Zitat von gefuehlsmensch:
Vielleicht finde ich ja einen Zugang zu dem Text, wenn ich dabei panisch im Kreis renne und mit den Armen fuchtel, während ich mantraartig "wir werden alle sterben, außer Milliardäre und Konzernbesitzer" kreische. Dazu habe ich aber gerade keine Lust, und so lese ich nichts weiter als das Gejammer irgendeiner Schriftstellerin über alles und jeden, vor allem Milliardäre und Konzernbesitzer. Lösungsvorschläge...Fehlanzeige. Nichts davon ist neu, allen geht es irgendwie beschi.... weil die Lage beschi... ist.
Jeder hat gerade den Kaffee auf, kotzt im Strahl, kann das Wort mit C nicht mehr hören. Das nennt man Kriese. Wenn der guten Frau mal was mit Lösungspotential einfällt, kann sie das ja auch gleich mal im Stern veröffentlichen, nur fürchte ich, da kommt nix.
Um auf das Thema Angst...dem eigentlichen Thema hier... zurückzukommen, manchmal macht mir meine Neugier Angst, warum lese ich sowas eigentlich zuende?
Nur den Schlusssatz finde ich bemerkenswert, wenn auch nicht auf die hilfreiche Art und Weise....es zeigt genau die Haltung, die man in Krisen einfach nicht brauchen kann....ich jammere und warte ab, dass irgendwer was macht, damit es wieder gut wird. Besser die Autorin legt sich schlafen, davon bekommt man zwar weder Mut, noch Zuversicht noch sonst was...aber zumindest bringt man dann auch kein solches Geschreibsel in die Welt. Wenn ich mit der Einstellung durchs Leben latschen würde, würde ich heute meinen narzisstischen Erzeuger Pflegen und mich dreimal täglich anbrüllen lassen. Krisen fordern vor allem eines, Hintern hoch und zusehen, dass man das irgendwie übersteht...und nicht Autoren mimimi....
So ich habe fertig, Feuer frei...was raus musste, musste raus.