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DauerVerspannt9

DauerVerspannt9
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Nebend Leidensgenossen!

Bin heute morgen aufgewacht mit Herzklopfen. Es war richtig stark spürbar in der brust. Bin zum hausarzt und der fühlte puls am handgelenk und meinte, der ist unrythmisch. 10 Minuten später im ekg war nix zu sehen. Ich ging nach hause (2 Minuten war Fußweg) und fühlte mich komisch und hab puls und blutdruck gemessen. 170 zu 120, hohen puls. Bin in die Notaufnahme. Da wurde nix gefunden. Bin nach hause und hab mich hingelegt. 30 Minuten später immer noch 110 puls , etwas hohen blutdruck und wieder Notaufnahme gefahren. Diesmal hat ein arzt gesagt ganz sauber ist der puls wohl nicht. Aber dann war wieder alles gut. Wie hoch ist die Chance dass drei ekgs plus 4 stunden am Monitor nix sehen obwohl was da ist ? Ich spüre rhythmisch schnelle Schläge, dann ein rythmus wechsel zu langsameren Schlägen und dann wird er komisch für 10 bis 20 sekunden und gurgelt oder blubbert vor sich hin. Jetzt ist Wochenende und an ein langzeit ekg zu kommen schwer, und für mich ohne festen Wohnsitz wollte mir mein arzt bisher keins geben. Was denkt ihr?

07.06.2026 #1


9 Antworten ↓

Zerdenker
Ich finde, man sollte dir die Möglichkeit geben, ein Langzeit-EKG machen zu lassen. Vielleicht könnte man auf diesem einige Ausschläge sehen, außerdem könnte man dein dokumentiertes Unwohlsein mit den medizinischen Daten vergleichen.
Zwei Ärzte haben dir mitgeteilt, dass sie deinen Puls für ungewöhnlich befinden. Das bedeutet, dass sich etwas körperlich auswirkt. Ob es das Herz ist, vermag ich nicht zu sagen. Dafür fehlt mir die Kompetenz sowie der Einblick, jedoch sollte man auch dieses nicht unbeachtet lassen und nicht gleich alles der Psyche zuschreiben.
Pass bitte auf dich auf!

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Ich brauche dringend Rat/Herzrythmusstörungen

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Butterfly-8539
Zitat von DauerVerspannt9:
Nebend Leidensgenossen! Bin heute morgen aufgewacht mit Herzklopfen. Es war richtig stark spürbar in der brust. Bin zum hausarzt und der fühlte puls am handgelenk und meinte, der ist unrythmisch. 10 Minuten später im ekg war nix zu sehen. Ich ging nach hause (2 Minuten war Fußweg) und fühlte mich komisch und hab ...

Kann dir nur von mir berichten. Seit vielen Jahren leide ich immer mal wieder unter starken Rythmusstörungen (Mitralklappenprolaps, was aber nicht selten ist) die auch auf Langszeit-EKG festzustellen waren. Es ist oft sehr unangenehm, doch ich versuche es zu verdrängen. Habe zusätzlich seit jugend an sehr hohen Cholesterin. In meinem engsten Familienumfeld hatten fast alle Infarkte und Schlaganfälle, somit müßte ich mehr darauf achten. Mir ist aber aufgefallen, je mehr ich es ignoriere, desto besser komme ich klar. Ein Kardiologe meinte bei Bedarf Betablocker zu nehmen, aber auch das ließ ich bleiben. Nahm vor vielen Jahren mal kurzzeitig solche Medikamente und fand sie gut.
Zuletzt wurden durch schwere BWS Blockaden solche starken Rythmusstörungen ausgelöst. Das kommt und geht. Der Druck im Brustkorb war extrem, dachte ein Infarkt war im Gange und es steht einer auf dem Brustkorb. Kenne durch die damaligen Angehörigen die Symptome und die ähnelten diesen sehr.
Vielleicht gibt bei dir eine Blockade auch Impulse was den Puls schwanken läßt.

x 1 #3


DauerVerspannt9
@Butterfly-8539 hab tatsächlich Probleme mit Nackenverspannungen und brust. Soll jetzt Bisoprolol nehmen wegen dem stolpern was aber nicht aufgezeichnet wurde bisher. Puls und blutdruck sind aber meist ok. Trau mich nicht die zu nehmen. Dir weiterhin viel Gesundheit

#4


DauerVerspannt9
@Zerdenker danke dir

x 1 #5


CosmicPancake
@DauerVerspannt9 Wieso hast Du keinen festen Wohnsitz wenn ich fragen darf? Falls Du trotzdem eine Krankenversicherung hast, soll dein Hausarzt dir eine Einweisung in die Kardiologie schreiben, dann kannst du alle Untersuchungen stationär machen lassen.

#6


DauerVerspannt9
@CosmicPancake ja krankenversichert bin ich. Ja wäre die einfachste Lösung. Verstehe das alles auch nicht mehr. Ich bin halt ohne festen Wohnsitz ^^ bin bei corona aus dem System gefallen, auch etwas selbst verschuldet und obdachlos geworden. Immer wenn ich Mut und Kraft hatte wieder rein zu kommen, wurden mir irgendwo Steine in den weg gelegt.

#7


CosmicPancake
Zitat von DauerVerspannt9:
@CosmicPancake ja krankenversichert bin ich. Ja wäre die einfachste Lösung. Verstehe das alles auch nicht mehr. Ich bin halt ohne festen Wohnsitz ...

Und wie sieht dein "Lifestyle" aus? So manch wohnungslose Person pflegt gelegentlich einen ungesunden Lebensstil. Falls das bei Dir der Fall ist, kann das natürlich direkt auf die ganze Angstthematik einzahlen. Oder Wohnungslosigkeit im allgemeinen.

#8


DauerVerspannt9
@CosmicPancake ich bin momentan trotzdem untergebracht und geld hab ich auch. Trinke wasser, tee und ein zucker Getränk am tag. Esse einmal warm am tag, aber achte nicht drauf was. Mal was fertiges, mal koche ich selber. Öfter mal eier, Tomaten, gurken, Fisch. Auch viel Vollkornbrot. Esse aber momentan süßes mal mehr mal weniger. Nikotinfrei seit 6 wochen, Alk. seit 17, Canna. frei seit 17, Koffein weg seit 10 wochen. Konplett nüchtern quasi.

#9


CosmicPancake
@DauerVerspannt9 Aber bis vor 17 Wochen warst du das nicht. Je nachdem wie dein Konsum vorher war, macht das was mit Deinem Körper und dem Gehirn. Kann also gut zusammen hängen und vielleicht auch Teil von Entzugserscheinungen sein. Psychischer Entzug kann dauern.
Halte durch und geh im Zweifel davon aus, dass Du körperlich gesund bist.

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Dr. Christina Wiesemann
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