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Hedwig
Zitat von Melaniebecker89:
Meinst du damit eine angststörung ?

Ich bin nicht in der Position Diagnosen zu stellen. Es fällt nur sehr auf, dass du eigentlich ständig eine andere Angst im Fokus hast und dich festbeißt. Vielleicht wäre eine anständige Diagnostik für dich mal sinnvoll.

06.11.2019 08:47 • #21


Zitat von Hedwig:
Ich bin nicht in der Position Diagnosen zu stellen. Es fällt nur sehr auf, dass du eigentlich ständig eine andere Angst im Fokus hast und dich festbeißt. Vielleicht wäre eine anständige Diagnostik für dich mal sinnvoll.


Ich war vor zwei Jahren in einer Verhaltenstherapie wegen angststörung. Ich kann bald wieder eine Therapie starten aber das dauert noch. Ich suche hier auch nur Ratschläge und Tipps, wie ich besser damit umgehen kann. Oder Übungen, villt weiß einer wie man damit umgehen kann

06.11.2019 08:54 • #22


domi89
Wenn du mal wieder das Gefühl hast, dich überkommt die Angst, dann mach folgendes: Atme erstmal tiiiieeeef aus! So lange bis nichts mehr geht. Dann atmest du langsam und bewusst durch die Nase ein und durch den Mund aus. in folgendem Rythmus:

3 Sekunden einatmen, 2 Sekunden anhalten, 5 Sekunden ausatmen. Zähle bewusst die Sekunden oder schau auf die Uhr. mach das 5-10 Minuten, das hilft mir immer sehr gut.
Alternativ kannst du auch einfach die Atemzyklen zählen und dabei bewusst langsam und tief Atmen.

Die Atmung ist sehr wichtig für die Psyche, und bei Angst atmet man oft stoßweise, was dafür sorgt, dass das Gehirn nicht richtig arbeitet, dadurch verfängt man sich noch mehr in der Angst.

Indem man sich öfter die Atmung bewusst macht, kann man dem Körper die richtige Atemtechnik beibringen, wodurch man unterbewusst schon richtig Atmet und nicht mehr so eine Angst hat. Bei Meditation macht man auch nichts anderes, nur dass man dort noch mehr auf Gedanken und Gefühle eingeht. Das ist aber schwierig am Anfang, deswegen einfach anfangen bewusst zu atmen.

Das ist kein Allheilmittel, kann aber trotzdem sehr sehr gut helfen.

06.11.2019 10:15 • x 1 #23


Schlaflose
Zitat von Melaniebecker89:
So rücken und nackenschmerzen, tinitus und Angst.


Ein Burnout zeichnet sich in erste Linie durch eine totale Kraft- und Energielosigkeit aus. Meine Freundin hatte innerhalb von 2 Jahren 3 Mal einen Burnout und sie hatte weder Angst noch Tinnitus noch Nackenschmerzen. Sie war einfach wie gelähmt, konnte sich noch nicht einmal dazu aufraffen, die Katze zu füttern. Wenn die drei oben genannten Symptome schon ein Burnout ausmachen würden, hätte die Hälfte der Menschheit Burnout.

06.11.2019 14:38 • x 1 #24


Zitat von Schlaflose:
Ein Burnout zeichnet sich in erste Linie durch eine totale Kraft- und Energielosigkeit aus. Meine Freundin hatte innerhalb von 2 Jahren 3 Mal einen Burnout und sie hatte weder Angst noch Tinnitus noch Nackenschmerzen. Sie war einfach wie gelähmt, konnte sich noch nicht einmal dazu aufraffen, die Katze zu füttern. Wenn die drei oben genannten Symptome schon ein Burnout ausmachen würden, hätte die Hälfte der Menschheit Burnout.


3 mal, dass ist echt viel? Wie wurde ihr geholfen?
Meinst du meine Symptome kommen dann eher von angst?

06.11.2019 20:23 • #25


Schlaflose
Zitat von Melaniebecker89:
3 mal, dass ist echt viel? Wie wurde ihr geholfen?


Beim ersten Mal war es ganz schlimm, da war sie 8 Monate krank geschrieben und hat sich ziemlich bald in Therapie begeben. Es hat lange gedauert, bis es ihr besser ging, aber dann ging es Schlag auf Schlag und sie konnte wieder arbeiten gehen. Aber ein paar Monate später nach einer sehr stressigen Periode hatte sie einen Rückfall, hat aber recht schnell die Reißleine gezogen und sich wieder krank schreiben lassen. Nach fünf Monaten ging es ihr wieder gut und sie hat wieder zu arbeiten angefangen und wieder ein paar Monate später das gleiche Spiel. Aktuell ist sie seit August krank geschrieben. Die ganze Zeit ist sie in Therapie gewesen, sonst nichts. In ihrem Beruf (Lehrerin) wird sie wohl nicht mehr arbeiten, zumal der Amtsarzt sie sehr wahrscheinlich dienstunfähig schreiben und veranlassen wird, dass sie in Frührente kommt. Das geht bei Beamten sehr einfach. Sie ist ja auch schon 58.

Zitat von Melaniebecker89:
Meinst du meine Symptome kommen dann eher von angst?


Das ist schwer zu sagen. Nackenschmerzen haben nahezu alle, die eine sitzende Tätigkeit ausüben und sich nicht als Ausgleich sportlich betätigen. Tinnitus ist auch sehr verbreitet. Ich habe seit 1987 Tinnitus. Er begann zusammen mit meiner ersten Panikattacke und ist mir seitdem erhalten geblieben.Die Panikattacken hörten nach einem haben Jahr auf.

07.11.2019 08:04 • #26




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