A
Aless
Mitglied
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Hallo zusammen
Aktuell beschäftigt mich meine Krankheitsangst wieder sehr stark.
Vor etwa 5 Jahren habe ich eine Angst- und Panikstörung entwickelt. Therapie, stationärer Aufenthalt, SSRIs – das habe ich alles schon durch. Seit ungefähr 3 Jahren nehme ich keine Medikamente mehr. Aktuell nehme ich nur noch Relaxane und Ashwagandha vor dem Schlafen sowie einige Supplements für den Sport.
Mit der Zeit haben sich die Panikattacken immer mehr in Richtung Hypochondrie entwickelt. Die aufkommenden Ängste und Paniksymptome kann ich mittlerweile meist gut aushalten und in gewissen Fällen bewusst wieder zur Ruhe finden. Insgesamt ist das ein großer Fortschritt für mich. Dennoch plagen mich immer wieder die klassischen Angstsymptome und Krankheitsängste: Nervosität, Schwindel, Benommenheit, Kribbeln, Taubheitsgefühle, Verspannungen, eiskalte Hände, Herzrasen, Herzstolpern, unerklärliche Schmerzen – sucht euch etwas aus. Aber wem erzähle ich das, viele hier kennen das wahrscheinlich nur zu gut.
Ich bin 36 Jahre alt, männlich und objektiv betrachtet wahrscheinlich kerngesund. Ich treibe viel Sport, bin allgemein leistungsfähig und zahlreiche Untersuchungen zu verschiedensten Themen haben das auch immer wieder bestätigt.
Nun zum aktuellen Problem: Seit etwa Oktober letzten Jahres plagen mich Schmerzen im Bauchbereich und in der Brustwirbelsäule. Die Schmerzen treten meist in der Region des Solarplexus und entlang der Rippenbögen auf. In der Brustwirbelsäule habe ich einen ständigen Druck, manchmal auch ein Stechen oder Brennen. Oft habe ich auch Schmerzen hinter dem Brustbein.
Dazu kommt, dass ich häufig stark aufstoßen muss – teilweise kann ich minutenlang rülpsen und Luft ablassen. In solchen Momenten werde ich auch kurzatmig. Manchmal hängt das direkt mit dem Essen zusammen, manchmal nicht. Ich konnte bisher keine bestimmten Lebensmittel identifizieren, die problematisch sind.
Schnell kam der Verdacht auf Reflux oder Gastritis. Nach 3 Monaten mit Magenschonern und einer anschließenden Magenspiegelung hat sich das jedoch nicht bestätigt. Auch ein Ultraschall von Bauchspeicheldrüse, Galle, Leber und Nieren war unauffällig, ebenso die entsprechenden Blutwerte.
Der aktuellste Verdacht ist, dass mein Zwerchfell die Ursache sein könnte. Deshalb mache ich Physiotherapie, Dehnübungen und spezielle Übungen. Trotzdem werde ich die Gedanken nicht los, dass mehr dahintersteckt. Langsam bröckeln auch meine bisherigen Fortschritte, und das tägliche Unwohlsein sowie die Schmerzen drängen mich wieder in eine Ecke, in der ich nicht sein möchte.
Die Beschwerden im Brustbereich lassen auch meine Herzangst wieder stärker werden. Ein Herzultraschall und zahlreiche EKGs waren bisher unauffällig. Dennoch habe ich festgestellt, dass mein diastolischer Blutdruck eher niedrig ist (65–70), während der systolische Wert manchmal normal bei etwa 125 liegt, manchmal aber auch etwas erhöht ist (bis 135). Dadurch ergibt sich eine relativ hohe Blutdruckamplitude, was laut Internetrecherche wieder auf verschiedene ernste Dinge hindeuten könnte.
Das bereitet mir zusätzlich Sorgen. Vor allem abends im Bett spüre ich mein Herzstolpern stärker und nehme meinen Puls sehr bewusst wahr.
Hat jemand von euch Ähnliches erlebt oder einen Ratschlag, wie ich da wieder herauskomme? Ich mache mir zunehmend Sorgen und habe Angst, dass doch etwas unentdeckt geblieben ist oder dass mein Herz die Ursache sein könnte.
In einigen Wochen steht zudem eine längere Reise an, und in meiner aktuellen Verfassung habe ich auch davor Angst. Was ist, wenn sich meine gesundheitlichen Probleme dort verschlimmern oder mich mein Herz im Stich lässt?
Sorry für den langen Text 🙂 Ich musste mir das gerade einfach von der Seele schreiben.
Danke im Voraus und Liebe Grüsse
Aktuell beschäftigt mich meine Krankheitsangst wieder sehr stark.
Vor etwa 5 Jahren habe ich eine Angst- und Panikstörung entwickelt. Therapie, stationärer Aufenthalt, SSRIs – das habe ich alles schon durch. Seit ungefähr 3 Jahren nehme ich keine Medikamente mehr. Aktuell nehme ich nur noch Relaxane und Ashwagandha vor dem Schlafen sowie einige Supplements für den Sport.
Mit der Zeit haben sich die Panikattacken immer mehr in Richtung Hypochondrie entwickelt. Die aufkommenden Ängste und Paniksymptome kann ich mittlerweile meist gut aushalten und in gewissen Fällen bewusst wieder zur Ruhe finden. Insgesamt ist das ein großer Fortschritt für mich. Dennoch plagen mich immer wieder die klassischen Angstsymptome und Krankheitsängste: Nervosität, Schwindel, Benommenheit, Kribbeln, Taubheitsgefühle, Verspannungen, eiskalte Hände, Herzrasen, Herzstolpern, unerklärliche Schmerzen – sucht euch etwas aus. Aber wem erzähle ich das, viele hier kennen das wahrscheinlich nur zu gut.
Ich bin 36 Jahre alt, männlich und objektiv betrachtet wahrscheinlich kerngesund. Ich treibe viel Sport, bin allgemein leistungsfähig und zahlreiche Untersuchungen zu verschiedensten Themen haben das auch immer wieder bestätigt.
Nun zum aktuellen Problem: Seit etwa Oktober letzten Jahres plagen mich Schmerzen im Bauchbereich und in der Brustwirbelsäule. Die Schmerzen treten meist in der Region des Solarplexus und entlang der Rippenbögen auf. In der Brustwirbelsäule habe ich einen ständigen Druck, manchmal auch ein Stechen oder Brennen. Oft habe ich auch Schmerzen hinter dem Brustbein.
Dazu kommt, dass ich häufig stark aufstoßen muss – teilweise kann ich minutenlang rülpsen und Luft ablassen. In solchen Momenten werde ich auch kurzatmig. Manchmal hängt das direkt mit dem Essen zusammen, manchmal nicht. Ich konnte bisher keine bestimmten Lebensmittel identifizieren, die problematisch sind.
Schnell kam der Verdacht auf Reflux oder Gastritis. Nach 3 Monaten mit Magenschonern und einer anschließenden Magenspiegelung hat sich das jedoch nicht bestätigt. Auch ein Ultraschall von Bauchspeicheldrüse, Galle, Leber und Nieren war unauffällig, ebenso die entsprechenden Blutwerte.
Der aktuellste Verdacht ist, dass mein Zwerchfell die Ursache sein könnte. Deshalb mache ich Physiotherapie, Dehnübungen und spezielle Übungen. Trotzdem werde ich die Gedanken nicht los, dass mehr dahintersteckt. Langsam bröckeln auch meine bisherigen Fortschritte, und das tägliche Unwohlsein sowie die Schmerzen drängen mich wieder in eine Ecke, in der ich nicht sein möchte.
Die Beschwerden im Brustbereich lassen auch meine Herzangst wieder stärker werden. Ein Herzultraschall und zahlreiche EKGs waren bisher unauffällig. Dennoch habe ich festgestellt, dass mein diastolischer Blutdruck eher niedrig ist (65–70), während der systolische Wert manchmal normal bei etwa 125 liegt, manchmal aber auch etwas erhöht ist (bis 135). Dadurch ergibt sich eine relativ hohe Blutdruckamplitude, was laut Internetrecherche wieder auf verschiedene ernste Dinge hindeuten könnte.
Das bereitet mir zusätzlich Sorgen. Vor allem abends im Bett spüre ich mein Herzstolpern stärker und nehme meinen Puls sehr bewusst wahr.
Hat jemand von euch Ähnliches erlebt oder einen Ratschlag, wie ich da wieder herauskomme? Ich mache mir zunehmend Sorgen und habe Angst, dass doch etwas unentdeckt geblieben ist oder dass mein Herz die Ursache sein könnte.
In einigen Wochen steht zudem eine längere Reise an, und in meiner aktuellen Verfassung habe ich auch davor Angst. Was ist, wenn sich meine gesundheitlichen Probleme dort verschlimmern oder mich mein Herz im Stich lässt?
Sorry für den langen Text 🙂 Ich musste mir das gerade einfach von der Seele schreiben.
Danke im Voraus und Liebe Grüsse
• • 01.04.2026 #1
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