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S
Für mich wäre so ein therapeutischer Kuschelkram nichts. Wobei ich da auch ziemliche Defizite aus der Kindheit habe, aber ich habe das lieber intensiv betrauert, dass es halt nicht da war und jetzt als Erwachsene brauche ich das in der Form nicht mehr, bzw. denke, man kann dass eh nicht nachholen, es gehört einfach in eine andere Zeit. Nur meine Meinung.

• x 2 #41


cats49
Zitat von silberauge:
Für mich wäre so ein therapeutischer Kuschelkram nichts. Wobei ich da auch ziemliche Defizite aus der Kindheit habe, aber ich habe das lieber intensiv betrauert, dass es halt nicht da war und jetzt als Erwachsene brauche ich das in der Form nicht mehr, bzw. denke, man kann dass eh nicht nachholen, es gehört einfach ...

So sind wir Menschen eben unterschiedlich.
Ich kann das nicht abhaken das Klein cats zu kurz gekommen
ist,nicht die glückliche,perfekte Kindheit voller geliebt werden
und Geborgenheit spüren bekommen hat die ihr zustand.
Die mir wie ich es sehe heute noch zusteht.
Die ich genau wie die Liebe meiner Mutter die seit fast
20 Jahren tot ist immer noch mit aller Macht haben will.
Alles nachholen,nachfordern,das meine frustrierten kindlichen
Bedürfnisse jetzt noch,im Alter,auf der Zielgeraden,vom
Außen umfassend befriedigt werden.
Geh mal schön weiter,werde erwachsen,hakt ab das du das
einzige was im Leben zählt nicht bekommen hast.
Für mich geht das nicht,ich muss,ich will haben und je
älter mein Körper wird desto drängender.
Mir läuft die Zeit davon noch glücklich gemacht zu werden,
noch emotional satt zu werden.
Wollte hier eigentlich nichts mehr sagen.
Dumm von mir das ich es bereits deutlich angetrunken trotzdem
tue.

• x 1 #42


A


Wunsch nach Nähe mit Therapeutin

x 3


Alice321
@Feuerschale ja genau, das sehe ich genauso. Und es ist ja in meinem Fall nichtmal so, dass ich niemanden zum Kuscheln hätte. Bin ja in einer Beziehung und habe meinen Freund.

Geht da ja im Endeffekt um die ungestillten Bedürfnisse aus der Kindheit, die ixh wahrscheinlich auf sie übertrage, da sie eben auch theoretisch meine Mutter sein könnte und man sich in der Therapie halt sehr verletzlich zeigt und tiefgründige Gespräche führt.

• x 1 #43


Alice321
@silberauge ja, wär für mich auch nichts.

Inwiefern hat dir das Betrauern geholfen, dass du das Bedürfnis nicht mehr so stark ausgeprägt hast? Oder hast du dich einfach damit abgefunden, dass das Bedürfnis noch da ist.
Dass man die Vergangenheit nicht ändern kann und manche Dinge nie vollständig nachgeholt werden können, ist mir bewusst. Aber frage mich Inwiefern das Betrauern hilft.

• #44


Feuerschale
Zitat von Alice321:
@Feuerschale ja genau, das sehe ich genauso. Und es ist ja in meinem Fall nichtmal so, dass ich niemanden zum Kuscheln hätte. Bin ja in einer Beziehung und habe meinen Freund. Geht da ja im Endeffekt um die ungestillten Bedürfnisse aus der Kindheit, die ixh wahrscheinlich auf sie übertrage, da sie eben auch ...

Verstehe ich, da können intensive Gefühle angerührt werden und weit vergessenes.

Es ist ja sogar gut, dass du dich auf die Beziehung einlässt und die Gefühle.
Sie gehören halt in den Rahmen von Übertragung sozusagen.
Du kannst dir damit auch selbst näher kommen.

Selber kenne ich das weniger bei Therapien, aber wenn ich verliebt war oder wenn ich sonst ein Mensch berührt
hat innerlich. Ich hatte auch schonmal mütterliche Gefühle gegenüber einem Menschen und einmal gegenüber einer Idee 🤔 Macht ja nichts, man lernt bestimmte Teile von sich kennen.

Um das konkrete Ausleben gehts mMn noch nichtmals.
Ich denke auch, du bist in einem Prozess drin und Gefühle und Bedürfnisse wandeln sich auch.

• x 1 #45


Feuerschale
Zitat von silberauge:
Wobei ich da auch ziemliche Defizite aus der Kindheit habe, aber ich habe das lieber intensiv betrauert, dass es halt nicht da war und jetzt als Erwachsene brauche ich das in der Form nicht mehr, bzw. denke, man kann dass eh nicht nachholen, es gehört einfach in eine andere Zeit. Nur meine Meinung.

Das sehe ich auch so. Ich könnte niemals mit einem Therapeuten kuscheln oder in einer Kuschelgruppe.
Oder so komplett "nur noch Kind" sein. Man ist ja kein Kind mehr. Ich denke, das gewahr werden, man hatte da einen Mangel, und man kann es fühlen, das ist ein großer Schritt.
Also fühlen statt nicht fühlen.

Aber ich halte auch nicht viel von Regression. Mir ging auch schon als Kind das Kindsein aufn Sack sozusagen 😅
Wenn, dann kann sowas vielleicht noch in ner Partnerschaft gelebt werden, wenn man sich da (auch) auf eine kindliche Ebene einlässt. Also ich hab zumindest gelesen, dass manche da regredieren in ihren "Baby State".

Ist mir aber glaub ich auch noch nicht passiert. Ich mag schon Vertrauen, Zuneigung, Hingabe....aber Kind sein, nee das muss dann auch nicht sein. Mir fällts nur bei Tieren manchmal auf....wenn die spielen oder wenn man mit denen kuschelt, dann kommen die auch manchmal in so einen Kleinklein-Zustand....bei Katzen merk ich das besonders. Die schalten aber auch blitzschnell wieder um auf voll da, rumlaufen und springen, kämpfen oder was ansteht.

• x 1 #46


Alice321
Zitat von Feuerschale:
Wenn, dann kann sowas vielleicht noch in ner Partnerschaft gelebt werden, wenn man sich da (auch) auf eine kindliche Ebene einlässt. Also ich hab zumindest gelesen, dass manche da regredieren in ihren "Baby State".

Ja ich glaub jeder tickt da anders irgendwie.

Ich muss sagen, dass ich schon sehr zu Regression neige. In meiner jetzigen Partnerschaft hat das eher was spielerisches / witziges und gibt mir einfach nochmal ein verstärktes Gefühl von Zuneigung.

In der Vergangenheit bin ich aber leider oft in Beziehungen mit einem hohen Altersunterschied gelandet oder Männern, die diese Neigung zum kindlichen / selber nicht viel entscheiden / viel mit sich machen lassen etc. irgendwie für sich auf sexueller Ebene ausgenutzt haben. Und aus diesen Beziehungen und Situationen stammen meine schlimmsten Traumata.

Also denke wenn man sich dem bewusst ist, kann das sogar was tolles sein.

Wenn man sich dem aber nicht richtig bewusst ist was das ist und woher es kommt und dass man es hat (wie es bei mir lange der Fall war), kann es auch was echt schlimmes sein.

• x 1 #47


Logo
Ich denke es geht doch weniger darum seine eigenen Bedürfnisse mit denen der Betroffenen zu vergleichen.
Und leider sind bei solchen Dingen Logik und bewusstes Denken und Erkennen zwar da, helfen aber nicht weiter.

• x 1 #48


Alice321
@Logo klar um Vergleich geht es nicht. Finde den Austausch trotzdem voll spannend, wie andere damit umgehen

• x 1 #49


Feuerschale
Zitat von Alice321:
ich muss sagen, dass ich schon sehr zu Regression neige. In meiner jetzigen Partnerschaft hat das eher was spielerisches / witziges und gibt mir einfach nochmal ein verstärktes Gefühl von Zuneigung.

ich denke schon, das kann auch was sehr schönes sein, wenn man dem Partner vertraut und es so spielerisch ist.
Zitat von Alice321:
Also denke wenn man sich dem bewusst ist, kann das sogar was tolles sein.

Wenn man sich dem aber nicht richtig bewusst ist was das ist und woher es kommt und dass man es hat (wie es bei mir lange der Fall war), kann es auch was echt schlimmes sein.

ja genau, wenn es ausgenutzt wird...oder man ist in so ner Art Entscheidungsstarre und das wird benutzt. 🙁

Ok, aber darum gehts ja bei der Therapeutin GsD nicht. Das ist ja hier eher etwas positives, dass Nähe vorstellbar ist bzw gewünscht oder fühlbar. Ohne dass sie es ausnutzt.

• x 1 #50


Alice321
@Feuerschale ja das stimmt lachen

Weiß nicht was deine Probleme in die Richtung sind, aber wie gehst du mit unerfüllten Bedürfnissen aus der Kindheit um, wenn du dieses regressive Verhalten eher nicht hast? Du meintest ja es fühlen, meinst du damit dass man es fühlt und sich dann selber gibt oder wie kann ich es verstehen?

• x 1 #51


Feuerschale
@Alice321
Das war ne Zeitlang mal so im Bewusstsein und jetzt schon sehr lange nicht mehr.
Bzw es war nie so im Bewusstsein: ich war ein Kind und hätte gerne mit Mama und Papa gekuschelt oder sowas.
Das Verhältnis war einfach nicht so da.

Für die aktuellen gegenwärtigen Bedürfnisse:
Es quasi zulassen/beobachten. ggf schauen, welche Bilder entstehen.
Gefühle wandeln sich ja.

Und ich lasse die Vorstellung von einer "heilen Welt" los mit der heute bekannten Pädagogik,
dass das alles hätte sein müssen oder jetzt sein müsste.
Also mit der "inneren Kind Nacharbeit" kann ich auch nicht so gut 🤔

• x 2 #52


A


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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