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S

Sally89
Mitglied

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7
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3
Mitglied seit:
Hallo!

Ich habe mal wieder ein Problem mit meiner Therapeuthin.
Ich bin krank, ich habe Schmerzen und das nicht zu knapp. Ging letzte Nacht los.

Ich habe dann vorhin versucht, den Termin für heute bei ihr abzusagen...
Gut, ich hatte den Zettel unterschrieben, dass ich 36 Stunden vorher absage, wenn ich nicht kann.
Aber woher zum Teufel soll ich denn 36 Stunden vorher wissen, dass ich krank werde? Ich fand das von Anfang an schwachsinnig und es hat mein Vertrauen in sie auch ein wenig getrübt, aber ich habe mir gedacht, du wirst schon nicht krank, das geht schon.

Tja, is soweit...

Sie meinte nur, ich solle doch ein Schmerzmittel einwerfen. Ich müsse wissen, ob ich absagen wolle. Das Risiko würde ich tragen. Denn dann müsse sie mir eine Privatrechnung ausstellen.
Soviel dazu.
Einerseits erzählt mir diese Frau, ich solle mehr auf meine Bedürfnisse achten und auf die Bedürfnisse meines Körpers...
Andererseits verlangt sie von mir, dass ich mich mit Schmerzmitteln vollgepumpt therapieren lasse, obwohl das wenig Sinn machen wird.

Ich wollte das nur mal loswerden. Bin aber wirklich am Überlegen, ob ich das Ganze nicht hinschmeiße und mich von Psychoheinis erstmal fernhalte.

Lg Sally

17.08.2011 #1


34 Antworten ↓
C

ciara
Mitglied

Beiträge:
17
Themen:
2
Mitglied seit:
HALLO
Ich würde auch gerne mich zu eurem Thema äußern.
Von Seiten der Therapeutin ist es verständlich ( ist ihr Lohn und Brot ) aber aus Sicht des Patienten kann man den Ärger auch vertehen.

Ich zB musste ein zeitlang zur Mass. wegen meinen Migräne und Kopfschmerzanfällen. Und da stand auch das ich 24 Std vorher absagen muss wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen kann.

War einmal der Fall und ich hatte einen Termin am MOrgen und hatte Nachst dermaßen Kopfschmerzen das mir sogar das telefonieren schwerfiel

Ich habe angerufen und musste absagen ich hätte den Weg dahin nie geschafft.
Der Therapeut / Masseur hatte aber Gott sei Dank Verständniss und hat das mit seinem Chef besprochen und ich kam um eine Zahlung drum rum . Was ich auch sehr nett fand und beim nächsten Termin noch mal zum Ausdruck brachte


Denn wie soll ich 24 Std vorher wissen da ich so starke Kopfschmerzen bekommen , und die der Anfang der Migräne sind. Wäre es ein Migräneanfall gewesen , gut , dann hätte ich vllt schon einen Tag vorher was gepürt und hätte vorsichtshalber schon mal absagen können weil ich ja weiss wie der Verlauf ist.

Aber im Anfangstadion kann man nie wissen sind das "nur" Spannungskofschmerzen oder wird es eine Migräne.

Liegt wohl auch mit am Verstöndnissbereitschaft

Soll aber nicht heissen das ich die Thematik nicht vertsehe worum es den privat Verdiener geht

Ich lebe auch von Hartz 4 und einer EU Rente und ich bin selber penibel was Geld angeht

Leider stimmt es eben auch hier wieder das alles 2 Seiten hat..

lg Ciara

17.08.2011 17:51 • #31


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Bescheuerte Therapeuthin

x 3


G

GastB
Gast

Zitat von Rudra:
Handwerker gibt es wie Sand am Meer . . .

. . . und Therapeuten eigentlich auch!

??

Für Therapeuten gibt es in aller Regel monatelange Wartelisten!

Und es ist auf jeden Fall ein Unterschied, ob ein Heilpraktiker oder ein Psychotherapeut im Spiel ist. Dass vor einer psychotherapeutischen Sitzung irgendwelche Schmerzen und sonstige Unwohlseinssymptome auftreten, geschieht so häufig - aus einleuchtenden Gründen, die nur dem Patienten nicht einleuchten -, dass ein Psychotherapeut auch aus therapeutischen Gründen besser daran tut, da nicht nachzugeben.

Und wenn ein Patient schon bei diesem kleinen Widerstand gegen seinen - meist neurotischen - Willen die Thereapie hinschmeißt, dann hätte er/sie die Therapie ohnehin nicht durchgestanden.

Daher: Hut ab vor der Therapeutin.

Davon abgesehen: Warum sollte der Therapeut den Schaden haben, wenn der Patient absagt? Zumal wenn es sich mit einer ziemlich harmlosen Tablette aus der Welt schaffen ließe. Es war ja kein "echtes" Problem, wie z.B. Erkrankung eines Kindes, Autounfall o.ä. Ich bin ziemlich sicher, dass die Haltung der Thereapeutin dann anders wäre.

Ich musste bisher auch alle Ausfälle bei allen Arten von Ärzten selbst bezahlen. Mit 1 Ausnahme beim Zahnarzt, als ich relativ kurzfristig anrief und mitteilte, dass das Zahnproblem inzwischen verschwunden war. Da konnte und durfte der Zahnarzt ja objektiv keine Handlungen mehr an mir vornehmen. Sie haben mir hörbar ungern, aber doch die Rechnungstellung erlassen.

17.08.2011 11:42 • #27


Zum Beitrag im Thema ↓


Z
Na hinschmeissen würde ich das nicht gleich!! Gibt ja mehrere Möglichkeiten... Du machst dich mal bei der Krankenkasse schlau, was die dazu sagen, ob das okay ist, dass du jetzt wirklich das privat bezahlen muss. Oder du suchst dir umgehend eine neue Therapeutin. Oder du rufst sie nochmal an und fragst sie, ob das wirklich nicht anders geht.

Mir ist mal eine Therapeutin eingeschlafen, als ich ihr von meinen Problemem erzählte. Supi oder?

#2


G
Zitat von Sally89:
Andererseits verlangt sie von mir, dass ich mich mit Schmerzmitteln vollgepumpt therapieren lasse, obwohl das wenig Sinn machen wird.
Wieso? Das ist doch keine Narkose und kein Psychopharmakum, oder? Und selbst damit wird oft therapiert.

"Schmerzen" sind noch keine Krankheit. Was für Schmerzen hast du denn?


Zitat von Sally89:
Bin aber wirklich am Überlegen, ob ich das Ganze nicht hinschmeiße und mich von Psychoheinis erstmal fernhalte.
Du scheinst Leute schnell zu verurteilen.

#3


Christina
Zitat von Sally89:
Einerseits erzählt mir diese Frau, ich solle mehr auf meine Bedürfnisse achten und auf die Bedürfnisse meines Körpers...
Andererseits verlangt sie von mir, dass ich mich mit Schmerzmitteln vollgepumpt therapieren lasse, obwohl das wenig Sinn machen wird.
Nein, sie verlangt von dir, dass du die Stunde, die sie sich für dich bereithält, bezahlst. Wenn du einen Handwerker bestellst und dann nicht da bist, musst du dessen Zeit und Anfahrt auch bezahlen. Jetzt ist es deine Entscheidung, ob du es dir wert bist, dich zu schonen und dafür die No-Show-Gebühr zu zahlen, oder ob du dich hinquälst, um das Geld zu sparen. Ob man das evtl. der Krankenkasse aufhängen kann, wenn man z.B. ein ärztliches Attest hat, weiß ich nicht. Könntest du erfragen.

Liebe Grüße
Christina

#4


I
Ich kann mich Christina nur anschließen. Sie ist als Therapeutin selbständig und hält sich nur für dich diese Stunde frei. Das heißt, sie hat Verdienstausfall. Man muss als Therapeut auch mal hart sein, denn du bist ja nicht der einzige Patient, den sie zu betreuen hat. Mir ist das auch mal passiert, dass ich eine Stunde vorher abgesagt habe, weil es mir körperlich schlecht ging. Meine Therapeutin hat dann weniger als den vollen Betrag verlangt, aber für mich war es selbstverständlich, es zu zahlen (auch wenn ich mir natürlich gewünscht hätte, sie hätte darauf verzichtet).

#5


R
Hallo Sally,

ich kann Deinen Ärger gut verstehen. Ich hatte ein solches Problem auch gerade. Das geforderte Ausfallhonorar war aber erträglich. Trotzdem hat es mein Vertrauen beschädigt.

Ich hatte angeboten, die Sitzung als nicht ausgefallen zu betrachten. Sie sprach von Betrug an der Krankenkasse . . .

lg
Rudra

#6


L
Hallo Rudra,
heißt das,es hätte nicht dein Vertrauen in sie beschädigt, wenn sie die KK betrogen und dafür die Therapiesitzung hätte ausfallen lassen ? Merkwürdige Logik. .
LG Lynn

#7


R
Hallo Lynn,

nein, hätte es nicht. Ich bin ihr Klient. Sie hat alles zu tun, damit es mir besser geht. Hätte sie Verständnis für meine kurzfristige Absage gezeigt und sich nach Rücksprache mit mir, auf meinen Vorschlag eingelassen, hätten wir beide nichts verloren.

So hat sie nur ans Geld gedacht . . . und mich als Klienten verloren . . .

lg
Rudra

#8


L
Das Geld hätte sie ja auch von der KK bekommen,wenn sie sich auf deinen Vorschlag eingelassen hätte.Also kann es nicht nur am schnöden Mammon gelegen haben.Allerdings weiß ich ja nicht warum du den Termin abgesagt hast.

#9


L
So,ich habe jetzt mal ein bisschen nachgeforscht. Und wahrhaftig. Es ist gängige Praxis bei Therapeuten,dass nicht eingehaltene Termine in Rechnung gestellt werden.Heißt soviel,dass auch der nächste und übernächste Therapeut genauso handeln wird.Einfacher Grund dafür. Die haben kein Wartezimmer in dem noch 20 Leute sitzen, die einfach mal vorgezogen werden können. Für mich eine berechtigte Vorgehensweise.Und dass sie sich nicht auf einen Betrug einlässt ,der von einem Patienten vorgeschlagen wird empfinde ich als überaus vernünftig
LG

#10


R
Sorry, aber das sehe ich völlig anders. Zum Einen habe ich eine Heilpraktikerin, die gar nicht auf die Idee kommen würde, Ausfallhonorare zu verlangen. Ganz einfach deshalb, weil sie die Klienten nicht verärgern möchte. "Der Kunde ist König!"

Zum Anderen mal ein fingiertes Beispiel:
Der Klient sagt kurzfristig ab. Folge = Forderung eines Ausfallhonorars
Der Klient ist lernfähig. Beim nächsten Mal ( Klient hat Durchfall ) quält er sich trotzdem in die Praxis. Er erscheint pünktlich, geht aber nach wenigen Minuten zur Toilette und sitzt dort eine halbe Stunde. Die Therapiesitzung ist beendet.
Sie wird normal der Kasse in Rechnung gestellt. Auch Betrug??

#11


L
Keine Ahnung. Für den Fall würde ich meine Krankenkasse anrufen und nachfragen.
Was deine Heilpraktikerin betrifft. Das freut mich für dich. Aber es ändert nichts daran,dass es bei herkömmlichen Therapien ist wie es ist.
LG

#12


O


So ist es

#13


M
Hallo zusammen,

ich kenne es auch so, dass es üblich ist, ein Ausfallhonorar zu verlangen. Beisst im Geldbeutel, ist aber wohl nicht anders... Mir ist das einmal passiert, da hatte ich Migräne und wirklich Sehstörungen. Am Ende musste ich zahlen. Für mich verständlich, aber darüber scheiden sich wohl tatsächlich die Geister....

Liebe Grüße

Marie

Achso... sorry.. Hallo Ozonik...

#14


L
Siehste Ozzi. Sag ich doch

#15


R
Das eine Sache (Forderung eines Ausfallhonorars) üblich ist bedeutet nicht, dass sie auch schlüssig ist

oder zahlt ihr eine Summe x an den Friseur, wenn ihr trotz Termin dort nicht erscheint

#16


L
Friseur ? Was ist denn das für ein Vergleich ?Der nimmt einfach den Nächsten dran.Da passt der Vergleich von Christina schon besser. Der bestellte Handwerker verlangt auch etwas,wenn er vor verschlossener Tür steht. Und wenn es nur die Anfahrt ist.

#17

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L
Das Leben ist kein Ponyhof.

#18


R
Meine Friseurin ist ein "Ein-Frau-Betrieb". Sie nimmt also keinen nächsten Kunden und somit ist der Vergleich passend . . .

Der Handwerker verlangt etwas? Tja, verlangen kann er, was er möchte. Ist alles eine Frage von Angebot und Nachfrage. Handwerker gibt es wie Sand am Meer . . .

. . . und Therapeuten eigentlich auch!

#19


Christina
Zitat von Rudra:
Das eine Sache (Forderung eines Ausfallhonorars) üblich ist bedeutet nicht, dass sie auch schlüssig ist

oder zahlt ihr eine Summe x an den Friseur, wenn ihr trotz Termin dort nicht erscheint

Beim Therapeuten ist der nicht erscheinende Patient in Annahmeverzug (§§ 296 und 615 BGB) - u.U. bei anderen Behandlern (Ärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten) auch, kommt auf die Art der Terminvergabe und Behandlung an. Rein juristisch gesehen könnte auch der Friseur in bestimmten Fällen ein Ausfallhonorar verlangen und wird es sicherlich auch tun, wenn er mal den Laden schließt, um einer bestimmten Kundin z.B. ihre Hochzeitsfrisur zu machen und die dann kurzfristig absagt oder einfach nicht kommt.

Liebe Grüße
Christina

#20


A


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