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alles_roger

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Silent Weekends & Spa statt Trubel: Pure Entspannung mit Wow-Effekt oder gähnende Langeweile?

Ich muss gestehen: Irgendwie scheine ich immer an die falschen Leute zu geraten oder einfach an den falschen Stellen zu suchen. Deshalb frage ich jetzt mal ganz direkt hier in die Frauenrunde: Wie steht ihr zu Themen wie Silent Weekends, Spa Days und Wellness-Auszeiten? Ist das für euch top oder flop? Pure Entspannung mit absolutem „Wow-Effekt“ – oder am Ende doch nur gähnende Langeweile?

Warum zieht es so viele Menschen in den stressigsten Trubel, wenn ein ruhiges Wochenende in einem Wellness-Hotel doch so viel mehr Kraft geben kann?

Hinter meiner Frage steckt natürlich eine ganz persönliche Geschichte: Nach einer überstandenen langjährigen Depression habe ich nicht nur mich selbst, sondern auch mein gesamtes Leben neu erfunden.

Heute tausche ich z.B. das überfüllte Kino liebend gern und ganz offiziell gegen die beste Loge der Welt: mein eigenes Sofa. Mein perfektes Programm? Kuscheldecke, heißer Kakao, frisch gebackene Kekse und die Lieblingsserie im Stream. Keine endlosen Schlangen, kein Popcorngeraschel im Ohr – einfach nur pure, ungestörte Gemütlichkeit.

Wenn ich ausgehe, dann lieber als Genießer in ein Wellness-Hotel mit Ruhebereich und Sauna, statt an einer überlaufenen Sightseeing-Tour teilzunehmen.

Ich lebe in der wunderschönen Region zwischen dem Phoenix-See und dem Biggesee und hätte theoretisch alle Möglichkeiten, jeden erdenklichen Trubel mitzunehmen.

Aber genau da liegt der Knackpunkt: Ist dieser neue, ruhige Fokus Langeweile in Reinkultur – oder vielleicht das größte Glück überhaupt?

Umgebe ich mich einfach mit den falschen Menschen, die mich und meinen Lebensstil nicht verstehen?

Ich weiß es nicht. Geteiltes Glück unter Gleichgesinnten ist ja bekanntlich doppeltes Glück. Oder ist diese Stille für manche eher ein Leid, das man kaum mit jemandem teilen mag?

Ich bin unfassbar gespannt auf eure ehrlichen Erfahrungen und Ansichten aus weiblicher Sicht!

• • 25.09.2026 #1


47 Antworten ↓

Azure


[Ich habe jetzt geantwortet, auch wenn ich keine Frau bin]

• #2


A


Slow Living vs Hustle Culture

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Sonnenzauber
@alles_roger ich denke dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Hängt ja auch etwas damit zusammen, wieviel Geld man so zur Verfügung hat.
Die meisten in meinem Umfeld arbeiten Vollzeit, und da bleibt wenig Zeit für viele Aktivitäten. Ich persönlich mag es auch ruhiger und gemütlich, es hängt aber auch damit zusammen in welcher Stadt man lebt.

• x 1 #3


Mariebelle
Fuer mich gab es nie entweder /oder. zwinkern

Ich bin fuer Abwechslung je nach Stimmung und Moeglichkeiten.
Ich kann zuhause einen Film/Fernsehhabend genauso gut finden,wie mal einen Clubabend ,Event,Konzert...etc zu geniessen.

Auch ist es wohl altersabhaengig ,was man macht und wie oft.

• x 2 #4


Moonlight_74
Wellness in der Form wie Du es beschreibst wäre nix für mich..auch brauche ich keinen ständigen Trubel.

Ich bin am liebsten draußen in der Natur, wo ich mich ganz unabhängig bewegen kann.

• x 1 #5


Cassidy
Zitat von alles_roger:
Wenn ich ausgehe, dann lieber als Genießer in ein Wellness-Hotel mit Ruhebereich und Sauna, statt an einer überlaufenen Sightseeing-Tour teilzunehmen.

Weder noch. In der Sauna bekomm ich von der Hitze Kreislaufprobleme und Sightseeing ist für mich eventuell etwas für den Urlaub - dann aber selbst gestaltet und nicht geführt. Da bekomm ich von den Menschen Aggressionsprobleme.

Wenn ich die richtigen Menschen um mich habe, ist die Freizeitgestaltung beinahe egal. Mal was ruhiges, mal was lautes - in guter Gesellschaft beides angenehm. Und manchmal genieße ich einfach die Zeit für mich.

Das hat alles weder mit Alter noch mit Geschlecht zu tun und viel mehr mit dem eigenen Charakter. Jeder ist, wie er ist und mag das, was er nun mal mag.

Natürlich gibt es Leute, die eher mitlaufen und nicht das tun können, was sie eigentlich möchten, weil sie Angst haben etwas zu verpassen oder nicht dazuzugehören. Aber das ist dann auch der Knackpunkt, an dem man an sich selbst arbeiten muss.
Wer das tut, was er selbst mag, macht selten etwas falsch.

• x 2 #6


User_0815_4711
Zitat von alles_roger:
Ist dieser neue, ruhige Fokus Langeweile in Reinkultur – oder vielleicht das größte Glück überhaupt?

Ich bin ein Mann, erlaube mir dennoch, zu antworten.

Kommt drauf an, wie du gestrickt bist.

Als Extrovertierter mischt man sich zum auftanken gerne unter Menschen und nimmt gerne Trubel mit.

Als Introvertierter ist man zum auftanken gerne alleine. Das kann auf dem Sofa sein.

Was für mich als extrem Introvertierter dennoch nichts ist. Lieber bin ich ganz alleine draußen unterwegs, dort, wo die Wahrscheinlichkeit, auf andere Menschen zu treffen, mehr oder weniger am geringsten ist. Also abseits jeder "Sehenswürdigkeit" usw.

Wenn zwei Introverts aufeinandertreffen und gemeinsam schweigen können, hat das schon was.

• #7


alles_roger
Grundsätzlich bringst du es hier schon auf den Punkt. In der Theorie und den Foren sind ja gefühlt super viele auf der Suche nach dem "gemeinsamem Schweigen" bzw. der Gemeinsamkeit ohne viel Erklärungen, Reden usw. Aber wo sind diese Menschen dann real in der Praxis? Ich habe sie leider auch noch nicht gefunden. Es ist verdammt schwer, diese Menschen im Alltag zu finden, weil sie per Definition wohl nicht auffallen. Während die lauten, dauerredenden Menschen den Raum einnehmen, sitzen die „aktiven Schweiger” meist still irgendwo und hoffen insgeheim genau dasselbe. In der Praxis scheitert es vllt. oft daran, dass unsere Gesellschaft Stille mit Desinteresse, Schüchternheit oder unangenehmer Distanz verwechselt.

• x 2 #8


User_0815_4711
Zitat von alles_roger:
Aber wo sind diese Menschen dann real in der Praxis? Ich habe sie leider auch noch nicht gefunden. Es ist verdammt schwer, diese Menschen im Alltag zu finden, weil sie per Definition wohl nicht auffallen. Während die lauten, dauerredenden Menschen den Raum einnehmen, sitzen die „aktiven Schweiger” meist still irgendwo und hoffen insgeheim genau dasselbe. In der Praxis scheitert es vllt. oft daran, dass unsere Gesellschaft Stille mit Desinteresse, Schüchternheit oder unangenehmer Distanz verwechselt.

Es reicht ja eine oder einer 😉 .

Die aktiven Schweiger sind womöglich alleine mit ihren Tätigkeiten beschäftigt, ob zuhause oder draußen.
Ja, es ist Glück, auf solche einen Menschen zu treffen, wo dann auch sonst noch ausreichend viel passt, außer dass beide gerne gemeinsam Ruhe haben, wo und wobei auch immer.

Ich persönlich hatte einmal das Glück, wir sind uns im Internet durch eine Fachfrage begegnet. Es hat sich mehr entwickelt, letztendlich hat es aber auf Grund anderer Charaktermerkmale dann doch nicht auf Dauer geklappt.

Inzwischen habe ich damit schon lange fertig, kann mir keinen neuen Menschen mehr in meinem Leben vorstellen, möchte dauerhaft alleine bleiben.

• #9


Schlaflose
Zitat von alles_roger:
Wie steht ihr zu Themen wie Silent Weekends, Spa Days und Wellness-Auszeiten? Ist das für euch top oder flop? Pure Entspannung mit absolutem „Wow-Effekt“ – oder am Ende doch nur gähnende Langeweile?

Ich habe schon immer zur Fraktion Slow Living gehört. Schon in meiner Jugend konnte ich nicht nachvollziehen, wie man ständig auf Achse sein kann und sich jedes Wochenende auf Partys, in Discos oder ähnlichen lauten und nervigen Stätten aufhalten konnte. Spa Days und Wellness sind allerdings auch nicht so meins. Zuhause finde ich es schönsten. 😄 Und im Sommer hier bei uns im Naturfreibad schwimmen, wo ich mich auch gerade befinde, zum letzten Mal dieses Jahr. Hin und wieder treffe ich mich auch gerne mit 2-3 Freundinnen zum Spazierengehen im Wald oder zum gemütlichen Kaffeetrinken. Mehr Social Life brauche ich nicht.

• x 1 #10


alles_roger
Danke für eure Meinungen. Es scheint wohl tatsächlich so, dass mit meiner Vorstellung von einem Sonnenuntergang am See, Füße im Wasser, Glas Wein in der Hand, wohl die allerwenigsten etwas anfangen können. Zwar schade, aber irgendwie natürlich auch verständlich. Vor meiner Depression war es bei mir ja auch anders. In diesem Sinne 👋

• x 3 #11


Hopeso
@alles_roger Bis auf Sauna kann ich mit Deinen Vorstellungen sogar sehr viel anfangen....nur hindert mich leider meine tiefsitzende Depression daran mein Leben so zu gestalten.

• x 1 #12


alles_roger
Ja..., meine eigene Lebensgestaltung so aktiv zu verändern und dies anfänglich mit professioneller Therapie zu begleiten, war zumindest für mich genau der richtige und nachhaltige Ansatz. Es erforderte zwar unheimlich viel Kraft, Geduld und Mut, das eigene Leben so umzukrempeln, dass es der mentalen Gesundheit guttut. Dass sich die Depression dadurch nach und nach aufgelöst hat, zeigt aber, wie wirksam dieser Weg letztendlich war.

• x 1 #13


Moonlight_74
Zitat von alles_roger:
dass mit meiner Vorstellung von einem Sonnenuntergang am See, Füße im Wasser, Glas Wein in der Hand, wohl die allerwenigsten etwas anfangen können.

Also ich möchte mich dazu auch nochmal äußern..für mich wäre das durchaus auch ne Option..

• #14


A
Ich mag es gerne ruhig. Nicht unbedingt still, ich quatsche super gerne. Aber laute Musik wie auf einem Konzert oder in einer Disco mag ich nicht, da kann man sich ja auch gar nicht mehr unterhalten. Ich finde auch überfüllte Bars anstrengend, da bin ich lieber irgendwo, wo weniger los ist.

Natur ist voll schön, Wald, See, Berge, mag ich alles. Ich gehe da gerne spazieren, am liebsten mit einer Freundin. Alleine kann ich mich oft nicht aufraffen.

Nur rumsitzen und schweigen kenne ich aber nicht, also klar ist man auch mal für paar Minuten ruhig und genießt einfach die Aussicht, aber meistens quatsche ich dann schon mit meinen Freundinnen. Nur schweigend nebeneinander sitzen und nix sagen ist so ne Klischee-Jungs-Freundschaft in meiner Vorstellung.

Städtetrip und so klassisches Sightseeing finde ich eher anstrengend, ich war mal mit der Schule in London und da haben wir uns ein paar Kirchen und so angeguckt, ich hab schon alles wieder vergessen. Das coolste waren so Straßenkünstler, die Zaubertricks und Theater gemacht haben.

Ich mache aber auch gerne Sport, auch Mannschaftssport. Ich bin gerne in dieser Hinsicht aktiv, es muss nicht nur entspannt sein. Ich bin auch so eine, die im Freibad lieber schwimmen geht als auf der Wiese zu liegen.

Ich muss aber auch nicht unbedingt Action haben, in der Bahn zb lasse ich gerne die Gedanken schweifen. Ohne Musik, ohne Buch, ohne Handy.

In einem Spa war ich noch nie. Sauna war ok, aber das ist mehr so eine Herausforderung wie lange kann ich es aushalten, so wie eine Plank zu halten oder so.

• x 1 #15


alles_roger
@Anna28
Das kann ich total verstehen – stundenlang schweigend nebeneinanderzusitzen, wird ja auch schnell ziemlich zäh und öde! So meine ich das auch nicht. Erst ein gutes Gespräch, gemeinsame Aktivitäten und ein bisschen Dynamik machen ein Treffen doch so richtig lebendig. Das muss so lachen Ich finde aber z.B., gerade in der Natur erreichen Gespräche eine ganz andere Tiefe. Die ständigen Reize und die Kulisse einer z.B. überfüllten Bar fallen einfach komplett weg. Wenn man dann nebeneinander aufs Wasser schaut, muss man sich auch nicht ununterbrochen in die Augen sehen. Diese kleine visuelle Pause nimmt sofort den Druck aus dem Gespräch und schenkt Raum für tiefe Gedanken. Ein entspanntes Gehirn öffnet sich eben viel eher für emotionale Themen. ✨

• x 1 #16


Azure
Hi Roger,
Zitat von alles_roger:
Es scheint wohl tatsächlich so, dass mit meiner Vorstellung von einem Sonnenuntergang am See, Füße im Wasser, Glas Wein in der Hand, wohl die allerwenigsten etwas anfangen können. Zwar schade, aber irgendwie natürlich auch verständlich. Vor meiner Depression war es bei mir ja auch anders


Abgesehen von Füßen (dauerhaft) im Wasser beschreibst du das schönste Erlebnis, das ich im Laufe der letzten beiden Wochen gemeinsam mit einer Frau erlebt habe.

Aber um dieses Erlebnis zu können, habe ich einige Anläufe und Umwege unternommen. Und insbesondere mich aus depressiven Löchern und Selbstzweifeln gekämpft. Teile dieses Wegs habe ich auch hier im Forum dokumentiert.


Verstehe ich es richtig: du hast dich aus einer Depression herausgearbeitet. Dabei hast du für dich festgestellt, dass "Entschleunigung" etwas ist, was dir gut tut. Aber jetzt fragst du dich, ob es möglich ist, dieses neue Gefühl mit jemandem (einer Frau) teilen zu können. Und vermutlich auch so zu teilen, dass darauf eine tiefe intime Beziehung basieren kann ...

• #17

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alles_roger
Ich sage es mal so: Tatsächlich erleben wir einen Wandel darin, wie wir Reizüberflutung wahrnehmen und wie sensibel wir heute auf unsere Umwelt reagieren. Eigentlich gibt es ein riesiges Bedürfnis nach Reizreduktion. Plötzlich sind Noise-Cancelling-Kopfhörer für viele im öffentlichen Raum, sei es in der Bahn oder beim Einkaufen, wie ein schützender Kokon. Auch die „Stille Stunde“, die inzwischen von vielen Supermärkten, Dro. und Möbelhäusern angeboten wird, senkt das Stresslevel spürbar. Das bedeutet nicht, dass wir weniger sozial sind, aber die Art und Weise, wie wir einander begegnen und Zeit miteinander verbringen, hat sich verändert. Es geht um gemeinsame Quality Time mit dem Bewusstsein für Gesundheit und Achtsamkeit. Nach außen hin sind viele für Themen wie mentale Gesundheit, Stressprävention und Selbstfürsorge sensibilisiert. Andererseits trauen sich die wenigsten, die Balance zu wahren und einen Raum zu finden, in dem sie ganz weich und ungestört sie selbst sein können. Und ich möchte hier einfach mal gucken, wer das vllt. auch so sieht lachen

• #18


Feuerschale
Zitat von alles_roger:
Es scheint wohl tatsächlich so, dass mit meiner Vorstellung von einem Sonnenuntergang am See, Füße im Wasser, Glas Wein in der Hand, wohl die allerwenigsten etwas anfangen können. Zwar schade, aber irgendwie natürlich auch verständlich.

Hmm, ich denke es klingt so bisschen wie aus der Werbung....also dass das so das Ziel ist. Genießen, slow live...nette Umgebung. Kann mir schon denken, dass das für viele ne Art Ziel ist und so ne Art Glück auch, wenn man sowas im Urlaub findet, oder wenn man auf diese Art Zweisamkeit leben kann.... 🤔 Oder so ähnlich waren damals zumindest auch so Partnerschaftsanzeigen gestaltet....willst du mit mir Pferde stehlen, den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein genießen ect ect... ist doch sicher immer noch in und für viele schön so.

Bisschen merkwürdig finde ich, dass es wie so ne Art Konzept / Gegenkonzept sein kann....
Also so die Falle "angestrengt sich nicht anstrengen"....oder "auf komplizierte Weise einfach sein"....

Das mit dem Leben insgesamt in ne andere Richtung bringen, sowas klingt schon interessant, für mich.
Kommt aber wahrscheinlich auch drauf an, wie stark die zugrundeliegende Depression, ggf weitere Erkrankungen sind und wie groß die Optionen. Man kanns aber nur selber machen aber m. Mn kann man auch nicht alles machen.....
happy lifestyle, alles an Krankheit, Problemen weg...man lebt ja auch nicht in ner Blase, also die meisten nicht...
Wie man ggf. raushört, ich bin IN meiner Depression und damit auch verwoben und für mich ist das weiter weg.

Aber: Wir sind hier ja auch in einem Psychoforum, hier sind ja viele mit Krankheiten.
Einigen gelingt trotzdem auch eine Art Partnerschaft die funktioniert und wo es was gutes gibt...
Nur: hier wird wohl grundsätzlich eher eine nicht so glückselige Resonanz kommen...ggf müsste man die Vorstellung/das eigene Interesse nochmal auf anderem Boden abgleichen. Gleichklang oder so, z B.

• x 1 #19


Azure
Balance zu wahren - das ist das Stichwort! Genau das empfand ich beim Text aus Prediger 3 1-8 (Turn Turn Turn).

Ein paar Gedankenanstöße:

* Mache Werbung für deine Art zu Leben: Sprich Leute an und lade sie in deine Welt ein - nicht explizit "Ich führe dich in Slow Living ein", sondern: "Ich fand deine Ansichten interessant, wollen wir diese bei einem Spaziergang im Park vertiefen?"

* Suche Communities, in denen Ruhe, Spiritualität oder Sinnlichkeit praktiziert wird. Gibt es in deiner Gegend Veranstaltungen im Bereich Buddhismus/Mantrasingen oder ähnliches? Ich kann bestätigen: zwischen einigen "durchgeknallten" [aber dennoch interessanten] Personen lernte ich dort auch mir sympatische Menschen kennen.
Auch in Kirchengemeinden könntest du - bei zugegebenermaßen noch mehr durchgeknallten Menschen - passende Leute finden.

* Experimentiere auf Datingplattformen. Nehme in Kauf, dass dort viele ihre eigene goldene Nadel im Misthaufen suchen. Bis sich zwei passende Nadeln, die sich gegenseitig als golden wahrnehmen, finden kann viel Zeit vergehen. Und sei dir bewusst, dass es Nadeln mit größerem Goldbarren als deinem gibt.
Ich fand es schön zu hören, dass die Frau, die ich gerade kennengelernt habe sich darüber bewusst ist, dass unsere Bekanntschaft nicht ewig dauern wird. Gleichzeitig ergibt sich im Gespräch, dass wir beide ein Interesse daran haben eine gemeinsame Winterwanderung zu machen.

Ps. Und ich erkenne auch an, dass du hier mit deinem Thread ja indirekt auch Werbung für deine Art zu leben machst. 😉

• #20


A


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