App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

74

Theoriepraxis1
Hallo ihr Lieben! Ich melde mich mit einem ratlosen Anliegen. Mein Vater ist Paranoid/Schizophren. Ich habe mega Angst davor auch daran zu erkranken! Bei mir wurde eine angststörung durch Dro. ausgelöst und seit dem leide ich unter einer angststörung! Bei meinen Vater fing aber auch alles Angststörung an. Als ich in etliche Psychatrien meine Plage offen auf den Tisch legte und alle bat, bitte alles zu überprüfen und ein Auge drauf zu werfen , hieß es gleich ich wär ein Hypochondierer! Ich habe das Gefühl das keiner mich ernst nimmt und sich keiner dafür interessiert!. Ich bin der festen Überzeugung, dass man es besser unter Kontrolle bekommen könnte wenn man es behandelt bevor es ausbricht. Keiner will mir zuhören und mich ernst nehmen! Die frühphase entwickelt sich immer und mehr , und keiner achtet drauf! Ich brauche euren Rat leute! Den ich finde es so beschämend, das keiner was dagegen tuet und es ernst nimmt! Alle sagen mir , es ist nur eine angststörung. Aber ich merke einfach das ich vieles mit meinem Vater gemeinsam habe. Was ist eure Meinung? Ich danke schonmal für die Antworten ! Smile

#61


D
Zitat von Theoriepraxis1:
Hallo ihr Lieben! Ich melde mich mit einem ratlosen Anliegen. Mein Vater ist Paranoid/Schizophren. Ich habe mega Angst davor auch daran zu erkranken! Bei mir wurde eine angststörung durch Dro. ausgelöst und seit dem leide ich unter einer angststörung! Bei meinen Vater fing aber auch alles Angststörung an. Als ich in etliche Psychatrien meine Plage offen auf den Tisch legte und alle bat, bitte alles zu überprüfen und ein Auge drauf zu werfen , hieß es gleich ich wär ein Hypochondierer! Ich habe das Gefühl das keiner mich ernst nimmt und sich keiner dafür interessiert!. Ich bin der festen Überzeugung, dass man es besser unter Kontrolle bekommen könnte wenn man es behandelt bevor es ausbricht. Keiner will mir zuhören und mich ernst nehmen! Die frühphase entwickelt sich immer und mehr , und keiner achtet drauf! Ich brauche euren Rat leute! Den ich finde es so beschämend, das keiner was dagegen tuet und es ernst nimmt! Alle sagen mir , es ist nur eine angststörung. Aber ich merke einfach das ich vieles mit meinem Vater gemeinsam habe. Was ist eure Meinung? Ich danke schonmal für die Antworten ! Smile


Ja das ist auch meine größte Angst, da mein Onkel seit 15 Jahre Shizophren. Ich selbst habe selbst ne Angststörung was ich dir empfehlen kann ist Stress zu vermeiden bzw. sich nicht von anderen beeinflussen lassen besonders vor Frauen acht geben falls du Labil bist war ein starker Grund bei meinem Onkel.

Ansonsten Finger weg von Dro. und Alk oder zumindest das Alk reduzieren also Vorsicht vor allem was das Nervensystem beeinflusst. Viel Sport machen vllt auch Yoga einfach entspannt werden mehr fällt mir auch nicht ein.^^

x 1 #62


A


Angst vor Psychose / Schizophrenie!

x 3


Theoriepraxis1
Ich danke dir erstmal für deine Antwort! Ich habe mega Beziehungsstress gehabt, weil ich sehr sehr eifersüchtig bin, und denke das mir Frauen fremdgehen! Deshalb passt das genau was du geschrieben hast ! Ich trinke seit dem ich die angststörung habe kein Schluck Alk. mehr. Wie gehst du mit deinem Symtpomen um? Und was hat dir geholfen ? Ich habe so derbe Angst, das irgendwann diese schizophrenie ausbricht und ich damit leben muss. Hast du vielleicht Tipps und gute Therapie Erfahrungen ?

#63


A
Hallo Leute ich habe gerade ein Problem wo ich echt keinen Ausweg weiß,
Ich kenne ja von meiner momentanen Entwicklung schon diese Derealisationsgefühle, also dass sich alles surreal anfühlt, als wäre man in einem Film.
Aber jetzt hab ich das gleiche in Bezug auf meine Gedanken. Soll heißen: Meine eigenen Gedanken fühlen sich auch surreal an, ich weiß nicht ganz wie ich es beschreiben soll: Wenn ich etwas denke kommt es mir vor als wäre was ich denke nicht was ich WIRKLICH denken will. Als wäre der Gedanke ganz komisch, obwohl es ganz alltägliche Gedanken sind. Vorhin hatte ich eine Derealisationsattacke und wollte mich in Gedanken beruhigen und plötzlich hatte ich das Gefühl, meine Gedanken wären auch nicht real.
Das ganze ist glaub ich schlimmer geworden weil in ein paar Tagen der Früherkennungstermin ansteht und wahrscheinlich versucht mein Gehirn mich irgendwie zu schützen, aber es macht alles so viel schlimmer. Ich fühle mich gerade ganz fremd mir gegenüber und bin völlig verzweifelt, weil ich aus dem Zustand nicht rauskomme

#64


Safira
Zitat von AlinaMaria3988:
wahrscheinlich versucht mein Gehirn mich irgendwie zu schützen

Dein Gehirn leistet dertzeit Schwerstarbeit duch Deine panische Angst vor einer Psychose. Dieser Termin und die Panik davor ist Höchster Stress. Da wundert es mich nicht, das Du dann mit Derealisation zu tun bekommst. Diese entfremdung kann auch dann Depersonalisation sein. Sich fremd fühlen.

Ich bin mir sicher, wenn dieser Termin rum ist und Du es schwarz auf weiß hast das Du nicht schizo bist dann wird sich Dein Nervensystem wieder beruhigen.

Das ist einfach der Stress. Diese extreme Angst

#65


lumee87
Hallo...

Ich weiß nicht ob es das gleiche ist was ich im Moment habe. Ich habe in jeder Situation negatives empfinden. Ich merke ich denke banale Dinge und irgendwie fühlt es sich ganz schlimm an obwohl es nur ganz alltägliche Sachen sind. Ich weiß nicht wieso und hab voll Angst das diese Situation "eskaliert" gut ich hab heute auch mein Escitalopram auf 15 mg erhöht da sind NW ja eh wieder paar Tage da aber ich hab das Gefühl alles ist zu viel. Ich beginne jetzt ne Umschulung hab lange Stress und Ängste gehabt weil ich viele Bewerbungen geschrieben habe und erst jetzt zum Ende hin was gefunden habe während die anderen alle schon ziemlich zeitig untergebracht waren, Weihnachten hab ich meiner Schwägerin eine Weihnachtskarte gebracht da mein Halbbruder im Sommer verstorben ist wir hatten zwar kein Kontakt aber ich kann mit dem Thema Tod nicht umgehen. Im September hatte ich dann aufgehört Escitalopram zu nehmen und Ende Dezember ging es los. Gedanke ich könne erahnen jetzt bald sterben zu müssen und nun sitze ich wieder mit Escitalopram da. Ich verstehe es nicht und könnte nur noch heulen. Hab so Angst das es sich zu schlimmeren Dinge entwickelt psychisch. Ich hab ne Anpassungsstörung, Angststörung und Depression diagnostiziert bekommen . Diese Diagnosen kamen 2011 das erste mal. Ich bin wirklich verzweifelt Sad

#66


S

Ich glaube ich leide an einer Dro. psyschose

Mein Problem ist Folgendes.

Ich war, bis vor einem halben Jahr in einer gesellschaftlichen Randgruppe unterwegs
in dieser war ich oft dazu genötigt.

*in verbalen Dialogen eine zweite Nachricht zu verstehen ich wurde oft provoziert, in dem man mir etwas dursch die blumen mitteilte meist sinnlose lügen mit zunehmendem Dro. Konsum wurde, dass immer heftiger ich hab irgend wann angenommen, das man mir eine psychisches leiden unterstellt
wie z.B. Eine zweite Persönlichkeit die durch Botschaften auf eine Art und weiße wie oben beschriebenen
zu er eichen ist. *
lange zweifelte ich an meiner Wahrnehmung ich glaubte an halutinationen
Wahnvorstellungen und der gleichen
Heute weiß ich das meine Wahrnehmung oft gar nicht so verkehrt wahr
für vieles hab ich direkte beweise auch haben sich einige für ihr fehl verhalten entschuldigt eine intensiven Gesprächstherapie bestätigte dies eben Fall mein damaliger Therapeut erklärte mir, das ich verarscht wurde
und zu viel an mir Zweifel, dass wenn ich mehr selbst Bewusstsein gehabt hätte, ich mich gar nicht erst so etwas ausgesetzt hätte, nach dem ich in der näheren Vergangenheit wieder solche Erlebnisse mit dem selben Klientel hatte
tue ich gesagtes und Situationen falsch verstehen und falsch beurteilen
es ist nicht so das ich an meine fehl Interpretation glaube
eher das ich bei bestimmten gesagtem u. Situationen eine angst empfinde, wie wenn man an ein gerücht durch ein Stichwort erinnert wirrt
ich glaube ich habe eine falsches Denkschema gelernt
wie gehe ich am besten weiterhin, damit um
gibt es für meine leiden einen Namen, Diagnose etc.
gibt es vielleicht sogar noch mehr Menschen außer mir die ähnliche erlebt haben.

#67


F
Ich glaube,jeder Mensch hat eine ganz individuelle Wahrnehmung von den Dingen,die geschehen.
Jeder Mensch sieht die Welt und das Geschehen darin durch seinen persönlichen Filter.
Das ist auch ganz normal.

Wichtig ist lediglich: Wenn Du das Gefühl hast,jemand unterstellt Dir etwas,was aus Deiner Sicht nicht stimmt,ist es besser,sich von der entsprechenden Person zu trennen bzw. sich erstmal zu distanzieren.

Du hast ja schon selbst angesprochen,dass es eher eine Randgruppe ist,mit der Du unterwegs warst.

Ich denke,es ist wichtig,sich mit Menschen zu umgeben,die zu den eigenen Wertmasstäben passen.
Mir z.B. ist Ehrlichkeit wichtig und Zuverlässigkeit.
Wenn Menschen diese Grundvorraussetzungen nicht mitbringen,passt es einfach nicht.

Du kannst Dich also fragen:
Was ist mir wichtig in einer zwischenmenschlichen Beziehung.
Und nach diesen Kriterien suchst Du dann Deine Freunde aus.

Ich denke mal,die Therapie wird Dir helfen,Dein Denken darauf zu fokussieren,was wichtig ist und wichtig ist,was Dir gut tut!

Wenn Du also vom Bauchgefühl her merkst,jemand oder etwas tut Dir nicht gut,kannst Du Dich auf dieses Gefühl auch verlassen.
Unsere Intuition und das Unterbewusstsein sind schlauer als unser Verstand.

x 1 #68


M

Psychose oder Schizophrenie?

Hallo zusammen,

Ich habe zur Zeit eine akute Angstphase und Zwangsgedanken in jeglicher Art. Vor einer Stunde bin ich klatschnass aufgewacht mit der Angst, ich könnte eine Psychose oder Schizophrenie entwickeln. Die gleiche Angst hatte ich vor 4 Jahren schonmal. Damals was ich wegen meiner Angst-u. Panikstörung in Therapie und hab unterstützend Escitalopram genommen. Es ging mir relativ schnell wieder gut. Seit Samstag bin ich leider wieder voll in der Angst. Da ich momentan wegen Grippe zuhause bin, hab ich auch keinerlei Ablenkung und steiger mich in die Gedanken und die Angst total rein. Ich habe das Gefühl, als wäre ich in mir und meinen Gedanken gefangen und nehme alles andere nur nebenbei wahr. Und genau das macht mir dann Angst, dass ich schizophren oder psychotisch sein könnte. Dann geht die Spirale los. Ich hab dann Angst, ich könnte mir einbilden Stimmen zu hören, die mir dann befehlen mir oder anderen was zu tun (klassisches stereotypes Bild ich weiß...) und dann stell ich mir vor, ich muss in die Klinik und kann mich nicht mehr um meinen Sohn kümmern. Der Gedanke, jemals in die Klinik zu müssen, macht mir auch Angst. Keine Ahnung, wieso. Kennt ihr das Gefühl, dass die Angst so mächtig wird, dass ihr nichts anderes mehr fühlen und denken könnt? Ich habe nachher 13.00 Uhr einen Termin bei meiner neuen Therapeutin, ich will einfach nur so schnell wie möglich wieder raus aus der Angst. Zusätzlich fühle ich mich sehr alleine. Mein Freund ist in Indien, eigentlich sollte er in 2 Wochen endlich nach Deutschland kommen, um hier zu arbeiten, aber jetzt fordert die Botschaft ein neues Dokument und das kann bis zu 3 Monaten dauern. Das hat mir gestern zusätzlich den Boden unter den Füßen weggezogen. Mittlerweile fühle ich mich so, als hätte ich eine Beziehung mit meinem Telefon und nicht mit einem Menschen alles in allem ist mein Kopf und meine Gefühlswelt ein einziges Chaos im Moment, ich bin mit den vielen Gedanken völlig überfordert. Das macht dann auch die Angst vor einer Psychose/Schizophrenie. Habt ihr auch manchmal die Angst, dass es einfach nicht mehr besser wird? Komischerweise nimmt mein Umfeld das alles gar nicht wahr. Ich werde immer als stark und sehr fokussiert und klar wahrgenommen. Innerlich fühle ich mich einfach nur zerbrochen und als Wäre mein Kopf von einer grauen Gedankenwolke umgeben...

#69


koenig
Zitat von Mali286:
Komischerweise nimmt mein Umfeld das alles gar nicht wahr. Ich werde immer als stark und sehr fokussiert und klar wahrgenommen. Innerlich fühle ich mich einfach nur zerbrochen und als Wäre mein Kopf von einer grauen Gedankenwolke umgeben...


Nach außen merkt man es mir auch nicht an. Innerlich geht's oft hoch her. Ich frage mich oft, wie vielen anderen es noch so geht. Denn allein sind wir nicht. Es gibt ja nur kaum jemand zu.

x 3 #70


M
Das denke ich mir auch oft. Wenn ich z. B. einkaufen bin, denke ich mir, dass die Leute um mich rum sicher nicht mit solchen Gedanken und Ängsten zu kämpfen haben. Aber wahrscheinlich haben das mehr, als wir glauben.

#71


domi89
Zitat von Mali286:
Aber wahrscheinlich haben das mehr, als wir glauben.

Ja das denke ich auch. Muss man ja nur mal gucken wie viele Psychotherapeuten es gibt und wie lange man trotzdem auf einen Termin warten muss...

#72


Safira
Hallo Mali, was hast Du denn damals in der Therapie mitbekommen das es Dir so schnell geholfen hat? Erinnere dich. Was war es? Hast Du schon überlegt die Medis wieder zu nehmen?

Ist Dein Freund Inder? Habt ihr euch schonmal gesehen? Oft? Wie lange kennt ihr euch schon?

#73


M
Hallo Safira,

Ja, mein Freund ist Inder. Wir sind seit Juni letzten Jahres zusammen und haben uns bis jetzt 5 mal gesehen. Von März bis April war er 6 Wochen hier.
Damals in der Therapie hat mir geholfen, dass ich realisiert habe, dass es nur Angst ist und meine Gedanken keine Realität werden. Das versuche ich mir jetzt auch zu sagen, aber irgendwie klappt es nicht so ganz und ich hab Zweifel, ob es diesmal nicht doch 'real' werden könnte... Ich denke, ich werde wieder mit den Medikamenten anfangen. Es hilft mir einfach besser

#74


Safira
Mal gucken was Deine Therapeutin nachher sagt. Du wirst das wieder in den Griff bekommen. Verliere nicht den Glauben an Dich

x 1 #75


M
Danke Safira, ja, ich kriege das wieder in den Griff! Ich gebe nicht auf. Manchmal sehe ich die Angst und die Zwangsgedanken schon wie ungeliebte Familienangehörige, die alle paar Jahre mal auftauchen, um Unruhe zu stiften

#76


Safira
ist die Ursache für Deine Ängste bekannt?

#77

Mitglied werden - kostenlos & anonym

M
Meine Eltern haben sich getrennt, als ich 5 Jahre alt war und meine Mutter war selbst depressiv und hat uns vernachlässigt. Ich habe quasi von Anfang an die Verantwortung für sie und meinen Bruder übernehmen müssen. Das ist bis heute mein Problem. Ich fühle mich für alles verantwortlich und entwickel schnell Schuldgefühle und den Gedanken, ich bin nicht gut genug

#78


Safira
dann leg den Fokus für heute darauf für Dich Verantwortung zu übernehmen. Erstmal. Damit kennst Du Dich doch aus. Also übertrage das auf Dich. Behandel Dich so wie Du andere behandelst.

Rede Dir gut zu. Schimpf Dich vorm Spiegel aus und erkläre Dir selbst das Du in Ordnung bist wie Du bist. Mit allen Deinen Schwächen. Gestatte Dir Deine Schwächen. Das ist in Ordnung. Söhne Dich aus

#79


M
Ich glaube, das ist genau mein Problem. Ich denke immer, ich habe es verdient, schlecht behandelt zu werden und akzeptiere mich selbst nicht. Deswegen Grenze ich mich nicht ab und gebe alles für andere, auch wenn es mir dabei nicht gut geht. Und der Stress ist dann perfektes Futter für die Zwangsgedanken. Und ich bin so ungeduldig mit mir. Ich will am liebsten, dass sofort alles gut ist

#80


A


x 4


Pfeil rechts



App im Playstore