@SilentRoG Das ist ein Gefühl. Was ist der Grund für die Sympathie?
Was ist der Grund für Liebe auf den ersten Blick?
Du siehst eine Person und sie ist die einfach sympathisch. Ohne das sie überhaupt den Mund aufgemacht hat.
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#21
M
Moonlight_74 Mitglied
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Mir liegt nicht viel daran einen Menschen ganz für mich alleine zu beanspruchen.
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#22
A
Erfahrungen mit Freundschaften
x 3
Hermit Mitglied
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Ist eine Möglichkeit. Das Bedürfnis nach Harmonie und Konfliktvermeidung wird dann erfüllt.
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x 1#23
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Zitat von SilentRoG:
Du siehst eine Person und sie ist die einfach sympathisch. Ohne das sie überhaupt den Mund aufgemacht hat
Und was, wenn sie dann den Mund aufmacht und Deine innere Welt dann in Dir zusammen stürzt?
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#24
Hermit Mitglied
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Dann kann sich die Zuneigung nur auf Äußerlichkeiten gründen, falls man noch nie ein Wort der Person gehört hat. Ich würde da auf Biologie tippen, aber kann es nicht beurteilen, weil ich sowas noch nie hatte. Mir wachsen Menschen erst an Herz, wenn ich sie besser kenne.
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x 2#25
Hermit Mitglied
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Das ist auch weise, denke ich. Vereinnahmung dürfte oft in einer Katastrophe enden
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x 1#26
SilentRoG Mitglied
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Zitat von Moonlight_74:
Und was, wenn sie dann den Mund aufmacht und Deine innere Welt dann in Dir zusammen stürzt?
Dann entwickelt sich daraus sicherlich keine Freundschaft
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x 1#27
Azure Mitglied
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Zitat von SilentRoG:
Dann entwickelt sich daraus sicherlich keine Freundschaft
Oder etwas ganz besonderes.
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#28
M
Moonlight_74 Mitglied
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Zitat von Azure:
Oder etwas ganz besonderes.
?
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#29
SilentRoG Mitglied
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Zitat von Hermit:
Dann kann sich die Zuneigung nur auf Äußerlichkeiten gründen, falls man noch nie ein Wort der Person gehört hat. Ich würde da auf Biologie tippen,
Möglich dass da irgendwelche biologischen, evolutionsbasierende Muster ablaufen.
Bei der Partnerwahl würde ich da sogar noch eher drauf Tippen, als bei einer Männerfreundschaft.
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#30
Hermit Mitglied
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Ja, denke ich auch. Da von "Liebe auf den ersten Blick" geschrieben hattest, hab ich es auch darauf bezogen.
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#31
SilentRoG Mitglied
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Zitat von Azure:
Oder etwas ganz besonderes.
Was meinst du damit? Wenn die Sympathie nach dem Mund aufmachen wie weggeblasen ist, was soll sich dann noch draus entwickeln?
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#32
SilentRoG Mitglied
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Zitat von Hermit:
@SilentRoG Ja, denke ich auch. Da von "Liebe auf den ersten Blick" geschrieben hattest, hab ich es auch darauf bezogen.
Das war nur ein Vergleichsbeispiel, wo es einfach funkt.
Und genau so kann es ja auch bei einer Freundschaft (gleichgeschlechtliche) einfach funken. Aber da sehe ich eben nicht wie bei der Partnerwahl gewisse Evolutionskriterien die das beeinflussen.
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#33
Hermit Mitglied
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@SilentRoG
Ich glaube ich verstehe jetzt, was du sagen wolltest. Bei gleichgeschlechtlichen Freundschaften hatte ich es noch nie, dass das ohne einen Wortwechsel passiert ist. Ich kenne aber, dass man sich nach ein paar gewechselten Sätzen schon sehr sympathisch ist. Meistens reichen da bei mir gewisse Aussagen, um eine Ähnlichkeit zu der anderen Person zu vermuten.
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#34
User_0815_4711 Mitglied
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Zitat von Hermit:
Trotzdem kenne ich den Wunsch sehr gut, einfach für das lieb gehabt zu werden was man ist, ohne einen bestimmten Nutzen zu haben.
Meiner Meinung nach ist man das, was man tut. Nicht das, was man ist oder glaubt, zu sein. Irgendwann muss ja eine Form von Anziehung zustande gekommen sein. Die fällt ja nicht vom Himmel und von Hormonen ist hier nicht die Rede.
Freundschaften beruhen auf Gegenseitigkeit. Im besten Fall bietet man sich gegenseitig Geselligkeit. Im zweitbesten Fall wäscht eine Hand die andere. Im schlechten Fall lässt man sich ausnutzen. Wobei die Grenze des sich ausgenutzt Fühlens sehr variabel ist.
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#35
User_0815_4711 Mitglied
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Ich konnte mit dem Begriff "Sympathie" noch nie etwas anfangen.
Was Liebe auf den ersten Blick betrifft, gibt es eben Menschen, die für einen das gewisse etwas haben. Eine bestimmte Art sich zu bewegen, ein gewisser Blick, ein bestimmtes Lächeln etc. Natürlich ist das nicht Liebe, sondern Hormonwallungen. Wahrscheinlich irgendeine Prägung aus der Kindheit - warum diese Person und nicht eine andere.
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x 1#36
boomerine Mitglied
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Sympathie und mögen vorhanden.
Freundschaften wachsen ( So habe ich es kennengelernt )
Hat nichts mit Liebe zutun.
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x 2#37
Hermit Mitglied
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Zitat von User_0815_4711:
Meiner Meinung nach ist man das, was man tut. Nicht das, was man ist oder glaubt, zu sein. Irgendwann muss ja eine Form von Anziehung zustande gekommen sein. Die fällt ja nicht vom Himmel und von Hormonen ist hier nicht die Rede. Freundschaften beruhen auf Gegenseitigkeit. Im besten Fall bietet man sich gegenseitig ...
Ich würde hier gerne 2 Dinge trennen:
Ich stimme dir absolut zu, dass Freundschaften auf Gegenseitigkeit beruhen. Das war genau was ich in dem vorherigen Post meinte, als ich sagte, dass man sich "gegenseitig benutzt, um bestimmte Facetten auszuleben oder Bedürfnisse zu befriedigen". Im Zwischenmenschlichen ist das ein nüchterner Blick auf die Dinge, der aber leider zutrifft.
Ich würde aber nicht unbedingt zustimmen, dass man nur das ist was man tut. Ich habe lange Zeit meines Lebens in Isolation verbracht und kaum Kontakt zu Menschen gehabt, dennoch war ich da immernoch etwas und habe mich weiterentwickelt. Es bleibt ja deine Gefühlswelt und deine Gedanken, das Reflektieren über die eigenen Gefühle, Taten und Wünsche. Falls du es nur auf Zwischenmenschliches bezogen hast, also im Sinne von "Für andere Menschen ist man im Wesentlichen das, was man tut", dann stimme ich aber zu.
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x 1#38
Burn Mitglied
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Bedingungslos, ein starkes Wort! Es impliziert ja nicht nur, dass man keine Erwartungen stellt sondern auch, dass man einen Menschen so sein lässt wie er ist! Ich finde aber auch, dass jeder Mensch sich selbst lieben und schützen sollte. Bedingungslos ist nur dann gut wenn Grenzen des anderen gewahrt und respektiert werden! Dafür wiederum muss man aber auch selbst seine Bedürfnisse und Grenzen kommunizieren können.
Dieses Spannungsfeld gibt es in Freundschaften, wie in Partnerschaften.
Ich finde wenn man ach so schnell immer urteilt keine echten Freunde zu haben, dann sollte man bei sich selbst anfangen! Wie Bedingungslos möchte man es denn? Und würde das für den anderen auch tun? Was ist Selbstschutz und was kann man geben? Erwartet man immer alles in ein und der selben Person , dann ist es unrealistisch und auch naiv. Das Gegenüber ist nicht dafür da!
Nehmen wir mal den Fall es stirbt jemand. Ist mir schon passiert der S. Von meiner besten Freundin. Ich war enttäuscht, dass mich Freunde von denen ich es am meisten gehofft habe mich nicht „ halten“ konnten in meiner Trauer. Die Unterschiede warum waren ganz unterschiedlich und doch oft naheliegend. Sie haben selbst getrauert oder hatten andere Sorgen.
Geholfen haben mir dann wiederum Menschen die ihr nicht so nahe standen. Die den Schmerz und die Trauer tragen konnten!
Und waren deshalb die Freunde die es in dem Moment nicht konnten, dann weniger wert?
Man sollte sich immer vor Augen halten unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Fähigkeiten in verschiedenen Situationen!
Es muss nicht immer bedingungslos sein. Sollte es meiner Meinung nach auch nicht, weil das keiner tragen kann und sollte
Falls du es nur auf Zwischenmenschliches bezogen hast, also im Sinne von "Für andere Menschen ist man im Wesentlichen das, was man tut", dann stimme ich aber zu.
Ja, das habe ich gemeint 🙂 .
Wie war das: "Man kann niemanden hinter die Stirn blicken." 😉