Hallo Vollerhoffnung,
Zitat:"egal wie lange du lebst DU wirst sterben"!!
Jap, so ist es und das ist so sicher wie das Armen in der Kirche. Auch wenn wir das gerne verdrängen.
Ich hatte auch mal so eine Phase wo ich ständig angst vor dem Tod hatte. D.h. eigentlich nicht vor dem tot ansich, eher vom sterben.
Angst, was dann aus meinen Kindern wird, das ich dann nicht mehr für sie da sein kann usw. Dieser Gedanke hat mich schier wahnisnnig gemacht.
Vor 3,5 Jahren ist mein Onkel gestorben und ich habe mich mit meiner Cousine darüber unterhalten (nicht die Tochter).
Während dieser Unterhaltung meinte sie zu mir: When your time is up, it´s up, and there is nothing what you can change!(Wenn Deine Zeit abgelaufen ist, ist sie abgelaufen. Und Du kannst nichts daran ändern).
Im ersten moment dachte ich, wie kann man sowas sagen. Aber dennoch musste ich lange darüber nachdenken. Auch heute noch. Und auch wenn es hart war, sie hat recht.
Ich bin der festen überzeugung das schon bei der Geburt feststeht wann ein Mensch stirbt (klar, kann jeder anders sehen).
Also was bringt es mir, mich mit dem: Wie, Wann und Warum rumzuschlagen?
Ich kann angst haben, das ich eine Krankheit habe an der ich sterbe, kann mich da total hineinsteigern obwohl ich kerngesund bin und kann dennoch morgen von einem Auto überfahren werden.
Und dann habe ich all die letzten Monate, Jahre usw. damit verbracht mich vor einer totbringenden Krankeheit zu fürchten, anstatt mein Leben zu leben.
Wo wir wieder bei dem schönen und sehr wahren Spruch von Christina angekommen sind:
And in the end, it's not the years in your life that count. It's the life in your years.Versuche Dich mit dem Gedanken anzufreunden (auch wenn es schwer ist) das es Sachen gibt, die man nicht kontrollieren kann, die unweigerlich auf einen zukommen werden und die niemand vorraussagen kann...
LG
Dee