App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

22

Saina91

Saina91
Mitglied

Beiträge:
2032
Themen:
12
Danke erhalten:
2306
Mitglied seit:
. dass man im Bett liegt und plötzlich wach wird ( obwohl ich dann gar nicht weiß, ob ich überhaupt geschlafen habe, ist auch meist direkt, nachdem ich ins Bett gegangen bin) und einem die Angst überfällt? Also ich fühle mich dann körperlich so mulmig und denke, dass ich jeden Moment sterben könnte. Ich gerade den Sterbeprozess durchmache quasi. Kennt das jemand genauso? Ist das eine Panikattacke? Habe dann einfach Angst vor dem Gefühl zu sterben und dem Zustand danach.

Woher kommen diese Gedanken und Ängste und wer weiß, was man dagegen machen kann?

Danke schon mal.

26.08.2024 x 2 #1


33 Antworten ↓
I

-IchBins-
Mitglied

Beiträge:
9287
Themen:
7
Danke erhalten:
13491
Mitglied seit:
@Saina91
Na ja, ich habe auch lange lange gebraucht, um überhaupt mal auf die Idee zu kommen, dass was im Argen liegt, denn Jahrzehnte habe ich quasi mit Leid verschwendet. Deshalb bin ich der damaligen Panikattacke (hatte zwar schon mehrere in der Vergangenheit, aber die waren nicht so furchtbar wie jene) dankbar. Sie hat mich quasi auf den für mich richtigen Weg gebracht.

Es waren drei Jahre Arbeit kontinuierlich und ich habe immer nach Lösungen gesucht. Bis heute keine Rückschläge, denn ich weiß jetzt wer ich bin und was ich kann und wozu ich fähig bin bzw. weiß genau, was ich tun kann, wenn es mir mal wieder schlechter gehen sollte.
Es gibt sicher immer mal Tage, an denen es nicht so gut ist, besonders, wenn die Familie belastet ist mit Alter und Krankheit. Das treibt mich auch gerade um, aber ich kann es nicht ändern und nur das Beste daraus machen wie unterstützen so gut ich kann.

Zitat von Saina91:
Ob da unbewusst Traumata wirken, weiß ich gar nicht.

Das war mir auch nie bewusst bis zu jenem Zeitpunkt der Panikattacke oder besser gesagt dann als ich begann mich selbst zu hinterfragen.


Zitat von Saina91:
Was muss man denn tun, damit die Vergangenheit nicht zu Panikattacken führt? Rückgängig machen kann man es ja ohnehin nicht. Ich denke eigentlich, dass nicht nur die Erziehung verantwortlich ist für Probleme, sondern auch die Genetik in erster Linie, dann auch generell Erfahrungen im Umfeld ( Kindergarten, Schule, Freunde..), all das zusammen prägt einen selbst und auch die eigenen Glaubenssätze.

Das kann ich dir nicht sagen, was du tun kannst, ich kann nur dazu etwas schreiben, was ich selbst getan habe.
Ich habe mich einfach mal hingesetzt inne gehalten und gefragt, was eigentlich genau das Problem ist und konnte nach und nach Antworten finden. Dann habe ich mein bisheriges Leben einfach aufgeschrieben und abgehakt mit Einsicht und Annahme der Ereignisse und Prägungen, das bedeutete für mich aber nicht, dass es mir weiterhin schlecht gehen muss, denn ich hatte Antworten und somit das Zepter in der Hand, etwas zur Besserung zu ändern.
Ich wusste es bis 2019 auch nicht besser und da war ich schon 49 Jahre alt.
Nun gut, mein Leben war nicht insgesamt mies, es gab auch ein paar schöne Zeiten und Jahre, aber das Leid überwiegte.


Zitat von Saina91:
Und man kann sich sein Gehirn auch dauerhaft schädigen, dass man es vielleicht auch nicht mehr reparieren kann ( z.B. Dro., Schlafmangel, zu extremer Medienkonsum, Isolation)

Das kann ich dir leider nicht beantworten, weil ich weder Dro., extremen Medienkonsum noch Isolation hatte.
Aber was ich glaube ist, dass es mit Willenskraft möglich ist, sich selbst Besserung zu geben und wenn es nur ein kleiner Schritt ist, aus dem Schritt werden zwei usw.

27.06.2024 10:31 • #29


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Plötzlich wach werden & das Gefühl zu sterben

x 3


I

-IchBins-
Mitglied

Beiträge:
9287
Themen:
7
Danke erhalten:
13491
Mitglied seit:
Zitat von Saina91:
@-IchBins- Das sind ja echt gute Tipps. Also meditierst du morgens und abends? Und dann schreibst Du Dir positive Erlebnisse und Entwicklungen am Tag in Dein Tagebuch. Ja, ist wirklich harte Arbeit...

Ich meditiere meistens morgens. Nein, ich meinte damit, dass ich all meine Erfahrungen und Prägungen durch Familie (auch Epigenetik), die dazu geführt haben, unter Unruhe, Angst und Panik zu leiden, aufgeschrieben habe. So waren sie aus meinem Kopf und ich habe es verstanden, warum ich diese Ängste, Panik und Unruhe (früher auch Depressionen) hatte. Vieles habe ich jahrzehntelang verdrängt, ignoriert und überspielt. Das war ein großer Fehler, kein Wunder, dass es mir dann später so erging. Leider wusste ich es aber damals nicht besser und habe mehrere Therapien (die mir nicht geholfen haben, waren die falschen Formen), gemacht, Medikamente über 13 verschiedene ebenfalls ohne Erfolg und auch keine von den 5 Klinikaufenthalten haben mich ansatzweise auf einen Weg gebracht. Das war ich selbst nach einer für schlimmsten gefühlten Panikattacke im Jahr 2019, ab da ging es bergauf.
Die Entwicklung, also die Positive schreibe ich hier im Forum in mein Tagebuch.

26.06.2024 14:36 • x 1 #27


Zum Beitrag im Thema ↓


Lerchen
Kenne ich seh gut. Hat etwas mit der Angst vor dem Kontroverlust zu tun denke ich.

x 1 #2


Saina91
@Lerchen

Danke für die Antwort. Wie gehst Du damit um?

#3


Lerchen
@Saina91
Mittlerweile kann ich fast sofort wieder einschlafen.
Klappt es nicht, stehe ich auf, Licht an, und trinke etwas und versuche so runterkommen.

x 1 #4


Saina91
@Lerchen ja stimmt, das konnte ich gestern tatsächlich auch. Aber schon unangenehm diese Angst. Aber aufstehen und trinken ist dann glaube echt das Beste.

x 1 #5


J
@Saina91
Ich kenne das auch. Ich mache Entspannungsübungen. Fange an mit Atemübungen, sann gehe ich mit meiner Aufmerksamkeit von den Füßen bis zum Scheitel. Das hilft mir

x 2 #6


Lerchen
@Saina91
Das liest sich gut!
Ja, dieser Zustand ist super unangenehm aber zum Glück nicht gefährlich.
Und siehe auch, was @Joh316 schreibt. Entspannungsübungen packen die Angst genau an der Wurzel.

x 1 #7


Angstmaus29
Hallo ich habe diese angst auch und denke jedes mal das ich bald sterben muss

x 2 #8


Saina91
@Angstmaus29

In dem Moment dann oder auch so? Ja, das ist schrecklich, wenn man der Meinung ist, nicht mehr lang zu leben. Helfen dir da auch Achtsamkeitsübungen?

#9


E
Gab es da nicht einen alten Spruch ? Regt Euch bloß nicht übers sterben auf ihr kommt da eh nicht lebend raus ?

Ergo sinnlos sich darüber Gedanken zu machen. Man macht sich nur kirre und katapultiert sich in Panik hinein. Reicht doch wenn man einmal stirbt und nicht ein Leben lang weil man sich ständig damit beschäftigt.
.Mal raus aus dem Forum und rein ins Leben. Das ist nicht hier im Netz das ist da draußen. 😀👍

Ängste ? Vor draußen ? Habt ihr nicht eigentlich Angst vorm Leben anstatt vom Sterben ? Sonst würdet ihr es tun.

🤫🤔

x 2 #10


I
Zitat von Saina91:
Kennt das jemand genauso? Ist das eine Panikattacke? Habe dann einfach Angst vor dem Gefühl zu sterben und dem Zustand danach.

Ja, das kenne ich ziemlich lange. Ich tippe auf Panikattacken.
Ist aber vorbei dank Arbeit an mir selbst und Herausfinden der Ursache.

x 2 #11


Angstmaus29
@Saina91 auch so
Mir hilft in dem Moment leider gsrnichts ich bin so instabil das ich direkt anfange zu weinen

x 1 #12


I
@Saina91 bebt dein körper dabei? Ich hab das nämlich auch sehr oft in stressigen Zeiten

x 1 #13


Saina91
@-IchBins- also mit Arbeit meinst Du auch die Achtsamkeitsübungen, oder? Woran lag es bei Dir?

#14


Saina91
@Angstmaus29 Ach Mensch, das tut mir Leid. Diese Gefühle können einfach auch sehr belastend sein. Vielleicht hilft es dir dann aufzustehen und etwas rumzugehen, oder Fernsehen anmachen?

#15


Saina91
@Immerwieder hmm was meinst du denn mit beben? Ich achte dann auf jeden Fall extrem auf meinen Körper und es fühlt sich dann meist so an, als würde ich schwach atmen oder mein Herz kaum schlagen. Das Gegenteil kam auch schon vor, dass es dann ganz schnell schlägt und diese Unruhe in mir, mich komplett wachhält. Schwer zu beschreiben. Das sind dann so beängstigende Gefühle im Brustbereich. Und bei dir?

#16


E
agoraphobie-panikattacken-f4/was-tun-bei-panikattacken-kliniken-ablaeufe-usw-t126949.html


Soll helfen. Wann tut der eine oder andere endlich mal was dagegen ? Außer hier ständig zu jammern ? Ist nicht böse gemeint, bringt Euch aber nicht weiter merkt ihr das denn nicht mehr ? 🤔🤔🤔

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Angstmaus29
@Saina91 nicht mal das hilft mir dann
Wie gehst du damit um was machst du in dem Moment?

#18


Saina91
@Kermit

Man darf sich doch aber hier austauschen, dafür ist das Forum ja da..Es hilft manchmal schon, wenn man merkt, dass man nicht allein ist und andere daraus gekommen sind.

x 1 #19


Saina91
@Angstmaus29

Also im Moment ist es tatsächlich nicht so schlimm bei mir, da ich Medikamente nehme. Derzeit nur Sertralin, aber Trazodon hat mir da abends auch sehe geholfen. Derzeit nehme ich nur Sertralin, aber dadurch Falle ich nicht komplett in Panik und kann in solchen Situationen schnell weiterschlafen. Nimmst Du denn Medikamente? Ohne Medikamente ist es tatsächlich sehr schwierig bei mir. Dann drehe ich richtig durch und diese Unruhe in mir, lässt mich nicht schlafen. Ist dann alles schwer auszuhalten.

#20


A


x 4


Pfeil rechts



Youtube Video

Dr. Christina Wiesemann
App im Playstore