Zitat von malsehen:Ich hab mich meiner Familie anvertraut aber irgendwie bringt es mich nicht weiter zumal meine Angstzustände wieder zum Vorschein gekommen sind und ich das alleine sein garnicht ertragen kann es fühlt sich im moment an wie ein Teufelskreis vor meinen kindern bin ich stark aber wenn ich daran denke ihn jetzt zu verlassen und dann alleine zu sein ist es die Hölle für mich

Aber das noch mit machen ist genauso ich hab eben kein Selbstwertgefühl mehr hab mich in den letzten jahren so hängen lassen das ich mich selbst kaum woeder erkenne:(
Ich bin kein Freund der "weichen" Worte... eher der ehrlichen.
Du kannst Dich hinsetzen und weiterhin Deinen Zustand beschreiben, beweinen, beschreien und bemitleiden. Das alles wird Dir nicht ein Stück helfen und erst recht nicht zu einem Ziel führen.
Du musst handeln. Mit oder ohne Angst ist dabei leider vollkommen egal.
Du hast Angst alleine zu sein und es nicht alleine zu packen, aber Du hast auch Angst Dich weiterhin seinem Diktat zu unterwerfen. Einer dieser Ängste muss Du Dich stellen und wenn Du die Beiträge hier so liest, scheint alles dafürzusprechen, dass Du Dich der Angst der Bewegung stellen solltest. Denn diese hat zumindest ein winziges Licht am Ende des Tunnels, während Deine gegenwärtige Position ein klares Bild der Zukunft zeigt.
Du sagst, Du willst es auch für Deine Kindern tun, dann tu es... setz Deinen Hintern in Bewegung. Nimm sie und gehe zur Familie, in ein Frauenhaus oder zu jemandem der Dich sonst aufnimmt und Dir die notwendige Ruhe und Zeit verschafft, um weitere Wege zu prüfen. Bleibst Du jedoch starr wie ein ängstliches Kaninchen vorm Fuchs sitzen, dann wird er irgendwann zubeißen.
An Deinem Selbstwertgefühl kannst Du arbeiten, wenn Du in "Sicherheit" bist. Jedes Verbleiben im jetzigen Umfeld wird Dir nicht nur weiter das Leben zur Hölle machen, sondern zudem das Deiner Kinder, die nicht mehr auf eine beschützende Mutter blicken können. Irgendwann hast Du nämlich dafür keine Kraft mehr.
Also nutze die Kraft um
JETZT aufzustehen und zu gehen. Du wirst durch reines schreiben und es aussprechen nichts erreichen.
Wenn man verkrampft an einer Felswand hängt, muss man sich kurz beruhigen, Umsichtig sein und vorsichtig wieder nach dem nächsten Griff tasten um weiterzuklettern. Bleibt man jedoch verkrampft an der Stelle, dann verlassen einem irgendwann die Kräfte, die Muskeln verhärten sich und dann fällt man... und in Deinem Fall gibt es kein Seil an dem Du hängst, was Dich vielleicht auffängt. Es wird ein freier Fall sein. Wie ein Aufprall aus 120m aussehen mag, kannst Du Dir vorstellen. Nimm dieses Bild und mobilisiere Deine Kraft um zu
handeln.
Mehr kann ich Dir nicht an die Hand geben. Alles andere ist Deine Entscheidung.
No_Smile
P.S.: Bitte sei so nett und verwende wenigstens ein paar Satzzeichen, denn Dein Text ist schwierig zu lesen.