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Stusa22
Mitglied

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Hallo zusammen ich nehme seit ca. 6 Jahren Escitalopram mit einer kurzen Pause von 4 Monaten die zu einem Absturz geführt hatte.
Mittlerweile bin ich wieder von 10 mg auf 7 mg runter.
Jetzt bin ich schon bestimmt drei Monate auf 7 mg und dieses nervige Gedankenkreisen hat sich wieder verstärkt und schränkt meinen Alltag und meine Konzentration ein. Es ist wieder zunehmend schwieriger Konzentriert bei einer Sache zu bleiben. Gehe ich wieder höher mit der Dosis verstärken sich wieder körperliche Symptome.
Es ist ein Teufelskreis.
Ich denke ernsthaft über ein Medikamentenwechsel nach und wäre dankbar für ein paar persönliche Erfahrungen von euch.

23.02.2026 #1


11 Antworten ↓


Somatom
@Stusa22 Hoi

Ich würde, wenn ich dich wäre, so bald als möglich wechseln. Es dauert manchmal eine Weile bis man das richtige gefunden hat.

Was ist dein Grundproblem? Angststörung oder Depression? Je nach dem sind SSRI nicht die besten Mittel, da die meisten aktivieren.

#2


A


Medikamentenwechsel Escitalopram

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S
@Somatom habe eine Angststörung dadurch kam dann eine Depression dazu.

#3


Greta__
Hi du.

Mir hat Escitalopram bei den berühmten Spitzen nach oben und unten geholfen, bei Angst und Panikattacken überhaupt nicht. Es hat mich auch extrem müde gemacht.

Ich hatte bis runter auf 2 mg reduziert, da bin ich psychisch bzgl. der Spitzen nicht mehr "gebremst" gewesen.

Ich habe wieder auf 5 mg erhöht.

Ich habe jetzt Opipramol bekommen, mal schauen ob das besser wirkt.

#4


Somatom
@Stusa22 also ich habe drei SSRI ausprobiert - mein Grund war und ist auch Angst.

Ich habe gemerkt, dass ich ein sedierendes AD brauche und nicht ein aktivierendes. Hatte Citalopram und Sertralin, das war stark aktivierend. Bei Angst auch noch so was dazu ging nach hinten los. Paroxetin war sedierend und grundsätzlich gut für mich, aber das tötete alle meine Gefühle.

Bin bei einem alten gelandet, das mich sediert und mit diesem fahre ich gut.

Sprich mit deinem Arzt darüber.

x 1 #5


Greta__
Ach ja, mir wurde im September Bupropion verordnet. 150 mg.

Ich habe es vor 2 Wochen abgesetzt, da es 24/7 Angst und Panikattacken befeuert hat, das war sehr schlimm.

#6

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S
@Greta__ manchmal habe ich auch den Eindruck das der Grübelzwang von Escitalopram ausgelöst bzw. verstärkt wird.
was auch durchaus eine Absetzreaktion sein kann. Ich hatte es ja schonmal abgesetzt und bin gescheitert.
Vielleicht wäre was anderes besser.

#7


M
Also ich versteh immer die Leute nicht, die SSRI wie (Es-)Citalopram als stimulierend empfinden. Habt ihr es länger genommen als ein paar Wochen? Nimm es mal 4-6 Wochen, spätestens dann hat sich das Thema erledigt und es dreht sich um 180°
Escitalopram war das einzige Med aus der Wirkstoffklasse, das bei mir Grübeln und andere mehr oder weniger zwanghafte Verhaltensweisen und Denkmuster komplett eliminieren konnte. Leider konnte ich es nicht mehr tolerieren, da mit dem Grübeln nach einigen Wochen auch jeglicher "Drive" verloren ging und ich von der Couch garnicht mehr runterkam. Wie ich oben schon sagte.
Ich verstehe sowieso nicht, warum 80-90% aller Psychiater und allgemein Ärzte und leider auch die Pharmaindustrie einen fast nur auf der SSRI/SNRI-Welle reiten lassen. Die können was adäquates sein für Leute mit Ängsten aller Art, aber bei "normaler" depressiver Symptomatik mit gehemmtem Antrieb und keiner Motivation, helfen sie meist garnix. Im Gegenteil, hohe Serotoninlevel im Gehirn legen die Dopamin-Signalisierung noch mehr lahm, was sich dann unter Umständen sogar noch zusätzlich negativ auswirkt.
Dopaminerge ADs wären der sh!t für so einige Erkrankungen, gibts aber leider nicht und wenn werden sie entweder nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen oder mit BTM-Rezept eine längerfristige Behandlung unmöglich gemacht. Alles, was wirklich SIGNIFIKANT die Stimmung hebt, wollen die von uns fern halten, so kommt es mir manchmal vor. Aber jetzt habe ich ein bisschen vor mich hin schwadroniert. 🧐

#8


Somatom
@maximilian99 das „tolle“ ist ja, dass die Medis bei jedem anders wirken. Mit Sertralin war ich wie auf einem Rave mit Amphetamin.

#9


Schlaflose
Zitat von Stusa22:
Mittlerweile bin ich wieder von 10 mg auf 7 mg runter.
Jetzt bin ich schon bestimmt drei Monate auf 7 mg und dieses nervige Gedankenkreisen hat sich wieder verstärkt und schränkt meinen Alltag und meine Konzentration ein.

Was erwartest du denn, wenn du die Dosis verringerst? Natürlich verstärken sich die Symptome dann wieder. Escitalopram wirkt bei 15-20mg am besten.
Da wird dir ein Wechsel auch nichts bringen, denn es wird bei anderen ADs genauso sein.

#10


Greta__
Mich hat Sertralin in ganz schlimme Panikattacken getrieben. Wurde dann auf Escitalopram umgestellt. Egal ob 10, 15 oder 20 mg - mich hat es nur sehr müde gemacht.

Bupropion hat anfangs toll gewirkt, ist dann aber ins Gegenteil gekippt mit Angst und Panikattacken und gepusht ohne Ende.

Ich finde es sehr schwer mit Antidepressiva. 🙄

#11


M
Zitat von Somatom:
@maximilian99 das „tolle“ ist ja, dass die Medis bei jedem anders wirken. Mit Sertralin war ich wie auf einem Rave mit Amphetamin.

Sertralin hatte ich auch schonmal. Die ersten paar Tage gings mir auch so. Dann das übliche.

#12


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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