App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

K

Kerstin 37
Gast

Hallo !
In zwei Wochen steht mir eine Darm-OP bevor.
Mein Dickdarm wird gekürzt, weil er zu lang ist.
Seit meiner Kindheit leide ich an heftigen Bauchschmerzen,
Blähungen und Verstopfung.
Wer hat bereits Erfahrung mit einer Darm-OP ?
(Bei mir soll es endoskopisch gemacht werden)
Und wie ist das Leben danach ? Ist man dann wirklich Beschwerdenfrei ??
Ist die OP sehr schmerzhaft ?
Bitte antwortet mir !

06.04.2015 #1


59 Antworten ↓
G

Gisela4
Gast

Hallo Norbert,

ich bin auch sehr froh, jemanden gefunden zu haben, der ähnlich wie ich erlebt hat.
Tut mir leid, dass es Dir nicht so gut geht.
Ich habe die Problematik seit 1995 und war 1996 in der DKD zu verschiedenen Untersuchungen bei Dr. Müller-Lobeck, der auch Darm-Biopsien entnahm, die dann in die Schweiz eingeschickt wurden. Leider kam dabei nicht viel heraus, da zu viel Schleimhaut vorhanden war.
So quälte ich mich dann bis im August 99 mit ständigen Schmerzen und Verdauungsproblemen herum und konnte bei allen Ärzten und Therapeuten auch keinen einzigen gefunden, der mir helfen konnte.
Die meisten versuchten mir beizubringen, dass meine Psyche der Grund für die ständigen Schmerzen, Blähungen und Verdauungsprobleme sei.
Ich habe mich und meine Reaktionen auf Belastungen jeglicher Art sehr genau beobachtet und es war mir klar, dass das so nicht sein konnte.
1999 wurde es dann so schlimm, dass ich ständige Schmerzen hatte und vor allen Dingen nachts höchstens 2 Stunden schlafen konnte. Trotzdem ging ich meiner Arbeit als Sekretärin nach, auch um mich abzulenken.
Als ich es nicht mehr aushielt, überwies mich meine Frauenärztin zur Untersuchung und Bauchspiegelung ins Stadtkrankenhaus in Hanau/Main.
Das ist bei Frankfurt. Dort getraute man sich nicht, eine Bauchspiegelung zu machen, da ich schon 1978 eine Bauchfellentzündung hatte und einen langen Bauchschnitt vom Nabel abwärts mit angeblich starken Verwachsungen.
So kam ich in die Chirurgie, dort machte man Defäkographie, Koloskopie und Röntgenuntersuchungen. Auch ohne Befund. Deshal sollte ich wieder nach Hause gehen. Ich war so fertig mit den Nerven, dass ich den Oberarzt angefleht habe, mir zu helfen. Er zeigte die Aufnahmen dann dem Chefarzt, der durch seine jahrelange Erfahrung, die Diagnose Cul-de-Sac Syndrom bzw. Sigmoidozele stellte und mir zu der OP riet.
Das andere habe ich ja schon berichtet.
Anfang 2001 kam ich dann wieder in die DKD wegen meiner weiterhin bestehenden Schmerzen zu H. Dr. Drechsel, (Anästhesist) der mich speziell auf Beckenboden-probleme untersuchte.
Die darauffolgende Schmerztherapie (1 Woche war ich im Aukamm-Hotel nebenan untergebracht) half mir, dass ich jetzt einigermaßen schmerzfrei bin. Aber die Hauptproblematik ist wohl auch noch nicht beseitigt.
Du fragst nach Rückenproblemen, auch hiervon bin ich betroffen, aber es handelt sich mehr um Nackenprobleme. Bei einer Kenrnspintomographie wurde ein beginnender Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Aber das ist eigentlich zum Aushalten.
Die von die erwähnten psychischen Probleme sind doch völlig normal, man ist ja nur noch ein halber Mensch, wenn man sich ständig mit Schmerzen herumplagen muss.
Ich war 1995, als das alles anfing, ca. 3 Monate krankgeschrieben, das war das erste Mal, dass ich so lange krank war. Es hat mich so fertig gemacht, nicht nur die ständigen Schmerzen, auch diese Belastung war für mich ganz unerträglich.
Du must unbedingt mit Deiner Frau über alles reden. Sie wird Dich bestimmt verstehen.
Auch ich habe einen Partner, der die ganze Zeit immer für mich da war und das hat mir sehr geholfen.
Ich denke, dass alles bei mir eine angeborene Sache ist, ich meine der zu lange Darm mit den Schlingen. Ich kann mich auch erinnern, schon früher Probleme gehabt zu haben, aber es war trotzdem nicht so auf den Darm bezogen, eher mit dem Magen.
Ich bin jetzt 54Jahre alt und da wird natürlich nichts besser. Auch spielen bei Frauen die Hormone eine nicht unerhebliche Rolle.
Wie ist das bei Dir, Kannst Du arbeiten, oder bist Du zuhause ?
Ich bin seit der OP eigentlich wieder regelmäßig arbeiten gegangen, das hat mir sehr geholfen.
Ich habe trotz allem Stuhlgang, nicht immer regelmäßig aber ohne Schmerzen. Bei mir ist die Problematik, daß ich micht nicht richtig entleeren kann. Ich habe immer das Gefühl, es ist noch was drin, was raus muss.
Und oft klebt das dann auch noch irgendwie am Po. Also nicht so angenehm.
Auch ist hierdurch die Beziehung zu meinen Partner stark betroffen, jedenfalls für mich. Weil ich mich halt oft nicht so sauber finde, totz Waschen und Intimpflege. Für ihn stellt das kein Problem dar. Das finde ich so prima und hilft sehr !
Norbert, ich hoffe und wünsche Dir, dass die Spritzen Dir doch noch helfen, vielleicht braucht das noch einige Tage.
Ich habe letztes Jahr eine Hämmorhoiden-OP in einer anderen Klinik gehabt, dort lernte ich eine Frau kennen, die auch dieses Cul-de Sac Problem hatte und sogar beim gleichen Internis in Behandlung ist wie ich.
Mit ihr habe ich regelmäßigen Kontakt, Sie hat leider keinen PC und ist auch arbeitslos und sehr unglücklich.
Diese Frau hat seit mindestens 12 Jahren kaum noch Stuhlgang und mußte sogar eine Pumpe als Hilfsmittel einsetzen. Sie hat viele OP`s, vor allen mit Bauchspiegelung hinter sich gebracht, Darmentfernung und kein Erfolg !
Jetzt soll sie Ende März wieder unters Messer.
Du siehst, es gibt noch mehr Leidensgenossen. Bei ihr wird eine Nervenschädigung vermutet und noch eine Biopsie durchgeführt, die dann auch in die Schweiz eingeschickt wird.

Schade, dass man nichts mehr von Kerstin hört. Es würde mich sehr interessieren, wie es ihr jetzt geht.
Aber vielleicht meldet sie sich noch einmal.

Es ist jetzt schon spät, aber ich denke wir bleiben in Verbindung und ich wünsche Dir alles Liebe und gute und verliere nicht die Hoffnung.
Vielleicht können wir uns noch weiterhin austauschen und ein bißchen gegenseitig unterstützen ! Mir geht es im Gegensatz zu Dir eigentlich sehr gut, ich bin auch Waage und eigentlich ein lebensfroher Mensch und das möchte ich auch weiterhin bleiben.


Gisela

15.03.2004 02:31 • #43


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Erfahrung mit Darm-OP ?

x 3


G

Gisela4
Gast

Hallo Norbert,

vielen Dank für Deine Nachricht.
Gehts es Dir immer noch nicht besser ?
Dieses Medikament Botox ist doch ein Nervengift, das normalerweise auch für Faltenunterspritzung angewandt wird. Habe mal ein bißchen heut im Internet gestöbert, mein Chef ist die ganze Woche nicht im Hause, da kann ich das in Ruhe tun. Es soll ja bei Verkrampfungen sehr hilfreich sein.
Vielleicht muss das öfters gespritzt werden.
Ich hatte zwischendurch eine Schmerztherapie so ca. 1 Jahr lang. Der Arzt hatte mir auch direkt Schmerzmittel in den Bauch gespritzt, aber das waren homöopathische Mittel. Es nannte scih Neuraltherapie.
Vielleicht hat das auch etwas geholfen, er hat mich auch ein paar Mal eingerenkt, da wohl auch bei mir sehr starke Verkrampfungen vorliegen.
Den Dr. Ries in Wiesbaden kenne ich nicht, welche Abteilung ist das denn ?
Ich hatte dort dann später noch andere Untersuchungen laufen, so z.B. eine spezielle Untersuchung der Darmnerven, aber auch o.B.
Ist so was schon bei Dir gemacht worden, denn so lange ohne Verdauung, das ist ja auch nicht normal.

IM Laufe der Zeit habe ich sehr viele Medikamte ausprobiert, auch auf Reizdarm bezogen, aber das hat mir alles nicht geholfen, im Gegenteil, bei mir wurden die Schmerzen eigentlich schlimmer. Genauso wie mit den Abühlmitteln.
Mittlerweile bin ich ganz auf Naturmedizin und Homöopathie, das hilft mir wirklich am besten.
Kennst Du Kanne Brottrunk, da gibt es einmal ein getränk, schmeckt fast wie Apfelwein, das konnte ich auch nicht vertragen; hatte Bauchkrämpfe ohne Ende. Wer es verträgt, dem hilft es vielleicht auch etwas.
Dann aber habe ich von der gleichen Firma ein Enzym-Ferment-Getreide ausprobiert, das den Stuhl geschmeidig macht und auch die Darmbewegungen mobilisiert. Es ist erstens nicht teuer und hilft mir schon seit einigen Jahren etwas über die Runden. Vor allen Dingen habe ich keinerlei Schmerzen.
Bin ei einer sehr netten Heilpraktikerin in Behandlung, die mir immer gute Tipps gibt und die ich jederzeit anrufen kann (natürlich alles privat). Aber die Ärzte haben ja keine Zeit und keine große Lust, sich mit Patienten wie uns auseinanderzusetzen.
Jetzt hatte ich auch noch das Glück, eine Zusatzversicherung abschließen zu können, dann geht das schon und die Gesundheit ist ja sehr wichtig.
Sie hat mir noch ein anthroprosphisches Mittel empfohlen, auch für die Darmmobilität, das heißt Diosgenin und hilft auch noch zusätzlich. Ich kann es allerdings nicht abends einnehmen, da bekomme ich wieder Bauchschmerzen und mit der Nachtruhe ist es vorbei.

Durch meine inneren Hämmorhoiden habe ich jetzt wieder mehr Probleme, vor allen Dingen drückt das Zwerchfell jetzt immer öfters auf das Herz und ich bekomme nicht nur starkes Herzrasen, sondern es geht mir ganz schlecht, ich sehe nichts mehr, mir ist übel und jeder Muskel tut höllisch weh.
Hast Du so etwas auch schon erlebt, ich glaube das ist das sogenannte Roemheld-Syndrom. Mein Internist sagte mir, da kann man gar nichts machen,außer Entspannung, Liegen und Ruhe. Und merkwürigerweise, wenn sich der Körper wieder richtig entspannt, ist alles wie ein Spuk wieder vorbei. Aber es kann manchmal den ganzen Tag anhalten und das macht mir im Moment große Angst, da ich diese Attacken jetzt immer öfter habe.
Ich denke halt des öfteren doch über eine neu OP nach, die wird dann aber laparoskopisch durchgeführt.
Zum Schluss wollte ich Dir noch sagen, dass ich auch über das Internet einen Arzt in der Uni Lübeck kontaktiert habe, der sich schon jahrelang mit der Problematik von Darmproblemen befasst. Er hat mir innerhalb kurzer Zeit zurückgemailt und auch verschiedene Tipps gegeben.
Falls Du es möchtest, kann ich Dir gerne die Email-Adresse geben.
Man kann nicht genug Erfahrungen sammeln und Ratschläge einholen, irgendwann ist vielleich auch mal das Richtige für Dich dabei und es geht Dir wieder besser.
Auf jeden Fall wäre eine Schmerztherapie mit psychologischer Unterstützung, wie ich sie in der DKD hatte, bestimmt nicht schlecht für Dich.
Denn man lernt auch, sich etwas mehr zu entspannen und das entkrampft den ganzen Körper noch zusätzlich. Am Anfang hatte ich immer meine Kasseten am Bett liegen und mit Musik die Entspannungsübungen gemacht.
Hat mir immer sehr gut getan.

Lieber Norbert, wir bleiben auf jeden Fall in Kontakt, denn es gibt bestimmt noch vieles was uns gegenseitig zu berichten haben.

Viele Grüße und ich drücke Dir ganz feste die Daumen, dass das Mittel Dir doch noch hilft.


Gisela

15.03.2004 21:37 • #45


Zum Beitrag im Thema ↓


N
Hallo Kerstin!
Was genau soll entfernt werden, ich zum Beispiel habe meinen Darm 92 an das letzte stück vom der Wirbelsäule angenäht bekommen und 99 ein stück Dickdarm raus.
Darmals hatte ich zwar starke schmerzen und Durchfälle und jetzt habe ich das genaue gegenteil, nämlich Schmerzen und verstopfung.
Habe beide OP mit Bauchschnitt gehabt die Narbe hat dann schon weh getan, wie das Endoskopisch ist weiß ich nicht.
Hoffe es geht alles gut und dir danach besser.
Meld dich mal wenn du wieder draußen bist

norbert

#2


K
Hallo Norbert !
Danke für Deine Antwort.
Bei mir soll ein großer Teil des Dickdarms entfernt werden,
weil er halt schon seit meiner Geburt, viel zu lang ist.
Er hat zuviele Schlingen... Dadurch habe ich ständig Verstopfung,
Blähungen und heftige Bauchschmerzen. Weil alles viel zu lange unter-
wegs ist. 10 Tage nicht zur Toilette, ist bei mir keine Seltenheit. Das der
Dickdarm zu lang ist, wurde bei der Röntgenuntersuchung mit Kontrast-
mittel festgestellt... Da ging unendlich viel Kontrastmittel rein.. (Soviel würde noch nicht einmal bei einem großen Mann von 2 m gebraucht
Und das bei meiner Groöße von 1,56 m ! Mein Arzt meinte dann
scherzeshalber: Da hat der liebe Gott sich aber im Ersatzteillager vergriffen!
Naja, wie auch immer: Meine Hoffnung ist es, dass nach der OP alles wieder
in Ordnung kommt und ich regelmäßiger abführen kann. Dadurch
sollen dann auch die Blähungen und die Bauchschmerzen nachlassen !
Ich kann diese Bauchschmerzen einfach nicht mehr ertragen ! Ich
habe sie bereits mein ganzes Leben und erst jetzt hat man genau fest-
gestellt, woran es liegt.
Aber es gibt mir doch schon sehr zu denken, dass Du jetzt auch nach der
OP unter Verstopfung leidest. Woran liegt das ? Und was sagen die Ärzte
dazu ? Was machst Du dagegen ?
Bitte antworte mir !
Gruß
Kerstin

#3


N
Hallo Kerstin!
Also bei mir liegt es daran das der Darm zusehr sich verkrampft und durch das aufhängen ist das letzte stück so sehr beieinflußt das es nur mit gewallt durch geht, muß dafür dann abführmittel nehmen weil sonst kann sich das scho so 14 Tage hinziehen bis sich da was raus begibt.
Bin zur Zeit im DKD Haus in Wiesbaden in behandlung (knapp180 KM)einfache fahrt, und die wollen mir jetzt ein mittel in die Darmwand spritzen das den Darm an der Stelle dann etwas entkrampft hoffe sehr das das funkioniert da ich schon seid Okt.2002 zu Hause bin.
Wollte dir keine Angst machen aber du mußt schon bedenken das an jeder Stelle am Darm wo was weggenommen wird eine Narbe ist und die könnte sich auch verängen.
Bist du den in einer guten Klinik untergebracht??
Sind das auf dem Gebiet spezialisten??
Habe selber die erfahrung gemacht das einem bei verstopfung nicht jeder Arzt glaubt und dann auch operiert wo es nicht sein muß!!
Wenn bei dir das abgekärt ist und der Arzt dich auch auf die Folgen aufmerksam gemacht hat die kommen könnten, ist das OK aber wenn er dir sagt es kann nichts passieren halte ich das für ein gerücht.
Bei mir war es auch so das ich am anfang keine großen probleme hatte, mal davon abgesehen wenn man sonst 10-15 mal auf's Klo gerant ist und dann 4 Tage nicht ist das der Himmel auf erden aber jetzt habe ich halt meine probleme danach weiß nicht im nachhinein ob ich es so schnell wieder machen würde mit der OP, jetzt kann ich nur hoffen das ich dir nicht zuviel Angst gemacht habe, es gibt genug Leute die danach keine Probleme haben, aber es kann auch anders sein.
Wenn du noch was wissen möchtest ich sehe dir gerne mit Rat soweit ich kann zur verfügung.

Gruß

norbert

#4


K
Hallo Norbert,

Was bleibt mir anderes übrig ?
Die OP ist meine letzte Hoffnung.
Ich kann mit diesen Bauchschmerzen nicht mehr weiterleben.
Das der Darm zu lang ist wurde letztes Jahr nach meiner Magen OP
festgestellt. Hiatus Hernie (Zwerchfellriss), nach dieser OP haben sich
meine Bauchschmerzen nochmals verstärkt und die Blähungen sind
noch schlimmer geworden.
Damals hat man mich schon über die Risiken einer Darm OP aufgeklärt.
Ich habe alles versucht: Ernährungsberatung usw. , um die Verstopfung und die Bauchschmerzen in den Griff zu bekommen. Keine Chance !
Mein Bauch ist schon am frühen morgen (nüchtern) so voller Luft, dass man mit dem Ultraschall keine Organe sehen kann... Nur Luft, Luft, Luft....
Dieses kommt durch die Länge des Darmes, weil alles zu lange unterwegs ist und dadurch zuviele Gase entstehen und der Dickdarm dickt ja den Kot ein und zwar so stark, das er sich dann fest setzt.
Dadurch bekomme ich dann starke Bauchkrämpfe.
Die Klinik, in die ich gehen werde, ist auf Darm OP´s spezialisiert und
ich fühle mich dort gut aufgehoben.
Seit 12 Jahren renne ich schon zu meinem Arzt (Internist), wegen meinen Bauchschmerzen. Er hat mir jetzt auch zu dieser OP geraten.
Außerdem habe ich auch noch mit einem anderen Chirurgen darüber gesprochen und er stimmte auch dieser OP zu !
Es ist wirklich zum verzweifeln und ich habe schreckliche Angst !

Gruß
Kerstin

#5


N
Hallo Kerstin,
Ich wollte dir nicht mehr Angst machen, ich weiß auch wie sich das anfühlt wenn kein ausweg da ist, wenn der Darm auf alle fälle zu lang ist und du, wie du ja sagst in einer guten Klinik bist und dich auch gut behandelt fühlst, ist das auch gut.
Wie ich dir ja auch eben schon geschrieben habe, geht in den meißten fällen ja auch alles gut, bei mir waren es halt ungünstige umstände, die sich halt sumiert haben.
Ich kann dir auch deine Angst leider nicht nehmen, aber sieh es positiv,
mir ging es ja auch am anfang sehr viel besser.
Wenn ich fragen darf wo bist du in behandlung??
Waren den die probleme schon vor der Bauch OP so da, oder kamen die erst danach??
Ich denke wenn du in guten Händen bist und gut aufgeklärt worden bist, wird auch alles gut gehen, ich wünsche es dir auf jeden fall.
Wo vor hast du den am meißten Angst, bei dieser OP??
Wann genau soll deine OP den sein??
Meld dich nochmal, vielleicht kann ich dir ja etwas die Angst nehmen, weil es hilft schon wenn man darüber redet bzw. schreibt.

gruß

norbert

#6


K
Hallo Norbert,

ich komme am 17.02.04 ins Krankenhaus. Ich denke die OP ist 2 Tage später.
Sie wird in Vincenz-Hospital in Coesfeld durchgeführt.
Wovor ich genau Angst habe ? Vor der OP selber nicht.
Zu einem habe ich Angst vor dieser Trinklösung, die ich ja vorher in mich
rein zwingen muss (Habe das bei der Darmspiegelung ja schon mal mitge-
macht) Da bin ich zusammengeklappt.... Weil mir so schlecht davon wurde und mein Kreislauf das nicht mit gemacht hat.
Aber am allermeisten habe ich Angst, dass hinterher noch irgendetwas kommt... Eine Entzündung, ein künstl. Ausgang, oder dass mein Darm dann gar nicht mehr arbeiten will.... Oder noch weitere OPs...
Ich hasse dieses ausgeliefert sein.... Kannst du das verstehen ?

Oder das alles noch schlimmer wird, als es jetzt schon ist...
Ich habe 3 Kinder bin Vollzeit berufstätig...
Gruß
Kerstin

#7


N
Hallo Kerstin,
da ich auch große probleme habe das Zeug zu trinken habe ich mir die letzten male eine magensonde legen lassen und dann das Zeug mit einer großen Spritze hinein gemacht. Das war zwar nicht so angenehm als sie die Sonde gestzt haben aber dafür hatte ich keine probleme mit dem trinken, ich bekomme das auch nicht runter sondern Kotze es gleich aus.
Eine 100% sicherheit kann dir keiner geben aber das mit dem Ausgang ist auch für mich ein Alptraum aber so negativ darfst du nicht denken.
Ich kann das gefühl sehr gut nachvollziehen.
wird schon alles gut werden
gruß norbert

PS. kannst dich gerne nochmal melden

#8


K
Hallo Norbert,

kann man sich denn ohne Weiteres eine Magensonde legen lassen ?
(Das wäre ja schon mal eine Hilfe !)
Vor den Schmerzen habe ich eigentlich weniger Angst.
Wenn ich 100%ig wüßte, dass danach alles ok ist...
dann ist es egal... ein paar Tage Schmerzen und dann ist gut...
Ja ich weiss das immer ein Risiko besteht - und genau davor habe
Angst !

Wieso wurde eigentlich bei Dir der Darm an der Wirbelsäule befestigt ?
(Das habe ich noch nie gehört)
Wie kommst du denn jetzt mit der Verstopfung zurecht ?
Hast du keine Blähungen und Schmerzen von den Abführmitteln ?
Danke für deine Antworten
Gruß
Kerstin

#9


N
Hy Kerstin,
also bei mir wurde der Darm festgenäht, weil er auch zu lang war aber sich obendrein noch hinten beim drücken raus gedrückt hat.
Danach wurde dann erst weil er zu lang war ein Stück entfernt.
Mitlerweile bin ich der Meinung wenn sie mir direkt das Stück raus gemacht hätten würde es mir Heute besser gehen. Aber nachher ist man ja immer schlauer, oder??
Ich habe dem Arzt gesagt das ich das Abführmittel nicht runter bekäme und darauf hat er mir das angebot mit der Sonde gemacht, mitlerweile mache ich es wenn ich Abführen muß nur noch so, mein Arzt hat damit kein Problem.

Ich habe Schmerzen in der Linken Seite und einen wahrnsinnigen Blähbauch, der mir auch so sehr zu schaffen macht, außerdem leidet meine Ehe unheimlich darunter, weil meine frau nicht weiß was sie machen soll oder kann.
Wenn ich das abführmittel zumir nehme weiß ich ja das es mir am nächsten Tag nicht so toll geht darauf kann man sich dann einstellen, dann kommt natürlich auch eine wahnsinnige masse raus.
Habe auch große Angst wie alles weitergeht, da ich mir noch nicht so ganz vorstellen kann was die in der Klinik als nächstes mit mir vorhaben, außer das sie mir ein mittel spritzen wollen was den Darm die verkrampfung am Ende nehmen soll, hoffe es funktioniert da ich auch schon am verzweifeln bin.
Mach dir aber nicht zuviele Sorgen wegen deiner OP, bei mir ist die erste ja schon 11 Jahre her seid dem hat sich ja viel getan.

gruß norbert

PS: kein problem mit den Antworten hoffe es geht dir etwas besser, wie gesagt ich weiß wie gut es tut mit jemanden darüber zu reden/schreiben der das selbe durchmacht.

#10


K
Ja das stimmt, es tut wirklich gut !
Denn in meinem Umfeld gibt es niemanden, der diese Probleme hat
oder kennt.
Man fühlt sich einfach unverstanden.
Außerdem wird auch immer alles (besonders bei Frauen) auf die Physche
geschoben.
(das hat mein Arzt auch jahrelang gemacht - wenn sie nicht mehr weiter-
wissen)
Natürlich leidet auch die Ehe darunter...
Wer will schon eine Frau die ständig jammert....
Wer will schon eine Arbeitskollegin, die ständig jammert.. ?
Aber ehrlich gesagt: Ich kann mein eigens Gejammer schon nicht mehr
ertragen ! Wie soll es dann mein Mann und meine Kinder... ?
Und genau deshalb ist diese OP jetzt meine große Hoffnung..
Ich möchte unbeschwert leben, ohne diese ständigen Bauchschmerzen.
Ich wünsche Dir auch, dass dir diese Spritzen helfen werden.
Bist du berufstätig ? Und wie alt bist Du ?
Denn wenn man berufstätig ist, ist es doch auch sehr schwierig mit den
Abführmitteln.. (Ich kenne das aus eigener Erfahrung)
Und das freie WE sitzt man dann auf dem Klo

Gruß
Kerstin

#11


N
Hy Kerstin,
ja ich bin eigendlich Berufstätig aber seid Okt.2002 Krankgeschrieben, weil es so nicht geht leider. Ich bin 31 Jahre alt und du??
Muß leider zugestehen das ich nicht der jenige bin der jamert und daher gib es bei mir und meiner Frau probleme weil ich alles in mich rein fresse, und eine Mauer um mich rum ziehe um halt nicht zu belasten.
Hoffe auch sehr das die Spritzen helfen werden, weil sonst drehe ich noch durch, so lange zu Hause sein ist nicht das meinige.
Ich kann dir aber sagen es wird auch bei Männern erst alles auf die Physche geschoben und danach auf streß.
Mach dir wegen der OP nicht zuviele sorgen, wird schon alles gut gehen.

gruß norbert

#12


K
Hi Norbert,

es ist ja auch nicht so, dass ich ständig jammer, aber ich habe die Lust
an vielen Dingen, wegen meinen Bauchschmerzen verloren.
Ich gehe auch schon gar nicht mehr raus, oder mal weg, weil ich genau
weiss, dass mich die Bauchschmerzen wieder so quälen werden, dass ich dann sowieso nach Hause muss, weil ich mich dann auf nichts anderes konzentrieren kann. Heute z.B. war wieder so ein Tag. Ich hatte solche
Bauchschmerzen und einfach nur gehofft, dass die Arbeitszeit ganz schnell vergeht. Mein Bauch war so dick und aufgebläht, als wenn ich im 5 Monat
schwanger wäre....
Ich bin 37.
Ja, das kenne ich ! Wenn es nicht die Physche ist , dann ist es halt der
Stress....
Es ist aber nicht gut, wenn du alles in dich reinfrisst.....
Kannst du mit Deiner Frau, nicht offen darüber reden ?
Wann wirst du denn diese Spritzen bekommen ?

Meine OP werde ich schon überstehen - muss ich ja !
Habe aber trotzdem Angst.
Außerdem graut es mir auch vor dem Krankenhaus !
Die Nächte sind unendlich lang, wenn man nicht schlafen kann !
Habe im letzten Jahr nach meiner OP, dort auch kein Auge zu gemacht.
Im Moment kann ich auch nur mit Schlaftabletten schlafen... Sobald ich im
Bett liege, gehen mir tausende Gedanken durch den Kopf.....
Man ist hundemüde, aber man kann einfach nicht einschlafen...
Gegen 4 schlafe ich dann endlich mal ein, nur leider klingelt der Wecker
dann schon wieder um 5.30 !

Gruß
Kerstin

#13


N
Hy Kerstin,

Ich weiß das ich nicht alles in mich reinfressen sollte, aber so bin ich nun mal, halt eine typische waage.
Den Termin für die spritzen hab ich leider noch nicht bekommen, warte aber sehnsüchtig darauf. Von wegen mit meiner Frau reden, wie willst du es jemanden erklären, der das gefühl so nicht kennt, aber das müßtest du ja selber wissen.
Mit dem schlafen hab ich auch so meine schwierigkeiten, vorallem wenn ich schlafe hab ich nur Alpträume.

bis dann
gruß

norbert

#14


K
Hi Norbert !

Was machst du gegen die Schlaflosigkeit ?
Also, Alpträume hatte ich noch nicht. Wenn ich erstmal schlafe
dann wie ein Stein. Dann merke und höre ich gar nix mehr.
Noch nicht einmal den Wecker... Mein Mann muss mich dann immer
wieder wecken. Klar bei nur 2 Std. Schlaf...

Wieso dauert das denn solange mit dem Termin für die Spritzen ?

Gruß
Kerstin

#15


N
Hy Kerstin,

es dauert so lange weil das keine allzu häufige behandlung ist und im DKD Haus dafür nur ein Arzt ist, leider.
Hoffe aber bald was von denen zu hören, werde aber morgen auch nochmal versuchen einen dort ans Telephone zu bekommen.
Was den schlaf angeht, kommt zu den Träumen das ich einen sehr leichten schlaf habe.
Hat sich deine Angst etwas gelegt??

Gruß

norbert

#16


K
Hallo Norbert,

Etwas vielleicht....
Ich darf nur nicht genauer darüber nachdenken !
Dann schnürt mir die Angst die Kehle zu !

Ja rufe auf jeden Fall morgen da an.
Je eher es gemacht wird, umso besser !

Gruss
Kerstin

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

N
Hy Kerstin,

habe die ganze Woche versucht jemanden zu erreichen aber die Sektrterin war Krank und kommt erst am Montag wieder.
Hoffe dann entlich meinen termin zu bekommen.
hoffe dir geht es gut

gruß

norbert

#18


K
Hi Norbert,

naja, mein Termin rückt immer näher und ich werde immer kribbeliger...
Am liebsten würde ich mich in Luft auflösen....
Und mit dem Ganzen nichts zu tun haben.. Aber leider geht das ja nicht.
Heute ist mal wieder so ein Tag, an dem ich fürchterliche Bauchschmerzen
habe. Er ist mal wieder dick angeschwollen, voller Luft und krampfartige
Schmerzen.

Wie geht es Dir so ?

Liebe Grüße
Kerstin

#19


G
Hallo Kerstin!

Ich wünsche Dir alles Gute für Deine OP!! Wann genau ist denn der Termin?

Liebe Grüße
Romi

#20


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore