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27

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MorpheusM
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Ich habe einen anstehenden OP-Termin, so langsam wird die Angst immer größer und es tauchen Flashbacks auf von der Situation, die dazu geführt hat, das ich überhaupt operiert werden musste und erneut operiert werden muss.
Es fällt mir recht schwer die Bilder zu kontrollieren, und dazu haben sie ein älteres Trauma was ich jahrelang vergraben hatte wieder hochgeholt. Ich bin aktuell unter Daueranspannung, damit beschäftigt nach außen so zu tun als ob alles ok ist. Ich bin niemand Therapierfahrenes. Aus der letzten Misere bin ich aus eigener Kraft rausgekommen, mit allem was dazu gehört. Seit eigentlich 16 Jahren ging es mir gut, bis zu diesem Punkt.
Dazu kommt, das es niemand versteht aus meinem Umfeld. Ich fühle mich mit der Situation so dermaßen alleine.
Was macht ihr um Flashbacks besser in den Griff zu bekommen, die normalen Achtsamkeitsübungen bringen es bei mir nicht.

29.07.2026 #1


23 Antworten ↓
Fatamorgana

Fatamorgana
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Zitat von MorpheusM:
Ich habe einen anstehenden OP-Termin, so langsam wird die Angst immer größer und es tauchen Flashbacks auf von der Situation, die dazu geführt hat, das ich überhaupt operiert werden musste und erneut operiert werden muss. Es fällt mir recht schwer die Bilder zu kontrollieren, und dazu haben sie ein älteres ...

Ich kann deine Angst gut verstehen, Flash backs sind was scheussliches.Hatte letztes Jahr OP HWS die von vorn am Hals gemacht wurde, wegen Trauma, mein totaler Triggerpunkt.
Im KH kannst du eine Psychologin oder Psychologen vor der OP hinzu ziehen.
Sprich mit den Ärzten über deine Ängste.
GLaub mir alles wird gut und es geht vorbei.
Ich bin auch diesbezüglich ein Angsthase, war früher nicht.
DRück dir ganz fest die Daumen und denke, das werden alle hier für dich tun.
Gruss Fata

22.07.2026 19:05 • x 2 #3


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A


Angst vor anstehender OP nach Trauma

x 3


Sonja77

Sonja77
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Ich würde dir wenn’s wirklich nicht besser wird vielleicht doch eine Therapie vorschlagen um das neuere Trauma sowie das was schon viele Jahre alt ist verarbeiten zu können

Es kommt natürlich immer darauf an um welche Art von Traumata es sich handelt aber bei den meisten schafft man es nicht endgültig so ganz ohne Therapie oder so ganz ohne Hilfe

Ja man kann es verdrängen und beiseite schieben und Jahre relativ gut leben,aber wie du jetzt selbst gesehen hast,ploppt es dann doch wieder auf sobald etwas dazu kommt was es irgendwie triggern könnte…also ist man es nicht los sondern man hat es nur verpackt aber im inneren lebt es weiter und wenn man da nicht rangeht kann es wachsen und gedeihen

Lass dir besonders wenn’s um Traumata geht helfen…Es gibt verschiedene Möglichkeiten das anzugehen du musst da nicht alleine durch

Ich wünsche dir viel Kraft

22.07.2026 19:09 • x 1 #4


Zum Beitrag im Thema ↓


bory
Vor meiner großen HerzOp habe ich mich darauf konzentriert, was ich danach wieder tun möchte, was ich wieder ohne Einschränkung tun kann. Die OP war unvermeidlich. Sie war aber auch ein Ende der Angst. Ich hatte im Gegensatz zu Dir Therapiebegleitung, weil ich zwischenzeitlich ziemlich runtergesackt war.

Ich hatte mir tatsächlich keine Gedanken mehr über den Ausgang der OP gemacht, mich von meiner Frau verabschiedet, als sehen wir uns gleich wieder zum Essen. Bizar irgendwie. Letztendlich hat meine Psyche auf Notfallmodus gestellt. Sie kann Dir helfen und Dich da durch bringen, wenn du nicht ständig durch ein Aufwühlen der Angst, ohne sie zu Durchleben am köcheln hältst.

x 2 #2


Fatamorgana
Zitat von MorpheusM:
Ich habe einen anstehenden OP-Termin, so langsam wird die Angst immer größer und es tauchen Flashbacks auf von der Situation, die dazu geführt hat, das ich überhaupt operiert werden musste und erneut operiert werden muss. Es fällt mir recht schwer die Bilder zu kontrollieren, und dazu haben sie ein älteres ...

Ich kann deine Angst gut verstehen, Flash backs sind was scheussliches.Hatte letztes Jahr OP HWS die von vorn am Hals gemacht wurde, wegen Trauma, mein totaler Triggerpunkt.
Im KH kannst du eine Psychologin oder Psychologen vor der OP hinzu ziehen.
Sprich mit den Ärzten über deine Ängste.
GLaub mir alles wird gut und es geht vorbei.
Ich bin auch diesbezüglich ein Angsthase, war früher nicht.
DRück dir ganz fest die Daumen und denke, das werden alle hier für dich tun.
Gruss Fata

x 2 #3


Sonja77
Ich würde dir wenn’s wirklich nicht besser wird vielleicht doch eine Therapie vorschlagen um das neuere Trauma sowie das was schon viele Jahre alt ist verarbeiten zu können

Es kommt natürlich immer darauf an um welche Art von Traumata es sich handelt aber bei den meisten schafft man es nicht endgültig so ganz ohne Therapie oder so ganz ohne Hilfe

Ja man kann es verdrängen und beiseite schieben und Jahre relativ gut leben,aber wie du jetzt selbst gesehen hast,ploppt es dann doch wieder auf sobald etwas dazu kommt was es irgendwie triggern könnte…also ist man es nicht los sondern man hat es nur verpackt aber im inneren lebt es weiter und wenn man da nicht rangeht kann es wachsen und gedeihen

Lass dir besonders wenn’s um Traumata geht helfen…Es gibt verschiedene Möglichkeiten das anzugehen du musst da nicht alleine durch

Ich wünsche dir viel Kraft

x 1 #4


M
Das ist leider bei mir mehr als kompliziert. Ich habe schon versucht Hilfe zu erhalten, leichter gesagt als getan🤦🏻‍♀
Ich gehöre eigentlich zur Helferfraktion, um so schwerer ist es dann Hilfe zu erhalten, und auch das Verständnis dafür das es Helfern schlecht gehen kann.
Die Schmerzen nach der OP werden es wahrscheinlich wieder schlimmer machen, war bei der letzten OP so. Glaube davor fürchte ich mich.

x 1 #5


Sonja77
Zitat von MorpheusM:
Das ist leider bei mir mehr als kompliziert. Ich habe schon versucht Hilfe zu erhalten, leichter gesagt als getan🤦🏻‍♀ Ich ...

Aber auch ein Helfer darf mal in die Situation kommen wo er selbst Hilfe brauchen kann und auch ein Helfer darf Hilfe in Anspruch nehmen….es ist ein geben und nehmen
bis jetzt hast du gegeben und nun darfst du mal nehmen

ich hoffe die Schmerzen werden nicht allzu schlimm werden,obwohl du die ja kennst und weist was auf dich zukommt

und vielleicht können wir hier im Forum schon eine klitze kleine Stütze für dich sein in dieser schweren Situation für dich

x 1 #6


M
Es ist nicht, dass ich die Hilfe nicht will… nicht nur die normalen Hürden sondern auch noch ein Streit zwischen Kasse und BG
Ein wenig Hilfe habe ich über Vitamin B, aber da weiß ich nicht wie lange

x 1 #7


M
Ich hoffe einfach das mir das hier guttut und etwas Erleichterung verschafft. Bishercwaren alle nett hier und ich fühle mich verstanden

x 1 #8


Sonja77
Zitat von MorpheusM:
Ich hoffe einfach das mir das hier guttut und etwas Erleichterung verschafft. Bishercwaren alle nett hier und ich fühle mich verstanden

Das ist sehr schön das du dich hier bisher gut aufgehoben fühlst und freut mich natürlich das die User dir hier bis jetzt alle nett begegnet sind
sowas ist schon mal sehr viel wert und man kann dankbar sein das es solche Foren wie dieses gibt

denn das ist in vielen Ländern leider noch absolut nicht so da ist man dann wirklich „alleine“

x 1 #9


bory
@MorpheusM Das kann ich etwas nachvollziehen. Ich bin derjenige der organisiert, der verläßiche Fels an den sich jeder wenden konnte. Ich finde eine Lösung, ich weiß Hilfe, bei mir kann man sich ausweinen.

Dann meine OP: vollkommen ausgeliefert. Vollkommen hilflos. 3 Monate maximal 1kg heben, Arme nicht über die Brust heben, kein Autofahren. Ich saß morgens bei heruntergelassenen Jallosien im dunkeln, weil ich sie nicht hochziehen konnte.

Ich hatte da dran zu arbeiten, aber Du mußt da dran, so leid es mir tut.

x 1 #10


M
Ja leider, ist mir vollkommen klar, mein Dienstplan hat mich 14 Tage später wieder mit drinnen obwohl ich nicht weiß ob das was wird

#11


Sonja77
Zitat von MorpheusM:
Ja leider, ist mir vollkommen klar, mein Dienstplan hat mich 14 Tage später wieder mit drinnen obwohl ich nicht weiß ob das was wird

Mach dir jetzt noch keine Gedanken um das danach
denke jetzt erstmal an die OP die kommt,der Rest regelt sich dann schon

#12


M
Ja ich weiß, leichter gesagt als getan. Erstmal jetzt ab Mittwoch noch den ganzen vorabkram wie Blutentnahme etc.

#13


M
So einiges noch organisiert. Am Mittwoch nochmal arbeiten, nebenher Blutentnahme, Werte habe ich dann ca eine Stunde später, organisiert das ich eine guten Anästhesisten habe, am 29. muss ich mir dann nur noch eingebaute Pflege organisieren🤦🏻‍♀

#14


Dunkelbunte
Alles Gute für die OP.

Ich hatte vor 2,5 Jahren eine Magenverkleinerung und vor 1,5 Jahren eine totale Hysterektomie.

Alles ist gut ausgegangen und gegen die Schmerzen gabs den guten Stoff 😉

x 3 #15


M
Danke
es wird schon irgendwie werden, Analgetika habe ich einiges schon zu Hause und bekomme ja auch noch dort genug

x 2 #16


F
I'm really sorry you're going through this. The fact that you managed for so many years doesn't make what you're feeling now any less real. An upcoming surgery can easily bring old trauma back to the surface.
What helped me was focusing less on "stopping" the flashbacks and more on grounding myself when they happened. Simple things like naming five things I could see, holding something cold, or reminding myself out loud that I'm safe in the present sometimes made them less overwhelming. I also found it helpful to tell my surgeon and anesthesiologist about my anxiety beforehand—they were much more understanding than I expected.
If the flashbacks are becoming this intense, it might also be worth speaking with a therapist who has experience with trauma, even if you've managed on your own in the past. You don't have to carry this by yourself. Wishing you all the best for your surgery and a smooth recovery.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

User_0815_4711
Hast du die OP schon hinter dir?

x 2 #18


M
Heute Morgen schon direkt operiert worden, war dann leider etwas ausgedehnter. Leider ist es recht schmerzhaft. Alle waren toll zu mir und ich habe auch mehr als reichlich von allem mit nach Hause bekommen, ich bin dankbar

x 6 #19


Dunkelbunte
Oh, schon zu Hause.

x 1 #20


A


x 4


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Dr. Reinhard Pichler
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