohne ist schlimm genug, dazu möchte ich bitte keine Kommentare, halte es aber für wichtig zu erwähnen.
Anfang August bin ich zu meinem Hausarzt, weil ich trotz eines Dringlichkeitcodes keinen Therapieplatz bekomme (nur in einer Praxis wäre was frei, wo ich aber zweieinhalb Stunden hingefahren müsste) und habe dann die Empfehlung und Kontaktdaten bezüglich tageskliniken bekommen. Habe dort auch sofort angerufen und mich auf die Liste setzen lassen.
Letzte Woche kam ein Rückruf der TK, dass ich vermutlich im Laufe des Novembers starten könnte.
Jetzt rattert es in meinem Kopf, weil die Wartezeit zu Anfang länger gewesen war (es hieß Dezember/Januar), genau jetzt im November startet mein neuer Minijob und ich hatte das Thema noch nicht angesprochen, dass ich vermutlich 6-8 Wochen ausfallen würde. Ich studiere und arbeite im sozialen Bereich, ich habe noch die Hoffnung, dass mit meinem Arbeitgeber und Kollegen klären zu können, dass ich dann evtl. eine lange Pause einlegen oder erst später starte.
Ich komme aus dem Praxissemester (Vollzeit), wo es leider keine Vergütung gab, weswegen ich unbedingt wieder arbeiten wollte, um ein bisschen Geld zu haben.
Diese Gedanken kreisen mir seit ein paar Tagen im Kopf, aber auch die Tagesklinik und der Aufenthalt. Denn darüber wurde am Telefon nicht viel gesagt. Ich habe letzte Woche gefragt, ob ich in ruhigen Momenten / Pausen(?) auch an Uni-Sachen arbeiten dürfte, was verneint wurde. Meine Mutter will, dass ich jetzt fertig werde und ich frage mich gerade, ob ich das alles dann an den Wochenenden zu Hause aufarbeiten kann oder nicht. Sie ist der Meinung, dass man nur sehr schwer einen Job finde, wenn man mehrere Semester macht. (Studiert hat sie nicht, aber leider bekannte, dessen Töchter ebenfalls auf meiner Uni gewesen sind und in der Regelstudienzeit fertig wurden. Ganz glauben kann ich das nicht, da leider besonders mein Standort dafür bekannt ist, dass die wenigsten in sechs Semestern fertig werden. Von etwa 200 Studierenden weiß ich von etwa einer Hand voll, die jetzt im Sommer fertig wurden.)
Das macht zusätzlichen Druck und ich habe auch schon versucht mit ihr zu reden, leider erfolglos. Der einzige Kompromiss wäre, sie war zumindest vor ein paar Wochen der Meinung und vor ein paar Tagen schockiert darüber, dass ich mir ihre Worte gemerkt habe, dass wenn ich Teilzeit arbeite, sie ein weiteres Semester zulassen würde.
In meinem jetzigen psyschichen Zustand möchte ich auch nicht ausziehen, da mir vermutlich das alle nun raten würden, weil ich Angst habe in meiner Wohnung alleine noch tiefer in negative Gedanken zu fallen.
Auch habe ich Bange vor den Gruppentherapien. IdR kann ich mich gut von anderen Geschehnissen abgrenzen, ich weiß aber nicht, ob ich das hier hinbekommen werde. Habt ihr da vielleicht Tips?
Ich hoffe man kann den Text einigermaßen verstehen.
Mit freundlichen Grüßen
• • 22.10.2026 #1
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