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V

Vanessaa
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Hallo, meine Therapeutin hatte mir diese Seite empfohlen und ich dachte ich probiere es mal. Ich hatte meine Ausbildung 1/25 als Industriemechanikerin abgeschlossen gehabt, war dann 1 Spät und 2 Nachtschichten arbeiten. Am letzten Tag saß ich alleine auf dem Kran und dann kam eine Panikattacke und das Gefühl eingesperrt zu sein und nie wieder weg gehen zu können, dass ich gezwungen bin zur Arbeit zu gehen und da halt die Stunden aushalten muss, bis ich wieder frei bin. In der Ausbildung hatte ich auch schon leichtes vermeidungs Verhalten zu bestimmten Situationen, aber dazu hatte ich mir nie großartig viele Gedanken gemacht. Leider hat mich diese Panikattacke in ein schlimmes Loch gezogen. War nur noch zuhause. Auto fahren , einkaufen, Kino viel mir alles sehr schwer. Ich war dann in einer Tagesklinik gewesen die mir sehr geholfen hatte. Dachte ich bin soweit und hatte mit der Wiedereingliederung begonnen. Ich hatte mich tatsächlich auch sehr gefreut. Ich habe mich dann aber wieder ganz schnell unwohl gefühlt und dachte das ich sogar diese 2 Stunde an einem Tag nicht aushalte und deswegen hatte ich wieder abgebrochen. Demnach dachte ich dass ich es nie schaffen werde loszugehen. Es sind jetzt wieder 8 Monate seitdem vergangen. Wollte Bewerbungen schreiben und hatte auch ein „hoch“ Gefühl. Sobald es aber wirklich ernst wurde mit Bewerbungen abschicken, ging es mir sehr sehr schlecht und dann habe ich es immer wieder gelassen. Ich frage mich halt wie ich es schaffen soll diesen Schritt zu schaffen. Ich habe so viele negative Gedanken in meinem Kopf wie: Ich halte es dort nicht aus, mir wird es bestimmt wieder schlecht gehen, meine Familie wird enttäuscht von mir sein, weil ich es nicht schaffe. Mir kommen aber auch die Gedanken auf das ich nicht geeignet bin. Ich war so mit meiner Angst (unbewusst) in meiner Ausbildung beschäftigt, dass ich das gefühlt habe überhaupt nichts aus dem Beruf zu wissen. Dann frage ich mich wie ich überhaupt wo neues anfangen soll.

17.07.2026 x 1 #1


1 Antwort ↓

mkaufmann
Hallo,
ich würde dir eine Ergotherapie mit Schwerpunkt Psychotherapie empfehlen. Dort kannst du gemeinsam Strategien entwickeln, wie du den Wiedereinstieg ins Berufsleben Schritt für Schritt schaffen kannst.

Bevor du direkt an Medikamente denkst, könnte regelmäßiger Ausdauersport ebenfalls einen Versuch wert sein. Bewegung kann Angst- und Depressionssymptome deutlich lindern. Zusätzlich können Entspannungsübungen helfen. Das müssen nicht immer die klassischen Methoden sein – auch Malen, Basteln, Stricken oder andere ruhige Hobbys können dabei unterstützen.

Das, was du gerade durchmachst, kennen viele hier. Dein Körper hat bestimmte Situationen als gefährlich abgespeichert und reagiert deshalb mit Panik. Jetzt geht es darum, ihm nach und nach wieder zu zeigen, dass diese Situationen keine echte Gefahr darstellen. Das braucht Zeit, aber es ist möglich.

Alles Gute
Marcus

#2





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Dr. Christina Wiesemann
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