Faultier
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Für mich war das leider gar nix.
Du musst erstmal einen Therapeuten finden der dir zu 100% sympathisch ist,so 60 oder 80% reichen nicht.
So einen Menschen zu finden ist i.d.R eh schon wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Dann musst du dich öffnen können,was bei mir überhaupt nicht klappte,da ich immer schon ein sehr verschlossener Mensch war und dazu noch sehr misstrauisch.
Nach der 3 Sitzung war bei mir schon Schluss.
Ein weiteres Problem ist,dass diese Therapieform leider bei einer hypochondrischen Stòrung nur begrenzt wirksam ist.
Fazit:man kann es probieren,aber die Erfolgsaussichten darf man leider nicht zu hoch einschätzen.
Die Frage ist auch wie dir diese Behandlung dabei helfen soll an die Diagnosen der Ärzte zu glauben.
Ich habe das gleiche durchgemacht und anstatt einem Arzt zu glauben bin ich zu einem halben Dutzend weiteren und hab zusätzlich noch auf eigene Kosten Untersuchungen durchführen lassen.
Erst die Aussage eines HNO Arztes im Krankenhaus der wortwörtlich sagte:der gehört doch nicht ins Krankenhaus sondern in die Psychiatrie hat mich aufgeweckt.
Die Ursache für eine hypochondrische Störung liegt ja oft nicht in der Kindheit bzw sehr weit zurück,sondern ist oft die Folge einer kurz zurückliegenden akuten Überlastung,sei es durch Schicksalsschläge,schwere Erkrankungen naher Verwandter,Stress usw.
So wie bei dir muss etwas vor einigen Monaten passiert sein,da du ja vorher offensichtlich keine Probleme hattest.
Um das aufzuarbeiten reicht in der Regel schon eine Verhaltenstherapie aus.
Man muss da jetzt nicht ganz tief graben um das Problem zu lösen.
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