@Emelieerdbeer O.K.,sorry,das war wohl wirklich etwas daneben...
Ich finde es einfach traurig,dass Einhorn offenbar jahrelang Diazepam von seinem Hausarzt bekommt und sich niemand wirklich für ihn eingesetzt hat/ihm geholfen hat in Richtung Verhaltenstherapie o.ä.
Er war ja offenbar komplett auf sich alleine gestellt.
Hinzu kommt,dass man als Patient von manchen Ärzten zu wenig aufgeklärt wird über die Medikamente,die man einnimmt.
Ich selbst bekam vorletztes Jahr Tavor und mein damaliger Psychiater hat mir kein Wort von Abhängigkeitspotenzial gesagt.
Ich kannte das Medikament nicht und habe fast 2 Jahre gebraucht,um davon wieder loszukommen.
Als es bei Einhuhn anfing mit den Störungen war er finde ich noch zu jung um selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen,was er einnimmt und welchen anderweitigen Therapien/Behandlungen er sich unterzieht.
Da wären die Eltern gefragt gewesen und auch der Hausarzt schläft ja anscheinend und macht es sich bequem,indem er immer wieder Diazepam verschreibt.
@Einhuhn
Du bist nun erwachsen und musst selbst aktiv werden und Dich für Dich selbst einsetzen.
Mein Rat wäre:
Geh zu Deinem Psychiater und lass Dir ein anderes Medikament anstelle von Diazepam verschreiben bzw. eins,mit dem Du das Diazepam langsam ausschleichen kannst,z.B. Amitriptylin.
Man kann Entzüge auch stationär machen aber das ist kein Zuckerschlecken,versuche es erstmal ganz langsam und in Ruhe ambulant.
Und dann lass Dir von Deiner Krankenkasse eine Liste aller Verhaltenstherapeuten Deiner Stadt geben.
Du musst alle durchtelefonieren und Dich auf Wartelisten setzen lassen.
Das ist alles mühsam aber es lohnt sich!
Denn am Ende winkt ein normales Leben,in dem Du wieder rausgehen kannst und Dich auch wieder mit Freunden treffen kannst,arbeiten gehen kannst etc.
Das Profil auf Facebook kannst Du getrost löschen.Man kann auch gut ohne Facebook leben,es ist nicht der Nabel der Welt....