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Jens_Hannover
Danke für die Antwort. Es ist schon ein Einschnitt, wenn man von jetzt auf gleich etwas aufgeben muss, das will erst einmal bewältigt werden. Aber letztendlich ist einem das eigene Leben nun doch wichtiger, denn das hat man nur einmal. Mit der Diagnose habe ich mich bereits abefunden, die kam ja anno 2018 schon. Ich nehme Medikamente dafür und lebe damit, das ist nicht das Problem. Die neue Panik seit Freitag hat sich davon unabhängig entwickelt.

#21


S
Psychopharmaka müssen doch nicht „Malle“ im Kopf machen? Oder einen verändern?
Ich bin sehr dankbar, dass es mich unterstützt. Aber das kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich mag diese falschen Behauptungen nur nicht.
Ich habe schon lange eine Angst- und Panikstörung. Auch schon viele Therapien gemacht. Es gibt Phasen, da lebe ich damit sehr gut und dann auch wieder welche wo es schlechter ist.
Das akzeptiere ich. Schaue dann was gerade nicht passt, was ich ändern kann und muss und dann ist es auch wieder ok.
Ich sehe die Angst nicht als Feind.

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A


Seit Freitag Dauerangst

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Jens_Hannover
@Stefanie75 Hallo Stefanie, haben vielen Dank. Dass du die Angst nicht als Feind siehst, das bewundere ich sogar, denn das nimmt ihr den Druck und das Quälende. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das erst noch lernen muss. Ich habe nur mit mehreren Präparaten die Erfahrung gemacht, dass sie Herzrasen auslösten und dann ich davon zugedröhnt war. Das war keine generelle Feststellung, sondern eine persönliche Erfahrung. Bei anderen Menschen kann es ja wieder ganz anders sein, ohne Frage. Du hast ja auch mehr Therapie-Erfahrung als ich. Ich bin da ja noch das totale Greenhorn zwinkern

#23


S
@Jens_Hannover Ich hatte immer Angst (haha) vor der Einnahme von Medikamenten und brauchte sie lange nicht. Dann kamen irgendwann die Panikattacken und da war ich froh, dass mir das Medikament hilft.
Es ist aber auch oft so, dass es erst mal eine Verschlimmerung gibt weil sich da unglaublich viel tut im Gehirn. Bei mir ist es ein SSRI. Und auch da gibt es verschiedene und das eine passt zu einem, das andere nicht.
Für mich persönlich gab es damals keine Alternative, das muss ja bei dir nicht so sein.
Ich beschäftige mich auch viel mit dem Nervensystem bzw. der Regulierung davon.
Bin ein großer Fan von Klara Hanstein. Sie hat zwei Bücher geschrieben und litt selbst lange unter Angst- und Panik. Außerdem bietet sie viele kostenlose Lektionen an die mir schon sehr geholfen haben.

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Jens_Hannover
Das glaube ich gern, dass du Angst vor der Einnahme hattest. Von der Erstverschlimmerung habe ich gehört und das ist meine Panik, das dann erstmal wieder nochmal durchzustehen und bei mir im Kopf läuft dann der schlimmste Endzeitfilm ab. Das Nervensystem und dessen Regulierung ist eine sehr komplexe Materie und wenn man das verstanden hat, weiß man sicherlich wo man ansetzen muss, denn Angst nährt sich zum größten Teil aus Unwissenheit.

Den Namen Klara Hanstein habe ich bereits gehört, weiß die gute Dame aber gerade nicht einzuordnen. Gibt es irgendwo etwas nachzulesen von ihr oder Videos?

#25


S
@Jens_Hannover Also wenn ich eine Sache ganz sicher gelernt habe, dann, dass es nie so schlimm wird wie die Angst es vorgaukelt.
Auch die Erstverschlimmerung war bei mir nicht schlimmer als halt die Panik an sich aber eben mit der Hoffnung auf Stabilisierung.
Mir hat auch geholfen, dass ich ja wusste woran es lag.
Infos über Klara Hanstein findest du bei Amazon durch die Bücher, bei Instagram oder auf ihrer Internetseite.

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Jens_Hannover
Puh Stefanie, so reflektiert und sicher du an die Sache herangehst, alle Achtung, wirklich. Mir gaukelt die Angst grad vor, dass es nie wieder nachlässt und für den Rest des Lebens so bleibt. Wenn ich Deine tollen Zeilen lese, dann komme ich mir wirklich wie der totale Blödmann vor, der wie ein Storch im Salat in seiner Angst herumstakst.
Mal schauen, ob es etwas von Klara Hanstein auch bei Audible gibt

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Dr. Christina Wiesemann
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