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two2kay

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Hallo zusammen,

ich möchte heute etwas sehr Persönliches mit euch teilen.

Einige kennen mich vielleicht schon aus dem Forum. Mein Name ist Okan, und unter dem Künstlernamen TWO2KAY mache ich seit vielen Jahren Musik.

Ich habe lange überlegt, ob ich meine Geschichte öffentlich erzählen soll. Denn es gab eine Zeit in meinem Leben, über die ich früher kaum sprechen konnte.

2012 veränderte sich mein Leben grundlegend.

Nach regelmäßigem Canna. erlebte ich meine erste Psychose. Ich hatte massive Verfolgungsängste, bezog alltägliche Ereignisse auf mich und war zeitweise vollkommen davon überzeugt, dass Dinge real sind, die ich heute als Teil meiner damaligen psychotischen Wahrnehmung einordnen kann.

Es folgten viele schwierige Jahre.

Psychosen, religiöse Zwangsgedanken, Ängste, psychiatrische Behandlungen und schließlich so schwere Depressionen, dass ich zeitweise kaum noch am normalen Leben teilnehmen konnte.

Es gab Tage, an denen ich einfach nur bei meiner Mutter auf der Couch lag. Ich hatte keine Kraft, keine Freude und kaum noch Hoffnung.

Zeitweise hatte ich sogar Suizidgedanken.

Meine Eltern mussten über Jahre mit ansehen, wie es mir immer schlechter ging.

Besonders mein Vater hat mich niemals aufgegeben.

2021 ermöglichte er mir eine intensive psychiatrische Behandlung in der NPİSTANBUL-Klinik in Istanbul. Die Behandlung kostete meine Familie rund 13.000 Euro.

Ich erhielt dort unter anderem zehn Elektrokrampftherapie-Behandlungen (EKT) und eine medikamentöse Behandlung.

Diese Zeit wurde für mich persönlich zu einem entscheidenden Wendepunkt.

Langsam bekam ich wieder Hoffnung. Ich konnte wieder lachen, wieder Freude empfinden und irgendwann sogar wieder meiner größten Leidenschaft nachgehen: der Musik.

Aber ich möchte auch ehrlich sein: Meine Geschichte verlief danach nicht ohne Rückschläge.

Ich habe mich über Jahre mit meiner Erkrankung, meinen Medikamenten und der Frage beschäftigt, ob ich irgendwann ohne Behandlung leben kann.

Auch später gab es erneut psychische Krisen.

Heute habe ich gelernt, dass es für mich keine Niederlage bedeutet, professionelle Hilfe anzunehmen.

Ich befinde mich weiterhin in Behandlung und habe inzwischen ein anderes Verständnis für meine psychische Gesundheit entwickelt.

Und genau darüber wollte ich endlich offen sprechen.

Warum ich dieses Video gemacht habe

2022 veröffentlichte ich einen sehr persönlichen Rap-Song mit dem Titel „Junge ausm Block“.

Darin verarbeitete ich meine damaligen Depressionen, meine Vergangenheit, meine Ängste und die Erfahrungen, die mich über viele Jahre geprägt haben.

2026 habe ich diesen Song neu produziert und dazu ein Musikvideo veröffentlicht.

Anschließend habe ich mich vor die Kamera gesetzt und meine persönliche Geschichte hinter dem Song erklärt.

Das Video trägt den Titel:

„ZURÜCK INS LEBEN – Meine Geschichte hinter Junge ausm Block“

Darin spreche ich über meine Erkrankung, meine Behandlung, die Unterstützung meiner Familie, meine Erfahrungen mit Canna. und darüber, wie ich nach vielen Jahren wieder angefangen habe, an mich selbst zu glauben.

🎬 Hier könnt ihr euch mein Video ansehen:



Warum ich das mit euch teilen möchte

Mir geht es nicht darum, Werbung für meine Musik zu machen oder möglichst viele Aufrufe zu bekommen.

Mir geht es darum, meine Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen.

Vielleicht gibt es hier jemanden, der ebenfalls eine Psychose erlebt hat.

Vielleicht jemanden, der seit Jahren unter Depressionen leidet.

Oder jemanden, der gerade das Gefühl hat, dass sein Leben einfach nicht mehr so wird wie früher.
Ich kenne dieses Gefühl.

Und ich weiß, wie schwer es sein kann, sich vorzustellen, dass irgendwann wieder bessere Zeiten kommen können.

Ich möchte mit meiner Geschichte niemandem versprechen, dass jede Behandlung bei jedem Menschen funktioniert. Ich bin kein Arzt oder Therapeut und kann nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

Aber ich möchte zeigen, dass sich meine Situation trotz vieler schwieriger Jahre verändert hat.

Und dass es sich für mich gelohnt hat, die Hoffnung nicht aufzugeben und Hilfe anzunehmen.

Ich würde mich sehr über einen ehrlichen Austausch mit euch freuen.

Wie habt ihr nach einer schweren psychischen Krise wieder Vertrauen in euch selbst gefunden?

Gab es bei euch einen bestimmten Moment, in dem ihr gemerkt habt, dass es langsam wieder bergauf geht?

Und wie geht ihr mit Rückschlägen um?

Ihr dürft gerne offen und auch kritisch auf meine Geschichte eingehen. Ich wünsche mir einfach einen respektvollen und verständnisvollen Austausch.

Vielen Dank an jeden, der sich die Zeit nimmt, meinen Beitrag zu lesen oder mein Video anzuschauen.

Ich wünsche euch allen von Herzen viel Kraft, Gesundheit und Hoffnung. ❤

Liebe Grüße

Okan / TWO2KAY

• • 30.10.2026 #1




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