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9016

Len
Hallo zusammen,

Ich will mich auch mal wieder melden.

@Tsentsi ich hoffe Dir geht es inzwischen gut oder zumindest besser.

@Martha23 es ist keine Schwäche Opi zu nehmen, noch dazu in so kleiner Dosis.
Gegen Schmerzen, Blutdruck etc nimmt man auch etwas. Du musst es doch nicht Dauerhaft loswerden. Nimm es halt nach Bedarf und wenn das oft ist, dann nimm es an. Du hast so viel zu tragen, mach es dir nicht noch schwerer.

Mir geht es überwiegend gut. Ich hatte im April ja von 100 auf 75 mg reduziert und seit Sonntag nehme ich 50 mg. Bisher läuft es gut. Habe diese Woche noch frei.

Ich gehe seit 5 Wochen zum Sport, meist mit einer Kollegin, einmal auch allein, das war kurz Überwindung. Inzwischen klappt es immer besser und ich arbeite den Trainingsplan ab. Ich habe sogar Spaß daran, wer hätte das gedacht.
Aber ich hab meinen Körper echt vernachlässigt, jetzt noch die Zunahme, es muss einfach was passieren. Gerade auch die ständigen Schmerzen nach dem Bandscheibenvorfall, sind ja kein Zustand.
Außerdem muss ich ja meinen Alltag etwas neu strukturieren. Mein Kind ist 18, mein Partner länger im Ausland, da muss die freie Zeit gefüllt werden sonst bekommt mir das nicht.

• x 3 #10721


M
Frage an euch
Diese ganze Warterei bis die zahnop vorbei ist, macht mich kirre.
Aber mir ist mal wieder bewusst geworden, dass ich mit Dingen, die ich nicht ändern kann, nicht umgehen kann
Denn: wenn keine zahnop , dann droht dicke backe und heftige beschwerden

Ob ich es jemals lernen werde , Dinge, die ich nicht ändern kann, anzunehmen?

Wie macht ihr das?

• #10722


A


Opipramol - Erfahrungen

x 3


S
Bei Angst vor medizinischen Eingriffen hilft am besten Ablenkung bei mir. Wenn ich bemerke, dass ich mich im angstvollen Grübeln verliere versuche ich das bewusst zu stoppen und mich auf etwas anderes zu konzentrieren. Bis zu einem gewissen Grad ist es ja auch normal vor solchen Eingriffen Unruhe und Angst zu verspüren. Hast du denn einen verständnisvollen Zahnarzt bzw. Kieferchirurgen?

• x 3 #10723


M
@silberauge "Bei Angst vor medizinischen Eingriffen hilft am besten Ablenkung "
das versuche ich, und den Gedankenstopp, gelingt nur nicht mmer
ich bin gerade dabei aus diversen Gründen den Zahnarzt zu wechseln, ich habe vor künftig in eine Zahnarztpraxis zu gehen, bei der der Kieferchirurg dabei ist.
beim Vorgespräch machte er einen ganz guten Eindruck

naja ich werds überleben

• x 2 #10724


M
@Len das hört isch alles sehr gut an !
mach weiter so

• x 1 #10725


M
@Tsentsi ich hoffe Dir geht es inzwischen gut oder zumindest besser.
das wollte ich auch fragen

• #10726


Tsentsi
@Martha23 @Len
Hey,schön,dass ihr an mich denkt ❤
Mir geht es soweit ganz gut....also der Heilungsprzess der Hüft-OP läuft wohl ziemlich normal.
Die Reha war nicht so toll 😔 die Tage vorher hab ich mich tatsächlich schon drauf gefreut.....endlich mal ne zeitlang nicht selber kochen,sondern dreimal tägl das Essen einfach hingestellt bekommen 🙏 und ich hab mich drauf gefreut,dass sich jemand um mich kümmert->einfach mal ne Mass. oder Lymphdrainage oder ein Salbenwickel,oder sowas.Und Leute/Patienten,unter denen doch sicher jemand wäre,mit dem ich mich gut verstehe.....................................
Also....das Essen war ganz okay.Den Rest kannst in die Tonne klopfen 🙄
Ich war auch sehr froh,dass ich mein Opi dabei hatte und selbstständig einnehmen konnte!Nachts konnte ich kaum schlafen,sehr viel Unruhe und leider auch die restless legs...was wieder mal niemanden interessiert hat.Aber mit dem Opi (50-100mg) konnte ich zumindest die krasse Unruhe in den Griff bekommen.
Wahrscheinlich war diese Unruhe und Schlaflosigkeit noch lange eine Nachwirkung von der Vollnarkose.So hab ich das zumindest im Netz gelesen.Und die ganzen anderen Medis waren ja auch nicht ganz ohne...
Jetzt brauche ich halt wieder Geduld,bis alles soweit verheilt und der Körper wieder im Lot ist.Aber es ist einigermaßen gut auszuhalten .

@Len du bist ja anscheinend echt auf einem guten Weg!Sport ist ja auch nicht nur für den Körper gut,sondern bringt auch die ganzen Neurotransmitter in Schwung 😁

@Martha23 weißt du was.....? Ich habe ja seit vielen,vielen Jahren keinen normalen Stuhlgang und auch sehr oft diese blöden Wortfindungsstörungen.Mir hat es in der Reha nicht besonders gefallen....aber ich hatte von anfang an ganz normalen Stuhlgang und hab mich in der Zeit dort kein einziges Mal verhaspelt oder so.Das hat mir sehr zu denken gegeben!Kaum war ich daheim,hatte ich schon wieder Durchfall und Unruhe 😖
Len hat Recht:solange wir aus unserer Situation nicht herraus können,sollten wir einfach das Opi akzeptieren und so gut wie möglich einsetzen.Okay...bei dir ist das auch wegen der restless legs nicht gut möglich,aber veruche doch trotzdem einfach ein bisschen "Unterstützung" zu akzeptieren

• x 4 #10727


RK1986
Guten Morgen
Ich nehme seit 23.8 opipramol. Zuerst 50 mg abends und 25 mg morgens. Seit 6 Tagen 50 mg morgens.
Ich schlafe ein damit. Bis 5 Uhr ungefähre dann geht die Post ab. Ängste zittern Unruhe Übelkeit Ekel vor Essen.
Der Ekel vor Essen war anfangs schon mal eine Woche und ging weg. Nun ist es wieder da seit 2-3 Tagen.
Momentan bin ich so platt und müde das es mir noch mehr Angst macht als ich eh schon habe. Ich reagiere auf alles empfindlich.
Ich hab anfangs gedacht ich merke schon das sich da was tut aber jetzt merke ich grad nichts.
Seit 2 Tagen liege ich schon ab mittags auf der Couch bis ich ins Bett gehe weil ich 0 Energie habe.
Vor ein paar Tagen war es schon besser und ich konnte auch wieder spazieren oder mich etwas trauen.
Nun wieder das selbe Spiel.

Ich habe Escitalopram davor gehabt und abgesetzt. Das einschleichen war Horror für mich. Extremer Horror. Ich war ewig krank geschrieben bis ich irgendwann wieder mal ins Leben zurück konnte.
Ich will es einfach nicht wieder einschleichen. Damit war ich nur auf Speed und konnte gar nicht mehr schlafen.
Deswegen das opipramol.
Ich hab nur noch Angst und meine Gedanken kreisen dauerhaft.
Weiß gar nicht mehr wie ich noch was einschätzen soll.
Ärzte sind hier auch keine guten. Ich hab schon so viele ausgetestet. Hier kommt einen keiner ernst. Wirklich keiner.
Nebenwirkungen gibt’s nicht. Absetz Symptome auch nicht. Also fernab jeglicher Realität und jeder wird über einen Kamm geschert.
Man hat so nicht mal die Möglichkeit sich hier rückzuversichern.

• x 3 #10728


RK1986
Noch eine Zusatz Info. Mein Nervensystem ist komplett am Ende und alles nur auf Alarm

• x 2 #10729


S
Also du nimmst jetzt insgesamt 100 mg Opipramol am Tag? Da wäre dann ja noch Luft nach oben. Wie wurde es dir denn verordnet? Das Opipramol hat natürlich auch Nebenwirkungen wie z.B. Müdigkeit, was sich aber mit der Zeit legen sollte. Hast du eventuell auch noch Absetzsymptome vom Escitalopram?

• x 2 #10730


RK1986
@silberauge nein die sind lange vorbei. Ist seit Februar das letzte Mal wo ich da reduziert hatte.
Ich habe 100 mg ja. Aber mein Nervensystem reagiert auf jede Sache extrem. Vor allem auf Erschöpfung und Müdigkeit. Meine Vermutung ist es feuert gerade richtig an deswegen.
der Arzt hat dazu nicht gesagt. Er hat nur gesagt wenn ich erhöhe dann soll ich morgens auf 50 hoch als erstes. Ansonsten nichts. Hatte wieder einen super Treffer bei dem Arzt da.

da ich erst Montag erhöht habe müsste ich ja jetzt mitten im geschehen stecken.

mich irritiert das das so keiner erlebt hat wie ich.

Bin halt aber auch sehr desreguliert und geschwächt. Reagiere auf jedes Geräusch

• x 1 #10731


S
Vielleicht wäre es dann besser Abends 100 mg zu nehmen, da verschläfst du einen Teil der Nebenwirkungen und es wirkt morgens länger.

• x 4 #10732


S
Zitat von RK1986:
Bin halt aber auch sehr desreguliert und geschwächt. Reagiere auf jedes Geräusch

Da kann Opipramol gut helfen in ausreichender Dosierung und es braucht auch bisschen Zeit und bis zur Wirkung.
Was hast du ansonsten für Skills dich zu regulieren?

• x 1 #10733


RK1986
@silberauge im Moment schwer aber habe Montag wieder Therapie. Dienstag Entspannung Yoga.
Versuche das auch jeden Tag zu Hause.
Heute wähle ich Auto fahren und durch die Gegend schauen. Habe draußen auf dem Boden gegessen am Wasser.
Irgendwie überleben

• x 2 #10734


RK1986
@silberauge die Wirkung Zeit ist doch eigentlich nicht lang genug um von Abend zu Abend durch zu kommen.
Wie stellt man das um ? Einfach morgens weg lassen und abends mehr holen ?
Oh je mein Körper der verkraftet ja Nix

• x 1 #10735


S
Ja einfach Abends 100 mg nehmen und nicht zu früh. Ich habe diese Dosis immer so gegen 22 Uhr genommen, gegen 24 Uhr ins Bett und dann gut 7/8 Stunden durchgeschlafen.
Je nachdem wie schnell du das Medikament abbaust, kannst du dann ja morgens fast noch die Hälfte im Blut haben. Halbwertszeit ist so ca. 8 bis 11 Stunden. Vielleicht musst du Mittags dann nochmal was nachlegen, vielleicht reicht es auch.

• x 2 #10736


RK1986
@silberauge ich steh um 5 schon wieder auf. Gehe früh schlafen und lese kurz vorher noch. Da hol ich die Tablette nach 8.

• #10737

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S
Dann passt das ja für dich. Ich dachte dein Problem wäre das zu frühe Aufwachen. Aber vielleicht wachst du morgens ruhiger auf, wenn du die Dosis Abends erhöhst.

• x 2 #10738


Sprotte
Ich hänge mich mal mit rein - wegen eines nervigen Tinnitus seit sechs Jahren habe ich eine low dose dependency mit Zopiclon. Meine neue Psychiaterin möchte , dass ich abends Opipramol nehme, und das Zopiclon ausschleiche. Wenn mir da hilft, dann würde ich auch das Escitalopram dagegen tauschen, denn das hilft nicht wirklich - ohne geht aber auch nicht….

• x 1 #10739


RK1986
@Sprotte ich würd erst mit dem Opi anfangen und wenn du klar kommst an das Escitalopram irgendwann gehen.
Ich weiß nicht wie das ist aber sollst du erst das Opi nehmen und dann wenn’s passt das zopiclon weg machen ?

• x 1 #10740


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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