Zitat von holger014:Blamieren tun wir uns doch alle bisweilen. Also, Augen zu und durch.

Das sagst bzw. schreibst du so einfach...

Manche Leute stecken das aber vielleicht einfacher weg, sich mal zu blamieren, als andere...
Zitat von nicowersonst:Wenn du aber nicht endlich die ersten Schritte machst und dir selbst beweist, dass du eben DOCH etwas zu Stande bringst uns darauf dann wohlmöglich auch noch
Stolz sein kannst wie willst du den Teufelskreis dann jemals durchbrechen? Das kann niemand anders für dich tun.
Klar kannst du dich begleiten lassen jemanden zur Seite haben der dich stützt aber laufen musst du selbst.
Du nimmst dir jede Chance auf Besserung selbst weil du es nicht einmal VERSUCHST!
Ich bin ja nie stolz auf mich, selbst wenn ich mal was schaffe - das ist ja das doofe.

Das sehe ich dann immer als was ganz selbstverständliches an, weil alle anderen das ja auch schaffen und ich das dann nur auch endlich mal auf die Reihe bekommen habe...
Zitat von pumuckl:Dein Vater ist doch jetzt weg gezogen, fantasy. Also kann es dir doch grad mal egal sein, was er will und denkt.
In meinem Kopf ist das aber trotzdem drin.

Und jedes Mal, wenn meine Eltern dann mal hier sind, bekomme ich seine Ablehnung doch deutlich zu spüren.

Und allein die Tatsache, dass ich immer nur mit meiner Mutter telefoniere und nie mit meinem Vater, weil er ja gar nicht das Bedürfnis hat, jemals mit seiner Tochter zu sprechen...
Zitat von pumuckl:Was ist er denn so von Beruf, dass er sich sich so weit aus dem Fenster lehnt?
Revisor (Rechnungsprüfer). Und nein, im Gegensatz zu mir hat er nicht studiert und hat nicht mal Abitur...
Aber er hat sich wohl auch keine Tochter gewünscht, die komplett einen an der Waffel hat, für die man sich schämen muss, weil sie ständig in der Psychiatrie sitzt, während die Nachbarstochter, mit der ich übrigens noch Kontakt habe (hab sie ja letztens noch besucht und so viel Spaß mit ihrer kleinen Tochter gehabt

) und gemeinsam im Kindergarten, in der Grundschule und im Gymnasium war, nun Neurologin ist, verheiratet mit einem Radiologen und eine kleine Tochter hat und im April ihr 2. Baby erwartet und in einem schönen Einfamilienhaus wohnt.

Tja, was soll man da machen?! Da besucht man seine Tochter monatelang nicht mal im Krankenhaus, weil da ja nur lauter Verrückte sind...

Und nach 'nem Suizidversuch (wohlgemerkt der, den ich fast echt nicht überlebt habe - wo ich tagelang an der Dialyse hing) kommt man aus Frankreich, wo er zu der Zeit für ein paar Tage alleine war, um was am Haus zu arbeiten, auch nicht zurück, "weil man ja sowieso nichts machen kann" - lohnt sich ja nicht, ist ja nur die eigene Tochter - who cares?!
