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Rosenrot-16
Mitglied

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Hallo liebe Mitstreiter, ich habe im Moment eine akute schlimme Angstphase.
ich habe eine GA seit ca. 40 Jahren. Einige male war ich auch im Krankenhaus. Ich habe mir eingebildet, daß ich es im Griff habe. War auch oft so, aber im Moment entgleitet es mir. Meine Gedanken werden immer düsterer, Habe meine Medikamente angepaßt, nehme statt 20 mg Citalopram jetzt 40 mg, abends 20 mg Busp und 25 mg Promethazin. Hat jemand einen Rat für mich, oder ist in ähnlicher Situation. Vielen Dank im voraus für Hilfe.

07.07.2026 x 1 #1


5 Antworten ↓

YellowFerrum
Lenke dich ab mit Dingen, die dich geistig über ein paar Stunden beschäftigen. Lesen und alles andere. Gut ist auch Bewegung, Sport oder lange Spaziergänge in der Natur. Hast du Verwandte, Partner, Freunde, an die du dich wenden kannst? Einen Psychiater oder nur einen Hausarzt? Allein würde ich die AD nicht anpassen. Im Notfall gehst du in die Notaufnahme oder gleich in eine Psychiatrie. Telefonische Hilfe gibt es auch. Perspektivisch auch eine SHG. Alles Gute 🍀 !

x 3 #2


A


Ich habe eine akute Angstphase

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R
@YellowFerrum
Danke für deine Antwort. Da ich schon sehr lange (ca. 40 Jahre) damit zu tun habe, kann ich mir meistens ganz gut helfen. Ich nehme seit mindestens 20 Jahren Buspiron und konnte die Angstspitzen damit vermeiden. Vor 1,5 Jahren war Buspiron für mehrere Monate nicht lieferbar. Es ging ohne für ein paar Monate gut, aber dann ging es mir wieder schlecht. Dann war es wieder lieferbar und ich nehme es wieder. Leider pendelt es sich nicht wieder so gut ein wie vorher. Es ist einfach quälend. Wie geht es Dir denn, welche Erkrankung hast du, wenn ich fragen darf? Liebe Grüße

x 1 #3


P
Zitat von Rosenrot-16:
Hallo liebe Mitstreiter, ich habe im Moment eine akute schlimme Angstphase. ich habe eine GA seit ca. 40 Jahren. Einige male war ich auch im ...

Ist denn etwas vorgefallen, dass es jetzt wieder so schlimm geworden ist?

Du nimmst die Medikamente schon sehr lange. Heißt das, du konntest den Grund für deine Ängste nicht herausfinden bzw verarbeiten/lösen?

Die Steigerung von 20 auf 40mg Citalopram mag einem viel vorkommen, aber es bringt nicht so sehr viel mehr. Bei 20mg sind vielleicht 80-85% der Serotoninrezeptoren besetzt, eine Steigerung auf 40mg bringt dir vielleicht eine Steigerung von 5 - 10 Prozentpunkten.

Will sagen: Vielleicht reicht die Steigerung bei diesem deinem Körper mittlerweile sehr bekannten Wirkstoff nicht, vielleicht müsste ein Medikamentenwechsel her. Natürlich in Absprache mit deinem Psychiater.

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sandracookie
Gibt es äußere Umstände, die die Verschlimmerung verursacht haben?
Das ist bei mir oft der Fall, dass es mit bestimmten Stressfaktoren zusammen hängt und manchmal hilft es schon sich bewusst zu werden, wo der Hase im Pfeffer liegt.
Ein Lösungsansatz, der mir zugegeben sehr sehr schwer fällt, ist dann die Situation einmal zu akzeptieren, um dann im nächsten Schritt mehrere Gänge zurück zu schalten. Quasi eine Art Energiesparmodus, wo ich priorisiere und wirklich nur das Nötigste mache. Wenn sich deswegen dann was im Haushalt stapelt, dann ist das so. Die "freie" Zeit nutze ich aktiv mit Dingen, die gut tun. Meditationen/Entspannungsübungen zum beruhigen des Nervensystems, aber teilweise auch simple Dinge, wie ein Waldspaziergang, eine Mass. (wenn möglich), gute Musik hören, lesen, kreativ werden...
Trotzdem braucht es hauptsächlich Zeit und bei mir auch therapeutische Unterstützung, um aus den akuten Phasen raus zu kommen.

x 1 #5


YellowFerrum
Zitat von Rosenrot-16:
@YellowFerrum Danke für deine Antwort. Da ich schon sehr lange (ca. 40 Jahre) damit zu tun habe, kann ich mir meistens ganz gut helfen. Ich nehme seit mindestens 20 Jahren Buspiron und konnte die Angstspitzen damit vermeiden. Vor 1,5 Jahren war Buspiron für mehrere Monate nicht lieferbar. Es ging ohne für ein paar ...

Soziale Phobie und auch generalisierte Angst je nach Situation und Umständen. Das beschäftigt mich schon sehr, aber ich kann damit umgehen. Medikamente kann und will ich nicht mehr nehmen wegen der Nebenwirkungen und außerdem will ich einen klaren Kopf haben.

#6





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Dr. Christina Wiesemann
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