Zitat von lavaniola:Christina wir hatten uns doch schonmal uber hashimoto unterhalten ich bin tel bei fr brakebusch in behandlung.sie hat mir gesagt ich soll jtzt erhohen auf 100das habe ich jetzt seit 4gagen gemacht .sie sagt das es fann mit der unterzuckerungen weggehen wird.aber irgendwie hab ich das gefujl es ist noch schlimmer jetzt .und irgendwie denke ich immer mehr schilddrusenhormon dann arneitet doch alles schneller alao kommt man schneller in eine unterzuckerung?ich weiss auch nicht was richtigbist ehrlich
Ich habe im Hashiforum schön öfter gelesen, dass Pseudohypoglykämien in Unterfunktion vorkommen und bei passender LT-Einstellung verschwinden. Das Zauberwort ist "passend" und bedeutet eben nicht, dass man besonders viel oder besonders wenig LT gibt, sondern sich möglichst genau an die benötigte Menge rantastet. Die Menge ist individuell. Man kann absolut nicht pauschal sagen, dass mehr LT den Stoffwechsel ankurbelt und damit automatisch in die "Unterzuckerung" führt. Es ist auch hier wieder so, dass es für Diabetiker i.d.R. schwierig(er) ist, eine vernünftige LT-Einstellung hinzubekommen und dass sich Hashimoto und Diabetes wechselseitig ungünstig beeinflussen. Meist in der Form, dass mehr LT zu höheren Zuckerwerten führt. Bei Nicht-Diabetikern kann es ganz einfach so sein, dass in der Einstellungsphase das gesamte Hormonsystem ein wenig durchgeschüttelt wird. Damit fühlt man sich bescheiden, aber da die übrigen Teile des Hormonsystems ja funktionieren, gleichen sie das aus.
In sehr hoher Dosierung kann LT eine Insulinresistenz verstärken. Es stimmt übrigens, dass man bei einer Insulinresistenz erstmal keinen zu hohen BZ hat. Der bleibt lange Zeit normal und wird u.U. auch bei einem Glukosetoleranztest nicht auffällig. Wenn der Körper sehr viel Insulin produziert, um den BZ noch im Griff zu halten, kann es auch zu BZ-Schwankungen kommen, die einem als "Unterzuckerung" erscheinen. ABER: Man hat keine stabil niedrigen BZ-Werte, man hat häufig Übergewicht, erhöhte Triglyzeride, z.T. erhöhte Leberwerte, oft Bluthochdruck und keinen Langzeitzuckerwert im unteren Bereich.
Zitat von derhimmelmusswarten:Hah! Ich habe aber gelesen, dass man, wenn man nachts immer unruhig und auch mit Hunger wach wird, Probleme mit Zucker haben kann!
Betonung auf "haben
kann"... Hast du aber nicht. Du bist gut untersucht in dieser Hinsicht.
Zitat von derhimmelmusswarten:Es gibt nämlich so einen reaktiven Unterzucker. Aber die Ärzte nehmen das wohl nicht so ernst. Viele junge, schlanke Frauen sollen davon betroffen sein. Heute gibt es da wohl einen neuen Begriff für.
Reaktive Unterzuckerungen gelten als Folge zu hoher Kohlenhydratzufuhr. Die BZ-Spitzen werden durch Insulin überkompensiert und der BZ sinkt unter das vorherige Niveau.
Zitat von derhimmelmusswarten:Und dieses Insulinom kann man auch haben. Diesen Tumor der Bauchspeicheldrüse. Aber der ist selten und daher denken die Ärzte da eh nicht dran. Bis man wirklich umfällt oder es zu spät ist. Ich hätte niemals davon lesen dürfen
Selbst wenn man zu den vier Fällen aus einer Million Personenjahren gehört, die so was haben, fällt man nicht um und es ist zu spät.
Liebe Grüße
Christina