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Hallo liebes Forum!
Zuerst mal zu meiner Vorgeschichte: Ich habe eigentlich schon seit ein paar Jahren einen etwas empfindlichen Darm/Magen. Das heißt, die meiste Zeit geht es mir super, nur alle paar Wochen fühle ich mich aufgebläht und hab Bauchschmerzen. Meistens liegt das aber am Stress, Sorgen oder weil ich etwas Kohlensäurehaltiges getrunken habe (bekommt mir nicht). Was mich aber schon seit Ewigkeiten stutzig macht: Ich kann nicht auf der linken Seite schlafen. Also wenn ich mich zum Schlafen hinlege und mich nach links drehe, fängt mein Bauch an sich wie verrückt aufzupumpen und ich fühle mich dann total unwohl und aufgebläht und das geht meist auch nicht weg. Total verrückt, aber ist wirklich so und NUR wenn ich mich nach links drehe. Als würde der Speisebrei in meinem Darm anfangen zu gären. Morgens hab ich das nicht. Wenn ich aufwache und mich nach links drehe, ist dieses Problem nicht vorhanden, hat also tatsächlich was mit der Nahrung zu tun, aber was?

Okay weiter gehts, dieses Problem umgehe ich indem ich einfach immer auf der rechten Seite schlafe. Jetzt ist es so, dass ich seit zwei Monaten schon unheimliche Probleme mit Blähbauch/Blähungen habe. Verrückterweise einige Stunden nach dem Stuhlgang und bevorzugt nachts, manchmal auch abends. Außerdem sind meine Blähungen positionsabhängig. Wenn ich ganz normal auf dem Sofa sitze, also mit beiden Füßen auf dem Boden, ist alles soweit okay. Nehme ich allerdings eine gemütlichere Position ein, also z.B. meine Beine anziehen auf dem Sofa, merke ich schon, wie sich Luft/Gas in meinem Bauch bildet. Ich bilde mir das nicht ein! Das ist doch total abnormal? Durchfall, Schmerzen oder Übelkeit habe ich nicht, nur dieses grauenhafte Gefühl des Aufgeblähtseins.
Habe auch angefangen, das zu untersuchen. Fruktose - und Laktoseunverträglichkeit wurden per Atemtest bereits ausgeschlossen, Magespiegelung wurde gemacht, alles super, Ultraschall auch unaufällig, Blutwerte normal, beim Abtasten tut mir die Stelle, an der mein entzündeter Blinddarm letztes Jahr entfernt wurde, weh, aber tragisch oder aufällig schient das auch nicht zu sein. Ich werde natürlich dranbleiben, hab auch schon nächste Woche einen Termin zur Darmspiegelung und Stuhlproben werden auch noch abgegeben. Mein Hausarzt ist super, meint, wir untersuchen so lange bis wir etwas finden, denn es sind keine typischen RDS bzw. "psychischen" Beschwerden. Evtl. habe ich nach der Blinddarm-OP Verwachsungen im Bauchraum.
Ich habe diese Beschwerden nicht täglich und auch noch nicht so lange (seit Mitte Mai), im Vergleich zu einigen von euch,die schon jahrelang unter ganz anderen Symtomen wie Durchfall, Schmwezen leiden, ist das natürlich nichts, aber ich bin gerade trotzdem irgendwie verzweifelt und möchte unbedingt wieder gesund werden. Kommen euch meien Symptome bekannt vor? Also vor allem mit den bestimmten Positionen und so? Vielleicht gibt es Leidensgenossen, die schon eine Diagnose haben...? Erzählt mal!
Vielen Dank fürs Lesen und liebe Grüße,
Jessy

11.07.2012 10:36 • 12.07.2012 #1


4 Antworten ↓


Ich hatte das auch, allerdings ist mir ziemlich schnell klar gewesen, dass die Ursachen psychisch sind. Mit Abschluss meiner Therapie sind auch alle reizdarmsymptome verschwunden. Es wird dir nicht helfen dich weiter medizinisch so diagnostizieren zu lassen, wo die ursachen im psychischen bereich liegen. Hast du schon mal einen Therapeuten aufgesucht? Da wärst du richtig aufgehoben und der kann dir helfen deiner Beschwerden zu reduzieren.

11.07.2012 15:51 • #2



Hat noch jemand untypische Reizdarmsymptome?

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Danke für deine Antwort!
Ja, ich möchte nicht ausschließen, dass es psychisch ist, kann auch wirklich sein. Ich neige auch dazu psychisch etwas labil zu sein, dennoch mach ich jetzt erstmal die körperlichen Untersuchungen und wenn da nichts gefunden wird, wäre eine Therapie überlegenswert.

Hattest du wirklich exakt das gleiche Problem mit dem positionsabhängigen Gefühl des Aufgeblähtseins? Hab da so oft gegoogelt und NIE etwas gefunden, das meine Probleme beschreibt. Schon komisch. Wie lange hast du die Therapie gemacht? War das einfach so eine Gesprächstherapie oder musstest du was Besonderes tun?

11.07.2012 18:40 • #3


Du bist wirklich ausschließlich fixiert auf deine körperlichen Symptome und damit werden noch mehr dazu kommen. Du hast doch alle untersuchungen durchlaufen und alle sind ohne Befund gewesen. Ich hatte erst die reizdarmgeschichte und dann erst einige Jahre später kamen die Panikattacken dazu. Die Seele hat schon mit der darmgeschichte Signale gesendet, die ich überhört habe, dann musste sie lauter werden und die Ängste nachlegen damit ich endlich reagiere und die richtige Hilfe in Anspruch nehme

11.07.2012 21:31 • #4


Schade, dass du dich so auf die Psyche versteifst und nicht wirklich auf meine Fragen eingehst. An Untersuchungen habe ich gerade mal Magenspiegelung, Laktosetest und Blutentnahme hinter mir, um körperliche Ursachen mehr oder weniger komplett auszuschließen, müssen noch andere Untersuchungen her, u.a. eben eine Darmspiegelung. Danach hab ich immer noch Zeit, ggf. eine Therapie oder was auch immer anzufangen. Wollte eigentlich eher wissen, ob jemand dieses Problem mit den positionsabhängigen Beschwerden kennt und nicht ob jemand irgendwann mal eine "Reizdarmgeschichte" hatte ohne genau beschriebene Symptome. Mit Durchfall und Schmerzen habe ich gar nicht zu kämpfen.
Wenn jemandem also noch was zu meinem Problem einfällt, immer her damit, ich freue mich über jede ernstgemeinte Antwort.

12.07.2012 11:27 • #5