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Schlaflose
Zitat von DerAndi:
Z.b kommt dann ein Gedanke, ob mein Hund vielleicht merkt das ich psychisch krank bin oder was wäre wenn jemand meine Gedanken lesen könnte... obwohl ich weiß dass das völliger Quatsch ist!


Solange dir klar ist, dass das Quatsch ist, hast du keine Psychose.
Ich hatte als Kind eine Zeitlang Angst davor, dass andere meine Gedanken lesen können, nachdem ich einen Science Fiction Film gesehen habe, wo das möglich war.

Zitat von DerAndi:
Diese Ohrwürmer hab ich eigentlich rund um die Uhr da läuft irgendein Lied in meinem Kopf ab von morgens bis Abends...


Das habe ich auch permanent. Immer wenn ich morgens aus dem Haus gehe, habe ich irgendein Lied im Kopf, das ich im kurz davor im Radio gehört habe. Und ich singe oder summe das die ganze Zeit auch halblaut vor mich hin.

#121


mimi1984
Alles was du beschreibst hatte ich auch schon ganz schlimm. Ich habe sogar bei jedem Geräusch meinen Mann gefragt ob ers auch hört. Auch die wirren Gedanken usw...kenne ich alles.
Was hilft?
Ich bin super eingestellt mit AD und mache ne Therapie bei einer ganz tollen Therapeutin.
Sie meinte mal ich wäre ganz weit weg von krank, psychotisch oder sonst was.
Alles was mir fehlt ist Vertrauen in mich selbst. Sie hat recht.

x 1 #122


A


Habe ich eine Psychose bekommen?

x 3


Rhach

Ab wann ist es eine Psychose

Hey,

ich bin gerade total fertig... die letzten Stunden waren der blanke Horror für mich. Langsam komme ich wieder im leben an.

Es war eine dieser Attacken die irgendwie keine PA sind. Sie sind anders.

Es fängt ähnlich an. Mit wirren Gedanken, unwohl fühlen.

Aber dann verabschiedet sich nur mein Hirn. Es ist als ob mein anderes Ich übernehmen würde. Dabei kann ich nur noch zusehen.
Ich hab währenddessen einem Freund geschildert was ich fühle. Es ist beängstigend. NAchzulesen in meinem Tagebuch.

Ich hab das einem Anderen Freund erzählt und er meinte dass es dringend behandlungsbedürftig ist, weil es schon verdammt nach Psychose klingt bzw. einer Attackeninduzierten MPS. Und der gute ist bipolar und hat schon einige Zeit in der Psychiatrie zugebracht. Er weiß wie der Hase läuft.

Ich hab solche Angst komplett die Kontrolle zu verlieren.


Meint ihr das ist schon eine Psychose? Crying or Very sad

#123


kopfloseshuhn
Habs gelesen auch im tb.
Psychotisch klingt das nicht.
Zum thema mps tauschen wir uns viell mal per pn aus. Was meinst du?
Ich bin selbst multipel. Vielleicht kann ich licht ins dunkel bringen...
Aber jetzt muss ich etstmal ins bett.
Mach dir nicht zu viele sorgen.
Liebe Grüße

x 1 #124


Rhach
Also kopflosesHuhn hat mir ein paar Infos zum Thema MPS gegeben.

Möchte noch jemand was zum Thema Psychose sagen?

#125


meryem
Also ich denke nicht das du eine hast.
Vielleicht so eine Art Dissoziatzion.
Ich selbst hatte schon die verücktesten Zustände und Gedanken, war auch sicher eine zu haben.
Bisher war es jedoch nie der Fall.
Liebe Grüße

x 1 #126


U

Depression oder Psychose?

Hallo,

bin gegenwärtig 28 Jahre alt. Hatte eine gespaltene Kindheit, einerseits harmonisch, andererseits auch häusliche Gewalt (Vater schlug Mutter mehrmals, Geldprobleme, behinderter Bruder, angespannte Ehe der Eltern mit viel Rumbrüllen etc). 2009 wurde mir alles zu viel, fing an zu *beep*, machte im Juni 09 Abi. Zuhause gings drunter und drüber, fuhr mit "Freunden" nach Holland für 1 Tag und hatte dann auf dem Rückweg in der Bahn den schlimmsten Horrortrip, den man nur haben kann. Dachte während des Horrortrips, dass ich Sterben werde, dass mein Auge rausfällt, hatte Atemprobleme, musste mich schlussendlich extrem übergeben. Drei Tage später Herzrasen und Negativgedanken (permanente Suizidgedanken etc), die ich nicht verdrängen konnte. Letzten Endes lieferte ich mich kurze Zeit später selbst in die Klapse ein, da ich mit mir selbst überfordert war. Erstdiagnose vom Arzt: Dro.induzierte Psychose. Bekam 2 Wochen Diazepam, danach Doxepin 100 und Seroquel 100. Kurz vor Silvester 09 entlassen. Diagnosekorrektur: endogenene Depression, Panikattacken. Begründung der Korrektur: kein Wahn, kein Stimmenhören, Patient die ganze Zeit normal. Nach Entlassung wurde mir gesagt, dass ich das Doxepin 2 Jahre weiter einnehmen soll, das Seroquel 1 Jahr, *beep* soll ich ganz bleiben lassen. Im Februar '10 Aufenthalt im labilen Zustand in London für 6 Monate. Doxepin weiter eingenommen, Seroquel nach 4 Monaten abgesetzt. Zurück in Deutschland wieder der gleiche beschissene Freundeskreis, die gleichen beschissenen Familienprobleme. Wieder angefangen zu *beep*, aber sehr unregelmäßig. Ging knapp anderthalb Jahre so. Seitdem nie wieder gek. . Die Antidepressiva wurden zwischenzeitlich wieder abgesetzt. Bekam als ich aus London wiederkam neue Tabletten (Citalopram, für das Seroquel wurde keine Verwendung gesehen). Wenn es mir schlechter ging, dann welche vom Arzt verschreiben lassen und wieder eingenommen (über einen längeren Zeitraum natürlich). Noch anzumerken ist, dass ich im Oktober 2013 ein Studium begann und dieses jetzt im Mai beendete (Bachelor of Science, BWL). Davor noch Jura ausprobiert, aber nach einem Semester abgebrochen.

Seit mehreren Jahren habe ich immer einen Druckpunkt im Kopf, der mich manchmal wahnsinnig macht. Der ist ziemlich zentral, kann das gut verorten. In der letzten Zeit habe ich auch ständiges Augenlid zucken. Zudem kommt noch, dass ich ziemlich oft Selbstgespräche mit mir führe. Manchmal ist das sehr unangenehm. Speziell, wenn ich abends spazieren gehe und mich mit mir selbst leise unterhalte. Muss halt auch sagen, dass ich seit meinem 18.Lebensjahr keine Beziehung mehr hatte. Bin eigentlich ein ziemlich kommunikativer Typ, aber auf eine Beziehung kann ich mich sehr schwer einlassen, keine Ahnung warum. Einmal hätte es fast geklappt, aber da wollte das Mädchen nicht.

Habe manchmal auch so Misswahrnehmungen. Zum Beispiel: Wenn ich Nachrichten bei WhatsApp kriege, blinkt ein weißes Lichtlein an meinem Handy. Oft kommt es mir so vor, als ob es weiß blinkt, obwohl es dann bei näherer Betrachtung gar nicht der Fall ist. Oder auch wenn ich manchmal auf der Straße laufe: Manchmal kommt es mir so vor, als ob ich jmd. gesehen hätte und dann merke ich, dass es doch nur eingebildet war. Ist halt natürlich nicht permanent so, aber es beunruhigt mich. Verspür manchmal eine große innere Unruhe.

Hab auch seit Jahren Schlafprobleme. Beim Schlafenwollen überkommt mich manchmal so ein ganz komisches Gefühl. Ich fang dann an leicht zu zittern, ich werde ganz schwach, aber so nach einer halben Stunde/Stunde geht es schon wieder. Mein Gedächtnis ist auch sowas von schlecht geworden im Vergleich zu früher. Hab viele graue Haare bekommen (teilweise sogar weiße Nasenhaare Smile ). Auch habe ich Zukunftängste/Jobängste, weil ich nicht weiß, wie ich mit diesen Symptomen einer geregelten Arbeit nachgehen soll. Depressiv bin ich auch noch.

Ich würde gerne von euch selbst eine Einschätzung meiner Situation haben wollen. Wie würdet ihr die Symptome deuten? Als ich beim Psychiater war, meinte er, ich soll wieder das Citalopram nehmen oder es evtl. mal mit Risperidon über einen etwas längeren Zeitraum probieren. Aber Risperidon ist ja ein Neuroleptikum und ich hab jetzt so schön abgenommen (20 Kilo Smile ), dass ich mir das nicht wieder versauen lassen möchte. Zudem kommt noch, dass ich mich gedanklich total leer durch das Zeug fühle. Hatte es mal 2 Tage eingenommen und selbst das aufstehen, war 'ne Tortur. Das Citalopram ist ganz OK, wobei es anfangs total schlimm ist. Erektionsstörungen für 2 Monate muss man immer aufs Neue miteinberechnen. Außerdem bin ich davon manchmal, zumindest die erste Zeit immer leicht verwirrt. Kennt ihr da andere Medikamente?

#127


la2la2
Hey,
das lässt sich aus der Ferne schwer einschätzen.


Zitat:
Seit mehreren Jahren habe ich immer einen Druckpunkt im Kopf, der mich manchmal wahnsinnig macht. Der ist ziemlich zentral, kann das gut verorten. In der letzten Zeit habe ich auch ständiges Augenlid zucken.

Wurde mal ein MRT vom Kopf gemacht?

Zitat:
Zudem kommt noch, dass ich ziemlich oft Selbstgespräche mit mir führe. Manchmal ist das sehr unangenehm. Speziell, wenn ich abends spazieren gehe und mich mit mir selbst leise unterhalte.

Ist nichts schlimmes - so lange du keine Stimmen hörst, die dir real vorkommen aber nicht vorhanden sein können.
Fühlst du dich einsam und vermisst Gespräche mit anderen Menschen?

Zitat:
Muss halt auch sagen, dass ich seit meinem 18.Lebensjahr keine Beziehung mehr hatte. Bin eigentlich ein ziemlich kommunikativer Typ, aber auf eine Beziehung kann ich mich sehr schwer einlassen, keine Ahnung warum. Einmal hätte es fast geklappt, aber da wollte das Mädchen nicht.

Irgendwann wird schon die richtige Frau über den Weg laufen. Wink

Zitat:
Habe manchmal auch so Misswahrnehmungen. Zum Beispiel: Wenn ich Nachrichten bei WhatsApp kriege, blinkt ein weißes Lichtlein an meinem Handy. Oft kommt es mir so vor, als ob es weiß blinkt, obwohl es dann bei näherer Betrachtung gar nicht der Fall ist.

Nichts schlimmes. Bei ständiger Übermüdung kein Wunder, da du selbst von massiven Schlafproblemen schreibst.

Zitat:
Beim Schlafenwollen überkommt mich manchmal so ein ganz komisches Gefühl. Ich fang dann an leicht zu zittern, ich werde ganz schwach, aber so nach einer halben Stunde/Stunde geht es schon wieder.

Kann alles sein. Fühlst du dich nur schlapp oder kommt es auch zu anderen Symptomen wie Brustschmerzen, Atemnot, .....?

Zitat:
Mein Gedächtnis ist auch sowas von schlecht geworden im Vergleich zu früher.

Dafür gibt es zig mögliche Ursachen. Ein paar Beispiele: Schlafmangel, B12 Mangel, Schilddrüse, ständiges Grübeln - so dass du abgelenkt bist, ....

Zitat:
Hab viele graue Haare bekommen (teilweise sogar weiße Nasenhaare Smile ).

Haben deine Eltern und Großeltern auch schon früh weiße Haare bekommen?

Zitat:
Depressiv bin ich auch noch.

Symptome, die man gerne mal als "Depression" bezeichnet können zig Ursachen haben - sowohl organische als auch psychische.


Zitat:
Ich würde gerne von euch selbst eine Einschätzung meiner Situation haben wollen. Wie würdet ihr die Symptome deuten? Als ich beim Psychiater war, meinte er, ich soll wieder das Citalopram nehmen oder es evtl. mal mit Risperidon über einen etwas längeren Zeitraum probieren.

Einmal gründlich von Kopf bis Fuß organisch durchchecken lassen, statt mit Chemiekram nur die Symptome zu unterdrücken.

Zitat:
Aber Risperidon ist ja ein Neuroleptikum und ich hab jetzt so schön abgenommen (20 Kilo Smile ), dass ich mir das nicht wieder versauen lassen möchte.

Kann man jederzeit wieder absetzen, wenn die Wage anfängt höhere Zahlen anzuzeigen. Bei allen Psychopharmaka gilt: LANGSAM ausschleichen, niemals abrupt absetzen!

Zitat:
Das Citalopram ist ganz OK, wobei es anfangs total schlimm ist. Erektionsstörungen für 2 Monate muss man immer aufs Neue miteinberechnen.

Da du derzeit keine Freundin hast, hoffentlich nicht ganz so schlimm, dass er nicht will. Wenns wirkt und die Symptome abschwächt, ist es doch gut.

#128


U
zu1. Ja. 2009 als ich damals nach Panikattacke/Suizidgedanken ins Krankenhaus eingeliefert wurde und dann hab ich nochmal eins im Jahr 2015 vom Neurologen machen lassen. Beide Male komplett unauffällig.


zu 2. Manchmal, ja. Wie gesagt, habe seit Jahren keine Freundin und treffe mich unter der Woche nur mit meinem Vater, mit meiner Mutter ist das Verhältnis angespannt. Zudem bin ich auch seit dem 12.7.17 beim Jobcenter, da ich mich erst mal wieder gesundheitlich auf die Beine kriegen will. Hatte davor als Kundenbetreuer bei der Börse Berlin gearbeitet, hab die Stelle aber aufgrund meiner psychischen Probleme und vor allem wegen meiner Schlafprobleme gekündigt. Hatte am 30.08.17 einen Termin bei einer sehr lieben Psychiaterin im Krankenhaus. Sie teilte mir nach einem Test mit (da sollte ich die Aussagen von bestimmten Sprichwörtern erklären wie "Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen" etc), dass ich keinerlei Anzeichen für Schizophrenie habe, allerdings meinte sie nach dem Gespräch, dass sie anhand meiner Vita Zeichen für eine Depression mit Angst- und Panikattacken sieht. Nehme ja zurzeit wieder Valdoxan, wovon sie mir abgeraten hatte. Sollte lieber das bewährte Citalopram nehmen und das mindestens ein Jahr und vor allem regelmäßig. Aber das Citalopram hat immer (zumindest am Anfang) extreme Auswirkungen auf die Libido Sad.


zu 3. Hoffen wir es,


zu4. Hoffen wir das auch. Kann jetzt zurzeit wieder nicht schlafen, weil ich wieder einen angespannten Zustand und einen Druckpunkt auf der linken vorderen Stirnhälfte verspüre.


zu 5. Naja, es ist eher ein Anspannungszustand. Keine Atemnot, allerdings macht einen diese Anspannung richtig zu schaffen.


zu 6.Ich war beim Hausarzt, der hat bei mir eine latente Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Der TSH-Wert war bei fast 5. Nehme jetzt seit 2 Wochen Schilddrüsentabletten 50 Mikrogramm. Allerdings hat sich kaum etwas verbessert (bislang).

zu 7. Mein Onkel meinte, dass mein Vater auch schon relativ früh graue Haare bekam. Allerdings glaube ich nicht, dass es so schnell, wie bei mit

zu 8. Symptome, die man gerne mal als "Depression" bezeichnet können zig Ursachen haben - sowohl organische als auch psychische.
Hab noch nicht alles durchchecken lassen, allerdings schon auf Allergien, MRT habe ich ja schon erwähnt und Blutbild. Alles soweit OK.


zu 9.Habe bald einen Termin bei meinem Hauspsychiater. Werde die Valdoxan glaube ich erst mal absetzen (nehme sie zurzeit auch nicht), werde davon nur etwas müde, mehr aber auch nicht. Selbst die Ärztin im Krankenhaus meinte, dass Valdoxan sei total soft. Ich bräuchte glaub ich etwas anderes.


zu 10. Ja, das ist es, was mich auch total zu schaffen macht. Ist zwar nicht so, dass ich jetzt permanent S. brauche, allerdings funktioniert dann nicht mal mehr die SB. Smile

#129


K
Guten Morgen,

ich komme im Moment nicht aus der Angstpirale heraus. Ich bin in einem depressiven Angstzustand. Heute Morgen bin ich mit Halsschmerzen aufgewacht und konnte dann erst nicht wieder einschlafen. Ich muss wohl im Halbschlaf gewesen sein auf alle Fälle habe ich Musik gehört. Das ganze macht mich total fertig, dass ich die ganze Zeit in mich hineingehöre in der Panik es kommt auch so weil ich im Dauerstress bin. Ich habe vor 1 Jahr Zwillinge bekommen und bekomme keine Ruhe. Nun habe ich letzt gelesen dass eine Depression/Psychose auch 1 Jahr nach der Geburt noch auftreten kann. Ich habe so Angst in eine tiefe Depression oder Pyschose zu kommen. Ich kann meine Gedanken auch nicht positiv umwandeln. Dieser Zustand macht mich so fertig und dann muss ich wegen meiner Kinder auch noch funktionieren. Und ich kann einfach nicht mehr Meine Therapie läuft bald aus. Ich hoffe ich bekomme eine Verlängerung. Lg

#130


F
Ich würde Dir raten zu D(einem) Psychiater zu gehen und Dir ein beruhigendes Antidepressivum verschreiben zu lassen,es heisst Amitriptylin.
Das geht auch ohne Termin ,wenn man sich nicht abwimmeln lässt und dort sagt,dass man am Ende ist mit den Kräften.
Und versuch,die Kinder so oft es geht zu Oma und Opa zu geben.
Wichtig: Sag Deiner Familie ,wie es Dir geht,damit sie Dich unterstützen können.

#131


K
Macht das Antidrepessivum abhängig? Wie wirkt es. Ich muss ja funktionieren und kann nicht einfach wie benebelt sein. So stelle ich es mir gerade vor. Mein Mann nimmt die Situation nicht richtig ernst. Meine Mutter hat genug mich selber zu tun und meine Schwiegermutter ist es manchmal auch zuviel mit den Beiden. Ansonsten versucht sie schon so gut es geht zu unterstützen. Wenn ich bloß diese Grübelein wegbekommen könnte. Ich weiß dass ich unter Leute muss aber manchmal fehlt mir dafür auch die Kraft

#132


F
Zitat von Kad:
Macht das Antidrepessivum abhängig? Wie wirkt es


Es beruhigt einfach etwas und in geringer Dosierung macht es auch nicht müde.
Ich nehme morgens z.B. 12,5 mg und gehe ganz normal arbeiten.
Abhängig macht es auch nicht,Du kannst es also bedenkenlos nehmen.

Wenn Du so erschöpft bist wie jetzt gerade,bringt es auch nicht viel unter Leute zu kommen.
Du musst Deine Akkus erstmal wieder aufladen,mit leerem Akku bringen sämtliche Aktivitäten nichts.

Durch das Antidepressivum kommst Du innerlich etwas zur Ruhe und das Gedankenkreisen wird deutlich weniger.

#133


F
Ich würde auch versuchen,auf das Amitriptylin zu bestehen und Dir kein anderes AD geben zu lassen.
Andere AD´s haben z.T. starke Nebenwirkungen,was Deinen Zustand noch verschlechtern könnte.
Ausserdem wirken sie erst nach einigen Wochen oder wenn man Pech hat gar nicht.
Sag notfalls beim Psychiater einfach,Du hast schon mehrere ausprobiert( z.B. Sertralin,Venlafaxin oder Paroxetin) und es hat nichts gebracht.

Amitriptylin wirkt 10 Minuten nach Einnahme schon beruhigend und nach einigen Wochen kommt die stimmungsaufhellende Komponente dazu.
Damit kannst Du nicht viel falsch machen.

#134


K
Danke für den Tipp. Ich wollte eigentlich immer darauf verzichten aber wahrscheinlich komme ich ohne nicht mehr aus. Ich wollte es immer so schaffen. Aber du hast Recht meine Akkus sind vollkommen leer. Kann ja auch nicht einfach meine Tasche packen und ein paar Tage Urlaub machen

x 1 #135


Bleitränen
Also auch ich bin kein Psychiater, gebe aber trotzdem mal meinen Senf dazu.

Verharmlosen würde ich das ganze schon mal gar nicht.
Ich habe auch schon etliche Erfahrungen mit Medikamenten machen müssen.
Manchmal habe ich das Gefühl, die Ärzte wissen gar nicht was sie da tun.
Nein,im Grunde..weiß ich das.Ist nicht nur ein Gefühl.Die eine Hand weiß nicht was die andere tut.
Da muss man aufpassen an wen man da gerät.Nein,es sind keine Götter in weiß.
Manchmal muss man lange suchen um den "richtigen" Arzt zu finden.Wenn du dann auch noch mit *beep*. ankommst ,dann wirst du dementsprechend diagnostiziert.Vielleicht war das Zeug auch einfach nur der Auslöser einer lange schlummernden Depression.


Alles Hammerzeug was sie dir da um die Ohren hauen.
Mir persönlich ist jemand bekannt ,der von genau dieser Kombi aus Medikamenten irgendwann voll durch gedreht ist und kurzzeitig in der Klapse gelandet ist. Schaaf Die Nebenwirkungen werden dann gern als normaler Krankheitsverlauf betrachtet.
Vielleicht solltest du dich damit erst einmal auseinander setzen,bevor du dir selbst eine Psychose diagnostizierst.
Informiere dich selbst und lass dir nicht alles in den Kopf knallen!


Das du psychisch down bist kann ich absolut nachempfinden.
Aber das wird wohl hauptsächlich an deinen Lebensumständen liegen.
Da hilft auch kein SeroQUÄL!

Sorry, aber ich werde da bei Zeiten echt ungehalten ,wenn ich lese das mit so harten Zeug umgegangen wird als seien es Smarties. Basierend auf eigenen negativen Erfahrungen.

#136


A
Hallo leute, mir ist was ziemlich komisches passiert.
Ich hatte vor einem Jahr ein Horror Trip mit Canna. und bin gerade seit zwei Tagen in der Tagesklinik und haben im erst gespräch viel Persönliches erzählt und über meine Ängste zum ersten mal wirklich intensiv gesprochen. War echt viel und bin momentan durch die umgebung ziemlich gestresst.

Jetzt zu meinem Erleben :
Also ich hatte sowas schonmal, und zwar saß ich einfach rum und auf einmal hatte ich Angst und ich hatte das Gefühl 'oh mist' jetzt passiert was und dann war es der Gedanke "mist nicht das die decke einstürtz?!". Mir ist bewusst es kann nicht passieren, hatte dennoch irgendwie Angst und ein komisches Gefühl. Es war echt sehr beängstigend. Mir ist auch jetzt bewusst sowas könnte nie passieren und die Angst ist irgendwie unnötig.

Hatte bei dem Trip damals so ein ähnliches Gefühl, als ich in dem gleichen Raum war (wo der Horrotrip war), hatte ich auf einmal eine komisches Angst.
Irgendwie hatte mich der Moment von eben genau an die gleiche Situation denken lassen, es war echt komisch.

Ist das schon eine Psychose? Klar Rede ich morgen darüber mit meinem Psychologen aber würde gerne eure Einschätzung wissen


Also laut meiner Anamese (Diagnose) habe ich folgendes :
Leichte Hypchondrie (Krankheitsangst somatische Beschwerden)
Depressive (mittel-schwer) Verstimmung
Panikattacken

#137

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L
Hört sich für mich nach einer Angststörung an.

#138


J
Kann einer kurzer psychotischer Zustand sein. Eine richtige Psychose dauert länger und ist meistens wesentlich intensiver.
Aber geh lieber zu einem richtigen Psychodoc. Canna. ist ja bekannt dafür die Psychosen zu verursachen.

#139


A
Zitat von JPreston:
Kann einer kurzer psychotischer Zustand sein. Eine richtige Psychose dauert länger und ist meistens wesentlich intensiver.
Aber geh lieber zu einem richtigen Psychodoc. Canna. ist ja bekannt dafür die Psychosen zu verursachen.


Ja aber der Canna. konsum ist schon 1 Jahr her.

#140


A


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