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TheFunnyOne

TheFunnyOne
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Hallo zusammen,
ich bin Teil einer Gruppentherapie die mir lange sehr gutgetan hat. Die Stimmung war wertschätzend und sicher – bis auf eine Mitpatientin, nennen wir sie Birgit.
Birgit verhält sich oft einschüchternd, kontrollierend und bringt viel Unruhe in die Gruppe. Neulich gab es eine heftige Situation: Eine neue Patientin, die einen ausgebildeten Therapiehund mitbringt, hatte zuvor die Gruppe (Birgit war im Urlaub) gefragt, ob das in Ordnung ist. Wir alle haben zugestimmt – der Hund ist ruhig und angenehm.
Als Birgit zurückkam, reagierte sie sehr abwertend („Von wem ist denn die Töle?“), behauptete plötzlich, sie habe eine Allergie, und verließ wütend die Sitzung. Sie sagte, sie komme erst wieder, wenn der Hund weg sei. Das hat uns alle stark irritiert.
Ich habe das Gespräch mit der Therapeutin gesucht und offen gefragt, ob man wirklich alle Menschen behandeln muss – auch wenn sie eine Gruppe so massiv stören. Sie meinte, es gebe eine Behandlungspflicht und man könne niemanden einfach ausschließen. Ich hatte aber das Gefühl, dass sie selbst ziemlich unter Druck steht.
Mich beschäftigt das alles sehr. Ich frage mich, wie viel man als Mitpatientin aushalten muss – und ob meine Unsicherheit in der Gruppe nun einfach der neue Normalzustand ist.
Kennt jemand von euch solche Situationen?
Wie geht ihr mit destruktiven Persönlichkeiten in Gruppensettings um?

Lg

31.07.2025 #1


27 Antworten ↓
Darkshadow

Darkshadow
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Das klingt wirklich nach einer schwierigen Situation für alle Beteiligten.

Ich habe ambulant, aber vor allem auch stationär, viele herausfordernde Situationen in Gruppen erlebt. Manchmal sind daraus aber auch gute Lernerfahrungen für alle Beteiligten herausgekommen. Hier zum Beispiel sehe ich hauptsächlich ein Problem in der Art und Weise der Kommunikation untereinander, und zwar auf viele verschiedene Arten und Weisen ( die einen zu laut, die anderen zu leise, zu viel Kommunikation hinter den Kulissen, zu wenig offene Kommunikation, mangelnde Leitung und Vermittlung durch die Therapeutin, Patienten, die ohne vorherige Kommunikation mit einer unerwarteten Situation konfrontiert werden, unklare Regeln usw.... dazu später mehr).

Ich habe viel an Gruppen teilgenommen, in denen es so einige Patienten wie Birgit gab. Und wenn die Gruppenleitung gut war, war das kein Problem. Es gab klare Regeln, es wurden alle Seiten gehört und berücksichtigt, und dann haben die verschiedenen Charaktere viel voneinander lernen können.

Gerade bei schwereren Erkrankungen, die z.B. Kommunikation, Emotions-Regulation und Impulskontrolle betreffen, ist ein klarer Rahmen und vor allem Fairness sehr wichtig.

Ja, Birgit ist mit ihrer Art der Kommunikation übers Ziel hinausgeschossen, aber sie wurde auch ohne Vorwarnung mit einer für sie sehr schwierigen Situation konfrontiert, die aus ihrer Sicht total unfair war und in der sie nicht das Gefühl hatte, dass man ihre Meinung dazu berücksichtigt. Man hat sie ungefragt vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie hat sich vermutlich ziemlich ohnmächtig gefühlt, und wenn Patienten wie sie das Gefühl bekommen, dass ihre Meining nicht gehört und berücksichtigt wird, werden sie oft von einem Gefühl von Ungerechtigkeit und Hilflosigkeit förmlich überrollt, und dann kommt es zu überschießenden Reaktionen.

Ich hatte mal eine Gruppe, da wäre das wie folgt geregelt worden:
Die Gruppenleitung hätte ein klar gelenktes Gruppengespräch mit allen Beteiligten geführt, in dem jeder seine Position darstellen darf und muss, inklusive der Emotionen, die dabei hochkamen.
Da hätte man Birgit dann kommunizieren können, dass ihre Meinung zu der Situation ja durchaus berechtigt ist, dass sie nur eine andere Form der Kommunikation hätte wählen sollen.
Und dann wäre ein (von vielen Patienten gefürchtetes zwinkern ) Rollenspiel gemacht worden,
in welchem jeder Patient mal in die Rolle von Birgit geschlüpft wäre, und dann hätte man verschiedene Möglichkeiten durchgespielt.
Birgit hätte sich dann gesehen gefühlt und hätte sich bei anderen Patienten abgucken können, wie man ein ruhiges und sachliches Gespräch über die Situation führen könnte, und die anderen Patienten hätten Birgits Hilflosigkeit selber erleben und fühlen können.

Und abschließend hätte man sich nochmal über die Gruppenregeln unterhalten können, in diesem Fall vielleicht
- kein Geläster über andere Patienten, auch nicht auf WhatsApp
- bei einer so gravierenden Änderung wie dem Hund müssen zuerst alle Gruppenmitglieder gehört werden, niemand wird einfach mit Änderungen überfallen
- alle Gruppenmitglieder müssen ihre Meinung sagen und sich an dem Gespräch beteiligen
Und ich habe es als wichtig erlebt, dass die Gruppenleitung in solchen Situationen eingreifen und die Sitzung deutlich leiten muss, dann können auch verschiedene Charaktere in einer Gruppe gut koexistieren und voneinander lernen.

Wie sich dann langfristig die Situation mit dem Hund klärt, muss man dann natürlich sehen, aber man kann zumindest davon ausgehen, dass Birgit, wenn sie sich gehört und gesehen fühlt, sehr viel aufgeschlossener reagieren wird.
Und von den anderen Patienten, bei denen vielleicht viele schüchterne und ruhigere Patienten dabei sind, könnten lernen, sich zu beteiligen, den Mund aufzumachen, die eigene Meinung einzubringen, sich für andere einzusetzen und auch mal die Position des anderen ganz persönlich selber zu erleben.

Und so können alle einen guten therapeutischen Profit aus der Situation mitnehmen.

Je nach schwere der Allergie muss dann geklärt werden, ob sich eine Lösung finden lässt oder ob jemand gehen muss,
aber wer gehen muss bzw. evtl. die Gruppe wechseln muss, sehe ich eher als eine Sache zwischen der Gruppenleitung, Birgit und der Patientin mit dem Hund.

Aber die grundsätzliche Situation in Bezug auf die Kommunikation untereinander geht alle an.

Das ist jetzt aber natürlich nur meine persönliche Erfahrung, in anderen Gruppen wäre die Situation bestimmt auch anders gelöst worden.
Ich bewerte das auch gar nicht, es ist nur ein Erfahrungsbericht.
Ich habe es so kennengelernt und habe es erlebt, dass auf diese Art und Weise schnell wieder Frieden in der Gruppe war und alle etwas daraus lernen konnten.
Aber es gibt bestimmt auch ganz viele andere Lösungsmöglichkeiten und Erfahrungen dazu.

30.07.2025 07:36 • x 3 #25


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A


Herausfordernde Mitpatientin

x 3


Greta__

Greta__
Mitglied

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Ich hatte in meiner Reha-Nachsorgegruppe auch eine Mitpatientin, die gar nicht ging. Ich habe mich nie in ihre Nähe gesetzt und auch nicht das Gespräch mit ihr gesucht.

Nach einer gewissen Zeit kristallisierte sich heraus, das es den anderen auch so ging.

Sie war die Einzige die litt, kein Arzt verstehe sie, alle sind gegen sie, jeder Arzt, Therapeut würde sie mobben usw. Für mich kaum zu ertragen.

Irgendwann meinte sie mir einen Spruch aufs Auge drücken zu müssen, der Spruch war sehr verletzend. Da habe ich ihr sehr direkt Kontra gegeben und ihr auch deutlich kommuniziert das sie mich in Ruhe lassen soll. Da wollte sie auch wieder ihr Theater abziehen. Die Therapeutin hat interveniert und die Gruppe hat mit ihr gesprochen. Geleitet wurde das Gespräch von der Therapeutin. Es war das totale Drama (von ihr), kaum auszuhalten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Sie hatte null Einsicht und hat die Gruppe massiv gestört. Das Gruppengespräch hat nichts gebracht. Sie hat sich dann immer kurzfristig abgemeldet von der Gruppe und kam dann nicht mehr.

Und ganz ehrlich, ich habe mich davon distanziert. Es gibt Menschen die sind so gepolt und da ist es egal was man probiert: Es kommt einfach nicht an.

Das mache ich nicht mehr zu meinem Problem, das ist mein Lernprozess, denn ich neige immer dazu alles zu meinem Problem zu machen.

Und ganz ehrlich, sagt jemand er/sie/es sorgt dafür das der Hund verschwindet, ist bei mir komplett durch und bekommt null Verständnis (u.a. habe ich 2 Katzen und einen Hund).

30.07.2025 07:58 • x 2 #26


Zum Beitrag im Thema ↓


DrSeltsam
Zitat von TheFunnyOne:
Wie geht ihr mit destruktiven Persönlichkeiten in Gruppensettings um?

Ich weiss jetzt nicht, wie eure Gruppengespräche inhaltlich organisiert sind. Aber sowas würde ich in der Gruppe direkt ansprechen.

Ohne Vorwürfe, einfach nur mitteilen, was das Verhalten des einen mit einem selbst macht. Das muss und darf kein Hacken und Stechen werden, aber solche Konflikte können auch ganz positive Dinge ans Licht bringen.

x 2 #2


N
Hat Birgit denn keinen Anspruch auf Therapie, nur weil sie für eure Gruppe herausfordend und unbequem ist?
Weißt Du WARUM Sie so ist wie sie ist? Kennst du die Hintergründe für ihr Verhalten?
Wie sie aufgewachsen ist oder warum sie vielleicht einen geringen Bildungsstand / Benehmen hat.
Vielleicht kennt sie es nicht anders, hat es nicht anders gelernt, nicht anders erfahren...

In der Gruppentherapie sollte man doch nicht einzelne Teilnehmer mobben, oder?
Was wäre, wenn sich viele gegen Dich stellen würden?

Ich will gar nicht den Moralapostel spielen und weiß selber, wie anstrengend Mitpatienten sein können.
Vielleicht findet sie Euch anstrengend 🤔😅

Ihr könnt ihr als Gruppe doch auch mal sagen : Hör mal, kannst du bitte damit aufhören, du störst uns !
Oder was auch immer euch stört. Sprecht es an in der Gruppe, ohne Vorwürfe, ganz sachlich.
Sprecht vorher mit eurer Therapeutin, ob das okay ist.
Vielleicht kann die Therapeutin Sie auch mal bitten, dies oder jenes zu unterlassen?
Das wäre meine Idee dazu.

x 4 #3


TheFunnyOne
Also … ich habe bisher mit der Therapeutin gesprochen und hier geschrieben. Wir richten uns nicht als Gruppe gegen sie oder sowas bescheuertes. Ich habe mich das lediglich gefragt, ob es eine Pflicht gibt Menschen zu behandeln und das hab ich mit der Therapeutin kommuniziert.

Es ist schwierig mit Birgit zu sprechen, wenn sie jedes Mal wutentbrannt die Gruppe verlässt, wenn ihr irgendwas nicht passt bzw. es nicht nach ihrer Nase geht. Mich schüchtert das eh schon total doll ein und ich denke die ganze Zeit, dass ich irgendwas falsch mache. In unserer gemeinsamen WhatsApp Gruppe z.B. wettert sie immer extrem gegen die neue Patientin, versucht uns gegen sie aufzustacheln und auch gegen die Praxis und die Therapeutin und jedes Mal wenn eine Mitpatientin sie darauf hinweist, dass sie doch mal das Gespräch suchen könnte und es sicher auch eine Lösung gibt mit der alle fein sind, dann schickt sie ellen lange Sprachnachrichten, dass es ihr aber nicht darum geht, dass alle fein sind, sondern, dass sie den Hund weg haben will und dass sie das auch schafft.

Ich habe Verständnis dafür, dass Menschen nicht alle passen und dass es verschiedene Gruppendynamiken gibt. Aber mir macht ihr Verhalten einfach große Angst.

#4


M
Zitat von TheFunnyOne:
Sie meinte, es gebe eine Behandlungspflicht und man könne niemanden einfach ausschließen.

Jein. In einem gewissen Maß gibt es das bzw das recht auf eine Behandlung, allerdings hat der Therapeuth auch selbst das Recht Patienten abzulehnen - gerade in aussergewöhnlichen Umständen oder wenn die Therapie nicht zielführend ist, kein sogenanntes Therpeuth-Patienten-Vetrateuen entsteht (u.a. dafür sind auch die Vorgespräche da)
Andersrum ist es eine Einzelne Person, die eine erfolgreiche Therapie mehrerer anderer stört (und in dem Fall torpediert) und eine Therapie i nder Form untragbnar macht

In dem Fall könnt ihr das in einer Sitzung direkt ansprechen und thematisieren (es bringt niemandem etwas sich solchem Druck auszusetzen) und so versuchen den Konflikt zu lösen.
Wenn da snich klappt muss die Therapeutin selbst handeln und ggf Birgit in eine andere Gruppe oder Einzeltherapie schieben - unter Umständen auch mit einem anderen Therapeuthen da die selbst unter der Situation leidet, keien adäquate Behandlung und/oder (Teil)Erfolg garantieren kann. Im Endeffekt muss die auch das der Krankenkasse rechtfertigen

Die Krankenkasse selbst kann evtl entsprechend aus Kostengründen der Gruppe einen Riegel vorschieben oder aufteilen da kein therapeutischer Erfolg in Sicht ist und/oder es zwangsweise zu Folgetherapien kommt und dadurch entsprechende Kosten - und das ist denke auch nicht in eurem Sinn oder Wunsch

#5


K
@TheFunnyOne

Die Mehrheit hat beschlossen der Hund darf bleiben, zumal die neue Patientin ihn wohl auch braucht.
Steht denn irgendwo das eine neue Patientin nur zur Gruppe kommen darf wenn ALLE damit einverstanden sind?
Wenn nicht ist die Suppe gelöffelt. Auch jemand der einen Assistenzhund braucht hat ein Anrecht auf eine Therapie!
Sie muß nicht neben dem Tier sitzen, sich nicht abschnuffeln lassen oder ihn anfassen aber sie kann nicht entscheiden ob er geht oder bleibt. Und schon überhaupt nicht darf sie Drohen oder Einschüchtern.

Meine Meinung

x 2 #6


Gina-Na
Ist es nicht vielleicht sogar ganz gut für euch alle, daß es während eures Aufenthaltes auch mal zu Situationen kommt, wo sich Konflikte ergeben und die Beteiligten bemerken können, zu welcher Art von Reaktionen sie neigen? Draußen hat man ja auch mit Vergleichbarem zu tun.

x 2 #7


Schlaflose
Zitat von NoNameUser:
In der Gruppentherapie sollte man doch nicht einzelne Teilnehmer mobben, oder?
Was wäre, wenn sich viele gegen Dich stellen würden?

Ein Gruppenteilbehmer darf aber auch nicht die ganze Gruppe terrorisieren und einen Mitpatienten (die mit dem Hund) mobben. Da müsste die Therapeutin aktiv gegensteuern.

x 2 #8


N
Ich denke......Birgit mobbt nicht, sie provoziert.
Ausdikutieren muss ich das jetzt aber nicht Smile

#9


N
Zitat von Schlaflose:
Da müsste die Therapeutin aktiv gegensteuern.

Zitat von NoNameUser:
Sprecht vorher mit eurer Therapeutin, ob das okay ist.
Vielleicht kann die Therapeutin Sie auch mal bitten, dies oder jenes zu unterlassen?

#10


Minime
Zitat von TheFunnyOne:
und ich denke die ganze Zeit, dass ich irgendwas falsch mache.

Machst du ganz sicher nicht. Was könntest du in der Situation denn falsch machen? Ich kenne diese Grübeleien, von wegen liegt das jetzt an mir, müsste ich was tun oder was lassen, also ja, ich verstehe dich. Aber ich kann hier nichts erkennen, was du überhaupt falsch gemacht haben könntest? Im Grunde ist das ein Problem zwischen Birgit, der Dame mit dem Hund und eurer Gruppenleiterin, denn sie trägt die Verantwortung für die Therapie. Du bist in das Problem ja nur reingerutscht, ohne was dazu zu können oder es gewollt zu haben. Wenn das Ganze den Erfolg der Therapie gefährdet, liegt es an der Therapeutin eine Lösung zu finden. Für dich ist es sehr ärgerlich, weil deine Therapie dadurch gestört wird. Aber falsch gemacht hast du ganz sicher nichts.



Zitat von TheFunnyOne:
dass es ihr aber nicht darum geht, dass alle fein sind, sondern, dass sie den Hund weg haben will und dass sie das auch schafft.


Unwahrscheinlich. Ich nehme mal an, wir reden hier nicht von einem Therapiehund, sondern die Patientin hat einen Assistenzhund? Kleiner Unterschied mit großer Auswirkung, der Therapiehund wäre eher der Hund den ein Therapeut mitbringt oder der in verschiedenen Situationen zur seelischen Unterstützung eingesetzt wird (Altenheime, bei manchen Zeugenaussagen vor Gericht usw.) Geführt wird der Hund aber vom Therapeuten oder sonst einer dritten Person. Der Assistenzhund wird für die Bedürfnisse des Patienten ausgebildet und von ihm/ihr selbst geführt. Z.B. der Blindenführhund, Diabetikerwarnhund usw. Den wird man nicht so schnell los, und das dürfte die neue Patientin sehr genau wissen, die werden von ihren Hundetrainern dahingehend genau informiert wo sie mit Hund hindürfen und auf welcher rechtlichen Grundlage. Also da musst du dir keine Sorgen machen. Birgits dramatisches Gezeter wird nicht ohne weiteres dazu führen, dass sie ihren Willen bekommt.

Ich denke du solltest noch mal das Gespräch mit der Therapeutin suchen, wenn es dir so schlecht mit der ganzen Situation geht. Sie ist verantwortlich dafür, dass in der Gruppe eine gute und erfolgsfördernde Stimmung herrscht. Eine einzelne Person kann doch nicht einfach die Therapie aller Gruppenmitglieder stören. Und was WhatsApp angeht, nun ja, man kann einzelne Leute ignorieren....hab ich mit einer Kollegin in der Bürogruppe. Ihre Dramen lese ich ganz entspannt einfach nicht mehr und gut ist.

x 1 #11


M
Zitat von Minime:
Ihre Dramen lese ich ganz entspannt einfach nicht mehr und gut ist.

Wobei das immer für Dritte leichter gesagt als getan ist (das kenne ich auch aus eigener Erfahrung, für sowas braucht man selbst sehr starke Nerven und einen starken eigenen Willen um das konsequent als Einzelperson durchzuziehen und auszuhalten).

Im Fall Birgit ist es scheinbar nunmal so, dass die die ganze Gruppe vereinnahmt und den verkerhr damit massiv stört.
Sprich: Sie ist laut und omnipräsent, fordert die komplette Aufmerksamkeit für sich ein - egal mit welchen Mitteln. Das kann auch entsprechend nach hinten losgehen und (wo wir bei meinen Erfahrungen sind) diese dann auch dich als ignorierende Person gezielt ins Auge nehmen kann und dann Dritte mit einbezieht. Das geht dann oft auch über Lästereien, Halbwahrheiten bishin Lügen die verbreitet werden um den Ignoreirenden (oder dem, der sich der Birgit als Einzelperson wehrt/entgegenstellt) zum einen zu schaden und zum anderen um dadurch trotzalledem die Aufmerksamkeit der Person zu bekommen. Der Dritte, über den das geht wird sich dann an dich wenden, hinterfragen etc und das kann durchaus auch öfter passieren und so durch Dritte Druck aufbauen.
In dem Fall Gruppentherapie, wo eine Birgit wirklich ALLE stört müssen die Gestörten dann auch entsprechened am selben Strang ziehen, sonst kann das auch üble Kreis eziehen
Im Zweifelsfall ausserhalb einer solchen Gruppentherapie kann es durchaus auch immer gt sein sich selbst Unterstützung bzw Beistand zu holen - auch wen ndiese nicht gegen so eine Birgiot direkt vorgehen muss/brauch/soll, sondern nur als seelischen Support und Halt

x 1 #12


N
Weiß nicht, wie man so über jemanden wettern kann, den man nicht persönlich kennt oder selber Teil dieser Gruppe ist.

#13


Minime
Zitat von Marc_Sky:
Wobei das immer für Dritte leichter gesagt als getan ist

Richtig da hast du vollkommen Recht, nach hinten losgehen kann es immer. Aber so wie es jetzt ist, scheint es ja auch nicht unbedingt zielführend zu sein.

#14


M
@Minime Ist es definitiv nicht, da müssen dann entsprechend alle an einem Strang ziehen. Lösungsansätze gibts da ja erstmal einige. Ansonsten muss der Therapeuth die Notleine ziehen - oder die Gruppe löst sich entsprechend auf, was allerdings auch nich Sinn der Sache ist

#15


Schlaflose
Zitat von NoNameUser:
Ich denke......Birgit mobbt nicht, sie provoziert. Ausdikutieren muss ich das jetzt aber nicht Smile

Wie Man es auch immer nennt, ihr Verhalten ist unzumutbar für eine Therapiegruppe.

#16


N
@Schlaflose können wir so aus der Ferne anhand weniger Erzählungen nicht beurteilen. Da möchte ich lieber neutral bleiben, was wem zumutbar ist oder nicht. Sie stört, deswegen ist sie aber nicht unzumutbar. Meine Meinung.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

Bingo
Birgit ist das Salz in der Suppe.

x 1 #18


Schlaflose
Zitat von NoNameUser:
@Schlaflose können wir so aus der Ferne anhand weniger Erzählungen nicht beurteilen. Da möchte ich lieber neutral bleiben, was wem zumutbar ist oder nicht. Sie stört, deswegen ist sie aber nicht unzumutbar. Meine Meinung.

Wir kennen uns hier alle nicht persönlich und können alles nur aus der Ferne beurteilen, was geschrieben wird. Wenn man da immer neutral bleiben würde, bräuchte man gar nichts zu schreiben.
Ich gehe einfach davon aus, dass alles so stimmt, was über Birgit geschrieben wird, und ich fände es unzumutbar, wenn sich jemand in meiner Therapiegruppe so verhalten würde.
Und wenn alles nicht stimmt und Birgit ist gar nicht so schlimm, ist es sowieso egal. Sie liest das hier ja nicht und kann sich nicht auf den Schlips getreten fühlen.

x 3 #19


N
Da bin ich eben anders. Ich versuche fair zu bleiben. Unzumutbar ist schon ein hartes Wort.
Unter lauter depressiven, harmoniesüchtigen oder ruhebedürftigen Mitglieder, sticht jemand wie Birgit natürlich raus.
Gruppentherapie ist Arbeit und auch kein Senioren-Käffchen.
Geh mal in die richtige Psychiatrie, da lernst du Menschen kennen, die dir aufrichtig Leid tun...und wirst darüber froh sein, wie gut es Dir geht. Dagegen ist Birgit wenig aufsehenerregend. Meiner Meinung nach.

x 1 #20


A


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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