Ich (25J.) leide ebenfalls unter Sozialphobie und habe endlich den Mut gefunden, eine Verhaltenstherapie zu machen. Da ich unter anderem unter "Sprechangst" leide, sind selbst die Therapiesitzungen jedesmal eine Qual für mich. Ich traue mich fast nie, etwas zu sagen. So macht eine Therapie keinen Sinn. Der Therapeut "fordert" jetzt von mir, dass ich rede. Ich weiß nicht, wie ich diese Angst überwinden kann. Hat jemand einen Rat für mich?

13.11.2001 22:27 • 24.11.2001 #1


1 Antworten ↓

hallo christina,

ich bin durch "zufall" gerade auf dieser seite gelandet und habe nun deine zeilen gelesen. ich finde es ziemlich toll von dir, dass du es geschafft hast dich um eine therapie zu kümmern. ich finde, dass du bevor du dir den absoluten stress machst, ob du es schaffen kannst bei deinem therapeuten zu reden, ... dass du dir ganz bewußt machen solltest warum du da hin willst. du willst du etwas ändern, oder? willst endlich mal in deinem leben glücklich sein und dich frei fühlen, nicht immer eingezwängt sein in deinen ängsten. überleg dir wie viel du dir wert bist und dann entscheide dich ein mal und entgültig dafür zu kämpfen, um dein leben zu kämpfen, schreib es dir vielleicht auf. und dann nimm was du bekommen kannst. nutze jede möglichkeit um dein ziel zu erreichen. dein therapeut ist ein weg, meiner meinung nach ein sehr wichtiger, aber auch hierfür solltest du dir überlegen, ob er der richtige ist, ob du glaubst, dass du ihm eines tages vertrauen könntest und wenn du dies auch mit ja beantworten kannst, ... dann bin ich mir sicher wird der tag kommen, an dem du mit ihm reden kannst, weil er dich nicht prüfen will, sondern dir einen weg aus dem dunklen zeigen will. entscheide dich bewußt, es lohnt sich alle mal und glaub mir es gibt immer eine lösung und auch du wirst es schaffen, ... ich wünsche dir viel erfolg auf deinen wegen.

24.11.2001 11:55 • #2





Univ.-Prof. Dr. Jürgen Margraf