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Vanillegipfeli

Vanillegipfeli
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Ich habe seit gut einem Jahr extreme Familiäre Probleme mit der engsten Familie.
Kurzfassung, ich habe mit meinem Partner über eine kleinigkeit gelogen (notlüge), um meinen Eltern nicht noch mehr gründe zu geben meinen partner nicht zu mögen. Sie mochten ihn von anfang an nicht. Hauptsächlich wegen seinen Wurzeln. Hinter seinem Rücken wurde mir dann immer angerufen und schlecht über ihn gesprochen.
Ich hielt dies nicht geheim vor meinem Partner. Und dies war auch der Grund, wesswegen er sich in der gegenwart meiner Eltern nicht wohlfühlte.
An einem Abend vor einem Jahr eskalierte das ganze dann, weil meine eltern mir ein geschenk gaben, welches ich bei ihnen abholen durfte. Mein partner wollte dann nach etwa 1 oder 2 stunden wieder gehen, und stubste mich in die seite um mir das zu signalisieren.
Meine eltern sahen dass, und werteten dies als unachtungsvoll und frech. Sowie als von ihm mit den füssen getreten zu werden.

Dies zieht sich nun so weiter. Der kontakt ist ganz schlecht, und meine eltern geben an allem mir alleine die schuld. Denn ich schaue nicht hin, und er tut mir nicht gut, denn ich habe mich negativ verändert seit ich mit ihm zusammen bin. Zudem bin ich achtungslos geworden und werfe veraltete dinge vor um ihn zu schützen.

Letzten Juli war ich sehr verzweifelt. Und habe meinem Grossvater angerufen, zu dem wir alle seit 10 Jahren keinen Kontakt mehr hatten. Dieser wiederum war überfordert, und dachte ich wäre das sprachrohr für meine Mutter. Er blockierte mich, erzählte aber meiner Tante davon.

Im August des letzten Jahres, zogen meine Eltern bei meinem Onkel (ex mann meiner Tante) über mich her. Am selben Abend war dann der Geburtstag meines Bruders, an welchem ich eingeladen war, mein partner allerdings nicht. Ich ging, denn mein Bruder kann an der Situation nichts für. Mein Vater sprach kein Wort mit mir, trozdem war es mehr oder minder ein schöner abend.
Mein Onkel jedoch schockierte das gehörte, und das verhalten mir gegenüber. Er ging zu meiner Tante (seine Exfrau, sie haben ein gutes verhältnis) und erzählte ihr alles.
Sie wiederum rief mich an und öffnete mir eine Tür, die für immer verschlossen war. Kurz nach dem Telefonat bekam ich auch eine Nachricht von meinem Grossvater, dass es ihm leid täte, wie er mit mir umgegangen sei, schliesslich habe ich nichts mit deren auseiandersetzung zu tun, und es war falsch von ihm mich zu blockieren.
Ich und mein Partner wurden zu ihnen eingeladen, und meinermeinung nach herzlich aufgenommen.
Als ich mit meiner Tante alleine war, sprudelte alles aus mir heraus. Ich konnte mich nicht mehr halten. Ich erzählte ihr die gesammte situation, auch meine fehler. Ich wusste, dass sie immernoch die schwester meiner Mutter war, aber ich wollte einfach mal jemand, der meine Meinung hörte. Meine sicht auf das ganze. Denn alle anderen verwannten und bekannten die ich hatte, sprachen zuerst mit meine Eltern und wollten danach nichts mehr von mir wissen. Alle stimmten meinen eltern zu. Ich fühlte mich einfach, als müsste ich einmal schneller sein um meine meinung sagen zu können.

Danach war lange ruhe. Ich sah meine grössere verwanntschaft danach weitere 2x.
Das letzte mal ist nun etwa 2 wochen her.
Bei diesen treffen und manchmal auch per whatsapp wurde ich immer gefragt, ob sich denn etwas gebessert habe.
Dies verneinte ich, ging aber nicht mehr gross auf das thema ein.

(Angemerkt weil es wichtig ist für später, an weihnachten ging ich nicht zu meinen eltern, weil wieder nur ich eingeladen war und mein partner nicht)

Meine Tante schrieb heute meiner Mutter, dass liebe zu einem Kind bedingungslos sein sollte. Und was für ein sonnenschein charakter ich habe. irgendwas so.
Meine Mutter rief mir darauf hin an und gab mir die schuld an allem, und wie ich den nur über das ganze habe reden können. Ich sehe ja jetzt was ich anrichte.
Mir wurde alle Schande gesagt, und mein vater im hintergrund meinte ich sei für ihn gestorben.
Auch beleidigte er mich und äffte mich nach.
Mir wurde die schuld gegeben an dem schlechten Kontakt und ich sei doch selbst schuld wenn es so schlecht sei, ich könne ja nicht mal einen tag ohne meinen partner auskommen und verstosse lieber meine familie dafür.
Und dass ich wegen dem zu verwannten jammern gehe und so weiter.

Als ich sagte dass ich nichts damit zu tun habe, wurde ich der lüge bezichtigt. Seit die notlüge vom beginn aufgedeckt wurde ist für sie alles was ich sage eine Lüge.
Auch erzähle ich den nachbaren meiner eltern, dass wir einen kontakt abbruch hätten. Auch dies verneinte ich. Dieser besagte nachbar ist bei uns im laden einkaufen gekommen und fragte mich wie es mir geht. Ich sagte, dass es dem umständen entsprechend ginge, und da ich davon ausging das meine eltern eh alles über mich erzählt haben, weil irgendwie alle bescheid wissen, sagte ich "meine eltern haben dir bestimmt erzählt was gerade so ist. Es ist schwierig." Der nachbar bejahte dass er wusste was los war, erzählte aber meinen eltern danach dass ich sagte das der kontakt vollständig abgebrochen war.
Aber so oft ich heute am telefonat auch sagte das ich nichts damit zu tun habe, oder dass ich das so nicht gesagt habe, ich wurde der lüge bezichtigt, beleidigt und mir wurde wieder an allem die schuld gegeben.

Ich kann nicht mehr. Ich habe heute noch nichts gegessen, einfach weil ich kein bissen runter kriege.
Und eigentlich wünschte ich, ich müsste das ganze nicht mehr mit machen.
Ich bin nicht suizidgefärded. Aber ich bin das leben müde. Ich will nicht mehr.

10.02.2026 x 1 #1


Mariebelle
Dass lEtern den Partner/in des eigenen Kindes ablehnen,oft aqufgrund der Herkunft,kommt oeffters vor.
Evtl gehst du zum naechsten Familienbesuch allein hin.

Fuer deinen Partner ist es bestimmt sehr schwierig,so offensichtlich abgelehnt zu werden.

Iwann muss ddu dich wohl entscheiden.Eine gute Beziehung zum Partner oder zu der Verwandtschaft.

#2


A


Ich kann nicht mehr

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Sonja77
Eine wirklich doofe und schwere und vorallem extrem kräftezehrende Situation in der ihr da steckt du und dein Partner

Wie lange seid ihr denn schon zusammen?lebt ihr zusammen?

Also ich an deiner Stelle hätte mich schon längst für eine der beiden Seiten entschieden und zwar definitiv
Entweder ein Leben mit deinem Partner und zwar auf Augenhöhe und da würde ich persönlich niemals einer Einladung folgen wenn mein Partner nicht eingeladen wird denn das ist ihm gegenüber respektlos
Oder dann ein Leben ohne Probleme mit deiner Familie aber ohne deinen Partner
Ich denke beides wirst du langfristig nicht haben können denn irgendwann wird das ganze so belastend für eure Beziehung das sie daran kaputt gehen wird

Und ich muss sagen wäre ich dein Partner ich hätte schon lange eine Entscheidung von dir gewollt denn so muss er sich nun wirklich von keinem behandeln lassen

Du musst halt für dich entscheiden was dir wichtiger ist und was dir besser tut und mit welcher Entscheidung du besser leben kannst

x 4 #3


Sonja77
Wenn man einen Partner hat oder eine Partnerin dann sollte man immer und jederzeit zu 100% hinter ihm ihr stehen egal was kommt

x 3 #4


Icefalki
Zitat von Vanillegipfeli:
dass liebe zu einem Kind bedingungslos sein sollte.


Stimmt.
Zitat von Vanillegipfeli:
Mir wurde alle Schande gesagt, und mein vater im hintergrund meinte ich sei für ihn gestorben.


Überlege doch mal, mit welchem Recht deine Eltern so abartig mit dir umgehen dürfen und du sollst das alles akzeptieren?

Ich weiss, man trennt sich nicht leichtfertig von seinen Eltern, allerdings, irgendwann ist auch mal tut.

Ich habe das damals mit Ansage gemacht: Wenn sich das Verhalten mir gegenüber nicht bessert und man nicht auf Augenhöhe miteinander umgehen kann, dann war es das eben.

Ende von Lied: Man hat rein gar nichts eingesehen, keine Aussprache hinbekommen.... ich habe dann gekündigt. Fertig.

Und je mehr Zeit ins Land gegangen ist, desto besser ist es mir gegangen.

Kein Mensch sollte gezwungen sein, unter anderen Menschen leiden zu müssen. Du auch nicht.

x 8 #5


Fravely
Zitat von Vanillegipfeli:
Hauptsächlich wegen seinen Wurzeln

Möchtest noch erzählen woher er kommt?

#6


Vanillegipfeli
@Sonja77 in 5 Tagen sind wir 3 Jahre zusammen. Und vor 2 jahren sind wir zusammen gezogen. Uns gehts eigentlich soweit gut.
Und ich verstehe, dass man eine entscheidung verlangen möchte. Ich bin jedoch froh, drängt er mich nicht dazu.
Ich habe diese beleidigungen und erniedrigungen meines vaters schon jahre mit machen müssen. Und erst seit kurzem (3 jahre) hab ich den Mut gefunden meine Meinungen zu vertreten und mitzuteilen. Mehr holprig als recht, aber immerhin ein start. Dies war aber der therapie zu verdanken.
Für meine eltern ist es natürlich mein Partner. Da ich zur gleichen zeit mit ihm zusammen kam.

Ich lese gerade das Buch «emotionaler missbrauch durch Narzissten in der Familie». Dort soll es auch tipps geben um sich von solchen verbindungen los zu lösen.

x 2 #7


Vanillegipfeli
@Icefalki ich bin dran dies aufzulösen. Wie unter einer anderen Antwort geschrieben, lese isch gerade das Buch "emotionaler Missbrauch durch narzissten in der familie" wo es auch tipps zum abgrenzen hat.

Es ist einfach sehr schwierig. Und nach jedem gespräch falle ich in ein riesiges tief, aus dem ich mehrere tage kaum raus komme.

#8


Vanillegipfeli
@Fravely er ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Hat auch den schweizerpass und sieht sich selbst als schweizer.
Seine herkunft allerdings wäre serbisch bosnisch.
Er selbst möchte aber weder dort in die ferien, noch fühlt er eine bindung dazu.
Er kann die sprache, die er mit seinen grosseltern und seinen eltern spricht.
Seine grosseltern leben teils in der schweiz und teils unten. Seine eltern wohnen im nahen Frankreich.

Mein Vater (eigentlich stiefvater) ist allerdings selbst slowene, der in der schweiz geboren wurde und aufgewachsen ist. Den schweizerpass bekam er allerdings erst als er meine mutter heiratete.

x 1 #9


Fravely
Zitat von Vanillegipfeli:
serbisch bosnisch

Also Christ oder Muslim? Okay das war früher Jugoslawien und Slowenien abtrünnig von den Serben, vielleicht hängt damit die familiäre Ablehnung zusammen?

#10


Vanillegipfeli
@Fravely orthodox. Also den Christlichen glauben nur verschobene Termine.
Die wurzeln meines (stief)vaters hab ich eben oben noch hinzugefügt

x 1 #11


Dunkelbunte
Ich habe den Kontakt zur Familie, auch wie Icefalki, abgebrochen.
Allerdings brauchte ich dafür viele Verletzungen, viel Demütigungen, viele Versuche gehört zu werden.

Irgendwann war ich einfach nur noch müde und wollte meine Ruhe. Das ist fast jetzt 11 Jahre her. Im Nachhinein gab es durch andere Umstände noch immer Nackenschläge gegen mich. Die Wunden heilen langsam. Aber sie heilen!

Durch den Abbruch fand ich mehr zu mir selbst und habe mich größtenteils mit Menschen umgeben, die mir gut tun.

x 4 #12


Simjoe84
Hallo Vanillegipfeli,
Was ich lesen muss macht mich wütend....

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht und kann nachvollziehen wie sch. es gerade für dich ist...

Während meines Klinikaufenthalts wurde mir in diversen Gruppenlonstellationen klar, wie häufig Eltern (gewollt oder ungewollt) Leid bei ihrem Kind anrichten...

Ein Vorredner hier schrieb die Liebe zum Kind sollte bedingungslos sein. Das stimmt. Und in meiner eigenen Rolle als Vater ist es mir unbegreiflich.

Eventuell bin ich wegen meinen eigenen Erfahrungen gerade aufgebracht aber in der emotion kann ich grad nur sagen "schei. auf sie"... denen geht es anscheinend nur um sie selbst, ihren Ruf, was die Nachbarn denken etc..

Da ist dein momentaner Partner sicher nur ein Mosaikstein in der Problematik. Für den Fall dass du dich deiner Eltern zuliebe trennst kommt sicher bald was Neues was stört...

Ich habe den Kontakt auf das allernötigste beschränkt und damit geht es mir besser...

Als es vor etwa einem Jahr ganz schlimm war hat mir ein video geholfen, ich hänge es mal an.


Alles Gute dir und verzeih meine Emotionalität!


x 2 #13


Simjoe84
Und ich bestärke dich nochmal darin, sich nicht deinen Eltern zuliebe zu trennen.
Wenn der Mann ein Straftäter oder massiv Dro. wäre.. von mir aus

Mit allem anderen müssen sie dann halt leben... notfalls ohne dich...

x 2 #14


Dunkelbunte

boomerine
Ich denke gebrochen ist schnell, nur überlege dir gut, welche Seite dir wichtig ist.
Es wird Immer mal Situationen in deinen Leben geben, wo die Eltern eine andere Meinung haben, mit was oder mit wem.......
Geh in dich und frage dich,
was willst du ?
Suche du für dich deinen Weg.
Im übrigen Eltern kann man es selten Recht machen.

x 2 #16


Vanillegipfeli
@Simjoe84 vielen dank. Ich habe das video angeschaut und sehe viele parallelen. Und auch vieles was er sagte, sehe ich jetzt schon. Nur beim wirklich mal den schlussstrich ziehen, da scheitere ich. Da bin ich noch extrem im "blut ist dicker als wasser".
Zu meinem leiblichen Vater habe ich ja auch keinen Kontakt mehr. Den hab ich mit 8 jahren abgebrochen. Zu meiner weiteren familie wurde der kontakt gebrochen, und es hiess immer, wenn ich auf sie zu gehe ist das ein stich in den rücken für meine eltern.
Ich habe sehr lange überlegt ob ich den schritt wagen soll. So gesehen "gegen" meine eltern und in die richtung von grosseltern und tante, onkel.
Schmerzlich weh tut mir, dass meine Grossmutter dement ist. Mein grossvater eine O.P nach der anderen hat und ich das gefühl habe viel verpasst zu haben.
Auch mein ältester cousin.. ich erinnere mich an ihn als den groben, bösen, der mich gerne geföppelt hat. Und ich hatte nie die chance ihn anders sehen zu dürfen. Und jetzt sehe ich ihn und wir habe so viele gemeinsame intressen.
Den genauen hergang meiner tante mit ihrem text an meine mutter verstehe ich nicht.. war hier auch nicht unbedingt förderlich. Aber ich bin sicher sie wollte mir nur helfen.
Und ich hab es so satt immer aufpassen zu müssen mit wem ich kontakt haben darf und mit wem nicht.

x 1 #17

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Vanillegipfeli
@boomerine ja, das ist so. Und das ist auch der grund warum mir das brechen so schwer fällt.
Aber ich merke mit jedem telefonat mit meiner mutter dass ich es kaum aushalte. Ganz schlimm wenn mein (stief)vater im hintergrund mit spricht, was fast immer der fall ist.
Er wird jedesmal ausfällig, beleidigend und erniedrigend. Wird laut, schreit rum um mich zum schweigen zu bringen.
Und wenn ich anspreche dass es für eine auseinandersetzung mehr als eine person braucht heisst es immer "nee, wir haben nichts falsch gemacht. Du musst einen weg finden wie du das wieder hinbekommst mit uns."
Und oft werden meine geschwister die noch bei meinen eltern leben und unter 20 jahren sind, als druckmittel genommen.
"Du weisst ja nicht mal was die beiden machen, oder wie sie sich in diesem jahr entwickelt haben oder ereicht haben. Du verzichtest ja gerne auf das"
Und ich habe dann immer so eine wut in mir danach... ich weiss oft nicht wohin damit. Und dann denk ich mir wieder das ich das ganze breche.. schaffe es aber trozdem bisher nie

x 1 #18


Vanillegipfeli
@Dunkelbunte vielen dank ich schau später gleich mal rein🥰

x 1 #19


boomerine
Ich hab mir jetzt dein Alter angeschaut. Das waren auch meine
" harten " Jahre mit meinen Vater.
Kontaktabbruch weil er meinen ersten Mann als Luser hinstellte.
Die Standesamtliche Trauung fand ohne ihn statt.
Ich müsste da jetzt zu weit ausholen.
Ich hab auch noch zwei Geschwister, nur waren wir schon auseinander gerissen wofür er gesorgt hat.
Es war immer ein Hin und her.
Kommen und gehen.
Vorwürfe usw. usf.
Nachdem ich nicht am Ort wohnte tat ich mir leicht, damit umzugehen.
Es tat weh, keine Frage, aber wurde nicht mehr täglich damit konfrontiert.
Es kam trotzdem zur Scheidung aber der Weg zu meinen Vater war immer irgendwie offen.

Wohnt ihr in unmittelbarer
in der Nähe ?
Geburtstage sind nicht jeden Tag.
Such dir deinen Weg ohne das ihr leidet.

x 1 #20


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