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Rike_86
Mitglied

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Hallo zusammen,
Bisher habe ich immer still mitgelesen, nun habe ich aber ein Problem, bei dem ich Rat benötige. Ich war noch nie in einem Forum aktiv, seht mir etwaige Fehler also bitte nach 😉
Ich habe drei Jahre 10mg Escitaloprame nach einem Burnout für meine Angststörung genommen, was mir unheimlich viel geholfen hat. Nachdem es mir jetzt zwei Jahre wirklich gut ging und ich eine Therapie gemacht habe, habe ich in Absprache mit meinem Paychater im März 26 von 10mg auf 5 mg reduziert. Das verlief mit nur leichten Symptomen recht problemlos. Vor drei Wochen kam die Angst jedoch über Nacht mit voller Wucht zurück, begleitet von Müdigkeit, Durchfall und Weinerlichkeit. Das hält nun die ganze Zeit in einer echt hohen Intensität an. Manchmal habe ich einen etwas besseren Tag, aber darauf folgt direkt die nächste Angstwelle. Jetzt war ich schon bei diversen Ärzten inkl. Psychiater, die sich einig sind, dass das nicht von der Dosisreduktion kommen kann. Hat irgendwer von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich weiß gerade wirklich nicht mehr weiter und würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Herzlichen Gruß

10.07.2026 x 1 #1


13 Antworten ↓

Sprotte
Guten Morgen und willkommen im Forum. Es gibt einige threads zum Thema Escitalopram und zum Absetzen. Es gibt durchaus krasse Absetzsymptome. Möglicherweise war die Reduzierung zu schnell. Hier gibt es einige Personen, die mit dem Absetzen Erfahrungen haben. LG

x 1 #2


A


Absetzsymptome nach Dosisreduktion Escitalopram

x 3


Greta__
Guten Morgen und willkommen im Forum.

Hört sich nach Absetzsymptomen an. Lass dir Tropfen verordnen, damit kann man besser reduzieren. Ich finde von 10 direkt auf 5 einen großen Sprung. Evtl. fängst du mit 8 Tropfen an, die ca. 4 Wochen nehmen, dann auf 7 Tropfen usw.

Ich selbst habe von 15 auf 10 reduziert und dann von 10 auf 5. Bei 10 auf 5 allerdings mit Tropfen und jetzt bin ich mit den 5 mg "fine". Sollte ich weiter runtergehen, würde ich wieder auf Tropfen umstellen.

#3


R
Danke für die Rückmeldungen und die lieben Worte.

Im Nachhinein finde ich den Schritt auch recht groß, aber ich habe mir damals keine Gedanken darüber gemacht. Was mich bei den Symptomen so wundert ist der große zeitliche Zeitraum nach der Reduktion ohne nennenswerte Symptome. Können Absetzsymptome so verspätet noch auftauchen ?

x 1 #4


Greta__
Zitat von Rike_86:
Danke für die Rückmeldungen und die lieben Worte. Im Nachhinein finde ich den Schritt auch recht groß, aber ich habe mir damals keine Gedanken ...

Ja, können sie.

x 1 #5


Sprotte
@Rike_86 Ja, ich war mal zwei Monate auf null - da ging es richtig los.

x 1 #6


Schlaflose
Ich würde eher sagen, es ist die Rückkehr der Grunderkrankung.

x 1 #7


Sprotte
@Schlaflose Vielleicht beides. Ich hatte beim Absetzen Symptome, die ich vorher niemals hatte - bis heute.

x 1 #8


R
Ich habe auch überlegt ob ich einfach einen Rückfall habe. Aber zum einen kam es aus dem Nichts und zum anderen fehlen meine ursprünglichen Ängste. Ich hatte halt immer Angst bestimmte Krankheiten zu haben oder verrückt zu werden. Jetzt ist die Angst wieder da aber ohne die auslösenden Gedanken. Dafür ist sie jetzt deutlich körperlicher als vorher. Die körperlichen Symptome in dem Ausmaß hatte ich vorher nicht.

@Sprotte: War das bei dir auch so ? Ich bin einfach so verunsichert….

x 2 #9


Sprotte
@Rike_86 Ja, ich hatte Escitalopram fünf Jahre genommen und dann begleitet abgesetzt; Symptome hatte ich ab 5 mg, dann war ich auf null und hatte gedacht, dass ich das aushalte und es besser wird, aber da hatte ich mich geirrt. Ich bin vielleicht kein gutes Beispiel - es gibt ja auch unzählige Personen, bei denen das Absetzen gut klappt.

#10


kadisha
Zitat von Rike_86:
Ich habe auch überlegt ob ich einfach einen Rückfall habe. Aber zum einen kam es aus dem Nichts und zum anderen fehlen meine ursprünglichen ...

Lass dir von niemandem einreden, dass es ein Rückfall ist! das sind absetzsymptome. Ich kann da leider ein Lied von singen.
wie lange bist du jetzt genau auf 5mg? Ich würde wohl eventuell wieder hoch und dann sehr langsam reduzieren. 5-10 % der letzten Dosis. Es gibt in Deutschland ein Forum, psyab, google mal. Da kannst du dich informieren.

x 1 #11


R
Vielen Dank. Ich bin jetzt seit rund 20 Wochen auf 5mg. Deshalb wundern mich diese späten Symptome auch so sehr. Und auch diese Intensivität. Die Angst ist mindestens genauso intensiv wie zu meinen schlimmsten Zeiten.

#12


kadisha
Zitat von Rike_86:
Vielen Dank. Ich bin jetzt seit rund 20 Wochen auf 5mg. Deshalb wundern mich diese späten Symptome auch so sehr. Und auch diese Intensivität. Die ...

Wie gesagt. Die Absetzsymptome können leider auch sehr zeitversetzt auftreten. Die Ärzte sind leider keine große Hilfe, die Absetzsymptome werden nicht ernst genommen….
natürlich gibt es auch Menschen, die keine Probleme beim Absetzen haben. Dennoch leider viel zu viele die sehr starke Probleme damit haben.
Ich hab dir eine Privatnachricht geschrieben, dann können wir uns gerne austauschen.
Du bist nicht alleine 🫂

#13


T
Hi @rike86 also ich war letztes Jahr mal von 10 kontrolliert runter auf 0. Mir war es dann nach einigen Tagen für eine Woche richtig übel und schwindelig. Und nach wenigen Wochen ging es mir psychisch so schlecht wie noch nie. Bin nun mit meiner Hausärztin wieder zurück auf teilweise 20mg. Meine Psychologin hat dieses Jahr leider keine freien Termine mehr. Daher keine andere Lösung aktuell für mich. Dir alles Gute 😊

#14


A


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