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ich hatte letztes Jahr September einen Unfall. Ich war Sozia auf dem Motorrad, mein Mann Fahrer. Es war nicht unsere Schuld. Mein Mann hatte verschiedene Knochenbrüche, ist aber wieder fit. Mir ist nicht so viel passiert.
Die ersten Wochen waren hart. Ich habe mich nur 2 Wochen krankschreiben lassen. Ich habe alles gemacht und funktioniert. Den Winter ging es mir trotzdem gut. Seit Ende Februar arbeitet mein Mann wieder.
Wir fahren kein Motorrad mehr. Ein Gerichtsverfahren steht auch noch an. Der Gegner zahlt nur 50 %.
Mein Mann ist sein ganzes Leben Motorrad gefahren. Er kommt jetzt aber gut klar damit, ich nicht.
Ich bin seit einiger Zeit ziemlich durch. Es fasst mich so vieles an. Der Unfall, das Altern, mein Kind wird bald 18, die Zeit, die rast. Die Leute auf Arbeit nerven zum Teil. Bei vielen Sachen verstehe ich nicht mehr,worüber sie sich aufregen. Es gibt doch Wichtigeres.
Ich habe wieder Krankheitsängste, Stresssymptome, viele Sachen änstigen mich, ich problematisiere, jetzt auch wieder hypnogoge Halluzinationen beim Aufwachen. Es wird immer schlimmer.
Und ich dachte, ich könnte mittlerweile gut mit den Dingen umgehen.
Irgendwie weiß ich auch nicht, was von alldem das wirkliche Problem ist?
• • 24.05.2026x 1#1
5 Antworten ↓
Greta__ Mitglied
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Guten Morgen. Lt. Profil bist du 48. An die Wechseljahre gedacht? Bei einem Endokrinologen bzgl. weiblicher Hormone gewesen? Einige deiner Symptome kommen in den Wechseljahren vor.
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x 4#2
A
Nach Unfall geht es psychisch bergab
x 3
P
Pauline333 Mitglied
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Das können auch alles die Hormone machen. Wie war das nochmal: Nutzt du HET?
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x 2#3
Dunkelbunte Mitglied
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Kontrollverlust. Absolute Hilflosigkeit.
Du hast gespürt, das es von jetzt auf gleich vorbei sein kann.
Hattest so etwas ähnliches früher schon einmal? Hattest du Traumata in deiner Kindheit erlebt?
Die Schwester einer Freundin hat sich mit ihrem Lebensgefährten vor 1,5 Jahren bei einem mit dem Auto 2 x überschlagen. Die sind wg Wetter von der Fahrbahn abgekommen. Nur Prellungen und Schleudertrauma, zum Glück.
Danach haben sie beschlossen, das jeder Tag zählt. Sie sind sehr selbstwirksam an die Sache heran gegangen und haben sich ein Wohnmobil gekauft und sind nun mit Hund, wann immer es geht, on Tour.
Und nach Jahrzehnten in der Pflege hat sie beschlossen vorzeitig in Rente zu gehen (sie muss dafür kämpfen).
Das ist natürlich extrem bewundernswert wie die beiden damit umgehen.
Was ich damit sagen möchte, es kann eine Re-Traumatisierung sein.
Oder dein 1. Trauma.
Geh aktiv daran. Lass es nicht die Oberhand gewinnen.
Weil jeder Tag zählt 🙌
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x 2#4
koenig Mitglied
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Zitat von Greta__:
An die Wechseljahre gedacht?
Ich nehme seit 1,5 Jahren ein Medikament, welches meine Hormone eh auf ein niedriges Niveau setzen, quasi schon so fast Menopause.