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Guten Tag,

ich habe diverse körperliche Beschwerden, die unregelmässig auftreten und auch nicht sehr schlimm sind. Dennoch verursachen sie in mir eine Art von Angst, dass ich nun einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall bekomme und bald sterben muss. Seit einem halben Jahr geht es mir so. Wie kann ich die Ursachen herausfinden? Kann es durch meine in den letzten 8 Jahren sehr stressige Arbeit mit wenig Schlaf liegen und eine Art Burn Out Effekt sein? Ich habe jetzt eine ruhigere Periode hinter mir und hatte viel Zeit zum Nachdenken. Dazu bin ich vorher nie gekommen. Kann man eine Kur beantragen, um die Gründe zu erforschen?

Ich danke Ihnen für Beiträge, in denen Sie derartige Erfahrungen beschreiben oder mir Ratschläge geben können.

25.03.2004 #1


1 Antwort ↓

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in der tat sollen wenig schlaf und stress die anfälligkeit für panikattacken erheblich begünstigen.
trotzdem MUSS es nicht sein, dass es zu einer panikattacke kommt.

allerdings kann ein derartiger lebens"stil" generell ("nur")zu psychosomatischen beschwerden führen.
hier muss man aber besonders acht geben, da der körper auf kurz oder lang "kaputt" geht.u.a. sind sachen wie z.b. herzinfarkt die folge.
insofern würde ich auf jeden fall einen arzt/facharzt(internisten z.b.) zwecks untersuchung u beratung aufsuchen.
auch würde ich versuchen, den stress u das wenige schlafen soweit es möglich ist zu reduzieren.

burn-out kann ebenso die folge einer dauerhaften überlastung sein.
es zeigt sich in erster linie von einem zustand der dauerhaften "erschöpftheit" u ständigen müdig-bis schläfrigkeit.
je nach schweregrade kann es zu einer erheblichen einschärnkung der lebensqualität in der form kommen, dass man z.b. arbeitsunfähig ist.
ich habe mal einen fall gelesen, in dem der student nicht mehr in der lage war zu studieren:
er hat den ganzen tag über geschafen.2-3mal täglich ist er aufgestanden, um zu essen u ein paar schritte hin-uherzugehen.
doch schon diese bewegung hat ihn fürchterlich erschöpft.

um derartiges vorzubeugen, sollte man in seinem "stressleben" erholung mit einbauen:
autogenes training, sport, lesen, fernsehen, musik hören, nachdenken u dgl.
pro tag sollte man sich hierfür schon ca. 1h "frei von dem stress" nehmen.

ich hoffe, dir weitergeholfen zu haben.

mfg nany

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Dr. Hans Morschitzky
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