Guten Abend zusammen,
ich hoffe es gibt nicht so viele Threads darüber, aber mit der Suchfunktion habe ich dieses Thema nicht wirklich gefunden.
Es geht mir um die Langzeitnebenwirkungen von Venlafaxin. Also weder Absetzsymptome, Dosiserhöhung oder neue Therapie.
Ich nehme nun seit ungefähr 6 Jahren Venlafaxin 75 mg (1-0-0) ein. Ich war vorher, seit ich 15 Jahre alt war, auf Escitalopram, aber bekam später leider Nasenbluten davon. (Anwendungsgrund: Angst- und Panikstörung seit 14. Lebensjahr)
Anfangs auf Venlafaxin hatte ich totale Brainzaps und meine Angst sowie Panik hat sich verschlimmert in den ersten Wochen. Weiterhin hatte ich ziemliche Probleme sexueller Natur, ich bin nicht mehr zum Höhepunkt gekommen (gut, die Nebenwirkungen ist weniger wichtig, aber sie war doch schon belastend in der Zeit). Dann hat sich das Ganze beruhigt nach ungefähr 7-8 Wochen und ich konnte soweit gut leben.
Jedes halbe Jahr gehe ich zur Blutabnahme und zum EKG. Einmal hatte ich eine grenzwertige qtc-Zeit von 450m/s, mein Arzt meinte dann, dass das vom Venlafaxin käme. Eine Woche später war der Wert dann besser.
Aber was mir wirklich über die Jahre zu schaffen macht sind diese Albträume. Es vergeht keine Nacht, wo ich nicht irgendeinen Schmarrn träume. Weiterhin schwitze ich seit der Venlafaxineinnahme deutlich mehr als vorher und mein Gewicht ist etwas mehr geworden (ok, dass kann auch an meinem Lebensstil liegen

), aber zumindest habe ich davon gehört, dass Venlafaxin all das während der Behandlung noch Jahre lang auslöst.
Mich belasten vor allem diese Albträume, ich bin morgens geräderter als mit Escitalopram.
Ich wollte gerne von euch wissen, wie ihr die Einnahme unter Venlafaxin erlebt bzw. welche Langzeitnebenwirkungen ihr habt. Es soll ein Austausch werden und ich freue mich auf eure Antworten.
Wie gesagt, verzeiht es mir, wenn es schon einen Thread dazu gibt.
🤫 Liebe Grüße
euer Bochumer