Zitat von Lanali:Aber die andere Gegenfrage die ich mir jedesmal gestellt habe ist, wie bekomme ich diese doppelte Energie für das ganze? Ich hab es anfangs ...
Deswegen der Ansatz, dass man das Ganze in gut zu bewältigende Einheiten zerteilt und sich Stück für Stück ran arbeitet.
Jemand, der Angst vor dem Auto fahren hat, sollte erstmal wieder das Auto ertragen können, also reinsetzen, aushalten, wieder aussteigen. Wenn das geht, Motor an, aushalten, wieder aussteigen. Wenn das geht, Gang einlegen. U.s.w. u.s.f.
Einem Spinnenphobiker setzt man auch nicht beim ersten Mal die Tarantel auf die Hand, sondern fängt an, über Spinnen zu sprechen, dann gemalte, reduzierte Bilder, dann Fotos u.s.w.
Rein in die Situation, durchhalten und das immer und immer wieder führt in den wenigsten Fällen zum Erfolg und kostet unendlich viel Kraft. Man vertieft das negarive neuronale Netzwerk nur immer weiter.
Man muss es auf eine schrittweise Methode tun, die zu möglichst vielen Erfolgserlebnissen führt, um die entsprechenden Stellen im Gehirn positiv zu überschreiben.
@Calima: so hast du es ja z.B. auch gemacht: erst langsam und kurze Einheiten gehend auf Laufband, gesteigert, dann dort drauf gelaufen, dann draußen.
Man muss sich langsam steigern. Aber wie beim Krafttraining muss es auch immer etwas herausfordernd sein. Es darf aber nicht ÜBERfordern.
27.06.2021 07:19 •
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