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Hallo alle zusammen.
Ich habe seit fast einem Jahr Angst unter Menschen zu gehen und zwar aus der Angst heraus mir könnte etws peinliches passieren. Es fing halt an dass ich eine Panikattacke in der Bahn hatte und ein Mädchen mich ausgelacht hat.
Und naja ich habe gute wie auch schlechte Tag.Und an den schlechten weiß ich echt nicht mehr weiter. Zum Beispiel steige ich irgendwo in die Bahn ein und habe direkt das Gefühl alle gucken ich an. Ich frag mcih dann wieso und mir fallen dann tausend Dinge ein die ich vielleicht falsch gemacht habe oder dass ich was im gesicht kleben haben könnte oder so.
Zumindest mein ich dann auch dass die Leute über mich tuscheln. Und dann bekomme ich Angst dass irgendwas ist was nur ich nicht checke und es ist mir unangenehm und dann werd ich wieder traurig..Ich bin aus dem grund seit fast einem halben Jahr keine Bahn mehr gefahren. Und ich weiß auch nicht wie man das beschreiben soll. Eigentlich kann es doch gar ncht möglich sein das alle tuscheln und sowas sagen wie: Ohjee das armme Mädchen da. Oder tuscheln und lachen und dann beziehe ich das direkt auf mich. Ich mein ich sehe halt auch nicht wie andere sagen würden wie ein normales Mädchen aus sondern manchmal auch eher jungenhaft und denke dann an guten Tagen vielleicht liegts daran nru an den schlechten denk ich halt an tausend peinliche Horrorszenarien ;(
Und naja wenn ich diese Panik bekomme dann steiger ich mcih da richtig rein und denk .Mach jetzt bloß ncihts peinliches bitte nicht bitte bitte nicht. .Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll beziehungsweise es beschreiben soll ;( Es raubt einfach soviel Kraft. Vor allen Dingen kommt jetzt der Winter ich weiß dass ich mich dem ganzen stellen muss und setz mcih total unter Druck da ich ja im Winter auf Bus und Bahn umsteigen muss.

06.10.2016 22:49 • 05.01.2019 #1


9 Antworten ↓


Ich glaube, mich dunkel zu erinnern, dass meine damalige Therapeutin das "Beziehungsohr" genannt hat. Also, dass man meint, die anderen tuscheln über einen.

Hatte das früher auch extrem. Hat sich aber dann durch die Therapie zum Glück verloren.

06.10.2016 23:22 • #2



Paranoia bei Angstattacke das Gefühl Menschen tuscheln?

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Sabrina994
Hey:)
Also ich versteh dich total und weiß was das ein Gefühl ist.
Ich hab die Probleme ungefähr Jahr bei mir war es so das ich nicht alleine raus gehen konnte ,nur mit Begleitung und das war für mich schon die Qual.
Menschen Mengen vermeide ich obwohl ich weiß ich muss mich meiner Angst stellen.
Panikattacken hatte ich auch schon leider ist es ein langer und harte weg das wieder in den Griff zu bekommen.

LG

07.10.2016 04:14 • #3


Ja gestern hatte ich das auch wieder dass ich mit dem Fahrrad draußen war und in die Innenstadt musste. Und shcon direkt an der kreuzung fuh ein Auto an mir vorbei und als das Mädchen dadrin mcih sah guckte es direkt überrascht ich hab mir dann den Kopf zergrübelt warum..Man muss dazu sagen dass ich imemr Angst habe mir in die Hose zu machen. Ich weiß das hört sich doof an und ich weiß auch nciht woher diese Angst kommt. Ich vermute mal aus dem Gefühl sich selber nicht wertzuschätzen und dann Angst zu haben dass man etwas unglaublich peinliches macht.

07.10.2016 11:47 • #4


Meteora
Hallo Leute,
eigentlich habe ich sogar Angst, hier zu schreiben, und vor der folgenden Kritik, aber ich tue es einfach trotzdem. Gestern hatte ich einen sehr lauten Wutausbruch in meiner Wohnung. Ich muss dazu sagen, ich habe Borderline und Probleme, mit Wut umzugehen, also habe ich geschrien und auf den Boden gestampft. Das habe ich natürlich sofort bereut, denn die Nachbarin kam hoch und fragte, ob alles ok ist. Ich sagte Ja, ich hätte nur eine Spinne entdeckt und erschlagen. Ich schreie öfters mal in meiner Wohnung herum, und bisher hat sich niemand beschwert. Aber jetzt schiebe ich eine riesen Panik, das Haus zu verlassen, denn draußen könnten mich meine Nachbarinnen stellen und sich beim Vermieter beschweren, damit er mich rausschmeißt. Oder sie könnten in meiner Abwesenheit einbrechen und Beweise gegen mein psychisches Wohlbefinden suchen, um mich in eine Klinik einzuweisen. So viel zur Paranoia. Kennt ihr diese Gedanken? Wie wisst ihr, ob sie unrealistisch sind?
Diese Erfahrung hat mich gelehrt, dass nun selbst in meiner Wohnung "der Feind mithört". Meine Mutter hat so etwas prophezeit. Ich weiß, dass das ein sehr sehr sehr großer Fehler war, aber ich kann es nicht mehr rückgängig machen, wer weiß, wie viele mich gehört haben! Meine direkte Nachbarin hat Besuch, und ich versuche zu lauschen, ob sie über mich reden. Das Gefühl habe ich oft. Und ich habe auch oft Angst vor anderen Menschen, andererseits nicht vor Referaten oder so. Nur vor ihrer Kritik.
Und mein Prof hat mir auch Angst gemacht, dass alles, was ich später im Beruf tue, in die Personalakte kommt und ich rausgemobbt werden kann. Angesichts meiner sozialen Probleme habe ich eindeutig das falsche Studium (Theologie) gewählt, auch wenn es mir sehr gefällt. (

11.12.2018 10:38 • #5


Schlaflose
Zitat von Meteora:
Aber jetzt schiebe ich eine riesen Panik, das Haus zu verlassen, denn draußen könnten mich meine Nachbarinnen stellen und sich beim Vermieter beschweren, damit er mich rausschmeißt. Oder sie könnten in meiner Abwesenheit einbrechen und Beweise gegen mein psychisches Wohlbefinden suchen, um mich in eine Klinik einzuweisen. So viel zur Paranoia. Kennt ihr diese Gedanken? Wie wisst ihr, ob sie unrealistisch sind?


Ich habe zwar eine soziale Phobie aber keine Paranoia und weiß sehr genau was realistisch und unrealistisch ist. Dass sie in deiner Abwesenheit bei dir einbrechen ist völlig absurd. Das ist illegal und kein normaler Mensch würde das machen. Sie würden höchstens den Vermieter oder die Polizei benachrichtigen, damit sie nach dem rechten sehen. Das geht aber nur, wenn der konkrete Verdacht besteht, dass für dich oder für die Bewohner des Hauses eine Gefahr besteht. Und in die Psychiatrie einweisen geht auch nur in diesem Fall. Wenn du durch deine Ausbrüche die Nachbarn immer wieder störst, könnte dich der Vermieter allenfalls kündigen.

Zitat von Meteora:
Und mein Prof hat mir auch Angst gemacht, dass alles, was ich später im Beruf tue, in die Personalakte kommt und ich rausgemobbt werden kann.


In die Personalakte kommen in erster Linie Dinge wie Dokumente, Schriftverkehr, Krankmeldungen u.ä., also nichts, wovon du nicht informiert bist. Man hat auch das Recht, Einischt in die P-Akte zu nehmen. Wenn du z.B. wegen unangemessenem Verhalten oder einem groben Fehler bei der Arbeit eine Verwarnung oder gar Abmahnung bekommst, kommt das natürlich in die P-Akte und bei Wiederholung kann die Kündigung folgen. Das hat aber nichts mit rausmobben zu tun. Das ist der normale legale Weg.

Zitat von Meteora:
Angesichts meiner sozialen Probleme habe ich eindeutig das falsche Studium (Theologie) gewählt, auch wenn es mir sehr gefällt. (


Welchen Beruf wirst du damit machen?
Ich habe auch den falschen Beruf für mich gewählt (Lehrerin), aber das Studium war das Schönste in meinem Leben.

11.12.2018 11:19 • x 1 #6


jana.k
Hallo Meteora,
du sprichst ja selbst von Paranoia, im Grunde weißt du also, dass diese Ängste tatsächlich unrealistisch sind, und das ist schon mal ein gutes Zeichen. Dass deine Nachbarin gefragt hat, ob alles in Ordnung ist, ist doch eigentlich auch sehr nett von ihr. In der Regel wird nämlich gelten: Die Leute haben alle genug mit sich selbst zu tun, die interessieren sich nicht für ihre Nachbarn. Etwas, das dir entgegenkommen dürfte.
Wegen gelegentlicher lauter Geräusche wird sich außerdem kein Nachbar beschweren (oder wenn, hat er schlechte Karten und du nichts zu befürchten).
Liebe Grüße
Jana

11.12.2018 12:36 • #7


Meteora
Danke euch. Ich werde in Zukunft immer dran denken, leise zu sein. Einfach zur Sicherheit. Die Wände sind dünn und ich höre schon, wenn jemand über mir rumläuft.
Ich weiß ja selbst, dass ich mir das einbilde, aber wenn ich viel Angst habe, kann ich nicht einschätzen, was davon eintreffen könnte. Meine Mutter hat mich regelrecht paranoid gemacht: Dass meine Wohnung immer sauber sein müsse, denn der Vermieter würde in meiner Abwesenheit Kontrollen durchführen. Davon stand aber nichts im Mietvertrag. Mir wurde immer viel eingeredet, besonders, dass ich wegen meines Verhaltens nie einen Job kriegen werde. Ich weiß nicht, ab wann mein Verhalten unangemessen ist, deshalb bin ich übervorsichtig, ja keinen Fehler zu machen. Arbeitslos zu bleiben ist meine allergrößte Angst. Darum sehe ich negativ in meine Zukunft, ich träume natürlich vom Pfarramt, aber da muss man ein sozialer Mensch sein und ich bin alles andere als sozial. Oder rede ich mir das nur ein, wie mir alles eingeredet wurde? Ich weiß nie, was wahr und falsch ist!
Ich wurde extrem gemobbt und weiß, dass meine Paranoia daher kommt und damals auch begründet war, denn wenn hinter meinem Rücken getuschelt wurde, konnte ich davon ausgehen, dass es um mich ging. Geholfen hat mir auch in der Paranoia am Montag, mir zu sagen: ich bin erwachsen und habe Rechte. Niemand wird einfach so über mich etwas bestimmen, wenn ich ihn nicht ermächtige. Diese Gedanken kommen aus der Vergangenheit, nicht aus der Gegenwart.

12.12.2018 19:22 • #8


Miami
@Meteora

Wenn er in Deiner Abwesenheit die Wohnung betreten würde macht er sich strafbar. Das ist DEINE Privatsphäre!

Er darf die Wohnung ansehen aber NUR mit Vorankündigung (die genauen Fristen hab ich jetzt nicht im Kopf) und in Deinem Beisein.

Also klingeln und Blitzbesuch ist nicht.

Eine Ausnahme kann nur gemacht werden wenn Du z.b. nicht erreichbar bist (Urlaub) und ein Wasserrohrbruch die Wohnung unter Dir bewässert.
Oder wenn das Haus brennt.

Wie geht es Dir den sonst mit Deiner Wohnung, fühlst Du Dich wohl?

05.01.2019 00:58 • #9


Meteora
Hat sich alles geklärt, danke. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Wohnung, war halt nur paranoid, aber daran arbeite ich.

05.01.2019 13:12 • x 1 #10



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