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Veron1976
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Hallo ich möchte mich ersteinmal bedanken das ichhier in dem Forum aufgenommen wurde.
Kurz zu mir,ich bin Familienvater und habe eine 16 jährige Tochter .
Ich hatte vor Jahren Panik und Angststörungen bekommen,die ich nach Jahren soweit in den Griff bekommen hatte.Leider ist seit Jahren eine neue dazu gekommen wo ich immer Angst habe das wenn ich Mal krank bin oder mich nicht gut fühle ,ich direkt denke das es was schlimmes ist und ich sofort ein Arzt oder Krankenhaus aufsuche,mich kontrollieren lassen und erst dann wieder Ruhe habe.
Nun bin ich wirklich am Ende,bei mir in der Familie hat das Schicksal mehrfach zugeschlagen und ich weiß gerade nicht wohin mit mir😞.
Meine Eltern wohnen über mir in ihrer Wohnung und meine Mutter leidet seit jahren an Demenz und Depressionen,das haben wir bisher immer noch hin bekommen mit pflegen usw,nun ist mein Vater an Krebs erkrankt,und zwar dieses aggressive im Gehirn.Es gibt keine Heilungschancen dafür,nur noch das verlängern seiner lebenszeit😰.
Wir sind mit drei Geschwister und wir bekommen das psysich nicht hin.
Seit ca 2 Wochen fing es bei mir mit Druck und Schwindel an,sowie Übelkeit und kein Appetit und Durst.
Nun bin ich seit zwei Tagen im Krankenhaus stationär und es wurde ein CT vom Kopf gemacht,Blut abgenommen,bisher alles unauffällig.Heute wurde eine Lumbalpunktion gemacht um zu schauen ob ich zuviel Druck im Kopf hätte was nicht war,die weiteren Ergebnisse kommen noch.
Ich glaube bei mir ist es alles vom Stress und von der Angst.
Ich suche hier nach Menschen die mir da Ratschläge,Tipps oder sonstiges geben können .
Ich bin sehr verzweifelt und ich weiß nicht weiter.
Bitte jeden um Hilfe und bin für jede noch so kleine Hilfe dankbar.
Entschuldigung weil der Text so lang geworden ist.
Und ein Dank schon mal an alle die mir antworten.

• • 22.10.2026 x 1 #1


4 Antworten ↓

Butterfly-8539
Zitat von Veron1976:
Hallo ich möchte mich ersteinmal bedanken das ichhier in dem Forum aufgenommen wurde. Kurz zu mir,ich bin Familienvater und habe eine 16 jährige Tochter . Ich hatte vor Jahren Panik und Angststörungen bekommen,die ich nach Jahren soweit in den Griff bekommen hatte.Leider ist seit Jahren eine neue dazu gekommen wo ...

Hallo Veron,
melde mich zu später
Trigger

Stunde noch kurz, auch wenn ich nicht psychisch erkrankt bin, aber eine schwere andere Erkrankung habe. Warum ich mich anmeldete vor einigen Jahren, steht in meinen Nachrichten.
Verstehe dich sehr gut, denn die Belastungen die du aktuell hast, habe ich vor Jahren mehrfach durchgemacht. Die gesamte Familie ist nicht mehr existent, bis auf eine Person. Gepflegt habe ich alle, trotz Arbeitsalltag, Fusionen uvm.
Demenzkranke hatte ich 2. Sowie viele Krebserkrankungen meiner engsten Verwandten.
Die Krankheit deines Vaters habe ich bei einer sehr jungen Frau vor zwei Jahren miterlebt.
Bei dir ist das einzig gute, das du Geschwister hast, sodaß du nicht die ganze Last alleine tragen mußt. Ich hatte leider niemanden der helfen konnte. Du schaffst das auch. Glaubst gar nicht, welche Kraft man plötzlich aufbauen kann, wenn man muß.
Das dir schwindelig ist mit Übelkeit, wundert mich nicht. Auch ich hatte damit stark zu kämpfen. Die Überforderung von allen Seiten die auf einem lastet, verursacht an der gesamten WS Verspannungen die dann sämtliche Störungen im Körper auslösen können. Ich hatte nach dem Todesfall meines Vaters an der LWS so starke Blockaden, die dauerhaft starke Schmerzen mit Störungen bis in den Darm auslösten. Eine lange Geschichte.
Wollte dir aber Mut zusprechen, denn ich gehe davon aus, das du keine Erkrankung hast, sondern die WS deine Symptome verursacht.
In meinen Berichten steht so einiges an Störungen die dadurch ausgelöst werden können. Wurde früher auch mit CT am Kopf............... alles negativ. Hätte ich mir alles sparen können und den Kassen die Kosten.
Nur eine gute Koryphäe konnte sämtliche Störungen lösen. Mittlerweile nach vielen Jahren habe ich leider wieder sämtliche Störungen, da viele Blockaden in der gesamten Wirbelsäule vorliegen, mit Arthrosen.
Leider kommt durch deine Eltern noch eine schwierige Zeit auf dich zu. Dein Vater hat wohl nicht mehr lange Zeit. Ich weiß was du gerade mitmachst, habe so einen aggressiven Tumor bei zwei Personen im Bekanntenkreis die sehr jung waren............Möchte nicht auf Einzelheiten...............
Habe so gut wie fast alles an Krebs miterlebt, mit Chemos, OP´s etc. Einzelheiten erspare ich dir.
Auch Demenz habe ich durch die Verwandtschaft........................ Aktuell eine weitschichtige Verwandtschaft, aber die ist schon sehr alt.
Mit diesen Menschen kannst du gut aus der Vergangenheit reden, alles Neue wird schnell vergessen. Deine Mutter wird von der Krankheit deines Vaters nicht viel mitbekommen. Deine Mama ist wenigstens bei euch daheim gut integriert und nicht alleine. Ansonsten müßte man auf einen Heimplatz.............................
Es ist immer sehr schwer loszulassen. Deine Mama entfernt sich immer mehr von dir und durch die Demenz bekommt sie psychisch



Wünsche dir viel Kraft. Du schaffst das ganz sicher. Bist nicht alleine. Hast eine Tochter und Familie.

.

• #2


A


Bitte dringend um Hilfe

x 3


V
@Butterfly-8539 hi danke dir,leider fühlt sich das seit Tagen und gerade genau so an als würde ich daran zu Grunde gehen 😞.

• #3


V
@Butterfly-8539 sorry ich wusste nicht das ich auf den Trigger Button klicken musste um deine ganze Nachricht zu lesen.
Ich habe deine Nachricht mit Ängste und Bewunderung gelesen.
Est ut mir leid das du all das durchmachen musstest.Ich bin gerade so verzweifelt und dann lese ich dene gGeschichte und ich Frage mich,wie kann es ein Mensch schaffen all das zu bewältigen?
Für mich ist das gerade bei uns nicht erträglich.
Ich Versuche es immer wieder nicht daran zu denken und immer noch Hoffnungen zu machen das doch alles gut wird.
Ich Funktioniere nur noch und nicht mal das geht gerade.
Es kommen immer wieder Moment wo die Angst wie ein Schleier über mich kommt und ich mich alleine und hilflos fühle,es ist dann eine Lehre in mir und ich sehe kein Ausweg oder Besserung in Sicht.
Ich habe Angst aus diesem Loch nicht mehr raus zu kommen und das ich diesen Verlust nie verarbeiten werde.
Ich danke dir von Herzen für deine Antwort 🫶

• #4


Butterfly-8539
Zitat von Veron1976:
@Butterfly-8539 sorry ich wusste nicht das ich auf den Trigger Button klicken musste um deine ganze Nachricht zu lesen. Ich habe deine Nachricht mit Ängste und Bewunderung gelesen. Est ut mir leid das du all das durchmachen musstest.Ich bin gerade so verzweifelt und dann lese ich dene gGeschichte und ich Frage ...

Freut mich, das du so dankbar über meine Nachricht bist. Somit ist es gut mit dir zu schreiben. Hoffe es hilft dir etwas.

Das wußte ich damals auch nicht, das es den Trigger gibt. Aber für die Öffentlichkeit ist manches bei psychisch Erkankten nicht gut, wenn es zu lesen ist. Da du schon das Thema beschrieben hast, möchte ich dir Kraft geben mit meiner Nachricht. Du bist nicht alleine der sowas mitmachen muß. Aber ich kann dir sagen, es wird wieder besser werden, auch wenn es jetzt erstmal so aussieht als wenn du es nicht schaffen würdest. Ein Mensch hält viel aus und es kommen Zeiten wo man ständig wieder Kraft aufbaut. Es gibt manchen Lieder die einem Kraft geben. Mir ging es immer so, das bestimmte Musik wichtig für mich war um wieder Kraft zu tanken. Manche machen Sport um sich abzulenken, andere Musik, oder Natur, Tiere. Du hast eine Tochter, junges Leben in deiner eigenen Familie, die sicher auch für deine Eltern eine wichtige Stütze ist.
Trigger

Ich war damals für meine Großeltern da als sie schwer krank wurden. Oma -Demenz und Opa- Lungenbeatmung durch Kriegsschädigung (Emphysem) . Für sie war es wichtig das die Enkelin sich kümmerte. Jede Minute war ich bei ihnen, mußte aber erst nach der Arbeit hinfahren. Sie wohnten nicht bei mir. Später mußten wie Oma zu uns holen. Alleine ging es nicht mehr.

Überlege was dir wichtig ist und Kraft geben könnte. Welche Interessen hast du um dich gedanklich etwas abzulenken?
Kann mich gut in dich hineinfühlen, deine augenblicklichen Ängste verstehe ich sehr gut. Wenn ich so zurückdenke, war ich damals auch völlig fertig, als nach mehreren Pflegefällen dann mein Vater der nächste war mit zwei verschiedenen Lungenkrebserkrankungen. Er hatte noch weitere Erkrankungen, doch für mich war er immer ein Kämpfer und unverwüstlich. Doch das war auch für ihn zuviel, obwohl nochmals ein Aufbäumen kam. Letztendlich tickte die Uhr. Schlimm, wenn man durch Chemos den Abbau eines geliebten Menschen miterleben muß. Selbiges erlebte ich später nochmals in der Nachbarschaft und einer lieben Freundin


.
Das alles zu verstehen ist nicht einfach. Aber mittlerweile habe ich soviele Verluste durchleben müssen, das man es kaum noch gedanklich verarbeiten kann. Man kam aus dem Schreckmodus kaum raus. Die letzten Jahre waren wirklich heftig. Manche hatten auch nichts gemerkt, wie du bei deinem Vater geschildert hast. Das Positive was du daraus ziehen kannst ist, du hast noch Zeit mit ihnen, denn es ist nicht plötzlich wie ein Aneurysma was eine liebe Freundin aus dem Nichts ereilte. Auch ein lieber Kollege hatte das. Von einer Sekunde auf die andere weg. Meine engste Verwandte aus dem Nichts Endstadium Darmkrebs. Nichts gemerkt, wie aktuell eine weitere ältere Person. Es gibt noch viele andere Fälle.
Möchte dir nur mitteilen, das du jetzt überlegen solltest, wie du die Zeit mit deinen Lieben am besten gestaltest. Auch für deinen Vater, damit er seelisch Unterstützung bekommt. Er hat auch Angst. Leider trifft es fast jeden irgendwie/irgendwann.
Aber ich bin mir sicher, du kannst wieder gedanklich Fuß fassen und für deine Eltern stark sein. Du weißt nun, das du gesund bist. Die Untersuchungen verliefen wie man es sich wünscht und nun versuchst du eine Stütze für deine Eltern mit deiner Tochter und Frau zu sein. Ihr schafft das gemeinsam. Deine Geschwister sollten auch einen Beitrag leisten. Die Eltern waren auch für euch da. Setzt euch doch zusammen und klärt wie ihr es am besten gestalten könnt. Jeder der Geschwister kann einen bestimmten Tag den Vater besuchen und für ihn da sein.
So bleibt nicht alles an dir hängen.
Versuche jetzt erstmal Schlaf zu finden. Ich weiß, es ist kaum machbar. Aber du mußt deine Gedanken in eine andere Richtung lenken, um einschlafen zu können. Höre deine Lieblingslieder bis du in den Schlaf fällst.

• #5





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Dr. Christina Wiesemann
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