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Hypochondi1989

Hypochondi1989
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Hallo zusammen,
ich habe aktuell wieder mit zwei gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und wollte fragen, ob jemand von euch Ähnliches kennt und wie ihr damit umgeht.
Zum ersten Thema – Unterzuckerung:
Ich habe seit einiger Zeit immer wieder Unterzucker-Symptome. Wenn ich meinen Blutzucker am Finger messe, liege ich oft bei etwa 61 mg/dl. Dazu kommen Symptome wie zittrige bzw. schwache Arme und Beine, innere Unruhe und Schweißausbrüche.
Zu meiner Ernährung: Ich esse seit meiner Kindheit überwiegend Kohlenhydrate sowie Wurst und Fleisch. Gemüse esse ich kaum, Obst eher selten – meistens nur eine Banane am Tag, vor allem wegen des Unterzuckers.
Ich hatte vor kurzem mehrere Wochen einen Zuckersensor am Oberarm, der meinen Blutzucker kontinuierlich gemessen hat. Dabei konnte ich gut sehen, dass meine Werte nie über 200 steigen, außer ich esse etwas sehr Süßes.
Ich spritze kein Insulin und nehme keine Blutzucker-Medikamente, da mein Problem eher der zu niedrige als der zu hohe Blutzucker ist.
Medikamente, die ich einnehme: Sertralin 25 mg und Candesartan 8 mg.
Zum zweiten Thema – Wirbelsäule & Schwindel:
Ich habe wieder verstärkt HWS-Beschwerden und auch Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Ich kann nicht genau sagen, woher es kommt – vielleicht, weil ich in letzter Zeit öfter krank war, viel gelegen bin und dann bei längeren Spaziergängen Schmerzen bekomme.
Zusätzlich habe ich manchmal für ein paar Sekunden ein sehr unangenehmes Gefühl, als würde ich in ein Loch treten, oder als würde mich jemand kurz nach hinten ziehen. Das passiert beim Gehen, manchmal aber sogar im Liegen. Ich glaube, man nennt das Schwankschwindel oder Liftschwindel.
Kennt das jemand von euch?
Ich leide an Bluthochdruck und habe dadurch große Angst, jederzeit einen Schlaganfall zu bekommen. Vor allem dieses ständige Schwächegefühl macht mich psychisch sehr fertig.
Ich wäre sehr dankbar für eure Erfahrungen, Tipps oder einfach Rückmeldungen, ob es jemandem ähnlich geht.
Liebe Grüße 🌷

03.01.2026 #1


11 Antworten ↓


KiraStuttgart26
Ja die unterzuckerungen hatte ich früher oft .. nach Abfall der Spitzen durch Zuviel süßes.
Halte deinen Blutzucker stabil durch Low carb und diese Zustände sind Geschichte . Schlechte Ernährung ziehen meist irgendwann schlechte Ereignisse mit sich … kannst du dir vermutlich denken .. nur Kohlenhydrate und Wurst ? Da weißt du ja wo der Hund begraben liegt … da kann man was ändern …

#2


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Schwindel und zuckerprobleme

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Kruemel_68
@Hypochondi1989 Du wirst den Sensor ja sicherlich auf ärztliche Anweisung getragen haben und auch den Blutzucker deswegen messen. Was sagt denn der Arzt zu den Werten? Er sollte dann mit Dir auch die weiteren Maßnahmen besprechen. Den Blutzucker kann man sehr gut über den Lebensstil (Ernährung und Sport) beeinflussen. Er sollte Dir auch sagen können, wie man sich blutzuckerstabil ernährt.

Zu dem Thema Schwindel: Der Schwindel und die Schwäche, wie Du ihn beschreibst, ist ein klassisches, psychosomatisches Symptom. Dazu findest Du hier hunderte von Posts.

#3


KiraStuttgart26
Ich hatte so einen Sensor auch , ohne ärztliche Anweisung . Aber ja , man sollte auch einordnen können was da passiert, außerdem können da auch trotzdem schon Probleme mit dem Insulin bestehen obwohl die Werte noch unter 200 bleiben . Diabetes und auch prädiabetes sind sehr komplex , da würde ich an deiner Stelle auch mal
Ärztliche Beratung einholen.
Auch eine Ernährungsberatung wäre sehr sinnvoll.
Warum wundern sich die Menschen immer darüber, obwohl man sich jahrelang mit wirklich schlechtem industrieschrott essen vollstopft, dass dann irgendwann Konsequenzen in der Gesundheit entstehen.
Ich finde es so schrecklich dass bei uns eine gute Ernährung mit wenig verarbeiteten Lebensmitteln in etwas umgeschlagen ist , was nur noch aus donuts, Pizza, fertigschnitzel und Eis besteht.
Keinem Affen im
Zoo würde man so einen gefährlichen Maschinenfraß hinwerfen..
Kein Wunder nehmen die ganzen Wohlstandserkrankungen rasant zu.

x 2 #4


Hypochondi1989
Danke für eure Antworten.
Ich esse seit meiner Kindheit kein Gemüse, das kann ich nicht einfach so umstellen wie ihr. Ich denke zwar auch, dass die Ernährung eine Rolle spielt, aber nur daran allein kann ich es mir nicht erklären, da ich früher keine Probleme hatte.
Ich war bereits bei einem Diabetologen. Er meinte, man könne im Moment nicht viel machen, außer regelmäßig etwas zu essen. Ich hatte zweimal Schwangerschaftsdiabetes und habe nun die Diagnose Diabetes bekommen, da man diesen anscheinend nach einem Schwangerschaftsdiabetes häufiger entwickelt.
Mein Langzeitzuckerwert liegt jedoch immer im Normalbereich, deshalb nehme ich aktuell keine Medikamente und spritze auch kein Insulin.@KiraStuttgart26 @Kruemel_68 @KiraStuttgart26
Hast du jetzt keinen Unterzucker mehr?

#5


KiraStuttgart26
Doch daran kann es liegen weil du älter wirst und dein Stoffwechsel die massiven Mängel irgendwann nicht mehr ausgleicht.
Kleine zellschädrn werden nicht mehr gut behoben da kein antioxidativer Schutz da ist genau so wird das
Immunsystem im alter schlechter und noch schlechter wenn die Ernährung es weiter belastet durch Zucker und chemische Zusätze . Also Entschuldigung du hast schon Schwangerschaftsdiabetes und meinst deine Grotten schlechte Ernährung ( nie Gemüse ) spielt keine große Rolle.
Nein ich habe keine unterzuckerugen mehr weil ich weder Zucker noch Nudeln, noch Brot auch kein Reis essen. Also keine schnellen Kohlehydrate die dem Blutzucker erhöhen.
Auch meine jahrelange Migräne ist weg , komplett..
Die ernährng ist eine der mächtigsten Stellschrauben unserer Gesundheit.
Wir essen 4 bis 6 mal am
Tag irgendwas in unseren Körper herein.
Welcher Einfluss kann größer sein?

x 2 #6


KiraStuttgart26
Deine schwindelsymptomatik kenn ich übrigens auch, sehr unangenehm.
Als ich dies mal per MRT und HNO Arzt abklären ließ und nichts gefunden wurde, konnte ich es aber ganz gut aushalten.
Es kommt und geht und ich kenne sehr viele die das auch haben.
Ich habe auch kleine Kinder und denke es ist oft auch ne Mischung aus stress und falscher Haltung oder Belastung weil man durch die Kinder viel Bewegungen macht , die nicht so entspannend sind 😁 bücken , heben , Kind rum schleppen usw.

#7


Hypochondi1989
@KiraStuttgart26 danke für deine Nachricht. Schwangerschaftsdiabetes kann vererbbar sein. Beide meine Eltern haben Diabetes und Bluthochdruck. Und die ernähren sich besser wie ich... Also Essen Gemüse. Ich habe vor einer gewissen Zeit mal nur vollkornprodukte probiert habe daraufhin solche Magenprobleme bekommen da es der Körper anscheinend nicht gewöhnt ist.

#8


Hypochondi1989
@KiraStuttgart26 was denn Schwindel angeht denke ich kommt bei mir vom Rücken. Ich war schon im MRT und habe ein HWS Syndrom und jetzt momentan merke ich ziemlich starke Schmerzen in der LWS bzw Ischias. Dort gehen viele Nerven entlang die in den Fuß gehen vielleicht hängt das alles zusammen habe jetzt am 8 Januar ein MRT Termin für die Lendenwirbelsäule bekommen

x 1 #9


Hypochondi1989
ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, weil das, was ich hier schreibe, nur ein kleiner Teil von sehr vielen Dingen ist, die mich seit längerer Zeit belasten.
Ich habe häufig Sodbrennen und esse seit Wochen keine Süßigkeiten mehr. Das hat es etwas verbessert, aber sobald ich doch mal „sündige“, merke ich es sofort wieder. Dann habe ich einen richtig seifigen, unangenehmen Geschmack im Mund, als wäre alles gereizt. Mir ist sehr oft übel.
Dazu kommt ständig dieses Gefühl von Kraftlosigkeit, als wäre ich kurz davor, ohnmächtig zu werden .... auch wenn ich noch nie wirklich ohnmächtig geworden bin, Gott sei Dank. In diesen Momenten messe ich sofort meinen Blutzucker. Wenn es nicht der Zucker ist, werde ich unruhig und fange an zu grübeln, was es dann sein könnte. So entsteht ein Kreislauf aus Beobachten, Grübeln und Angst.
Ich habe noch viele weitere Symptome: Kieferschmerzen (durch Kaugummikauen oder auch nach dem Weinen), woraufhin mein Kopf sofort an schlimme Dinge wie Muskelkrankheiten oder Tetanus denkt. Ich habe Tinnitus auf dem rechten Ohr, Herzstolpern ....vor allem, wenn ich schlecht oder zu wenig schlafe. Schlafstörungen habe ich auch, oft kann ich vor 7 Uhr morgens gar nicht einschlafen.
Dazu kommen Kopfschmerzen durch Nackenprobleme, innere Unruhe ohne klaren Grund und dieses ständige Überprüfen, ob mir schwindelig ist oder wie sich mein Körper gerade anfühlt. Ich bin permanent mit mir selbst beschäftigt.
Was mich besonders belastet: Früher hatte ich ein ganz normales Leben. Diese ganze Problematik hat erst angefangen, nachdem mein Ex-Freund mich betrogen hat. Seitdem ist irgendwie alles aus dem Gleichgewicht geraten. Ich habe das Gefühl, dieser Einschnitt war der Auslöser ....auch wenn man so etwas leider nicht rückgängig machen kann.

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KiraStuttgart26
Es tut mir leid dass es dir so schlecht geht. Ich kann einiges gut nachfühlen .
Ich bin schon viele Jahre hypochondrisch und meine körperlichen Symptome versetzen mich seit jeher in Angst und Unsicherheit.
Tinnitus und Schlafstörungen habe ich wegen meiner Kinder auch, schwäche , Schwindel und alles mögliche ebenfalls phasenweise.
Hast du eine Anlaufstelle für deine Traurigkeit ? Hast du die Trennung schon verarbeitet? Du hast auch kleine Kinder nicht wahr ? Da ist so etwas doppelt so hart und bei dir kommt da jetzt einiges zusammen.
Auch wenn man mitten drin steckt und es garnicht glauben kann , Versuch durchzuhalten . Jeden Tag einfach gute Entscheidung treffen ( keine Süßigkeiten sind doch ein guter Anfang) mit hilft immer n Spaziergang frühen Abend oder auch mal mit einer Bezugsperson den Tag durchgehen usw.. es geht irgendwann auch wieder bergauf. Vielleicht kann dir eine Therapie etwas Stütze sein ? Hast du einen Platz oder bist wo angemeldet ?

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Hypochondi1989
@KiraStuttgart26 das ganze ist jetzt ca 10 Jahre her also denke schon dass ich das weggesteckt habe. Aber macht meine jetzige Beziehung auch nicht leicht da ich sehr eifersüchtig bin und Kontrollverlust Ängste habe. Ich denke daher kommt auch die Angst vor Medikamenten oder die Angst die Kontrolle über meinen Körper zu verlieren. Die Angst in einem unangenehmen Zustand zu sein und nie wieder dort rauskommen. Das denke ich ist gut beschrieben. Inzwischen ist mein Sohn 11 Jahre und meine Tochter ist 14. Habe auch einigen Stress durch die Pubertät meiner Tochter. In meiner jetzigen Beziehung gibt es sehr viel heftigen toxischen Streit und ich weine sehr viel. Habe auch Ängste alleine zu sein kein Selbstwertgefühl. Deshalb bin ich lieber in einer holprigen Beziehung anstatt alleine. Hört sich blöd an und ist natürlich auch blöd aber es gibt nicht nur schlechte Zeiten.
Einen Therapieplatz habe ich leider noch nicht stehe aber auf der Warteliste schon seit Monaten. Bei uns ist es ziemlich schwierig ein Therapieplatz zu bekommen.

#12


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