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Also ich versteh immer die Leute nicht, die SSRI wie (Es-)Citalopram als stimulierend empfinden. Habt ihr es länger genommen als ein paar Wochen? Nimm es mal 4-6 Wochen, spätestens dann hat sich das Thema erledigt und es dreht sich um 180°
Escitalopram war das einzige Med aus der Wirkstoffklasse, das bei mir Grübeln und andere mehr oder weniger zwanghafte Verhaltensweisen und Denkmuster komplett eliminieren konnte. Leider konnte ich es nicht mehr tolerieren, da mit dem Grübeln nach einigen Wochen auch jeglicher "Drive" verloren ging und ich von der Couch garnicht mehr runterkam. Wie ich oben schon sagte.
Ich verstehe sowieso nicht, warum 80-90% aller Psychiater und allgemein Ärzte und leider auch die Pharmaindustrie einen fast nur auf der SSRI/SNRI-Welle reiten lassen. Die können was adäquates sein für Leute mit Ängsten aller Art, aber bei "normaler" depressiver Symptomatik mit gehemmtem Antrieb und keiner Motivation, helfen sie meist garnix. Im Gegenteil, hohe Serotoninlevel im Gehirn legen die Dopamin-Signalisierung noch mehr lahm, was sich dann unter Umständen sogar noch zusätzlich negativ auswirkt.
Dopaminerge ADs wären der sh!t für so einige Erkrankungen, gibts aber leider nicht und wenn werden sie entweder nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen oder mit BTM-Rezept eine längerfristige Behandlung unmöglich gemacht. Alles, was wirklich SIGNIFIKANT die Stimmung hebt, wollen die von uns fern halten, so kommt es mir manchmal vor. Aber jetzt habe ich ein bisschen vor mich hin schwadroniert. 🧐
23.02.2026 16:18 •
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