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jasmiin24

jasmiin24
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Hallo ihr Lieben!

Ich wollte heute ein allgemeines Thema eröffnen.
Die Angst vor Krankheiten (vorallem Krankheiten wie z.B Herzinfarkt/Schlaganfall/Thrombosen usw.)
Mich beschäftigt dieses Thema leider schon seit über 3 Jahren und ich war schon einige Male im Notfall oder bei Ärzten um diese bekannten ''Sicherheits Checks'' zu machen, was erfahrungsgemäss leider nur kurze Zeit oder evt gar nicht bessert. Ich praktiziere seit 2 Jahren Meditation (vorallem Abends) und wende bei Panikattacken die ''Kerzenposition vom Yoga'', Hände in kaltes Wasser vom Wasserhahn und die Ätherischen Öle an. Aber trotzdem werde ich diese Angstspirale nicht los. Ich bin seit 2019 im Psychotherapeutischer Behandlung und dieses Thema ist auch oft Gesprächsthema. Was mir verboten wurde ist, dass Googeln von Symptomen, das gelingt mir an manchen Tagen mal besser mal ertappe ich mich wieder dabei. Mehr konnte mir auch noch nicht geholfen werden. Hat jemand von euch vielleicht noch Ideen oder Strategien? zu meiner Person: Ich bin 26 Jahre und Mama von zwei Kindern (9 J. und 8 Monate Baby) habe derzeit auch viele schwierige Themen auszuhalten wegen meinem 9 Jahre Sohn der es im Moment auch nicht einfach hat (lebt im Heim unter der Woche und Wochenende ist er zuhause bei mir) Gerne tausche ich mich mit euch aus oder bin auf eure Erfahrungen gespannt.

Liebe Grüsse Jasmin

11.09.2026 #1


4 Antworten ↓

alles_roger
@jasmiin24
Hey,
wie geht denn z.B. dein Partner damit um. Der ist nämlich oft der Schlüssel für das "Raus aus der Nummer". Denn die Auswirkungen von ständigen Gesundheitsängsten auf unsere Beziehung sind nicht zu unterschätzen. Das unaufhörliche Googeln (wurde dir ja schon "verboten") von Symptomen können dich und deine Beziehung stark belasten. Es entsteht dann oft ein Kreislauf aus Sorgen, Rückversicherungen und Anspannung, der kaum noch Raum für Unbeschwertheit lässt. Um diesen Teufelskreis aus Grübeln und Körperbeobachtung zu durchbrechen, hilft es, den Fokus gezielt zu verschieben. Gemeinsame Aktivitäten priorisieren, Unternehmungen, die absolut nichts mit Krankheiten oder Gesundheit zu tun haben. Natur und Bewegung nutzen damit frische Luft und leichte körperliche Aktivitäten ablenken und den Stress abbauen. Gemeinsamkeit stärkt die Bindung und schafft positive, angstfreie Erlebnisse. Und dann funktioniert "der Weg aus dieser Nummer" auch langfristig. Alles Liebe!

x 1 #2


A


Angst vor Krankheiten / wie geht ihr damit um? Stretegien?

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jasmiin24
@alles_roger Mein Partner bleibt ruhig und sagt mir dann in solchen Momenten, dass ich nicht alleine bin und er da ist und nichts schlimmes passieren wird. Ich bin die, die ihn dann anfragt zum gemeinsam nach draussen zu gehen oder ich Zeit nutzen darf kinderfrei um aufs Laufband (moderates Gehen) nutzen zu dürfen. Das tut mir gut. Jedoch kommt aber schnell dann wieder die Angst sobald ich zuhause bin....

#3


alles_roger
@jasmiin24
Ja, da machst du schon sehr viel richtig lachen Man kann Hypochondrie definitiv verlernen und erfolgreich überwinden. Denn weil es sich ja um erlernte Denk- und Verhaltensmuster handelt, lassen sich diese im Gehirn durch gezieltes Training auch wieder umprogrammieren. Die wirksamste Methode hierfür ist wohl nach wie vor die Kognitive Verhaltenstherapie. Im Rahmen dieser Therapie lernst du, deine ängstlichen Gedanken rechtzeitig zu erkennen, sie als unbegründet einzuordnen und die damit verbundene Unsicherheit Schritt für Schritt besser auszuhalten. Und ja, das funktioniert. Alles Gute!

x 1 #4


Kruemel_68
Zitat von jasmiin24:
Hallo ihr Lieben! Ich wollte heute ein allgemeines Thema eröffnen. Die Angst vor Krankheiten (vorallem Krankheiten wie z.B ...

Lies hier doch mal rein:

agoraphobie-panikattacken-f4/raus-aus-der-angst-so-schaffst-du-es-t133396.html

#5





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Dr. Christina Wiesemann
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