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Insel-der-Hoffnung

Insel-der-Hoffn.
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Hallo zusammen, ich wollte mich mal an euch wenden, weil ich gerade nicht so richtig weiß, wie ich mit meiner Angst alleine umgehen soll. 🥺

Ich habe seit einigen Monaten immer stärkere Ängste rund ums Essen und speziell davor, einen anaphylaktischen Schock zu bekommen. Vielleicht kennt das jemand von euch oder hat selbst schon einmal etwas Ähnliches durchgemacht?

Bei mir fing das Ganze vor etwa drei oder vier Jahren mit Sinupret an. Ich hatte es früher immer gut vertragen und plötzlich bekam ich davon einen Ausschlag. Seitdem hat sich bei mir die Angst vor allergischen Reaktionen immer weiter verstärkt und ich esse inzwischen immer weniger.

Mittlerweile kann es sogar bei ganz normalen Lebensmitteln passieren. Wenn ich zum Beispiel eine Gurke esse, schaffe ich vielleicht eine Scheibe. Bei der zweiten oder dritten denke ich sofort: „Was, wenn ich jetzt allergisch darauf reagiere?“ Genau diese Gedanken machen mir unglaublich viel Angst. 😔

Beim Essen fühlt sich mein Hals dann teilweise komisch an, wodurch die Angst natürlich noch größer wird. An schlechten Tagen schaffe ich kaum etwas. An besseren Tagen geht vielleicht eine Scheibe Weißbrot mit Marmelade, aber auch dabei ist die Angst immer im Hintergrund.

Ich merke, dass mich das inzwischen sehr einschränkt und ich nicht weiß, wie ich diese Angst alleine durchbrechen soll.

Hat jemand von euch so etwas schon einmal erlebt oder kennt sich mit dieser Art von Angst aus? Mich würde besonders interessieren, welche Therapieformen dabei helfen können und wie man überhaupt eine passende Therapie oder Unterstützung findet.

Ich wäre wirklich dankbar für eure Erfahrungen und jeden Tipp. ❤

• • 20.09.2026 #1


23 Antworten ↓

A
Hey, du beschreibst hier einen absolut klassischen und fatalen Teufelskreis, wie er nach traumatischen medizinischen Notfällen, insbesondere nach einer Anaphylaxie, sehr häufig vorkommt. Für Außenstehende wirkt dieses Verhalten oft übertrieben, für die Psyche der Betroffenen ist es jedoch ein logischer Schutzmechanismus, der hier wohl völlig außer Kontrolle geraten ist. Hol dir bitte unbedingt (!) traumatherapeutische Hilfe. Alles Gute für dich!

• x 1 #2


A


Angst vor Lebensmittel-kennt das jemand ?

x 3


Insel-der-Hoffnung
@alles_roger genau auf der Suche bin ich gerade..ich bin in einer Therapie aber wir reden über mir selbst Sicherheit geben, mein PTBS und andere Dinge. Ich weiß aber auch nicht, ob demjenigen zu komplex ist mit dem Essen.

• #3


A
@insel-der-hoffnung
Hey, dass du in Therapie bist, ist ja grundsätzlich schon mal ein super Schritt. Aber dieses spezielle Problem gehört meiner Meinung nach absolut in eine spezifische Traumatherapie. Das ist wirklich ganz wichtig. Du musst so schnell wie möglich aus diesem Teufelskreis rauskommen, und dafür brauchst du genau die richtige Unterstützung. Alles Liebe!

• x 2 #4


Idefix13
@insel-der-hoffnung

Bietet jener Traumatherapeut auch Tiefenpsychologie an?
Denn dann könntet ihr in einer, zwei, drei Stunden, zu diesem Vorfall zurück kehren und es dir anschauen und ganz wie stabil du bist. Schwören viele dass man mit EMDR so einiges bewältigen kann.


Teilweise möchte ich es mit meiner Gräser-Pollenallergie vergleichen.
In der Kindheit bin ich mitten im Juni durch ein blühendes Maisfeld gelaufen. Hatte zudem noch Kinderasthma und Zuhause angekommen wirkte der Inhalator nicht mehr.
Also rief meine Mutter den Notruf und der gab mir zwei Cortisonspritzen und meinte damals, dass er mir, fünf Minuten später nicht mehr hätte helfen können.

Seitdem waren jegliche Arbeiten rund um im Garten, ab der Blütezeit tabu für mich.
Trotzdem versuchte ich mich 2 Jahre später im Rasenmähen und die Pollen lösten abermals eine Allergische Reaktion aus , wie damals und meine Luftröhre schwoll wieder zu.
Zum Glück schaffte der Notarzt wieder mich zu retten - vor dem Erstickungstot.

4 Jahre später wälzte ich mich gut angetrunken in frischem Gras, das der Bauer auf seinen Feldern liegen lies und zum Glück schaffte es mein Bruder vom nächsten Bauernhof den Rettungswagen und den Notruf zu rufen. Das schwierige war, uns zu finden, irgendwo in der Pampa, weil Handys gab es noch keine.
Und doch hatte ich wieder Glück, sonst könntest du das hier nicht lesen.

Und nun kommen wir auf das hinaus, was ich damit sagen will.
Ich habe schon früh, seid Kindheitstagen eine wichtige Lektion lernen müssen, nicht ausschließlich wegen meiner Allergie, sondern noch so viele andere Sachen.

Nur mit der Radikalen Akzeptanz kann es dir möglich sein, in diesem Leben, selbstbestimmend unterwegs zu sein. Ob du jetzt eine Scheibe Gurke isst oder zwanzig, spielt keine Rolle. Ich würde mich von diesem Umstand nicht mein Leben bestimmen lassen. Wenn der anaphylaktische Schock kommt, dann kommt er eben. Wenn es soweit ist, dann kann man sich immer noch drum kümmern, aber alles vorher, bestimme ich selbst und nicht die Angst.

Ich wünsche dir, dass du aus dem Teufelskreislauf heraus kommst.
🍀🍀🍀

• x 1 #5


B
Du musst einen Arzt finden, der dir so eine Notfall-Spritze verschreibt, die du dann immer dabei haben musst und die dir die Sicherheit gibt und die Angst nimmt. Ich habe leider bisher keinen Arzt gefunden, der mir eine verschreibt. Aber es gibt sowas, auch hier im Forum.

Ansonsten bringts dir nichts, stetig vor jedem Bissen Angst zu haben. Wenn der Schock kommt, dann ist er da und erst dann die Nothilfe, vorher bringts nichts.

Möhren war das letzte Gemüse was ich essen konnte, bis letztes Jahr. Davor kamen Kartoffeln hinzu, wobei die gebraten/frittiert wohl noch gehen sollen. Obst geht schon länger nicht mehr. Gurken ebenso schon sehr lange nicht mehr. Auch keine Melone. Wir Lebensmittel-Allergiker sagen "Ich habe gesündigt", wenn wir mal was unverträgliches in kleinen Mengen essen und es uns danach schlecht geht. Bei frischen Kirschen kann ich nicht widerstehen - da gönne ich mir manchmal 2 Stück am Tag. Bei Litschi ist es sehr hart, aber die gehen absolut gar nicht mehr. Auch leckeres Kokosnuss-Wasser ist absolut tabu. Birne - keine Chance. Apfelsinen, Mandarinen - tödlich. ... Allerdings kann ich jetzt sicher sein, dass kein neues Obst und Gemüse hinzukommt, weil nichts mehr übrig ist.

Irgendwo anders als zuhause oder eben nicht selbstgemacht essen geht bei mir schon ewig nicht mehr. Die damals letzten Versuche waren alle ein Reinfall.

Die unverträglichen Medikamente nicht vergessen. Das ist auch eine lange Liste.

Besorge dir so eine Notfall-Spritze.

• x 1 #6


Abendschein
Das kenne ich auch, nur wie schon gesagt wird ein Kreis der durchbrochen werden sollte/muss. Es sind Deine Gedanken und natürlich die Angst. Mir haben Therapeuten geholfen. Mit denen ich reden konnte. Essen und Trinken musst Du.

• x 1 #7


Schlaflose
Zitat von Insel-der-Hoffnung:
Bei mir fing das Ganze vor etwa drei oder vier Jahren mit Sinupret an. Ich hatte es früher immer gut vertragen und plötzlich bekam ich davon einen Ausschlag. Seitdem hat sich bei mir die Angst vor allergischen Reaktionen immer weiter verstärkt und ich esse inzwischen immer weniger.

Ein Ausschlag ist ja kein anaphylaktischer Schock. Als Jugendliche bekam ich irgendwann von Erdbeeren jedesmal einen Ausschlag, habe aber trotzdem weiterhin welche gegessen und es passierte nichts weiter. Irgendwann war es weg. Genauso mit Sonnenallergie. Und auch jetzt kommt es hin und wieder vor, dass ich einen Ausschlag habe, ohne zu wissen, wovon. Ich esse trotzdem alles normal weiter.

• x 1 #8


Insel-der-Hoffnung
@Abendschein bin ich derzeit aber da wird nicht viel Gewicht drauf gelegt. Habe gerade versucht eine Wiener zu essen, ging nicht. Ich traue mich kaum noch was zu essen. Wie bekommt man das in den Griff. Ich will so nicht leben aber die pure Angst zu ersticken ist furchtbar. Ist mir Gott sei Dank noch nie passiert aber bei Erdbeeren, Tomaten, Pfirsiche kribbelt die Zunge. Lasse ich natürlich weg.

• #9


Insel-der-Hoffnung
@Schlaflose
Und genau da ist meine Frage, wie bekomme ich das hin ?

• #10


Abendschein
Zitat von Insel-der-Hoffnung:
@Schlaflose Und genau da ist meine Frage, wie bekomme ich das hin ?

Es geht nur über Deinen Verstand. Du redest Dir ein, hast Angst zu ersticken, warum solltest Du das?
Das findet in Deinem Kopf statt und so wie Du es Dir einredest, könntest Du es Dir auch wieder ausreden.
Meinst Du das schaffst Du?

• x 1 #11


Insel-der-Hoffnung
@Abendschein ich weiß ihre direkte Art sehr zu schätzen und es stimmt, ich rede es mir ein.
Wie bekomme ich den Kopf wieder in die Vernunft. Die Angst vor dem ersticken los zu werden. Mir ist natürlich bewusst, dass ich nicht auf alles allergisch sein kann aber das Vertrauen in mir selbst fehlt komplett

• #12


DrSeltsam
Zitat von beside:
Du musst einen Arzt finden, der dir so eine Notfall-Spritze verschreibt, die du dann immer dabei haben musst und die dir die Sicherheit gibt und die Angst nimmt. Ich habe leider bisher keinen Arzt gefunden, der mir eine verschreibt. Aber es gibt sowas, auch hier im Forum. Ansonsten bringts dir nichts, stetig vor jedem ...

Sie soll sich einen Epipen besorgen? 😬

Das halte ich für völligen Irrsinn und darüber hinaus auch gefährlich. Was meinst Du denn was passiert, wenn sie eine Panikattacke fälschlich für einen allergischen Schock hält und sich dann noch eine ganze Ladung Adrenalin oben drauf spritzt?

Sie hat ja keine gefährliche Allergie, sie hat "nur" Angst davor.

• x 5 #13


DrSeltsam
@insel-der-hoffnung
Ich hatte mal was ähnliches: wenn ich Pilze gegessen habe (und ich mag eigentlich nur Champignons) hatte ich eine ganze Zeit die Angst davor dass sich mal ein Giftpilz drunter gemogelt hat.

Was mir geholfen hat war, dass ich mich intensiv dem Thema beschäftigt habe: welche giftigen Pilze könnten theoretisch mit Champignins verwechselt werden, wie und warum könnte eine Verwechslung passieren, wie könnte ich selbst einen giftigen Pilz unterscheiden, ist sowas schon mal passiert und wenn ja, was waren die Umstände usw.

Gleiches kann ich mir auch beim Thema Allergie gut vorstellen, also die Beschäftigung damit. Kann sowas passieren, wie wahrscheinlich ist das, ist das schon mal vorgekommen, wie entstehen soclche schreren Reaktionen eigentlich und was passiert dabei im Körper, welche Rolle spielt die Reaktion auf das Sinupret usw.

Mir hat das damals die diffuse Angst genommen und mich wieder "Herr der Lage" werden lassen, weil ich die Zusammenhänge verstanden und das Risiko für mich wieder richtig einschätzen konnte.

• x 2 #14


Insel-der-Hoffnung
@DrSeltsam das klingt definitiv nach einen Fahrplan für mich. Ich hab leider nur Bammel, das für mich " falsche " zu lesen. Ich weiß mittlerweile das eine Gurke nicht gefährlich ist. Wahnsinn, ich weiss🙈. Bei Kräuter probiere ich mich nicht aus, da Sinupret ja auch aus Kräuter besteht. Ich werde mal zum Allergologen gehen und mich testen. Ich weiß das Tomaten und Pfirsiche auf der Zunge perlen und dachte immer, das haben alle und es sei normal. Ich muss meine Gedanken wieder in den Griff bekommen aber dafür eine Therapie zu finden ist sehr schwer. Bespreche das schon mit meinem Therapeuten

• x 2 #15


Donnie_Darko
Ich hatte schon zweimal Panikattacken und dachte ich muss sterben, weil ich befürchtet hatte, mich mit selbst gemachten Lebensmitteln vergiftet zu haben.

• x 2 #16


F
Ich war auch erschrocken das jemand hier den Tipp gibt, einen Epi Pen zu besorgen. Zumal kein seriöser Arzt diesen einfach wegen Angst verschreiben würde. Viel zu gefährlich wenn es sich doch nur um eine Panikattacke handeln würde und man sich dann fälschlicherweise noch mehr Adrenalin gibt.....
Aber diese Sicherheitsgedanken kenne ich selber. Ich hatte eine längere Zeit tierische Angst davor gehabt, plötzlich auf Nüsse oder jegliche anderen Lebensmittel mit einem allergischen Schock zu reagieren. Auch vorm zb. Haare färben hatte ich plötzlich Angst. Und das mit den Champignons hat mich auch früher recherchieren lassen, wie oft sowas denn schon vorkam😅 Ich bin nun schon länger in Therapie und es hat mir schon so viel geholfen zu begreifen, dass ich mir davon nicht mehr mein Leben bestimmen lasse.

Ich denke mittlerweile auch eher so, ich kann mich darum kümmern wenn es so weit ist und nicht vorher. Und die wahrscheinlich ist ziemlich gering, dass man sofort einen allergischen Schock bekommt und vor allem nicht schnell genug Hilfe bekommt.

Einen Allergietest zeigt den jetzigen ist-stand. Er kann aber nicht voraussehen, ob man in ein paar Wochen doch auf etwas allergisch sein wird. Diese Sicherheit gibt es nie und für niemanden, und man kann nur lernen damit umzugehen sich davon nicht einzuschränken zu lassen und sich zu entscheiden dem eigenen Körper wieder zu vertrauen.

• x 3 #17

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E
Zitat von Insel-der-Hoffnung:
Bei mir fing das Ganze vor etwa drei oder vier Jahren mit Sinupret an. Ich hatte es früher immer gut vertragen und plötzlich bekam ich davon einen Ausschlag. Seitdem hat sich bei mir die Angst vor allergischen Reaktionen immer weiter verstärkt und ich esse inzwischen immer weniger.


Zitat von Schlaflose:
Ein Ausschlag ist ja kein anaphylaktischer Schock.

Sehe ich auch so. Ein Trauma entsteht auch nicht durch einen einmaligen Ausschlag.
In der Psychologie versteht man unter einem psychischen Trauma eine starke seelische Erschütterung. Sie entsteht, wenn eine Person ein bedrohliches Ereignis erlebt, das ihre natürlichen Bewältigungsstrategien völlig überfordert

Zitat von alles_roger:
Hol dir bitte unbedingt (!) traumatherapeutische Hilfe

Das halte ich für übertrieben. Wenn man zufällig Zeuge eines schweren Unfalls gewesen ist, vergewaltigt wurde oder schlimmer kann man ein Trauma bekommen, aber nicht durch einen Ausschlag. Das ist einfach meine Meinung.

KI sagt das, was ich denke. Es handelt sich einen Zwang, Zwangshandlungen oder besser ZwangsGEDANKEN.


Zwangsgedanken sind aufdringliche, wiederkehrende Gedanken, Impulse oder Vorstellungen, die Betroffene als quälend empfinden und nicht frei kontrollieren können. Sie gehören zu den zentralen Symptomen einer Zwangsstörung

Übersicht mit KI

Zwangsgedanken in Bezug auf das Essen und Allergien (oft eng verknüpft mit einer ausgeprägten Angst vor einer allergischen Reaktion oder einem anaphylaktischen Schock) sind eine ernstzunehmende psychische Belastung.
Sie äußern sich meist darin, dass Betroffene unkontrollierbare, sich ständig wiederholende Befürchtungen haben, bestimmte Lebensmittel könnten eine lebensbedrohliche allergische Reaktion auslösen – selbst wenn medizinisch gar keine Allergie vorliegt oder das Risiko extrem gering ist.

Dieses Phänomen bewegt sich häufig im Grenzbereich zwischen einer Zwangsstörung (OCD), einer Angststörung / Hypochondrie oder einer spezifischen Form der Essstörung wie der Orthorexie (dem Zwang, sich extrem "rein" und fehlerfrei zu ernähren).
(Hypochondrie = Angst vor Krankheiten, Erkrankungen. Angst - nicht Einbildung)

Typische Symptome und Verhaltensweisen
Kontrollzwänge: Betroffene lesen Zutatenlisten von Lebensmitteln stundenlang und wiederholt durch. Sie kontrollieren Oberflächen penibel auf mögliche Spuren von Allergenen (z. B. Nüssen).

Starkes Vermeidungsverhalten: Der Speiseplan wird immer weiter eingeschränkt. Auswärts essen, Einladungen bei Freunden oder der Einkauf im Supermarkt werden aus Angst vor einer Kontamination komplett gemieden
.
Hypervigilanz: Nach dem Essen wird extrem sensibel in den eigenen Körper hineingehorcht. Jedes normale körperliche Signal (wie ein leichtes Kribbeln im Hals durch Gewürze oder ein schnellerer Herzschlag durch Nervosität) wird sofort als beginnende Anaphylaxie fehlinterpretiert

Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter.

• x 1 #18


E
Angst ist Angst und keine Einbildung, oder etwas was man sich selber einredet. Für mich jedenfalls.

Zitat von Insel-der-Hoffnung:
„Was, wenn ich jetzt allergisch darauf reagiere?“ Genau diese Gedanken machen mir unglaublich viel Angst.


Sich etwas einreden bedeutet, sich durch gedankliche Wiederholung selbst von etwas zu überzeugen, das oft nicht der Wahrheit entspricht oder unrealistisch ist..........das ist dann wohl schwer auseinander zu halten und letztlich vielleicht doch dasselbe?

Angst ist ein elementares Grundgefühl und eine wichtige Schutzreaktion des Körpers, die bei einer wahrgenommenen Bedrohung oder Gefahr auftritt

• x 2 #19


Flousen
Ich hatte vor Jahren Probleme ausm Backshop Essen zu Kaufen, da jeder Hans und Franz ohne Zange oder Handschuhe beigehen kann. Und dann am besten noch Drogis die sich nicht die Hände Waschen. Das Projizierte sich dann auf Trinken, außerhalb Essen gehen, und Zuhause auf etliche Dinge. Ich nahm 15 Kilo in kürzester Zeit ab und konnte nicht mal mehr eine Pizza oder Döner schaffen da ich Permanent Angst hatte. Dann habe ich von heute auf morgen den Schalter umkippen lassen und fing an es zu Konfrontieren. Heute ist es weg. Einzige was ich nicht mehr Esse sind Nüsse obwohl ich keine Allergie dagegen habe, aber falls doch? Ja blöder Gedanke. Gehe das aber auch bald an. Habe damals bei meiner Ex gesehen wie eine Nuss Allergie eskalieren kann. Aber, das sind Einzelfälle.

• x 3 #20


A


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